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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
26.3.2018

Yamaha TY-E ElektrotrialAUF LEISEN SOHLEN

Dass Yamaha 2018 mit einer Elektro-Trial beim neuen FIM Trial-E Cup an den Start geht, ist für Insider nicht besonders überraschend. Bereits seit 1993 fertigt das Unternehmen einen E-Antrieb für Mountainbikes, der sich in der Fahrrad-Szene größter Beliebtheit erfreut. Dieses Know-How über E-Motoren fließt nun auch in die neue TY-E Elektro-Trial des japanischen Herstellers ein. Das Chassis des leise surrenden Offroad-Bikes besteht aus einem edlen Kohlefaser-Monocoque, das auch die Lithium-Ionen-Akkus aufnimmt. Die Yamaha-E-Trial bringt daher fahrfertig weniger als 70 Kilo auf die Waage. Der Wechselstrom-Synchronmotor ist hochtourig ausgelegt, ein optimiertes Schwungrad soll die drehmomentorientierte Charakteristik des E-Motors weiter verstärken. Weil der Weg zur Trialsport-Perfektion bekanntlich über feinfühlige Kupplungskontrolle führt, wird im Unterschied zu vielen Konkurrenz-Produkten bei der Yamaha die Leistung nicht nur rein über den Gasgriff moduliert, sondern außerdem über eine hydraulisch betätigte Ölbad-Mehrscheibenkupplung. Derzeit ist die Yamaha TY-E ein reines Factory-Wettbewerbsmotorrad und daher (noch) nicht käuflich zu erwerben. Pilotiert wird sie von Kenichi Kuroyama, der derzeit in der IA Super Klasse der japanischen Trial-Meisterschaft fährt. Ihre Premiere feiert die TY-E am 14. Juli im französischen Auron, ein zweiter Einsatz folgt am 21. Juli in Comblain au Pont in Belgien.

Motorrad Bildergalerie: Yamaha TY-E Elektrotrial Prototyp

Mehr zum Thema:

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Yamaha:

5.11.2018

Yamaha 3CT
Yamaha 3CT

Yamaha 3CT PrototypDer nächste Dreiradler!

Yamaha hat offenbar Gefallen an Fahrzeugen mit drei Rädern gefunden und präsentiert nach dem Tricity und der Niken ein weiteres Konzept. Diesmal geht’s wieder um den urbanen Bereich, allerdings eine Stufe über dem Tricity mit nur 125 Kubik. Die Studie 3CT verfügt über den Blue-Core-Einzylinder mit 300 Kubikzentimeter, der auch den XMAX 300 antreibt. Zusätzlich besitzt der Dreiradler erstmals bei Yamaha ein System zur Neigungsverriegelung – so wie der Urvater aller modernen Dreirad-Roller, der Piaggio MP3. Bleibt man an der Ampel stehen, dann muss man den Fuß gar nicht mehr auf den Asphalt setzen. 

Dass diese Studie in absehbarer Zeit serienreif wird, halten wir für ziemlich gesichert. Doch wann und wie genau – diese Fragen sind derzeit noch offen ...
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5.11.2018

Yamaha Niken GT
Yamaha Niken GT

Yamaha NIKEN GTDREIRAD AUF REISEN

Noch bevor die revolutionäre und polarisierende Niken richtig am Markt angekommen ist, stellt Yamaha dem Dreirad bereits eine zweite Version zur Seite: die Niken GT. Wie der Name nahelegt, handelt es sich dabei um eine für Reisezwecke optimierte Variante der Niken. Die Unterschiede im Detail:

– Hoher Windschild
– Komfortsitz
– Heizgriffe
– Halbfeste 25-Liter-ABS-Seitenkoffer
– Heckgepäckträger mit Beifahrer-Haltegriff
– Hauptständer
– Zweite 12 V-Gleichstromsteckdose
– Spezielle GT-Karosseriefarben und Telegabel-Ausführung

Die Niken GT soll in Nimbus Grey oder Phantom Blue bereits ab Jänner bei den Yamaha-Händlern verfügbar sein.
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5.11.2018

Yamaha XSR700 Tribute
Yamaha XSR700 Tribute

Yamaha XSR700 XTributeHommage an die legendäre XT

In den 1980er-Jahren war die Yamaha XT auf unseren Straßen so verbreitet wie heute Polizisten mit Laserschwertern. Warum? Weil die XT cool, universell einsetzbar und leistbar war. Diesem Erfolgsmodell zollt Yamaha nun Tribut und legt eine Sonderversion der XSR700 auf: die XSR700 XTribute.

