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Kawasaki Versys 1000 Versys 1000 SE

Jetzt geht’s Weiter!

Kawasaki Versys 1000/Versys 1000 SE: Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort.Kawasaki Versys 1000/Versys 1000 SE: Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort.
Große Überarbeitung von Kawasakis Adventure Tourer: Die Versys 1000 erhält eine Vielzahl an neuen Ausstattungen, die das Bike sicherer und auf langen Touren angenehmer machen sollen. Die technische Hardware – der Vierzylindermotor und der Rahmen – verharren dabei fast unangetastet. Das bedeutet, dass die Eckdaten der Kawasaki Versys 1000 auch weiterhin bei 88 kW/120 PS und 102 Newtonmeter liegen. Doch sonst bleibt kein Stein auf dem anderen.

Beginnen wir unsere Rundschau ums Bike damit, dass es zukünftig zwei Versionen geben wird: die normale Versys 1000 und eine besser ausgestattete Versys 1000 SE. Für beide gilt, dass der Motor nun via Ride-by-Wire angesteuert wird. Das erleichtert unter anderem die Applikation eines Tempomaten, der nun serienmäßig verbaut wird. Auch die Integration der neuen Bosch-IMU wird dadurch möglich: Der Mehr-Achsen-Sensor steuert das Kurven-ABS, das bei beiden Versys 1000 nun genauso serienmäßig an Bord ist wie die Traktionskontrolle KTRC. Stichwort Bremse: Das Bremssystem KIBS mit radial montierten Monoblock-Sätteln und radialem Hauptbremszylinder wurde von Ninja ZX-10R und H2 übernommen, lediglich an die längeren Federwege der Versys adaptiert. Das sollte für g’schmackige Verzögerungswerte gut sein.
Was noch bei beiden Versys 1000 neu ist: Die gesamte Lichtanlage arbeitet nun durchgängig mit LED-Technologie, dazu gibt’s beim Basismodell zwei Power-Modi (Full/Low). Der Windschild ist stufenlos einstellbar, dazu wurde die 12V-Steckdose neben dem Cockpit (bislang ein Extra) in die Serienausstattung übernommen.

Noch einen großen Schritt weiter geht freilich die neue Kawasaki Versys 1000 SE. Sie bietet gegenüber dem Basismodell ein gewaltiges Paket an Elektronik-Features, dazu auch ein paar weitere Komfort-Goodies:
– Semi-aktives Fahrwerk KECS, inklusive Verstellung der Federvorspannung am Heck in drei Stufen
– LED-Kurvenlicht
– Quickshifter (up/down)
– Vier Fahrmodi: Sport, Straße, Regen plus ein konfigurerbarer Modus
– Smartphone-Connectivity mit „Rideology App“; u.a. lassen sich Touren aufzeichnen und Anrufe am Display erkennen
– Analoger Tacho plus Farb-TFT-Display (beim Basismodell LC-Display)
– Lackierung mit Selbstheilungsfunktion bei kleinen Kratzern
– Großer Touring-Windschild
– Heizgriffe und Hand-Protektoren

Windschild, Heizgriffe und Hand-Protektoren lassen sich übrigens auch für das Basismodell bestellen. Dazu kommen noch jede Menge Zubehör-Optionen, allen voran das Gepäckset mit Seitenkoffern und/oder Topcase. Wie bisher bereits schlau: Aufgrund der niedrigen Montage des Schalldämpfers (man kokettiert mit 17-Zoll-Vorderrad ja ohnehin nicht so stark mit Offroad-Einsatz) können beide Seitenkoffer gleich groß sein.
Cockpit der Versys 1000 SE: Analoger Tacho mit modernem TFT-Display.Cockpit der Versys 1000 SE: Analoger Tacho mit modernem TFT-Display.
Das Basismodell der Versys 1000 muss mit einem LC-Display auskommen.Das Basismodell der Versys 1000 muss mit einem LC-Display auskommen.
Einziges kleines Haar in der Suppe: Duch die zusätzlichen Umfänge steigt das ohnehin nicht besonders schlanke Gewicht der Versys 1000 noch weiter. Das Basismodell legt um drei auf 253 Kilo fahrfertig zu, die neue SE bringt es auf 257 Kilo.

Die beiden neuen Varianten der Kawasaki Versys 1000 sollen bereits im Februar bei den Händlern stehen. Für jedes der beiden Varianten stehen zwei Farb-Kombinationen zur Wahl: Weiß/Schwarz und Orange/Schwarz beim Basismodell, Grün/Grau und Schwarz/Weiß bei der SE. Die Preise sind derzeit noch offen.
Diesmal nicht Dasselbe in Grün: Die neue Kawasaki Versys 1000 SE.Diesmal nicht Dasselbe in Grün: Die neue Kawasaki Versys 1000 SE.
Orange für das Basismodell: Kawasaki Versys 1000, Modelljahr 2019.Orange für das Basismodell: Kawasaki Versys 1000, Modelljahr 2019.
Technische Daten Kawasaki Versys 1000/Versys 1000 SE

Reihen-Vierzylinder, flüssig gekühlt, 16V, DOHC
Hubraum: 1043 ccm
Leistung: 88 kW/120 PS bei 9000 U/min
Drehmoment: 102 Nm bei 7500 U/min
6-Gang-Getriebe, Kette (Quickshifter bei SE)
Alu-Brückenrahmen
43-mm-USD-Gabel, Zugstufe und Vorspannung verstellbar (SE: Druck- und Zugstufe elektronisch, Vorspannung manuell)
Aluschwinge mit Mono-Federbein, Zugstufe und Vorspannung (per Handrad) verstellbar (SE: Druck- und Zugstufe sowie Vorspannung elektronisch)
Federweg v/h: 150/152 mm
Reifen v/h: 120/70-17 und 180/55-17
Lennkopfwinkel: 27°
Nachlauf: 106 mm
Bremsen v/h: vorne zwei Scheiben (310 mm) mit radial montierten 4-Kolben-Monoblockzangen; hinten eine Scheibe (250 mm) mit 1-Kolben-Zange; Kurven-ABS
Länge/Breite/Höhe: 2270 x 895 (SE: 920) x 1465 (SE:1530) mm
Radstand: 1520 mm
Sitzhöhe: 840 mm
Eigengewicht fahrfertig: 253/257 kg
Tankinhalt: 21 Liter

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