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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
1.3.2017

Harley Custom- King AustriaDie Krone Geht Heuer nach Linz

Alle Fotos: Fotowerkstatt Johannes Seidl

Der Harley-Davidson Custom-Wettbewerb „Battle of the Kings“
 geht heuer zum dritten Mal über die Bühne. Erneut waren alle Vertragshändler europaweit (und sogar ein bissl darüber hinaus) aufgerufen, ihre Künste und Kreativität im Umbau unter Beweis zu stellen. Die wenigen Regeln: Als Ausgangspunkt musste man eine Sportster, eine Forty-Eight oder die neue Roadster wählen. Das Umbaubudget durfte nicht mehr als 6000 Euro betragen, mindestens 50 Prozent der verwendeten Umbauteile mussten dem rund 900-seitigen Harley-Katalog entstammen. Und letztlich sollte das Ergebnis straßenzulassungsfähig sein, wobei man da schon ein Augerl zudrückt, es also nicht ganz päpstlich nimmt.

Mittlerweile ist der „Battle of the Kings“ Europas größter Händler-Customizing-Contest, an dem heuer 220 Dealer aus 21 Ländern teilnehmen. In Österreich traten diesmal sechs der neun Händler in den Wettbewerb ein. In dessen erster Stufe wurden im Zuge eines Internet-Votings drei Finalisten erkoren. Aus diesen drei Motorrädern musste wiederum Anfang März eine Expertenjury (Motorradmagazin-Kolumnist Zonko, Andreas Werth vom Reitwagen und ich als Chefredakteur des Motorradmagazins) vor den Augen von Harley-Boss Dr. Christian Arnezeder einen Österreich-Sieger ermitteln. Dieser nationale Gewinner darf Mitte November sein Bike auf der EICMA in Mailand ausstellen, wo aus den Landessiegern schließlich ein europäischer Custom-King gekürt wird.
Keine leichte Aufgabe für die Juroren, schließlich machten alle drei Bikes auf den ersten Blick eine gute Figur – und ließen sich eigentlich nicht vergleichen, da sie alle in einem anderen Segment angesiedelt waren: H-D Salzburg baute eine kompakte Tourenmaschine, H-D Graz einen bunten Dirt Tracker, H-D Linz wiederum ein machomäßig cooles Dragster-Sportbike. Als kleine Hilfe gab es einen Bewertungsbogen mit einem knappen Dutzend an Kategorien, in denen die Bikes Punkte sammeln konnten: vom Finish über die Lackierung, die Harmonie, die Kreativität bis hin zum Einhalten der finanziellen Umbaugrenze. Trotzdem schwierig, also nahmen wir die Bikes ganz genau unter die Lupe:
Das Bike der Linzer Crew hat eine Harley Roadster zur Basis. Die auffälligen Felgen sollten ursprünglich getauscht werden, blieben aber nach der Lackierung doch montiert – sie sehen in dem Neongrün ohnehin geil aus. Getauscht wurde der Tank, der nun flacher und breiter ist, damit die Silhouette sportlich geduckt daherkommt. Der Sitz ist eine Eigenkonstruktion und selbst bezogen, dazu gibt’s bessere Federbeine aus dem Original-Zubehör, einen Vance&Hines-Auspuff, einen Original-Harley-Bugspoiler, einen Luftfilter von Performance Machine und nach vorne versetzte Fußraster. Besonders edel ist der verschlankte Tacho, dessen integrierte Warnleuchten entfernt und seitlich am Lenker befestigt wurden; letzterer ist ein schwarzer Stummellenker, der wie die Blinker und der seitliche Kennzeichenhalter von Wunderkind stammt. Viel Aufwand betrieb das Team schließlich auch, um den Motor dunkel zu bekommen. „Der silberne Block hat uns an dem Motorrad immer gestört“, erzählt Michael Rauch vom Linzer Werkstattteam. Also wurde der V2 entnommen und schwarz pulverbeschichtet. Viel Mühe, die sich aber ausgezahlt hat, das Bike wirkt wie aus einem Guss. Ebenfalls tadellos: die versteckten Kabelführungen und das Finish im Detail.
