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Honda Rebel

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Kehrt 2017 zurück: Honda Rebel. Diesmal als 500er mit 46 PS.Kehrt 2017 zurück: Honda Rebel. Diesmal als 500er mit 46 PS.
Nach der Africa Twin haucht Honda erneut einem alten Modellnamen frisches Leben ein: die Honda Rebel kehrt zurück! Unter dieser Bezeichnung hatte Honda schon vor 25 Jahren einen kleinen Cruiser im Programm, damals mit 250, später auch mit 125 Kubikzentimeter. Im Jahr 2001 wurde die Modellreihe eingestellt. Oder besser gesagt: in eine lange Pause geschickt, denn 2017 wird die Geschichte nun fortgeschrieben.

Die neue Honda Rebel unterscheidet sich freilich deutlich von den Bikes aus den Achtziger- und Neunzigerjahren. Was uns hier begegnet ist ein flotter Mittelklasse-Cruiser, der im Bobber-Style daherkommt. Das bedeutet: cooles Design, ein dickes Vorderrad (130/90-16), mittig platzierte Fußraster und ein eher gestreckter Lenker. Damit ist die Honda ein neuer Konkurrent in einer Klasse, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist; hier trifft sie auf Modelle wie eine Harley Street 750, Kawasaki Vulcan S, Moto Guzzi V9 Bobber oder auch Yamaha XV950.
Honda Rebel, optional mit Seitentaschen, Gepäckträger und kleinem Windschild.Honda Rebel, optional mit Seitentaschen, Gepäckträger und kleinem Windschild.
Schlichtes, aber funktionales Instrumentarium: Die Honda Rebel kommt mit LCD-Display im runden Gehäuse.Schlichtes, aber funktionales Instrumentarium: Die Honda Rebel kommt mit LCD-Display im runden Gehäuse.
Motorisch greift die Rebel auf den 500er-Reihen-Zweizylinder aus der CB500-Baureihe zurück. Eine etwas veränderte Abstimmung senkt die Leistung auf 46 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 45 Newtonmeter. Weitere technische Daten: Das Gewicht beträgt vollgetankt moderate 190 Kilo, der Verbrauch ebenso moderate 3,8 Liter/100 km (damit wird man wohl auch mit dem kleinen 11,2-Liter-Tank halbwegs ordentliche Reichweiten erzielen). Niedrig ist auch die Sitzhöhe: Der Hintern thront nur 690 Millimeter über dem Boden.

Das Fahrwerk stützt sich auf einen neu entwickelten Stahlrohrrahmen. Gefedert wird mit einer 41er-Telegabel vorne und zwei klassischen Federbeinen am Heck, deren Vorspannung zweifach justierbar ist. Die Verzögerung verantworten jeweils eine Scheibe vorne und hinten (vorne 264 Millimeter Durchmesser), ABS ist natürlich serienmäßig.

Zusätzliche Clous: Der Soziussitz lässt sich mit nur zwei Schrauben rasch demontieren, der Look damit nachschärfen; und das Zündschloss sitzt ganz cool seitlich unter dem Tank. Als Optionen bietet Honda unter anderem Soft-Seitentaschen, Windschild, Gepäckträger und eine 12V-Steckdose.

Und einen ersten Fahrtest der neuen Honda Rebel findet ihr hier!

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