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Erwischt: Husqvarna 701 Svartpilen

Der nächste Pfeil

Erlkönig der Husqvarna 701 Svartpilen. Foto © bmh imagesErlkönig der Husqvarna 701 Svartpilen. Foto © bmh images
Alle Erlkönigfotos © bmh images; Studiofotos Mitterbauer H.

Nachtrag zu unserer Inside-Story über die Zukunft von Husqvarna: Nun ist unserem aufmerksamen Erlkönigjäger das nächste Modell vor die Linse gefahren, das bislang noch nicht offiziell genannt wurde, aber wohl die Husqvarna 701 Svartpilen sein wird.

Wer sich nun schon nicht mehr auskennt: Husqvarna wird seine Offensive auf der Straße mit so genannten „New Classic“-Bikes beginnen. Dabei fährt man stets zweigleisig: Vitpilen (weißer Pfeil) steht für eine sportliche Variante, Svartpilen (schwarzer Pfeil) für eine Scrambler-Version. Die darunter liegende Technik ist weitgehend identisch und stammt natürlich von der Schwestermarke KTM.

Bislang war bekannt, dass Husqvarna ab Frühjahr 2018 (verspätet) eine 401 Svartpilen und 401 Vitpilen auf den Markt bringen wird (basieren auf der KTM 390 Duke). Außerdem hat KTM-Boss Stephan Pierer im Motorradmagazin-Interview bestätigt, dass zum gleichen Zeitraum eine 701 Vitpilen erscheinen wird (basierend auf der 690 Duke). Offenbar ist aber ebenso bereits eine 701 Svartpilen in Vorbereitung, wie unsere Erlkönigfotos zeigen.

Zum besseren Verständnis hier ein paar Fotos des Prototypen der Husqvarna 401 Svartpilen:
Und hier ein paar Fotos des Prototypens der 701 Vitpilen:
Die erwischte 701 Svartpilen wird also den Look der schon bekannten 401 Svartpilen mit den Dimensionen und der Technik der 701 Vitpilen kombinieren. Was kann man daher erwarten? Einen forschen Einzylinder mit rund 75 PS Leistung, niedriges Gewicht und eine ziemlich entspannte Sitzhaltung. Sie rührt daher, dass der von uns erwischte Prototyp einen sehr hohen und beiten Lenker verwendet, was den ohnehin schon quicken Einzylinder nochmals wendiger machen sollte und eine fast enduromäßige Sitzhaltung ermöglicht.

Typische Semi-Offroad-Zutaten sind die hübschen Speichenräder und die gröber profilierten Reifen (Pirelli MT60). Im Gegensatz zur gezeigten Studie der 401 Svartpilen hat der Prototyp der 701 keinen hochgezogenen Scrambler-Auspuff, sondern den gleichen Schalldämpfer wie die Vitpilen. Das mag sich aber bis zur Serie noch ändern. Ebenfalls modifiziert werden sicher auch noch der Scheinwerfer und wohl auch das Rücklicht, das derzeit noch von der 701 Supermoto entlehnt wurde.

Alles in allem begegnet uns hier ein Motorrad, das uns mit hohen Erwartungen ins neue Modelljahr blicken lässt: Ein Hauch Nostalgie, verknüpft mit moderner Technik, hoher Agilität und einer offensichtlich sehr entspannten Sitzposition sind Argumente, denen wir uns nicht verschließen würden. Ob die 701 Svartpilen schon 2018 kommt? Wir hoffen es!
Vergleich: Erlkönig der 701 Svartpilen und ...
Erlkönig der 701 Vitpilen:
Speichenräder, stärker profilierte Reifen, oben befestigtes Kennzeichen, Hirschgeweih-Lenker und nach oben gedrehtes Instrument.Speichenräder, stärker profilierte Reifen, oben befestigtes Kennzeichen, Hirschgeweih-Lenker und nach oben gedrehtes Instrument.
Alu-Gussräder, Sportreifen, unten befestigtes Kennzeichen, geteilter und niedriger „Café Racer“-Lenker sowie flacher gestelltes Instrument.Alu-Gussräder, Sportreifen, unten befestigtes Kennzeichen, geteilter und niedriger „Café Racer“-Lenker sowie flacher gestelltes Instrument.

Motorrad Bildergalerie: Prototyp Husqvarna 701 Svartpilen

 
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