Die Grazer setzten ebenfalls auf eine Roadster, die für den sportlichen Umbau viele Vorteile hat: eine Upside-down-Gabel und eine vernünftige Bremserei mit doppelten Scheiben vorne sind hier ja schon serienmäßig. Ärgste Hacke hier war der Umbau auf einen Kettenantrieb, der aber die Authentizität als Dirt Bike erhöhen soll. „Mit dem Ding kannst auch am Strand fahren, ohne dass der Sand den Riemenantrieb verpickt“, sind die Clocktower-Burschen stolz. Dabei helfen auch die Speichenfelgen (vorne ein 19-Zöller von der Street Bob, hinten ein Rad der alten Forty-Eight) mit grobstolliger Ware. Viele weitere Dinge hier sind simple Motocross-Massenware, etwa beide Kotflügel; andere Teile wie die Gitter-Gabelschützer oder der Motorschutz sind handgefertigt. Die teuersten Teile sind die seitlichen Motordeckel aus dem Harley-Originalzubehör, dazu kommen noch progressive Federbeine am Heck, ein K&N-Luftfilter, ein offroad-affiner Harley-Hollywood-Lenker, ein halbhoger Vance&Hines-Schalldämpfer und rote Bremssättel aus dem Zubehör. Geil ist auch das auf die Seite (in Höhe der Zylinderköpfe) verlegte Instrument, das dort mithilfe einer Joker-Halterung befestigt wurde.
Einen völlig anderen Weg beschritt das junge Salzburger Dealership. Dort baute man eine Sporty auf ein Tourenmotorrad mit femininen Anklängen um. „Jeder macht heute entweder Café Racer oder Scrambler“, meint Chef Christian Radauer. „Wir wollten einmal etwas Anderes zeigen.“ Das absolute Highlight hier ist die Lackierung mit nicht weniger als 12 Klarlack-Schichten über den silbernen Flakes. Die Vorgabe war ein Seventies-Look, der Lackierer hat dafür als Vorlage einen alten Stoff genommen, der ursprünglich für Vorhänge verwendet wurde: Gratulation für die geile Idee! Zweiter Gag sind die großen Seitenkoffer der Touring-Palette, die penibel angepasst wurden. Um die vergleichsweise größen Trümmer smart zu integrieren, arbeiteten die Burschen lange am Heck und bauten hier auch eine spezielle Lösung mit integrierten LED-Leuchten – fein gelungen! Mit einem weißen Einzelsattel aus dem Zubehör für die Forty-Eight, einem leicht höher gesetzten Tank, Endtöpfen und Luftfilter von Screamin’ Eagle, einer Lampenmaske und einem handgefertigten vorderen Kotflügel wurde das Bild stimmig gemacht. Der neue Lenker ist übrigens der einzige „Fremd“-Teil. Cooles Custombike – und kein Wunder, dass es bereits verkauft ist.
Und wer konnte schließlich gewinnen? Vorhang auf, Bühne frei – und Platz für das Team von Harley-Davidson Linz mit Michael Rauch und Daniel Höflinger als kreative Masterminds und Matthias Lang als stolzen Geschäftsführer. Sie übernahmen die Trophäe aus den Händen des anwesenden Harley-Managements, allen voran Dr. Christian Arnezeder, der dafür eigens aus Deutschland angereist war. Von Seiten Harley-Österreichs durften natürlich Günther Eder und Bernhard Hübner nicht fehlen. Die schwarze Mamba wird Österreich also auf der kommenden EICMA vertreten und um das europäische Championat rittern. Wir halten die Daumen und berichten!

