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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
18.2.2017

Suzuki GSX-R1000R IM TestThunder in Down under

12 Langstrecken-WM-Titel und 10 Titel in der AMA-Superbike in der nur 15-jährigen Historie der GSX-R1000 – eine Bilanz, auf die Suzuki anlässlich des Jubiläums ihres Racing-Flaggschiffs zu Recht stolz ist. Dennoch kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen: ab Ende März steht die sechste Generation der GSX-R1000 bei den Händlern und soll in ihrer Klasse neue Maßstäbe setzen: keine Spur von japanischer Bescheidenheit, bei Suzuki will man mit der von Grund auf neuen GSX-R1000 nichts anderes als die Krone im Superbike-Segment zurückerobern. Dazu wurde das Fahrzeug von Grund auf neu auf die Räder gestellt, viele der neuen Features stammen aus dem hauseigenen MotoGP-Boliden GSX-RR. „Eigentlich haben wir nur die Fußraster und die Griffe vom Vorgängermodell übernommen“, gibt Chefingenieur Shinichi Sahara selbstbewusst zu Protokoll.

Dank „Variable Valve Timing“ verspricht Suzuki satte 202 PS bei 13.200 Touren – ein beeindruckender Wert, der eindeutig als Kampfansage an die Konkurrenz von BMW, Yamaha, Honda und Co. gewertet werden muss. Wie VVT genau funktioniert, erklärt unsere Rubrik „Wissen ist Macht“ in der aktuellen Motorradmagazin-Printausgabe 8/2016. Wie es sich in der Praxis anfühlt, konnten wir heute bei unserer ersten Testfahrt auf der australischen Rennstrecke von Phillip Island am eigenen Leib erfahren. Kurz zusammengefasst: unglaublich!

Nicht nur bei der Spitzenleistung präsentiert sich die brandneue GSX-R1000 bärenstark,  besonders in Sachen Durchzug bei niedrigen und mittleren Drehzahlen dürfte die Suzuki tatsächlich die Latte höher legen. Einfach unvorstellbar wie der kompakte Reihenvierzylinder mit Schlepphebel-Betätigung der Titanventile durch das Drehzahlband feuert. Selbst als der Tacho des digitalen LCD-Cockpits im sechsten Gang die 280 km/h Marke knackt, ist beim besten Willen kein Abbruch des phänomenalen Vortriebs absehbar, und am Kurvenausgang wird die Gangwahl fast zur Nebensache degradiert: die GSX-R1000 katapultiert ihren Piloten schon ab rund 6000 Touren schwungvoll aus dem Radius. Kein Zweifel – dieses Triebwerk ist ein Meisterwerk und hat das Zeug zum Champion. Mit Ride-by-Wire, 10-stufiger Traktionskontrolle, 3-Achsen-Schräglagensensor, Kurven-ABS und drei Riding-Modes ist die Suzuki auch in Sachen Elektronik am Puls der Zeit. Die von uns getestete R-Version brilliert außerdem mit Launch Control und fabulösem Quickshifter (up & down).

Statt auch dem Trend zu elektronischen Fahrwerken zu folgen, vertraut Suzuki bei der 203 Kilo schweren GSX-R1000R jedoch auf ein mechanisches Balance-Free-Fahrwerk von Showa. „Elektronische Fahrwerke verfügen noch nicht über die Performance, die wir für unser Flaggschiff erwarten“, zeigt man sich bei Suzuki überzeugt. Über die Notwendigkeit einer semiaktiven Dämpfung lässt sich bekanntlich herrlich streiten, Tatsache ist jedenfalls: die Showa-Komponenten (BFF und BFRC lite Federbein) der von uns getesteten GSX-R1000R um 20.890 Euro sind allerfeinst, selbst im Renneinsatz werden ambitionierte Hobby-Racer nicht zusätzlich in ein Fahrwerkstuning investieren müssen – ein Urteil, das sich die Edel-Suzuki auf der anspruchsvollen, High-Speed-MotoGP-Strecke von Philipp Island hart verdienen musste. Beim Standard-Modell der GSX-R1000 um 17.490 Euro verbaut Suzuki dagegen konventionelle Ware (Showa Big Piston Gabel und konventioneller Dämpfer), das Modell stand uns für Tests jedoch nicht zur Verfügung.

