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Ducati Diavel 1260

Noch mehr dampf

Ducati Diavel 1260: Die zweite Generation mit neuem Motor, neuem Rahmen und mehr Elektronik kommt 2019 zu den Händlern.Ducati Diavel 1260: Die zweite Generation mit neuem Motor, neuem Rahmen und mehr Elektronik kommt 2019 zu den Händlern.
Als die Ducati Diavel vor acht Jahren präsentiert wurde, schien die Welt endgültig unterzugehen. Ausgerechnet Ducati baut einen ... ja was denn? Einen Cruiser, ein Dragbike? Mittlerweile sind die Italiener sogar noch weiter gegangen, haben mit der xDiavel einen echten Power-Cruiser lanciert und die Diavel ist zum gewohnten Bild im Line-Up der Bologneser Marke geworden. Die Welt hat sich doch weiter gedreht.

Für 2019 zeigt Ducati nun die zweite Generation der Diavel. Sie nähert sich wie zu erwarten technisch und stilistisch der moderneren xDiavel an und besitzt nun wie diese den vergrößerten Testastretta DVT mit 1262 Kubikzentimeter. Während er in der xDiavel 152 PS leistet, darf er in der Diavel nun sogar 159 PS freisetzen. Gemeinsam mit der schöneren Drehmomentkurve des größeren DVT-Motors darf man deutlich angenehmere und gleichzeitig knackigere Fahrleistungen als bisher erwarten.
Die Basisversion der Ducati Diavel 1260: Jetzt auch mit Kurven-ABS, LED-Scheinwerfer und vielem mehr.Die Basisversion der Ducati Diavel 1260: Jetzt auch mit Kurven-ABS, LED-Scheinwerfer und vielem mehr.
Der Einsatz des neuen Motors machte auch einen neuen Rahmen notwendig. Die neuen 14-Speichen-Räder und der LED-Scheinwerfer zeigen ebenfalls Analogien zur xDiavel. Im Gegensatz zum Cruiser kommt die Diavel 1260 aber weiterhin eher bullig als gestreckt daher, was vor allem an den massiven Lufteinlässen an der Front liegt. Auch der Tank wölbt sich stärker. Unser Lieblingsdetail ist aber der Doppel-Schalldämpfer, der deutlich kürzer ausfällt als bisher und einen freien Blick auf das wunderschöne und extrafette 240er-Hinterrad erlaubt.

Dem Trend der Zeit entsprechend wurde die Diavel 1260 auch mit jeder Menge Elektronik ausstaffiert. Serienmäßig an Bord sind nun ein Kurven-ABS von Bosch, die Traktionskontrolle DTC Evo, die Wheelie-Kontrolle DWC Evo sowie Ducati Power Launch Evo. Ein Tempomat ist ebenfalls an Bord.

Wer’s noch ein Stück edler haben will, kann wie bisher in eine S-Version investieren. Sie bietet ein voll einstellbares Öhlins-Fahrwerk, einen Quickshifter (up/down), gefräste Räder, das LED-Tagfahrlicht, einen speziellen Sitz und das Ducati Multimedia System. Außerdem weist die Bremse vorne eine höhere Spezifikation auf: Die Brembo M4.32-Bremssättel des Basismodells werden gegen Brembos Typ M50 ausgetauscht.

Beide Versionen sind in Sandstone Grey mit schwarzem Rahmen zu haben, die S-Version zusätzlich in schwarzer Lackierung (mit matten und glänzenden Flächen) sowie rotem Rahmen. Die Preise sind noch offen.

Motorrad Bildergalerie: Ducati Diavel 1260

 
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