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4.9.2018

Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.
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Honda CB750 KaspeedLimitierte Kleinserie als Heritage und Racer

Am diesjährigen Glemseck 101 präsentierte Honda sechs einzigartige Umbauten aus Basis neuer und alter Modelle aus der Markengeschichte. Einzigartig? Nicht ganz. Der Umbau einer CB Sevenfifty von Kaspeed kann bestellt werden und wird individuell und in Handarbeit für jeden Kunden gefertigt.

Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note, der Reihenvierzylinder, der praktisch die moderne Motorradgeschichte einläutete, kommt perfekt zur Geltung. Die CB750 gibt es in zwei Ausführungen, "Heritage" und "Racer" (High-End-Umbau). Zusätzlich kann jeder Umbau individuell angepasst werden.
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4.9.2018

Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.
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Um auf sich aufmerksam zu machen, müssen die Kleinsten immer am lautesten schreien. Kläffende Wadlbeisser, kleine Menschen oder kecke Äffchen - jedes Lebewesen hat seine eigene Art, die Blicke auf sich zu lenken. Die Honda Monkey schafft es mit dem relativ einfachen Rezept, eine kompakte Gestalt mit einer großen Optik zu verbinden. Der Customizer Dirk Oehlerking von Kingston Custom setzt noch eins drauf und nahm für seinen Flat Tracker Anleihen an legendären Honda-Modellen der Vergangenheit.

Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint. Moderne Elemente wie LED-Lichter oder das LCD-Cockpit hat er entfernt, wodurch die Monkey tatsächlich aussieht wie aus den Siebzigern.
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3.9.2018

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HARLEY 115: Die schönsten CustombikesKreative (Zylinder-) Köpfe

Harley feiert seinen 115. Geburtstag in Milwaukee – und wir waren live dabei. Als Geburtstagsgrüße haben US-Customizer eine ganze Reihe an schrägen, edlen, sportlichen, wilden oder argen Custombikes auf das Gelände vors Harley-Museum gestellt, die wir hier für euch in einer Fotoshow zusammengefasst haben. Harley extrem – viel Spaß beim Durchklicken!
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3.9.2018

Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.
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Honda Umbauten 2018Sechs einzigartige Hondas für Glemseck

Honda Motor Europe war verganenes Wochenende (31.8 bis 2.9.) beim Motorrad-Custom-Event »Glemseck 101« bei Leonberg mit einem vielfältigen Programm vertreten. Den Honda-Stand schmücken sechs einzigartige Custom-Motorräder, dazu wird Rennlegende Mick Doohan beim »Sprint International« über die Achtelmeile auf einer speziell präparierten Honda CB1000R teilnehmen.

Drei Umbauten basieren auf klassischen Honda-Maschinen: Die Honda CX 500, mit dem längs eingebauten V-Twin ein authentisches Original der 70er und 80er Jahre, wird besonders gerne als Umbauobjekt genutzt. Die preisgekrönte Version von Michael (von der Firma Libra Coachworks in Dartford/GB) ist dank exquisiter Handwerkskunst ein besonders gelungenes Custom-Objekt, welches etwa mit einer gesteppt vernähten Ledersitzbank oder einer speziell angefertigten Auspuffanlage glänzt. Ein anderer Favorit der Umbau-Szene ist die legendäre CB 750, Hondas erstes Superbike der Neuzeit. Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note. Drittes Classic Honda-Exponat ist eine Gold Wing, die 1974 als unverkleidete Maschine auf dem Markt erschien. Die Custom-Kreation des Niederländers Roy Holtman unterstreicht die Vierzylinder-Boxer-Architektur der Gold Wing. Umgebaut und modifiziert präsentieren sich Tank und Sitzbank, eine Zwei-in-Zwei-Auspuffanlage sowie eine Gepäckaufnahme im rustikalen Military-Stil, die gekonnt jene Tourentauglichkeit unterstreicht, für die dieses Bike im Laufe der Jahre schließlich berühmt werden sollte.

