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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
7.7.2018

Honda Adventure Roads 2019Mit Africa Twin durch SüdAFRIKA

Die erste "Adventure Roads"-Tour führte 45 Teilnehmer auf einer achttägigen Reise von Oslo bis ans Nordkap durch die großartige Landschaft Norwegens entlang der Nordseeküste. Nach ähnlichem Muster plant Honda Motor Europe, wiederum einer Gruppe abenteuerlustiger Enduristen die Möglichkeit zu einer ganz besonderen Ausfahrt zu bieten, diesmal jedoch in südlichen Regionen des afrikanischen Kontinents. Zum Einsatz kommen erneut die Honda CRF1000L Africa Twin sowie die neue 2018er Adventure Sports-Modellvariante.

Als Startpunkt wurde Durban an der Ostküste gewählt. Von dort aus führt die zweite Auflage der Adventure Roads Tour über 3.200 km quer durch Südafrika und Lesotho zum Ziel in Kapstadt. 
12 Tage sind für die Abenteuer-Tour vorgesehen. Die Route führt durch abwechslungsreiche und atemberaubende Landschaft (siehe Galerie), sowie vielfältig herausforderndes Terrain in einer der schönsten Reisedestinationen der Welt. Die »Adventure Roads 2019«  werden natürlich als All-Inclusive-Paket angeboten, bestehend unter anderem aus Routenplanung, Unterkünften und technischer Assistenz, in dem alles Wichtige vorab geregelt ist, damit sich die Teilnehmer voll und ganz auf dieses unvergessliche Erlebnis einlassen können. Was soll auch schiefgehen mit der Africa Twin/Adventure Sports und erfahrenen Rallyefahrern von Honda und HRC?

Die Anmeldung für Interessenten sowie weitere Informationen zum Adventure Roads-Programm sind unter https://www.hondaadventureroads.com einzusehen.
Motorrad Bildergalerie: Honda Adventure Roads 2019

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14.1.2019

Motorradfahren in Portugal
Motorradfahren in Portugal

Reisedestination PortugalOffroadlust statt Winterfrust

Egal ob Asphalt oder Offroad, der Westen der iberischen Halbinsel bezirzt mit scheinbar unendlichen Routen-Möglichkeiten und – besonders südlich der Hauptstadt Lissabon – auch im Winter meist mit milden Temperaturen: Werte zwischen sonnigen 25 und frischen 5 Grad Celsius protokollierte das Motorradmagazin während unzähliger Aufenthalte im Zeitraum November bis Jänner. Wenn die Bandscheiben also genug vom Schneeschaufeln haben: nix wie hin!

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5.12.2018

Alfie Cox
Alfie Cox

Destination Red BullTraumreisen

Der umtriebige, weltbekannte Energydrink-Hersteller aus Fuschl am See erweitert erneut sein ohnehin schon breites Betätigungsfeld. Ab sofort fungiert Red Bull gemeinsam mit einem Kooperationspartner auch als Reiseveranstalter. Selbstverständlich sind weder Kreuzfahrten noch Thermenurlaube Teil des Angebots, sondern adrenalingeladene, exklusive Action-Trips mit prominenten Tourguides. 

Unter dem Titel "Destination Red Bull" offerieren die Salzburger einzigartige Reiseangebote, bei denen allesamt eine "once in a lifetime experience" garantiert sein dürfte. Für zwei der aktuell sieben verfügbaren Pakete werden leidenschaftliche Motorradfahrer wohl ohne Wimpernzucken das Sparschwein schlachten:

Ultimate Red Bull MotoGP-Experience mit Dani Pedrosa & Sete Gibernau
Destination: Barcelona, Spanien
Datum: 14. Juni bis 16. Juni 2019
Max. Teilnehmer: 4
Preis: 4530,- Euro p.P.
Leistungsumfang:
1 Tag echtes MotoGP-Training auf exklusiver Privatstrecke mit Dani Pedrosa. Übernachtung im einzigartigen W-Hotel in Barcelona. VIP-Paket beim MotoGP-Event in Barcelona. Zutritt zur Boxengasse und Red Bull Energy-Station. Mitfahrt auf einer echten MotoGP-Maschine mit einem ehemaligen Profi.

