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KTM 390 Adventure 2019

Das kleine Abenteuer

KTM 390 Adventure – der Prototyp scheint schon nah an der Serie und fast fertig für 2019 zu sein. Alle Fotos © bmh-imagesKTM 390 Adventure – der Prototyp scheint schon nah an der Serie und fast fertig für 2019 zu sein. Alle Fotos © bmh-images
Schon Anfang 2017 haben wir hier einen frühen Prototypen der kommenden 390 Adventure präsentiert. Nun haben unsere Erlkönigspezialisten erneut Beute erlegt. Diesmal erwischten sie offensichtlich schon überaus seriennahe Versuchsfahrzeuge der kleinen Einzylinder-Enduro. Die Front, der Tank, Kotflügel, die Sitzbank und der Schalldämpfer könnten bereits dem Endstand für die Serie entsprechen. Die Technik wurde ohnehin von der 390 Duke übernommen.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob Rahmen, Schwinge und Motor tatsächlich ohne Änderungen oder mit leichten Korrekturen für die Verwendung in einer Reiseenduro daherkommen werden. Eine Abwandlung ist bereits offensichtlich: Hier werden standesgemäß Drahtspeichenräder verbaut, vorne in 19 Zoll, ganz wie es sich für ein Adventurebike gehört. Dazu gibt es große Handschützer und einen mittelhohen Windschild. Das Gesicht mit den geteilten Scheinwerfern entspricht dem bereits gewohnten Look der kleinen Dukes.
KTM 390 Adventure 2019: Die Front wirkt bereits bekannt ...KTM 390 Adventure 2019: Die Front wirkt bereits bekannt ...
KTM 390 Adventure 2019: Das Hecklicht – aktuell baugleich mit jenem der Husqvarna Supermoto 701 – könnte sich noch ändern.KTM 390 Adventure 2019: Das Hecklicht – aktuell baugleich mit jenem der Husqvarna Supermoto 701 – könnte sich noch ändern.
In punkto Leistung rechnen wir gegenüber der 390 Duke mit keinen großen Umbrüchen, man kann also wohl von rund 44 PS ausgehen. Damit würde sich die kleine Adventure an die Spitze eines jungen Segments setzen, das in den letzten 18 Monaten viele neue Modelle hinzubekommen hat. Mittlerweile tummeln sich hier: BMW G 310 GS, Suzuki V-Strom 250, Honda CRF 250 Rally, Kawasaki Versys-X 300, Royal Enfield Himalayan und Benelli TRK 502.

Gegenüber diesen Mitbewerbern scheint KTM – wer auch sonst? – am ernsthaftesten die Option zu verfolgen, mit der kleinen Enduro ins Gelände abzubiegen. Lange Federwege, solide Fahrwerkskomponenten von WP und eine augenscheinlich hohe Bodenfreiheit sollten eine ordentliche Performance auf Erde, Sand und Schotter möglich machen. Umgekehrt dürfte man auch auf längeren Strecken seine Freude an der KTM 390 Adventure haben: Die Sitzposition scheint ziemlich relaxt zu sein. Auch der Soziussitz wirkt einigermaßen geräumig, und kleine Deflektoren an den Seiten der Frontmaske sollen wohl auch für ein gehobenes Maß an Windschutz sorgen. Dazu zeigt das Heck integrierte Aufnahmen für Seitenkoffer – ein ähnliches System wie es auch die große Schwester, die 1290 Super Adventure, besitzt.

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Zudem verfügt die 390 Adventure über ein vollelektronisches Cockpit, das auf den Versuchsträgern deutlich größer wirkt als jenes der 390 Duke. Ob es sich dabei um ein neues Display handelt oder vielleicht sogar um eine Abwandlung des TFT-Screens der großen Super Adventure, wird sich in Kürze zeigen.

Wir gehen davon aus, dass wir die endgültige Serienversion der 390 Adventure auf einer der beiden 2018er-Herbstmessen (Intermot oder Eicma) sehen werden – mit einer Markteinführung 2019. Ob wir damit Recht haben? Das wissen wir spätestens im kommenden November.

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