Die übrigen drei Custombikes basieren auf der aktuellen Honda-Modellpalette: Die neue Monkey 125 hat sich überall in Europa auf Anhieb als Publikumsliebling nach dem Comeback in diesem Sommer etabliert. Das sympathische Minibike verbindet klassische Monkey-Anmutung und -Proportionen mit modernen Zutaten wie Upside-Down-Gabel, Stereo-Stoßdämpfer hinten, LCD-Cockpit, ABS mit Hinterradabhebeerkennung und LED-Lichttechnik rundum. Monkeys werden oftmals von Wohnmobil-Eignern als Mobilitätslösung mitgeführt und auch gerne für leichte Feldweg-Ausflüge verwendet. Dirk Oehlerking von Kingston Custom arbeitete den Offroad-Aspekt noch weiter aus, indem er eine Monkey als Flat-Tracker auf die Räder stellte. Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint.

Zwei Custom-Varianten der neuen CB1000R ergänzen 2018 Hondas Glemseck-Line-up. Zunächst die CB1000R Neo Daemon, die Customizer Jens Kratschmar mit einem reflektierenden Vinyl-Wrapping versehen hat, in Kombination mit einer weiß beschichteten Auspuffanlage. Ebenfalls modifiziert wurden Lenker, Griffe, Bremsleitungen, Blinker und die Bereifung. Zweiter Hingucker ist eine von Honda Racing in England kreierte Glemseck CB1000R, die vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wird. Öhlins-Federelemente aus der Fireblade SP, Akrapovic-Abgasanlage, Brembo-Bremsen, Custom-Schwinge und spezielle Kupplung, Rizoma-Anbauteile und eine exquisite Gold/Tricolor-Lackierung unterstreichen den kraftvollen Performance-Auftritt des Honda-Roadsters im atemberaubenden Neo Sports Café-Design.

Die sechs kunstvoll umgebauten Honda-Motorräder umspannen nicht nur Jahrzehnte erfolgreicher Honda-Geschichte und unterstreichen die bemerkenswerte Bandbreite des Modellprogramms, sondern werden auch der Philosophie des Firmengründers Soichiro Honda gerecht, der zu sagen pflegte: “Wahre Erfüllung erfährt, wer seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um seine Träume zu vollenden.« Inspiration und Kreativität, von Customizern über alle Grenzen hinweg umgesetzt, sind zweifellos auch die Eckpunkte des Glemseck 101- Events, dem größten und erfolgreichsten Motorrad-Happening in Europa.
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Harley-Davidson:

22.11.2018

Harley-Davidson mit Zubehörteilen 2019
Harley-Davidson mit Zubehörteilen 2019

Harley-Davidson Zubehör 2019880 Seiten Originalteile

Was ist 1,5 Kilo schwer und 880 Seiten fett? Der neue Zubehörkatalog von Harley-Davidson natürlich, voll mit Originalteilen für sämtliche Baureihen und sogar schon der neuen FXDR 114! Damit jeder gleich die passenden Teile findet, ist das Nachschlagewerk übersichtlich nach Baureihen strukturiert. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit Themen wie Reisen, Motortuning, Infotainment, Beleuchtung, Rädern, Custom-Lack, Pflege und Wartung sowie etlichem mehr. Besitzer älterer Modelle werden ebenso fündig wie Eigner brandneuer Typen.

Für das Dragbike FXDR 114 bietet die Motor Company bereits jetzt unter anderem einen Titan-Endschalldämpfer mit Endkappe und Hitzeschild aus Karbon an, der Leistungsentfaltung, Gewicht und Sound zugutekommt. Neu sind die Kollektionen Kahuna und Dominion, die neben Motorgehäusedeckeln auch Fußrasten, Trittbretter, Schalt- und Bremspedale umfassen. Bei der Kahuna Collection sind diese Teile schwarz glänzend beschichtet oder verchromt und mit einem dezenten roten Bar and Shield Logo geschmückt.

Bei der Dominion Collection sind sie entweder schwarz glänzend eloxiert oder bronzefarben pulverbeschichtet und werden zudem ihrerseits mit Metallakzenten verziert, die in identischen oder kontrastierenden Oberflächenbeschichtungen gehalten sind. Katalog und Teile gibt's beim autorisierten Harley-Davidson-Händler.