Abenteuer-Enduro mit Alfie Cox in Südafrika und Lesotho
Destination: Südafrika / Lesotho
Datum: 30. November bis 6. Dezember 2019
Max. Teilnehmer: 4
Preis: 4530,- Euro p.P.
Leistungsumfang:
7 Tage Enduroexpedition mit Alfie Cox durch Lesotho. Erprobung der neuesten KTM Motorräder. Mechanik- und Technik Schulung durch Alfie Cox. Service-Fahrzeug fürs Gepäck. Erkunden einiger Abschnitte der Roof of Africa.
Offroad-Touren mit Offroad-Legende Alfie Cox können übrigens auch direkt bei Alfie gebucht werden. Das Motorradmagazin war vor einigen Jahren für eine Reisereportage mit dabei - highly recommended, wie in unserer Bildergalerie deutlich zu sehen ist!

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24.3.2016

Route des Grandes AlpesFRENCH CONNECTION

Wie ein überdimensionaler Zuckerhut überstrahlt der mystisch in Wolken gehüllte, schneebedeckte Gipfel des Mont Blanc das ohnehin schon gewaltige Alpenpanorama rund um ihn. Zum Greifen nahe scheint der „Monarch“ hier am Cormet de Roselend zu sein, nur ein oder zwei Gasgriffdrehungen am Horizont voraus.

Eine optische Täuschung, die uns schon seit unserem Start aus Cluses, knapp vierzig Kilometer südöstlich von Genf, irritiert: Der majestätische Lieblingsberg der Franzosen ist für Reisende auf der Route des Grandes Alpes unnahbar. Die „Königin der Alpenstraßen“ gewährt zwar grandiose Ausblicke auf das 4807 Meter hohe Massiv, der Berg bleibt trotzdem in kühler Distanz und scheint sich fast zu freuen, dass er die ganze Aufmerksamkeit der Motorradfahrer in Beschlag nimmt.

In meinem Fall etwas zu sehr: Meine rechte Hand verkrampft sich am Bremshebel, die Reifen quietschen erbärmlich - in allerletzter Sekunde und nur mit viel Mühe kann ich die Kawasaki ZZR 1400 in Schräglage werfen und durch die steile Haarnadelkurve bugsieren, die völlig unerwartet vor mir aufgetaucht ist und mich überrumpelt hat.

Frédéric, der Leiter des Fremdenverkehrsbüros in Arêches hatte mit seiner Warnung tatsächlich Recht: „Nicht am Genfer See, sondern hier am Fuße des Roselend ist der wahre Anfang der Route des Grandes Alpes!“ Vor dreißig Minuten hatte ich dieser Aussage noch keine große Bedeutung beigemessen und sie als Werbespruch eines schrulligen Bergdorf-Einwohners abgetan, jetzt aber verstehe ich: Die bisher überquerten Pässe Col de la Colombière und Col des Aravis waren zwar für uns Bewohner des Wiener Beckens landschaftlich fein, gegen das was an Ausblicken und fahrtechnischen Herausforderungen nun noch kommen sollte, sind sie jedoch nicht mehr als Appetitmacher. Sie dienen hauptsächlich als Zufahrtsstraßen zu den großen Skigebieten rund um La Clusaz und sind dementsprechend breit, gepflegt und übersichtlich ausgebaut.

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Honda:

14.1.2019

Die CB1000R, die für Mick Doohan gestaltet wurde.
Die CB1000R, die für Mick Doohan gestaltet wurde.

Honda Neuheiten 2019 bei bike-AustriaCBR650R, CB1000R, Super Cub und Co.

Vom 1. bis 3. Februar 2019 präsentiert Honda auf der bike-austria in Halle 3 alle Neuheiten für die Saison 2019. Highlight am Honda Messestand ist die von Honda Racing gestaltete Glemseck CB1000R, welche vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wurde.

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8.11.2018

Honda CB125M und CB125X
Honda CB125M und CB125X

Honda 125er DesignstudienJugend-Stil

Ganz erfreulich: Das 125er-Segment weist als Einsteigerklasse in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum auf, 2018 sogar europaweit um beachtliche 25 Prozent! Grund genug für das in Italien ansässige Designteam von Honda, sich ein paar Gedanken um zukünftige Modelle im Achtellitersegment zu machen. Das Ergebnis sind zwei flotte Konzeptbikes auf der technischen Basis der CB125R.

Die CB125X ist ein Adventurebike im Rallye-Stil mit längeren Federwegen und hoch aufragender Front bei gleichzeitig schlanker Figur. Eine Rallye-Sitzbank, Handschützer, ein hochgezogener Auspuff (von SC-Project) und Speichenräder sind bei diesem Ansatz natürlich Pflicht. 