Auch der Charakter des 20 Millimeter schlankeren Chassis lässt keine Wünsche offen und trifft haargenau den Kompromiss zwischen Stabilität und Handling. Der ohnehin schon kurze Nachlauf wurde weiter gekürzt, der Radstand wächst jedoch auf 1420 Millimeter. Das fahrdynamische Resultat: neutrales, widerstandsloses Einlenken, Gelassenheit bei Topspeed und flinke Schräglagenwechsel ohne nachdrückliche Lenkimpulse.

 

Hand aufs Herz: wir haben natürlich erwartet, dass die neue GSX-R1000 ein großer Schritt nach vorne sein würde. Dass sie so fantastisch geworden ist, überrascht trotzdem und haut uns beinahe aus den sprichwörtlichen Socken. Besonders in Sachen Spitzenleistung ist der GSX-R-Jahrgang 2017 ohne Frage ein Gegner, der von der Konkurrenz ohne intensive Tuning-Maßnahmen kaum zu schlagen sein wird. Das endgültige Resümee unserer Testfahrten und viele weitere Infos über die neue GSX-R1000R ab 16.3. in der Motorradmagazin-Aprilausgabe.

Mehr zum Thema:

Streetfighter:

23.5.2018

Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.
Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.

MV Agusta Brutale 800RR LH44Hamiltons Hobel

Aus der Zusammenarbeit von MV Agusta mit dem viermaligen Formel 1-Weltmeister und Sonnyboy Lewis Hamilton geht nach der Dragster 800 RR LH44 und der F4 LH44 die nunmehr dritte streng limitierte Sonderserie in Produktion. Die Brutale 800 RR LH44 ist eine hochexklusive Version des legendären Naked Bikes aus der italienischen Edelschmiede.

Neben einer Leistung von 140 PS und einem (Trocken)gewicht von 172 kg wartet die Schönheit (das Motorrad) mit einer rückwärtsdrehenden Kurbelwelle und einem EAS 2.0 Quickshifter, sowie einigen feinen Carbonteilen, einer einzigartigen Lackierung mit weissem Gitterrohrrahmen und einer Keramikbeschichtung an der Auspuffanlage auf. Ab Juni 2018 läuft die MV Agusta Brutale 800 RR LH44 vom Band. Jedes Motorrad kommt mit einer Nummerierung vorne an der Instrumentenverkleidung und einem Echtheitszertifikat. (Laut Datenblatt läuft die Brutale übrigens exakt 244 km/h schnell. Zufall?)

Technische Daten MV Agusta Brutale 800 RR LH44
Motor Dreizylinder, 4-Takt, 12 V D.O.H.C.
Hubraum 798 cm3 
Verdichtung 13.3:1
Bohrung x Hub 79 mm x 54.3 mm
Leistung 103 kW (140 PS) bei 12.300 r.p.m.
Drehmoment  87 Nm (8.87 kgm) bei 10.100 r.p.m.
Radstand 1400 mm
Länge 2045 mm 
Breite 875 mm 
Sitzhöhe 830 mm
Bodenfreiheit 135 mm
Nachlauf 103.5 mm 
Trockengewicht 172 kg
Tankinhalt 16.5 l
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21.3.2018

KTM 1290 Super Duke R 2020
KTM 1290 Super Duke R 2020

KTM 1290 Super Duke R 2020Noch mehr Power!

Trommelwirbel, Paukenschlag! Als erstes Medium weltweit können wir Euch hier auf www.motorrad-magazin.at Fotos von Prototypen der zweiten Generation der KTM 1290 Super Duke R zeigen – und ein paar Insiderinformationen über den Relaunch des Beast 2.0 verraten.

Zuerst einmal die guten Nachrichten: Dem Vernehmen nach soll das Nachfolgemodell der größten Duke Anfang der Saison 2020 auf den Markt kommen. Das klingt vernünftig, denn dann hätte das 2014 eingeführte Supernaked sechs Jahre Dienst versehen und wäre reif für eine Ablöse. Wie die aussieht? Das neue Modell wird sich wohl in einigen Punkten stark weiterentwickeln, aber dem grundsätzlichen Konzept treu bleiben – also vergleichsweise kompakt, leicht und radikal auftreten. Laut unseren Quellen soll die Super Duke bei identischem Hubraum auch nochmals stärker werden, die Rede ist von über 180 PS!
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21.2.2018

TRIUMPH SPEED TRIPLE 2018 TESTHOOLIGAN RELOADED

Bei all den feinen Klassik-Bikes und den vielen Tiger-Modellen der jüngsten Zeit könnte man beinahe vergessen, dass sich Triumph rund um die Jahrtausendwende einen erstklassigen Ruf als Zweirad-Waffenschmiede erworben hat: mit Street Triple, Daytona, vor allem aber der Speed Triple, die längst zur Ikone der Marke geworden ist.

