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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
9.10.2017

MV AGUSTA F4 RC 2018Beauty reloaded

Nach dem Ausstieg von Mercedes-AMG bei MV Agusta ist es ruhig geworden um die italienische Edelmarke. Zu ruhig wohl für Giovanni Castiglioni, daher bekommen wir nun regelmäßig News rund um das teuerste Modell der Marke, die F4 RC. Zuerst wurde der Ableger des Werks-Superbikes von Lewis Hamilton zu einem Sondermodell umgestaltet, jetzt präsentieren die Italiener wie schon in den vergangenen Jahren die offizielle Race-Replica als Kleinserie.

Die Änderungen zur F4 RC des Vorjahrs sind gering. Technisch sind überhaupt keine Fortschritte auszumachen, die Unterschiede liegen lediglich in einer leicht veränderten Heckabdeckung und natürlich in den Graphics. So sieht die F4 RC 2018 nochmals hübscher aus, auch wenn das grundlegende Design schon aus dem Jahre Schnee stammt. Die wichtigsten Veränderungen: die Felgen sind nun wie der vordere Kotflügel rot lackiert, dazu zeigt man mehr Sicht-Carbon, etwa an den äußeren Bereichen der Seitenverkleidung und an der Hinterradabdeckung.
Wie schon im Vorjahr wird die F4 RC für 2018 auf 250 Stück limitiert, die Leistung beträgt 205 PS. Ein mitgelieferter Kit steigert die Power auf 212 PS, dann ist die F4 RC allerdings nicht mehr straßenzugelassen. Kleiner Einschub: Die MV Agusta F4 RC ist immer noch nach Euro 3 homologiert und wird im Rahmen einer Ausnahmeregelung noch zugelassen – bis Ende 2018, dann ist auch damit Schluss. Der Kit wird übrigens in einer edlen Holzkiste geliefert und besteht laut MV Agusta aus „dutzenden Teilen“. Einer davon ist die Voll-Titan-Racing-Schalldämpferanlage von SC-Project, der die schönen vier Pfeifen am Heck zum Opfer fallen. Dafür steigt dann eben mit Hilfe der ebenfalls mitgelieferten ECU die Leistung, außerdem erhält man den Look von Camiers Superbike-Renner.

Ebenfalls in der Kiste: der bezaubernde Tank-Schnellverschluss, die Heckabdeckung, Hitzeschilder aus Carbon, Leichtgewicht-Schrauben und eine eigene Abdeckhaube für die Garage. Der Preis für das gesamte Paket wird derzeit nur in Deutschland genannt: 40.090 Euro inkl. 19 Prozent MwSt. – mit österreichischem Steuersatz und NoVA käme man auf dieser Basis auf knapp 47.000 Euro.
Motorrad Bildergalerie: MV AGUSTA F4 RC 2018

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MV Agusta:

13.11.2018

MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.
MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.

MV Agusta Superveloce 800Schöner Sport

Offiziell wurde die Brutale 1000 Serie Oro zum schönsten Motorrad der Mailänder Messe EICMA gekürt, aber wir haben etwas (für uns) noch Schöneres am Stand von MV Agusta entdeckt, die Superveloce 800. Als Conceptbike durfte sie wahrscheinlich nicht an der Wahl teilnehmen, aber schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres soll sie in Produktion gehen.

Mit der Superveloce erinnert MV Agusta an seine legendäre Geschichte im Rennsport mit insgesamt 37 Weltmeistertiteln auf heute ikonischen Motorrädern. Mit einem über alle Zweifel erhabenen Design ehrt MV die Vergangenheit und richtet gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Klassische Formen gestaltet mit modernsten Materialien, rustikale Farbflächen gepaart mit funktionalen Elementen – so schafft die Marke aus Varese mobile Gegenwartskunst.

Die Verkleidung der Superveloce, angeführt von einem runden LED-Scheinwerfer mit gelblicher Verglasung, drängt aggressiv nach vorne und bewahrt dabei gravitätische Eleganz. Das torpedoförmige Heck, ebenfalls mit einem schlichten runden Lichtelement im Zentrum, schließt den formvollendeten Körper nach hinten ab. Elemente wie die Drahtspeichenfelgen und ein Lederriemen am Tank wurden meisterlich mit der geschwärzten Auspuffanlage von SC-Project und einem TFT-Display vermengt. Zwei Endrohre ragen auf der rechten Seite, eines auf der linken (Schwingen-)Seite hervor.

Chassis und Motor wurden von der F3 800 übernommen. Die Ergonomie entspricht fast vollständig jener des Supersportlers, Sitzhöhe, Lenker- und Fußrasterposition blieben unverändert. Auf der Studie fehlten wie so oft Rückspiegel und Blinker, was der Ästhetik natürlich zu Gute kam. Wie werden sehen, ob wir die Superveloce in einem Jahr als Serienbike immer noch so schön finden.

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5.11.2018

MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro
MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro

MV AGUSTA Brutale 1000 Serie OroDas stärkste Naked bike der Welt!

Lange Zeit war es ruhig um die krisengebeutelte Kultmarke aus Italien; nach dem Produktionsstopp, dem Ausstieg von Mercedes-AMG, einer kompletten Neupositionierung der Firmenphilosophie und dem Einstieg eines neuen (russischen) Investors scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Zum Glück, es wäre wirklich schade um die Marke und ihre außergewöhnlichen Kreationen. Das beweist nun auch das neueste Modell, mit dem die Italiener einmal mehr ein Ausrufezeichen setzen: die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro.

Was in Mailand zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird, ist nichts weniger als das stärkste in Serie gefertigte Naked Bike der Welt. Mit straßenzugelassenen 208 PS bei 13.450 Umdrehungen sticht es sogar viele Superbikes aus. Montiert man ein maßgefertigtes Racing-Kit (bestehend aus Titan-Schalldämpfer von SC-Project und eine spezielle ECU), dann steigt die Leistung sogar auf 212 PS bei 13.600 Umdrehungen. Nicht minder spektakulär: die infernalische Leistung trifft auf ein angeblich fahrfertiges Gewicht von lediglich 184 Kilo. Da sollte kein Auge trocken bleiben, wie man so sagt.
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22.5.2019

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