Die CB125M – M wohl für Motard? – versteht sich hingegen als straßenorientiertes Naked Bike mit klar erkennbaren Supermoto-Anleihen. Das kurze Heck, die knappen Handschützer und das freie Feld für eine Startnummer über der knappen LED-Beleuchtung sind hier die Komponenten, die nicht nur 16-Jährige anfixen könnten ...
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6.11.2018

Honda CBR650R
Honda CBR650R

Honda CBR650R 2019Mimikry

Viele Racing-Fans sehnen sich bekanntlich schon seit vielen Jahren eine Generalsanierung des Honda-Supersportlers CBR600RR herbei. Zwar strapazieren die Japaner in diesem Punkt offenbar auch weiterhin unsere Geduld – einen Vorgeschmack wie die „kleine Fireblade“ irgendwann vielleicht aussehen könnte, gibt nun aber die brandneue CBR650R. Beim kompakten Allround-Sportler ist die frappante Ähnlichkeit mit Hondas Rennsport-Flaggschiff CBR1000RR kaum zu übersehen. Wir jedenfalls sind begeistert vom rassigen Auftritt der CBR650R im preiswerten Mittelklasse-Segment und hoffen, dass die 600er Doppel-R ebenfalls bald nachzieht.

In der breiten Honda-Produktpalette positioniert sich die vollverkleidete CBR650R im Segment „Sport Touring“, man könnte sie aber auch ganz simpel einen „alltagstauglichen, entschärften Supersportler“ nennen. Die CBR650R ersetzt ab 2019 nun die 2014 vorgestellte CB650F. Wie gewohnt basiert das vollverkleidete Modell technisch auch weiterhin auf der Naked-Bike-Version, die für 2019 ebenfalls drastisch überarbeitet wurde und ab sofort CB650R heißt. Ausführliche Infos dazu findet ihr hier, das sind die Neuerungen in Kurzform:

Leistung Honda CBR650R:
95 PS bei 12.000 U/min / 64 Nm bei 7500 U/min

12.000 U/min Maximaldrehzahl (+ 1000 U/min), 5% mehr Spitzenleistung

Details Honda CBR650R:
Update für Reihenvierzylinder und Stahl-Chassis
Stummellenker 30mm weiter vorne als bei CBR650F, Fußraster 6mm höher und 3mm zurück
Sitzhöhe 810mm 
LED-Lichtanlage
LCD-Cockpit mit Ganganzeige
208 kg fahrbereit – 6 kg weniger als CBR650F
41-mm-USD-SFF-Gabel von Showa
A2-Drosselkit auf 35 kW verfügbar
Anti-Hopping-Kupplung
abschaltbare, justierbare Traktionskontrolle

Farben Honda CBR650R:
Die CBR650R wird in Österreich in den Farben „Matt Gunpowder Black Metallic“ und „Grand Prix Red“ erhältlich sein.
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6.11.2018

Honda CB650R 2019
Honda CB650R 2019

Honda CB650R 2019Frischer Kaffee

Nach der Rundererneuerung der CB1000R für 2018 widmeten sich die Honda-Ingenieure jetzt dem liebevollen Update ihres 650er-Naked-Bikes. Ab 2019 ersetzt die neue CB650R ihre Vorgängerin CB650F und wird nun ebenfalls Teil der „Neo Sports Café“ Designlinie. Man kann sie auf den ersten Blick nur schwer von ihren Schwestern mit 1000, 300 oder 125 Kubik unterscheiden. Der Vierzylinder-Klassiker der Japaner wurde natürlich auch technisch überarbeitet und aufgerüstet: beispielsweise mit erhöhter Kompression, optimierter Kolbenform, adaptierten Ventilsteuerzeiten, größeren Ansaugkanälen usw. Interne Kanäle für die Kühlflüssigkeit zwischen Zylinder und Zylinderkopf machen von außen sichtbare, hässliche Gummischläuche am Motorgehäuse obsolet. Optisch ansprechend ist auch die von der CB1000R bekannte LED-Lichtanlage und das LCD-Display mit Ganganzeige im Cockpit.

Der bewährte 649-Kubik-DOHC-Reihenmotor mit 95 PS und 64 Newtonmetern dreht nun maximal 12.000 Touren  (1000 U/min mehr) und verfügt über 5 Prozent mehr Spitzenleistung. Außerdem soll die Drehmomententfaltung von Standgas bis zum Begrenzer nun deutlich potenter und gleichmäßiger vonstattengehen. Auf Wunsch ist übrigens auch ein A2-Drosselkit auf 35 kW erhältlich. 