Besonderes Kennzeichen ist naturgemäß die ikonische Tank-Lackierung, dazu haben Designer extra einen eigenen Sattel im Stil der XT entworfen; dazu gibt’s einen etwas breiteren Lenker, größere Offroad-Fußraster, Reifen mit Würfelprofil und optional einen hochgelegten Akrapovic-Scrambler-Schalldämpfer (Foto davon unten in der Slideshow). Der weiße Kotflügel vorne, die goldenen Felgen und viele dunkle Teile (Gabelprotektoren, Kühlerschutz, Rahmenabdeckungen) sorgen für ein stimmiges Ensemble und bescheren einem gleich Erinnerungen an längst vergangene Tage. Hach! 

Technisch bleibt sonst alles beim gewohnten Bild der XSR700, was nur Gutes bedeutet. Das hübsche Sondermodell soll ab April 2019 lieferbar sein, ein Preis wird nachgereicht.
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5.11.2018

Yamaha Tenere 700
Yamaha Tenere 700

Yamaha TÉnÉrÉ 700Staub aufwirbeln!

Ein wenig erinnert der Launch der Yamaha Ténéré 700 an die unendliche Geschichte: Zuerst wurden Prototypen präsentiert, dann endlos lange Erprobungsfahrten absolviert, jetzt endlich sehen wir das Serienmodell – um zu erfahren, dass der Marktstart erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 passiert. Da spannt uns Yamaha stärker auf die Folter als so mancher Hollywood-Thriller.

Immerhin: Die Wartezeit könnte sich lohnen. Was Yamaha hier auf die Räder stellt, ist nämlich durchaus einzigartig am Markt – eine leichte, sehnige Reiseenduro mit authentischen Offroad-Fähigkeiten und erprobtem Zweizylinder. Dieser – der CP2-Motor – wird ja seit Jahren in der MT-07, der XSR700 und der Tracer 700 eingesetzt. Mit 689 Kubik und 75 PS sollte die Enduro gut gerüstet sein. Der Motor hockt in einem klassischen Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, die Federelemente sind für harte Einsätze ausgelegt: Die 43er-USD-Gabel ist in der Dämpfung verstellbar und bietet 210 Millimeter Federweg; das ebenfalls verstellbare, angelenkte Federbein an der Alu-Schwinge bietet 200 Millimeter Federweg. Die Ernsthaftigkeit in Bezug auf Offroad erkennt man auch an der Reifenwahl: Die Yamaha Ténéré 700 verfügt vorne über ein 21-Zoll-, hinten über ein 18-Zoll-Rad. Mit Speichen, eh klar.
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Trial:

21.7.2018

GasGas TXE
GasGas TXE

GasGas Trial 2019Elektrifiziert

Neben den GasGas-Sportenduros wurde auch die Trial-Palette der Spanier für 2019 kräftig überarbeitet. Die mit 125, 250, 280 und 300 Kubik erhältliche TXT Racing wurde detailverliebt optimiert. Auf einfache, schnelle Wartungsarbeit wurde dabei besonderer Fokus gelegt. Gravierendste Änderungen sind der neue Front-Kotflügel, eine komplett neue Kupplung mit Kevlar-Belägen und dreifach justierbarer Vorspannung, eine drastisch verbesserte Bremsanlage und SKF-Kurbelwellenlager. Die komplett neue Schwinge samt Umlenk-Hebelei wiegt 500 Gramm weniger als bisher und ist bis maximal 1,5 Tonnen Belastung bruchresistent.
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11.7.2018

Faszinierende Optik durch einen Monocoque aus Carbon.
Faszinierende Optik durch einen Monocoque aus Carbon.

Yamaha TY-E TrialKlettermax-E

Das Thema Elektroantrieb in der Entwicklung von Trial-Motorrädern voranzutreiben macht Sinn, denn kaum wo ist der punktgenaue Einsatz der Kupplung wichtiger als beim akrobatischen Erklettern von Hindernissen. Die TY-E muss aber nicht ohne auskommen, sondern verfügt über eine mechanische Kupplung, die auf den Elektroantrieb abgestimmt wurde. Yamaha probiert seinen Prototypen mit AC-Synchronmotor, neuer Batterie und Monocoque-Rahmen aber nicht am eigenen Firmenparkplatz, sondern tritt damit bei der E-Trial Meisterschaft an, die am 14./15. Juli in Auron, Frankreich, sowie am 21./22. Juli in Comblain au Pont, Belgien, stattfindet.

