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Praëm bmw S 1000 RR

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Mit Sicherheit einer der schönsten Umbauten der letzten Zeit – vor allem aber auf ungewöhnlicher Basis: Die Jungs der französischen Tuningschmiede Praëm haben eine BMW S 1000 RR in eine Hommage an die Achtzigerjahre verwandelt. Ungefähr so haben damals die Langstreckenboliden ausgesehen, die bei den Suzuka 8 hours und den anderen Klassikern an den Start gegangen sind. Eine weitere Inspiration stammt sogar aus noch früherer Zeit: Das allererste BMW Art Car von Alexander Calder aus dem Jahr 1975 stand für die farbenfrohe Lackierung Pate.

Hinter der Customfirma Praëm (www.praem.fr), die etwas außerhalb von Paris angesiedelt ist, verbergen sich übrigens keine Unbekannten: Es sind die Brüder Sylvain und Florent Berneron. Sylvain war lange Jahre als Designer für BMW tätig und stand auch hinter dem Pseudonym Holographic Hammer – und den spektakulären Entwürfen, die damit verbunden werden. Florent wiederum ist Ingenieur, Techniker, Mechaniker. Zu zweit formen sie ein beeindruckend kreatives Team, seit 2014 unter dem gemeinsamen Label Praëm.

Der Umbau der S 1000 RR wurde übrigens gemeinsam mit BMW Frankreich durchgeführt und die beiden Brüder waren sorgsam darauf bedacht, kein Don’t-Touch-Showmodell zu machen. Ganz im Gegenteil: Der Umbau ist mit 184 Kilo vollgetankt um einiges leichter als das Serienbike und macht auch auf der Rennstrecke anscheinend einen äußerst schlanken Fuß. Neben vielen Maßanfertigungen wurden hierfür auch Teile von Rizoma, Rotobox oder Competition Werkes verbaut. Alsdann, nicht erschrecken, falls ihr auf der Rennstrecke von einem Oldie abgeledert werdet: Es könnte die Praëm sein.

Motorrad Bildergalerie: Praëm BMW S 1000 RR

 
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