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Reiseenduro/Adventure:

17.12.2018

BMW F 850 GS Adventure
BMW F 850 GS Adventure

BMW F 850 GS Adventure TestMidsize-Queen

Wie der hubraumstarken Boxer-BMW R 1250 GS wird auch der Paralleltwin-Mittelklasse-GS ab sofort eine Adventure-Version zur Seite gestellt. Die technischen Daten der F 850 GS Adventure haben wir bereits hier protokolliert, Stahl-Chassis und der 853-Kubik-Motor mit 95 PS blieben im Vergleich zur Standard-Version der F 850 GS komplett unangetastet. Jetzt war es an der Zeit für das erste Offroad-Roll-Out mit der Mittelklasse-Reiseenduro durchs andalusische Hinterland.

Im Unterschied zu ihrer großen Abenteuer-Schwester verfügt die F 850 GS Adventure über ein klassisches 21-Zoll-Vorderrad wie es auch bei Sport-Enduros zum Einsatz kommt. Eine gute Wahl, denn zusammen mit 23 Zentimetern Federweg an der Gabel rollt die 850er vergleichsweise widerstandslos sogar über stattliche Hindernisse. Die Front bleibt von Schlägen großteils verschont und hält souverän Spur, während der Hinterreifen in 150/70-17 leicht ausbricht und Radien im kontrollierten Drift absolviert. Hier erweist sich die Abkehr vom Tank unter der Sitzbank als goldrichtige Entscheidung der BMW-Ingenieure. Wegen des nun leichteren Hecks kehrt das Hinterrad nach der Rutschphase deutlich schneller zurück in die Spur, ist generell besser kontrollierbar und auch sonst ist die Radlastverteilung spürbar harmonischer als beim Vorgängermodell F 800 GS Adventure. Obendrein konnte so auch die Fahrwerksperformance optimiert und die Zuladung auf 211 Kilo erhöht werden.

Der während der Fahrt per Hebel zweifach höhenverstellbare Windschild erfüllt seine Aufgabe bravourös. Bei 180 Zentimetern Körpergröße herrscht im Sitzen auf dem 875 Millimeter hohen Sattel selbst bei flottem Autobahntempo absolute Ruhe um meinen Acerbis-Motocross-Helm. Im Stehen sorgen die breiten Rallye-Fußraster für eine große Standfläche und der wie bei der 1250er-Adventure zweifach höhenverstellbare Fußbremshebel erweist sich besonders im Offroad-Betrieb als praktisch. Trotzdem war bei unserem Testbike der Druckpunkt der Hinterradbremse viel zu weit unten, ich musste meinen Fuß wie eine Ballerina weit überstrecken um das Rad dosiert verzögern zu können. Unangenehm, denn im Unterschied zur R 1250 GS Adventure verfügt die 850er nicht über ein teilintegrales ABS, bei dem das Hinterrad beim Betätigen des rechten Handhebels automatisch mitgebremst wird.

Einbußen muss der 850er-Pilot auch beim elektronischen ESA-Fahrwerk hinnehmen, das ausschließlich die Dämpfung des Federbeins reguliert. Die Einstellung der Upside-down-Gabel wird von ESA nicht beeinflusst, sie kann selbst per Werkzeug nicht justiert werden.

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17.12.2018

BMW R 1250 GS Adventure
BMW R 1250 GS Adventure

BMW R 1250 GS ADVENTURE TESTDAUERBRENNER

Mit einem Einstiegspreis von 21.450 Euro in Österreich ist die brandneue BMW R 1250 GS Adventure in Kürze erhältlich. Die technischen Details haben wir hier aufgelistet. Aber schon jetzt haben wir die Weltreise-Variante der neuen R 1250 GS 2019 einen ganzen Tag in Spanien einer Praxis-Probe unterzogen. Unsere Route führte vorwiegend offroad auf anspruchsvollen Schotterstraßen durch die Pampa zwischen Malaga und Granada.

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12.12.2018

Zubehörprogramm von Touratech für die BMW R 1250 GS.
Zubehörprogramm von Touratech für die BMW R 1250 GS.