Damit nun auch die schnelle Fraktion unter den Triumph-Fans wieder frisches Futter bekommt, haben die Briten nun genau dieser Ikone ein aufwändiges Update spendiert. Aufwändig? Man sieht ja gar nichts davon, werden die Auskenner nun einwenden. Stimmt, optisch gibt’s kaum Unterschiede zwischen dem neuen 2018er-Modell und der Speed Triple, wie wir sie seit 2014 – oder eigentlich schon 2011 – kennen. Neue hochglänzend lackierten Felgen, geringfügig veränderte Carbon-Teile bei der RS und das eine oder andere Logo – mehr gibt’s von der Designfront nicht zu vermelden. Dennoch wollen wir festhalten: Die Speed Triple sieht noch immer extrem fesch aus, vor allem in der mattschwarzen Lackierung, die der RS vorbehalten ist.

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Suzuki:

4.10.2018

Die RM-Z wurde für ihr 15. Jahr komplett überarbeitet.
Die RM-Z wurde für ihr 15. Jahr komplett überarbeitet.

Suzuki RM-Z250 2019Überflieger überarbeitet

Die Suzuki RM-Z250 wurde 2004 eingeführt und 2010 mit der ersten elektronischen Benzineinspritzung bei einem Suzuki Viertakt-Crosser upgedatet. Der Suzuki Hole Shot Assist, eine Launch Control für einen optimalen Start, folgte schließlich 2016. Nun hat Suzuki die 250er komplett überarbeitet und in den drei wesentlichen Punkten Leistung, Handling und Bremskraft verbessert. Zudem tritt sie nun im Design der großen Schwester RM-Z450 auf, mit blauer Sitzbank und Tank.

• 5% mehr Leistung und besseres Ansprechverhalten
• Verbessertes Traction-Management basierend auf Gasgriffstellung, Gang und Motordrehzahl
• Verbesserte Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC)
• Zwei Einspritzdüsen 
• Überarbeiteter Auspuff
• Neues Übersetzungsverhältnis 

• Neuer Rahmen und Schwinge
• Neue Gabel
• Überarbeitetes Federbein
• Renthal Fatbar Aluminum Lenker 
• Neue DUNLOP Reifen 
• Design der RM-Z450 
• Größere Bremsscheiben und verbesserte Bremszangen
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3.10.2018

Noch mehr Racing steckt in der neuen GSX-R1000 2019.
Noch mehr Racing steckt in der neuen GSX-R1000 2019.

Suzuki GSX-R1000 2019Neue Farben, neue Reifen und mehr

Während am Suzuki-Stand auf der INTERMOT 2018 alle Augen auf die Katana gerichtet sind und der Supersport generell immer stärker aus dem Fokus rückt, wollen wir dennoch nicht auf die stärksten und schnellsten Vertreter motorisierter Zweiräder vergessen und die wichtigsten Infos zum Update der GSX-R1000 auflisten, samt neuer Farben und Features. 

Neuerungen Suzuki GSX-R1000 und GSX-R1000R 2019:
- Neue Farben und Graphics
- Schwarzer Endtopf
- Bremsschlauch vorne Stahlflex (GSX-R1000R)
- Quickshifter Up/Down serienmäßig auch auf GSX-R1000
- Neue Bridgestone Battlax Racing Street RS11
- Schwingendrehpunkt variabel (GSX-R1000R, nur für Rennstreckeneinsatz)

Farben Suzuki GSX-R1000 2019:
- Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Metallic Mat Black No. 2
- Pearl Glacier White / Glass Sparkle Black

Farben Suzuki GSX-R1000R 2019:
-Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Pearl Mira Red
- Pearl Glacier White
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2.10.2018

Eine Legende der Achtziger kehrt zurück. Suzuki reaktiviert die Katana und das ziemlich gelungen.
Eine Legende der Achtziger kehrt zurück. Suzuki reaktiviert die Katana und das ziemlich gelungen.

