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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
21.3.2018

KTM 1290 Super Duke R 2020Noch mehr Power!

Trommelwirbel, Paukenschlag! Als erstes Medium weltweit können wir Euch hier auf www.motorrad-magazin.at Fotos von Prototypen der zweiten Generation der KTM 1290 Super Duke R zeigen – und ein paar Insiderinformationen über den Relaunch des Beast 2.0 verraten.

Zuerst einmal die guten Nachrichten: Dem Vernehmen nach soll das Nachfolgemodell der größten Duke Anfang der Saison 2020 auf den Markt kommen. Das klingt vernünftig, denn dann hätte das 2014 eingeführte Supernaked sechs Jahre Dienst versehen und wäre reif für eine Ablöse. Wie die aussieht? Das neue Modell wird sich wohl in einigen Punkten stark weiterentwickeln, aber dem grundsätzlichen Konzept treu bleiben – also vergleichsweise kompakt, leicht und radikal auftreten. Laut unseren Quellen soll die Super Duke bei identischem Hubraum auch nochmals stärker werden, die Rede ist von über 180 PS!
Auch das Design scheint sich behutsam weiterzuentwickeln. Die Scheinwerfer auf den von uns erwischten Prototypen darf man wohl nicht ernst nehmen (stammen augenscheinlich noch vom aktuellen Modell), aber die seitlichen Verkleidungen wirken noch stärker ausgearbeitet, noch dynamischer – ziehen sich aber nicht so weit nach vorne, dass sie wie beim aktuellen Modell die Gabel überdecken. Völlig neu konstruiert dürfte auch der Gitterrohrrahmen sein, und der Heckrahmen sieht nun nach einer Alu-Konstruktion aus, was nicht nur dem Gewicht entgegen kommen sollte, sondern offenbar auch eine schlankere Ausführung der Heckpartie ermöglicht.

Dass es sich noch um Prototypen im Erprobungsstadium handelt, zeigen bei beiden Bikes unterschiedliche Ausführungen von Kühler und Schwinge – hier scheint KTM offenbar im Teststadium gerade an den besten Lösungen zu feilen. Die herrliche Einarm-Konstruktion der Hinterradführung scheint aber – zum Glück – gesetzt zu sein.
Zum Schluss kommen wir zur schlechten Nachricht: Da die neue 1290 Super Duke R in der Saison 2020 auf den Markt kommen soll, muss sie dann bereits der neuen Euro-5-Norm entsprechen. Neben vielen anderen Restriktionen sieht sie deutliche Verschärfungen der Abgaswerte vor. Was das konkret bedeutet – vor allem für großvolumige, leistungstarke Modelle wie die 1290 Super Duke R – zeigt sich an diesen Erlkönigfotos. Reichte bislang ein vergleichsweise kleiner Vorschalldämpfer mit Kat & Co, so müssen die Motorenbauer zukünftig wohl tief in die Trickkiste greifen, um die Emissionen zu bändigen. Man sieht es auch gut am Foto ganz oben: Der Krümmer des hinteren Zylinders wird nun rechts ums Bike herumgeführt, der Krümmer des vorderen Zylinders muss eine Schleife machen, damit die Wege ausgeglichen werden. Unter dem Bike befindet sich dann zusätzlich ein richtig großer, kastenförmiger Vorschalldämpfer, der bis zum Serienstart hoffentlich noch etwas schlanker oder durch Verkleidungen kaschiert wird – aber da sind wir angesichts der bekannten KTM-Kreativität wirklich guter Dinge.

Vergleich aktuelle 1290 Super Duke R gegen die Prototypen des Nachfolgemodells:

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29.11.2018

KTM Powerdays 2018 - Jetzt 50 Euro holen
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KTM Powerdays 2018Hol dir deinen 50-Euro-Gutschein

KTM-Fans können sich jetzt ihren persönlichen KTM PowerDays-Gutschein in Höhe von € 50 downloaden und diesen im Zeitraum von 1. Dezember 2018 bis 12. Jänner 2019 bei allen teilnehmenden österreischischen KTM-Händlern einlösen.

Hol dir deinen 50-Euro-Gutschein:
- Unter www.ktmpowerdays.com/at registrieren
- Gutschein downloaden & ausdrucken (Gutschein wird auch per Mail zugesendet)*
- Beim teilnehmenden autorisierten KTM-Händler beim Kauf von KTM PowerWear ab einem Mindesteinkaufswert von € 200 einlösen und sich oder seinen Lieben Freude bereiten.