BMW R 1250 GS ZUbehörBoxer-Perfektion von Touratech

BMW liefert mehr Performance, Touratech mehr Accessoires. Die nächste Evolutionsstufe des universellen Dauerbrenners macht vor allem motorisch mit einer Hubraumerweiterung und variabler Ventilsteuerung einen großen Schritt vorwärts. Die Spitzenleistung wurde um 11 PS auf 136 angehoben, das Drehmoment legte gar um 18 Newtonmeter zu und beeindruckt mit einem Maximalwert von 143 Nm. Hinzu kommen Spielereien wie die Hill-Start-Control oder der dynamische Bremsassistent. Rein äußerlich lässt sich die neue GS kaum etwas anmerken, nur an den Logos und den Zylinderdeckeln lässt sich eindeutig festmachen, dass es sich um das jüngste Modell handelt. 

Das kaum veränderte Design hat allerdings auch einen Vorteil, denn so lassen sich viele Teile für die R 1200 GS aus den Zubehörprogrammen diverser Zulieferer einfach übernehmen, von der Fußrastenanlage bis zum Fahrwerk. Hinzu kommen neu entwickelte Elemente zum individuellen Auf- und Ausbau des Topsellers. Der BMW-Abenteuerspezialist Touratech hat bereits eine breite Palette an Accessoires im Online-Shop verfügbar und wird eine komplett ausgestattete R 1250 GS auf der Motorradmesse in Tulln von 1. bis 3. Februar 2019 präsentieren.

BMW R 1250 GS Zubehör Touratech

bike-austria Tulln, 1. - 3. Februar 2019
Öffnungszeiten:
Freitag und Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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8.11.2018

KTM 790 Adventure
KTM 790 Adventure

KTM 790 Adventure/ KTM 790 Adventure RAbenteuer IN DER MITTE

Die Raterei und das Spähen nach Erlkönigen hat nun endlich ein Ende: KTM hat wie erwartet auf der Eicma 2018 die Adventurebikes auf der neuen Mittelklasse-Plattform präsentiert: 790 Adventure und 790 Adventure R – die neuen Rivalen für die stückzahlenträchtige Klasse, in der bislang die Honda Africa Twin, die BMW F 850 GS, die Triumph Tiger 800 und die Suzuki V-Strom 1000 den Ton angegeben haben.

Beginnen wir bei den Eigenschaften, die beide Modelle gemeinsam haben: das wären der Stahl-Gitterrohrrahmen und der 800er-Reihenzweizylinder, den wir seit Anfang der Saison aus der 790 Duke kennen. Er wurde für den Einsatz in den Adventurebikes leicht anders abgestimmt und erreicht daher 95 PS sowie ein maximales Drehmoment von 88 Newtonmeter.  Ungewöhnlich bei beiden Bikes ist auch die Lage des Tanks: Der Großteil des Volumens von gesamt 20 Litern wird zu beiden Seiten des Motors tief unten gebunkert. Das macht die Erscheinung ein wenig wulstig, soll aber merkbare Vorteile für die Schwerpunktlage und daher die Fahrdynamik haben, verspricht KTM.

Beiden Modellen gemeinsam ist auch das serienmäßige Elektronik-Paket samt Kurven-ABS und dreistufiger, schräglagenabhängiger Traktionskontrolle. Beides ist auch abschaltbar und wird über die drei Fahrmodi geregelt: Road, Rain, Offroad. Ein Rallye-Modus ist bei beiden ebenso aufpreispflichtig wie ein Tempomat oder der Quickshifter+. Geregelt wird alles über die bei KTM üblichen Vier-Wege-Tasten, als Cockpit kommt ein 5-Zoll-TFT-Display zum Einsatz, dessen Anzeigen in leicht kleinerer Form jenen der großen Adventuremodelle (1290) entsprechen. Das bedeutet, dass man auch hier mit einem Smartphone über die (zahlungspflichtige) App interagieren kann und damit unter anderem ein Turn-by-Turn-Navigationssystem am Schirm zur Verfügung hat.

Noch ein paar letzte Gemeinsamkeiten: die Voll-LED-Lichtanlage, der in sechs Stufen verstellbare Lenker, das Gewicht (189 Kilo ohne Sprit, also ca. 205 Kilo vollgetankt) und die Reifendimensionen. Beide Modelle fahren vorne mit 21, hinten mit 18 Zoll. Die Bereifung selbst ist aber schon unterschiedlich: das zivile Modell fährt mit Avon Trailrider, die R-Version mit Metzeler Karoo 3. Und damit sind wir schon bei den Unterscheidungsmerkmalen.
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