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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
12.6.2018

Im Test: Garmin MontanaPfadfinder

Seit vielen Monaten haben wir bei unseren Hardenduro-Ausflügen in die rumänische Wildnis drei Garmin Montana GPS-Geräte (680 & 610 & 600, ab € 529,–) im Redaktions-Einsatz. Wegen der starken Erschütterungen, den widrigen Umweltbedingungen und den komplexen Navigationsanforderungen mit topografischem Kartenmaterial kommen hier konventionelle Motorrad-Navis wie TomTom Rider oder Garmin Zumo nicht in Frage. Als untauglich für Offroad-Einsatz haben sich in den letzten Jahren daher schon einige GPS-Geräte erwiesen - und manche ihr Leben an unserem Lenker ausgehaucht. Von Wassereintritt über spontanes Abschalten bis hin zum vibrationsbedingten Bruch der Platine waren die (Todes-)Ursachen für das GPS-Versagen vielfältig. 

Das Garmin Montana hingegen erweist sich beim Endurofahren in der Botanik bislang als völlig unzerstörbar. Aber auch im Alltag ist das ultrarobuste Navi nicht nutzlos: mit entsprechender Kfz-Halterung mit Sprachausgabe aus dem Garmin-Zubehör taugt das IPX72 (überlebt 30min in bis zu 1 Meter Wassertiefe) zertifizierte, ultrarobuste Montana bei Bedarf auch als universelles Autonavi mit tadellosem Routing. Natürlich funktioniert das Outdoor-GPS auch beim Wandern und beim Mountainbiken (in optionaler Fahrrad-Halteschale ohne externer Stromversorgung) klaglos, am Fahrradlenker oder -vorbau wirkt das Gerät optisch allerdings ein wenig überdimensioniert. Bewährt hat sich das Montana auch bei der konventionellen Verwendung als Motorrad-Reisenavi auf BMW R 1200 GS und Co., hier verwenden wir eine RAM-Mount-Kugelhalterung. Auch OSM-Karten lassen sich ganz easy wahlweise auf den internen Speicher oder auf die microSD-Karte laden.


Technisch brilliert das Montana jedoch ganz besonders mit tadellosem Satelliten-Empfang (Hotfix-Positionsbestimmung, GPS- & GLONASS-System) in dichtem Wald, bester Handschuh-Bedienung und hervorragender Lesbarkeit des 4-Zoll-Displays bei praller Sonne. Der Clou: das Display braucht keine Hintergrundbeleuchtung, es reflektiert das einstrahlende Sonnenlicht. Je heller die Umgebung, desto besser also der Kontrast.

Der mitgelieferte Akku reicht für 8 Stunden Laufzeit, weshalb wir ausnahmslos auf die Verkabelung zur Fahrzeugbatterie verzichten. Statt dessen haben wir für extralange Ausfahrten einen Ersatzakku in der Jackentasche, alternativ könnte das Gerät auch mit AA-Batterien betrieben werden. 
Für die perfekte Montage an der Lenkerklemmung einer Hardenduro (in unserem Fall KTM 300 EXC und Husqvarna TE300i) fertigte uns der mehrfache Erzberg-Finisher Didi Rudolf (Anfragen unter Trialer88@gmail.com) um 70 Euro eine unkaputtbare, CNC-gefräste Halteplatte. Sie wird mit passenden Schrauben und Distanzhülsen geliefert und hat gemeinsam mit dem Montana bereits einige Überschläge in der Botanik unbeschadet überlebt.

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