Appetitanreger findet man unter accessories.harley-davidson.eu.
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8.9.2018

Harley-Davidson FXDRS 114
Harley-Davidson FXDRS 114

Harley-Davidson FXDR 114 im Testmit Volldampf voraus

Die technischen Details zu der für 2019 brandneuen Harley-Davidson FXDR 114 haben wir bereits hier protokolliert, jetzt hatten wir die Möglichkeit rund um Thessaloniki in Griechenland das ab sofort sportlichste, modernste und mit 29.495 Euro auch teuerste Modell der nun zehn Modelle umfassenden Softail-Baureihe zu testen. Die 300 Kilometer Tour macht auf Anhieb eines klar: der inoffizielle V-Rod-Muscle-Nachfolger mit dem noch inoffizielleren, Harley-internen Beinamen „Destroyer“ ist nichts für sanfte Gemüter. Denn die Sitzposition im Sattel der FXDR erfordert eine ordentliche Portion Hartgesottenheit vom Piloten. Mit weit vorne montierten Fußrastern und Lenkerstummeln fixiert sie den Körper in einer Position, die sich während ausgedehnter Touren durchaus als anspruchsvoll herausstellen kann.
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Vintage:

6.12.2018

In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.
In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.

Neuer BMW BoxermotorSensation in japanischem Custombike

Einen ungewöhnlichen Weg geht BMW mit einem völlig neuartigen Boxermotor, der bald eine neue Modellfamilie eröffnen könnte. Wir erinnern uns an die R5-Hommage vom letzten Jahr, die einen neuen Cruiser in naher Zukunft vermuten ließ. Am 2. Dezember präsentierte nun die japanische Motorrad-Schmiede CUSTOM WORKS ZON ein im Auftrag der Bayern aufgebautes Custom Bike mit einem Prototypen eben dieses Boxermotors. CUSTOM WORKS ZON wurde 2003 von Yuichi Yoshizawa und Yoshikazu Ueda in der Präfektur Shiga gründet und ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Kreationen. Dieses Bike fällt besonders durch den mächtigen Motor im schlanken Chassis mit schmalen Reifen auf (21 Zoll vorn und 26 Zoll hinten, aus Aluminium gefräste Felgen).

Über die Zusammenarbeit mit BMW Motorrad freute sich Yuichi Yoshizawa enorm: „Es war eine große Ehre und Herausforderung, für einen der traditionsreichsten Hersteller der Branche ein Motorrad rund um den Prototypen eines so spektakulären neuen Boxermotors bauen zu dürfen.“ Natürlich wird bereits wild über den neuen Motor spekuliert, womit BMW sein Ziel wohl erreicht haben dürfte. Sowohl die äußere Geometrie als auch die sichtbaren Elemente, wie z.B. die oberhalb der Zylinder in verchromten Schutzrohren verlaufenden Stößelstangen, erinnern an die Boxermotoren, die bei BMW Motorrad bis Ende der 1960er Jahre gebaut wurden – nur eben mit deutlich größerem Hubraum und moderner Luft-Öl-Kühlung. Mehr wird allerdings vonseiten des Werks noch nicht verraten.

Das Bike von CUSTOM WORKS in Zusammenarbeit mit BMW Motorrad erntete viel Anerkennung in der Szene, so gewann er den „Best of Show Motorcycle“ Award, die höchste Auszeichnung der Hot Rod Custom Show in 2018. Die Mooneyes-Show, wie sie in der Customizer-Szene genannt wird, fand bereits zum 27. Mal im japanischen Yokohama statt und zieht jährlich gut 15.000 Zuschauer an nur einem Veranstaltungstag an. Auto- und Motorrad-Custombuilder aus aller Welt stellen ihre Kreationen vor. Insgesamt waren knapp 300 Autos und 650 Motorräder, sowie jede Menge Händlerstände zu sehen.
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4.12.2018