Suzuki Katana 2019Das Schwert sägt wieder

Wir sind uns noch nicht ganz sicher, was mehr Mut erforderte: Die original Katana 1981 zu präsentieren, oder sie 2018 wiederauferstehen zu lassen. Auch heute noch ist das Design des Langschwerts auf zwei Rädern ein Schocker, ob ein schöner oder schircher liegt wie immer im Auge des Betrachters. Wir finden die Rennaissance dieses mittlerweile retro-futuristischen Klassikers durchaus gelungen, der wie von uns erwartet auf Basis der GSX-1000 aufbaut. Der Motor leistet unverändert 150 PS und auch das Drehmoment bleibt mit 108 Nm unverändert. Neben dem klar-kantigen Design fällt ein neues großflächiges LC-Display auf, eine geschwärzte Auspuffanlage, ein seitlicher Kennzeichenhalter und Dunlop-Reifen mit einem besonderen Profil, das aussieht wie mit dem Schwert in den Gummi geschlagen. Wir haben die wichtigsten Fakten zur neuen Katana zusammengefasst:

Design Suzuki Katana:

- Moderne und gelungene Interpretation der damals futuristischen Katana
- Scharfe Linien, kantiger Scheinwerfer
- Volle LED-Beleuchtung
- Rotes Logo wie auf der originalen Katana
- Zweifarbige Sitzbank
- Geschwärzte Auspuffanlage
- silber wie der Stahl eines Schwerts

Technik Suzuki Katana:
- 999cm3 flüssigkeitsgekühlter Motor aus der GSX-R1000-Baureihe mit 150 PS
- Suzuki Dual Throttle Valve (SDTV) system
- Suzuki Exhaust Tuning (SET) system
- Custom 4-2-1 Auspuffanlage
- Aluminium-Rahmen
- Aluminium-Schwinge
- Voll einstellbare Ø43mm KYB USD-Gabel
- Radial montierte 4-Kolben Brembo Bremsen

Elektronik Suzuki Katana:
- neuer Gasgriff bietet besseres, feineres Ansprechverhalten
- 3-stufige Traktionskontrolle
- Low RPM Assist
- Suzuki Easy Start - springt bei kurzem Druck auf den Knopf sofort an
- Dunlop Reifen mit eigenem Profil
- ABS
- Informatives großes LC-Display
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:

22.5.2019

Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts
Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts

Ducati Panigale V2Die kleine Schwester kommt!

Mit Einführung der Panigale V4 wurde zunächst angenommen, der zweizylindrige Superquadro könnte bereits wieder aus Ducatis Modellprogramm verschwinden, da sein Konzept nur wenig andere Einsatzmöglichkeiten als in Sportmotorrädern zulässt. Ducati jedoch kommunizierte schnell, dass auch in Zukunft Modelle mit diesem Motor angeboten würden – und auf unseren Fotos ist nun der Beweis erbracht.

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21.5.2019

Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert
Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert

Benelli 502C kommt!Cruiser für A2-Cowboys

Mitte der Neunzigerjahre waren Mittelklasse-Cruiser die heißeste Aktie der Motorradbranche, mittlerweile muss man sie mit der Lupe suchen. Doch jetzt kommt endlich ein weiteres Modell in den Handel: Ab Sommer 2019 bringen die Italo-Chinesen einen flott gestylten „Urban Cruiser“ für überschaubare Kohle. Was das Zweizylinder-Bike alles kann und was es kosten wird, das verraten wir euch hier.

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1.5.2019

Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne
Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne

Triumph Rocket 3 TFCÜber 220 Newtonmeter!

Jetzt sind die ersten Daten der neuen Rocket 3 bekannt: Das Powerbike wird mit 2,5 Liter zum hubraumstärksten und mit 220 Newtonmeter zum bulligsten Serienbike am Markt. Und mit über 170 PS wird die Rocket 3 überdies zur stärksten Serien-Triumph aller Zeiten. Was sie noch kann und wie viel das limitierte Sondermodell TFC (Triumph Factory Custom) zum Serienstart kosten wird, das verraten wir hier!

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