DIe KTM PowerWear-Kollektion ist seit Jahren ein Dauerbrenner bei passionierten Oranjes. Nicht nur die Auswahl an funktioneller Motorradbekleidung und -zubehör für Street und Offroad ist groß, auch das Angebot von lässiger Freizeitbekleidung und essentiellem Zubehör für die Freizeit überzeugt jede Saison mit freshen Styles und coolen Designs. Doch Vorsicht: Die besten Teile sind schneller vergriffen als eine Superduke auf 100 beschleunigt. 

Die aktuelle KTM PowerWear-Kollektion gibt es hier: www.ktm.com/at/ktmpowerwear

Den KTM PowerDays-Gutschein 2018 kann man ab Samstag, dem 1. Dezember 2018 einlösen. An diesem Tag findet in ganz Österreich der KTM Nikolaustag 2018 statt. Österreichs KTM-Händler laden an diesem Tag wieder herzlich zum alljährlichen, gemeinsamen Saisonausklang ein.

Teilnahmebedingungen:
* 1 Gutschein pro Person und Einkauf. Der Gutschein kann nur bei teilnehmenden, autorisierten KTM-Händlern in Österreich und im Zeitraum von Samstag, 1. Dezember 2018 bis einschließlich Samstag, 12. Jänner 2019 eingelöst werden. Der Mindesteinkaufswert liegt bei 200 €. Die Anzahl der Gutscheine ist begrenzt, der Download ist möglich solange der Vorrat reicht. Keine Barauszahlung des Gutscheins möglich.
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Streetfighter:

23.5.2018

Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.
Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.

MV Agusta Brutale 800RR LH44Hamiltons Hobel

Aus der Zusammenarbeit von MV Agusta mit dem viermaligen Formel 1-Weltmeister und Sonnyboy Lewis Hamilton geht nach der Dragster 800 RR LH44 und der F4 LH44 die nunmehr dritte streng limitierte Sonderserie in Produktion. Die Brutale 800 RR LH44 ist eine hochexklusive Version des legendären Naked Bikes aus der italienischen Edelschmiede.

Neben einer Leistung von 140 PS und einem (Trocken)gewicht von 172 kg wartet die Schönheit (das Motorrad) mit einer rückwärtsdrehenden Kurbelwelle und einem EAS 2.0 Quickshifter, sowie einigen feinen Carbonteilen, einer einzigartigen Lackierung mit weissem Gitterrohrrahmen und einer Keramikbeschichtung an der Auspuffanlage auf. Ab Juni 2018 läuft die MV Agusta Brutale 800 RR LH44 vom Band. Jedes Motorrad kommt mit einer Nummerierung vorne an der Instrumentenverkleidung und einem Echtheitszertifikat. (Laut Datenblatt läuft die Brutale übrigens exakt 244 km/h schnell. Zufall?)

Technische Daten MV Agusta Brutale 800 RR LH44
Motor Dreizylinder, 4-Takt, 12 V D.O.H.C.
Hubraum 798 cm3 
Verdichtung 13.3:1
Bohrung x Hub 79 mm x 54.3 mm
Leistung 103 kW (140 PS) bei 12.300 r.p.m.
Drehmoment  87 Nm (8.87 kgm) bei 10.100 r.p.m.
Radstand 1400 mm
Länge 2045 mm 
Breite 875 mm 
Sitzhöhe 830 mm
Bodenfreiheit 135 mm
Nachlauf 103.5 mm 
Trockengewicht 172 kg
Tankinhalt 16.5 l
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21.2.2018

TRIUMPH SPEED TRIPLE 2018 TESTHOOLIGAN RELOADED

Bei all den feinen Klassik-Bikes und den vielen Tiger-Modellen der jüngsten Zeit könnte man beinahe vergessen, dass sich Triumph rund um die Jahrtausendwende einen erstklassigen Ruf als Zweirad-Waffenschmiede erworben hat: mit Street Triple, Daytona, vor allem aber der Speed Triple, die längst zur Ikone der Marke geworden ist.