Yamaha TY-E Technische Daten:

-Länge x Breite xHöhe (gesamt) 2.003mmx 830mmx 1.130mm
-Radstand 1.310mm
-Bodenfreiheit 350mm
-Gewicht weniger als 70 kg
-Motortyp Elektrischer AC-Synchronmotor
-Zusatzbatterietyp Lithium-Ionen-Batterie
-Kupplung hydraulisch, nasslaufend, Mehrscheibenausführung
-Rahmenbauart CFRP Monocoque
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5.7.2017

GasGas School 125
GasGas School 125

GasGas Trial 2018School 125 & Contact ES

Seit erfolgter Übernahme der wirtschaftlich in Schieflage geratenen Offroad-Marke GasGas durch den zum Black Bull Capital Fund gehörenden Torrot-Konzern geht es mit den Spaniern Schritt für Schritt bergauf. Vor Kurzem wurden die brandneuen Zweitakt-Enduros vorgestellt, und auch bei der einst beeindruckend verkaufsstarken Trial-Palette zeigt man sich wieder innovativ.

Den knallharten Wettbewerbstrials "TXT Racing" und ihren "TXT GP" getauften Edel-Ablegern stellt GasGas in der aktuellen Saison die universellen Wander-Trials Contact zur Seite. Sie sind wahlweise mit 250 oder 280 Kubik Hubraum erhältlich, verfügen über einen vergleichsweise großen 3,5-Liter-Tank, sind sogar mit E-Starter ausgestattet und werden für 5790 bzw. 5940 Euro mit demontierbarer Sitzbank ausgeliefert.

Für rennsportaffine Einsteiger ab 12 Jahren offeriert man um leistbare 5390 Euro unter dem Namen "School 125" außerdem eine 69,5 Kilo leichte TXT-Variante mit abgespeckter Ausstattung. Sie verspricht Trial-Novizen dank softer Kraftentfaltung und besonders willigem Kickstart-Verhalten eine besonders steile Lernkurve.

Mehr Infos bei BLM unter www.gasgas.at
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12.3.2017

Trial Basics
Trial Basics

Trial know howNützliches Zum Thema Trial


DIE AUSRÜSTUNG

Trialmotorräder sind extrem robuste Federgewichte mit hoher Bodenfreiheit und großem Lenkeinschlag. Das Trockengewicht liegt zwischen 66 und 70 Kilogramm, zur Wahl stehen meist 125-, 250-, 280- und sogar 300 Kubikzentimeter-Zweitaktmodelle. Für Einsteiger gilt: Die goldene Mitte ist meist die beste Wahl, 125er sind weltweit die offizielle Nachwuchsklasse. Als namhafte Marken gelten zum Beispiel BetaGasGas, Sherco oder Montesa. Beinahe jedes Jahr erblicken neue Marken das Licht der Welt, die aber nicht selten genauso schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind.
Seit 2005 haben auch Viertakter in manche Produktpaletten Einzug gehalten, sie sind wegen ihres höheren Wartungsaufwandes und der schwereren Fahrbarkeit derzeit aber noch eher Prestigeprojekte der Hersteller (Ausnahme: die von Honda gefertigte Montesa Cota, die sich einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut).  

Eine Typisierung ist bei den meisten Fahrzeugen gegen Aufpreis optional möglich, in der Praxis aber meist verzichtbar. Für die Fortbewegung auf öffentlichen Straßen bleibt diese Kategorie Motorrad denkbar ungeeignet, der Transport erfolgt am Kfz-Anhänger oder sogar im Kombi. Trials werden im Stehen gefahren und haben keine Sitzbank, sondern zugunsten der Bewegungsfreiheit nur eine "Sitzmulde". Der Motor verfügt über eine große Schwungmasse, ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt. Insgesamt gibt es meist sechs Gänge,  die ersten drei Gänge werden in den Hindernis-Sektionen benutzt, die weiteren nur für Zwischenstrecken. Wegen ihrer extrem dosierbaren Kraftentfaltung und dem Verzicht auf radikale Stollen-Bereifung verursachen Trials keine Flurschäden.

Der Pilot darf für das Trial-Training recht leicht geschürzt sein. Bewegungsfreiheit steht an oberster Stelle, Jethelm, weiche Offroadstiefel, ungepolsterte Handschuhe und Knieprotektoren sind Grundausstattung. Generalimporteur für ein großes Trial-Zubehörsortiment ist XAJO.

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