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Markus Reithofer
Autor: Markus Reithofer
10.4.2017

Suzuki V-Strom 650EINE FÜR ALLES

Eines der multifunktionalsten Motorräder der letzten 10 Jahre wird noch ein Stück besser.

Trotz ihres sehr moderaten Preises müssen die V-Strom-Modelle für Suzuki wie eine Gelddruckmaschine funktionieren. Knapp eine Viertelmillion Stück wurden seit der Einführung der Tausender im Jahr 2002 weltweit verkauft. Zwei Jahre später kam die V-Strom 650 hinzu und entpuppte sich als geniales Motorrad für alle Lebenslagen. Mit zunächst 67 PS aus ihrem 645 Kubik großen V-Zweizylinder war sie sicher nicht übermotorisiert, stellte aber mit einem breiten Drehmomentplateau und einer satten Drehzahlreserve bis 10.000 Touren unterschiedlichste Fahrer zufrieden.

Heuer stand die Adaptierung auf Euro 4 an und natürlich wurde die Gelegenheit für ein sanftes Redesign und einige Verbesserungen genutzt. Der Motor leistet jetzt 71 PS bei 8800 Touren und 62 Nm bei 6500 Touren. Suzuki hat den V-Strom-Modellen ihr Easy Start System spendiert, das den Motor auch unter widrigen Außenbedingungen einfacher anspringen lässt. Ein kurzer Tipper auf den Startknopf und der 90-Grad-V2 tuckert augenblicklich vor sich hin. Der ebenfalls neue Low RPM Assist hilft beim Anfahren, indem er automatisch die Drehzahl auf ein Niveau erhöht, das ein Abwürgen des Motors vermeidet.

 

Bridgestone hat für sie einen besonders agilen Adventure-Reifen entwickelt. Der neue Adventure A40 unterstreicht mit seinem hohen Positivanteil die Asphaltorientierung der DL 650, bringt aber erstklassigen Grip bei Regen. Die Dimensionen 150/70-17 hinten und 110/80-19 vorne bewirken ein entsprechend flottes Handling.

Neu ist die Traktionskontrolle, die auch während der Fahrt in zwei Stufen justiert oder abgeschaltet werden kann. Auch bei wirklich motiviertem Asphalteinsatz spricht nichts dagegen, sie als Sicherheitspolster auf Stufe 1 zu belassen. Unaufgeregt arbeitet das nicht deaktivierbare ABS, das allerdings durch eine Änderung in der Regelelektronik feinfühliger reagiert als beim Vorgängermodell.

Auch wenn die V-Strom 650 klar als asphaltorientierte Reise-Enduro verstanden werden will, kann sie im Gelände weitaus mehr, als ihr auf den ersten Blick zugetraut wird. Schotterstraßen, lehmige und mit Pfützen durchsetzte Trampelpfade und sogar eine Flussdurchquerung waren auf unseren Testfahrten ohne Schwierigkeiten machbar. Für Tourenfahrer besonders erfreulich ist der tiefer gelegte Auspuffendtopf. Beide Seitenkoffer – als Originalzubehör erhältlich – werden dadurch direkt neben dem Soziussitz montiert, was die resultierende Motorradbreite drastisch reduziert, zwei Koffer mit gleichem Volumen ermöglicht und einen besseren Gewichtsausgleich bewirkt.

Mit dem Jahrgang 2017 ist die V-Strom 650 noch ein gutes Stück besser geworden. Für den Suzuki-Fixpreis von 8490 Euro (XT: 8990) bekommt man in dieser Klasse nirgendwo mehr für sein Geld.

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Die Suzuki RM-Z250 wurde 2004 eingeführt und 2010 mit der ersten elektronischen Benzineinspritzung bei einem Suzuki Viertakt-Crosser upgedatet. Der Suzuki Hole Shot Assist, eine Launch Control für einen optimalen Start, folgte schließlich 2016. Nun hat Suzuki die 250er komplett überarbeitet und in den drei wesentlichen Punkten Leistung, Handling und Bremskraft verbessert. Zudem tritt sie nun im Design der großen Schwester RM-Z450 auf, mit blauer Sitzbank und Tank.

• 5% mehr Leistung und besseres Ansprechverhalten
• Verbessertes Traction-Management basierend auf Gasgriffstellung, Gang und Motordrehzahl
• Verbesserte Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC)
• Zwei Einspritzdüsen 
• Überarbeiteter Auspuff
• Neues Übersetzungsverhältnis 

• Neuer Rahmen und Schwinge
• Neue Gabel
• Überarbeitetes Federbein
• Renthal Fatbar Aluminum Lenker 
• Neue DUNLOP Reifen 
• Design der RM-Z450 
• Größere Bremsscheiben und verbesserte Bremszangen
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