Damit nun auch die schnelle Fraktion unter den Triumph-Fans wieder frisches Futter bekommt, haben die Briten nun genau dieser Ikone ein aufwändiges Update spendiert. Aufwändig? Man sieht ja gar nichts davon, werden die Auskenner nun einwenden. Stimmt, optisch gibt’s kaum Unterschiede zwischen dem neuen 2018er-Modell und der Speed Triple, wie wir sie seit 2014 – oder eigentlich schon 2011 – kennen. Neue hochglänzend lackierten Felgen, geringfügig veränderte Carbon-Teile bei der RS und das eine oder andere Logo – mehr gibt’s von der Designfront nicht zu vermelden. Dennoch wollen wir festhalten: Die Speed Triple sieht noch immer extrem fesch aus, vor allem in der mattschwarzen Lackierung, die der RS vorbehalten ist.

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26.4.2017

Yamaha MT-10 DauertestOptimus Prime

Nach 9854 Dauertest-Kilometern bleibt kein Zweifel: Das futuristische „Transformers-Bike“ kann nicht nur den bösen Megatron in die Knie zwingen.

Alle Fotos: www.kurtpinter.com

Keine Sorge – man muss weder zum Planeten Cybertron reisen noch Shia LaBeouf oder Megan Fox heißen, um einem waschechten Transformer live zu begegnen. Ein wandelbares Maschinenwesen, das den intergalaktischen Actionhelden Optimus Prime, Bumblebee oder Jazz der weltbekannten Kino-Tetralogie wie aus dem blechernen Gesicht geschnitten ist, parkt vielleicht sogar gleich hinterm Haus oder im nächsten Motorradhändler-Schauraum: die Yamaha MT-10. Während der fünfte Teil des Hollywood-Blockbusters erst Ende Juni in den heimischen Lichtspielhäusern Premiere feiern wird, hat uns die MT-10 bereits 2016 knapp sechs Monate durch den Dauertest begleitet. Wegen ihren futuristischen Formen, ihrer stechenden LED-Augen und der Roboter-Frontmaske scheint sie einem intergalaktischen Kampfstern zu entstammen, kommt laut Yamaha-Werbekampagne aber angeblich eher von der „Dark Side of Japan“. Egal, der Vergleich mit einer Transformers-Figur ist nicht nur wegen der optischen Ähnlichkeit gar nicht allzu weit hergeholt. Während die intelligenten Maschinenwesen ihre Körper in andere Formen ummodeln können, verwandelt sich der Charakter der Yamaha je nach Bedarf vom universellen Alltagsbegleiter zum bequemen Touring-Bike oder scharfen Rundenzeitenjäger. Sie schafft den scheinbar unmöglichen Spagat zwischen kompromisslosem Streetfighter und unprätentiösem Partner fürs Leben. Zwar ist die MT-10 der unverkleidete Ableger des hauseigenen YZF-R1 Superbikes, ergonomisch unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge jedoch wie Melkschemel und Ohrensessel.

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16.4.2017

Aprilia V4 1100 Tuono Factory
Aprilia V4 1100 Tuono Factory

Aprilia Tuono Factory im TestDonner & BLITZ

Das Update der Aprilia Tuono für 2017 ist so exzellent, dass man sich für das Inkrafttreten der Euro-4-Regelung fast schon bedanken muss.

Natürlich sehen das die Entwicklungsingenieure bei Aprilia anders. Sie mussten unter Hochdruck kleine Wunder vollbringen, damit der wesentlich sauberere, leisere und auch noch manipulationssichere Motor seine Leistung und Charakteristik behält, ohne dass das Bike nachher 20 Kilo schwerer ist.

Wir dürfen aufatmen: Die Italiener konnten die 175 PS des mit 1077 Kubik ausgestatteten 65-Grad-V-Vierzylinders erhalten. Auch das maximale Drehmoment bleibt mit 121 Nm bei 9000 Touren unverändert und 207 Kilo mit vollem 18,5-Liter-Tank ermutigen zu einem „mission accomplished“.

Neue Ventilsteuerzeiten, eine reibungsminimierende DLC-Beschichtung im Motor und vor allem der neue Dual-Mode-Auspuff sind nur einige der Gründe dafür. Im Endtopf versteckt sich eine homologierte (also Euro-4-konforme) Auspuffklappe, die in Abhängigkeit von mehreren Parametern geöffnet wird und den Abgasweg durch den Dämpfer verlängert. Hörbar ist der Unterschied am ehesten in der unteren Drehzahlhälfte, wo die Tuono deutlich leiser als ihre Vorgängerin, aber mit der selben Soundcharakteristik auf sich aufmerksam macht.

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