Triumph Speed Twin schräg von vorne
Triumph Speed Twin schräg von vorne

Triumph Speed TwinClassic mit Punch

Triumph legt noch einmal nach und präsentiert einen Monat nach der Eicma 2018 noch ein weiteres Modell: die Speed Twin. Würde man es sich einfach machen, dann könnte man dieses Modell eine große Street Twin nennen – ein klassisches Naked Bike, nur diesmal mit dem großen 1200er-Motor. Damit würde man aber ziemlich falsch liegen, denn die Speed Twin besitzt eine sportliche Seele und will mehr rasanter Roadster sein als einfach nur ein Naked Bike.

Wichtigste Zutat: Der 1200er ist hier in der High-Power-Variante verbaut, die es bislang nur in der Thruxton gab. Das bedeutet: 97 PS und 112 Newtonmeter. Gegenüber der Thruxton wurde der Motor aber nochmals überarbeitet, besitzt eine leichtere Kurbelwelle und eine höhere Verdichtung. Zusammen mit gewichtsoptimierten Motordeckeln und Magnesium-Nockenwellendeckeln spart allein der Motor 2,5 Kilo an Gewicht. In Summe konnten die Triumph-Ingenieure sogar ganze zehn Kilo gegenüber der Thruxton einsparen!
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29.11.2018

BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.
BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.

BMW auf der Custombike-Show 2018Kostümierte Boxer-Bikes

Auf der CUSTOMBIKE-SHOW, der weltgrößten Messe für umgebaute Motorräder, kommen vom 30. November bis 2. Dezember 2018 die angesagtesten Customizer aus aller Welt im ostwestfälischen Bad Salzuflen zusammen, um die Faszination des individualisierten Motorrads zu zelebrieren. Mit dabei sind natürlich BMW Motorrad, die vor allem seit der Einführung der R nineT-Palette stark im Heritage- und Custom-Segment vertreten sind. Aber auch ein anderes, fast vergessenes Modell wurde uns wieder in Erinnerung gerufen...

In vier Messehallen präsentieren mehr als 300 Firmen über 1.000 Custom-Bikes auf 28.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Bereits zum sechsten Mal zeigt BMW Motorrad hier in Kooperation mit ausgewählten Custom-Garagen individualisierte Spezialitäten auf Basis aktueller und klassischer Modelle. Auf dem rund 180qm großen Stand von BMW Motorrad ist mit insgesamt 15 Modellen die gesamte Customizing-Bandbreite zu sehen – vom Serienbike in individueller Ausgestaltung über gemäßigte Umbauten bis hin zu echten Custombike-Schätzen.

Den Schwerpunkt setzt BMW auf die „SoulFuel Bikes“, Umbauten auf Basis der aktuellen R nineT wie die Giggerl von Blechmann, die Iron Racer Mark 2 von KSpeed oder die SMW 61-B von Sosa Metal Works. Ein weiteres Highlight ist der Maximator auf Basis einer BMW R 1200 C. Gebaut wurde das Custom Bike in aufwändiger Handarbeit von dem BMW Motorrad Entwicklungsingenieur Ulf Musekamp, der unter anderem auch an der Realisierung der BMW R nineT Familie beteiligt war.

Was bei BMW Motorrad hinsichtlich Customizing bereits ab Werk möglich ist, zeigt auf dem Messestand das Programm „BMW Motorrad Spezial“. Hier wird gezeigt dass man auch ohne "Prototypenfertigung" und nur mit Sonderausstattungen und Original Zubehör von BMW echte Einzelstücke kreieren kann, die es bestimmt kein zweites Mal auf der Welt gibt.

CUSTOMBIKE-SHOW im Messezentrum von Bad Salzuflen.
Öffnungszeiten: Freitag von 12:00 – 20:00 Uhr, Samstag 10:00 – 18:00 Uhr sowie Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr.
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