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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
10.1.2017

AUS FÜR VICTORY!POLARIS STELLT DIE US-MaRKE ein!

Paukenschlag in der Motorradwelt: 2017 beginnt damit, dass eine Marke aus der Motorradwelt verschwindet – Victory. Konzernmutter Polaris zieht damit die Konsequenzen aus der Tatsache, dass die Marke in 18 Jahren am Markt nicht so richtig vom Fleck kam – und ansatzlos von seiner Schwestermarke Indian überholt wurde. Klar, Indian besitzt einen weit höheren Nimbus und weit in die Geschichte reichende Wurzeln, musste aber auch erst wieder wachgeküsst werden. Dabei hat Polaris alles richtig gemacht und spricht von „enormem Erfolg und hohem Wachstumspotential“ für die Marke mit dem Indianerkopf.

Bei Victory indes fehlten zuletzt die Innovationen, auch wenn man mit der neuen Octane einen properen Powercruiser auf die Räder gestellt hat und – spät, aber doch – eine bestehende Plattform markenübergreifend genutzt hat. Es scheint auch nicht mehr gefruchtet zu haben: Die Amerikaner zogen angesichts anstehender Investitionen die Reißleine und beginnen nun damit, den Rückzug vom Markt abzuwickeln. Man darf nicht vergessen: Es wäre längst eine neue Plattform für die großen Modelle notwendig, auch technolgisch hatte man bereits Nachholbedarf.

Worauf müssen sich die bestehenden Besitzer einer Victory nun einstellen? Zum einen, dass es nicht von heute auf morgen passiert. Die Einstellung der Vertriebsaktivitäten werden sich über 18 Monate hinziehen. Noch weit länger – nämlich zehn Jahre – will Polaris die Ersatzteilversorgung für Victory-Bikes sicherstellen. Auch alle bestehenden Garantieleistungen sollen ohne Abstriche erfüllt werden. Das sind zumindest einige good news für die Besitzer.

Zum anderen will Polaris mit dem klaren Fokus auf Indian nun am Motorradmarkt Gas geben. „Wir wollen sie noch erfolgreicher machen“, erklärte Polaris-CEO Scott Wine anlässlich der heutigen Verkündigung. Zumindest diese US-Marke wird also wohl überleben.

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21.12.2018

Faber wird neuer Kawasaki-Händler in Wien.
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Neuer Kawasaki-Händler in WienDer Süden wird grün

Kawasaki Österreich erweitert mit dem neuen Partner FABER KFZ-Vertriebs GmbH ab März 2019 sein Händlernetz im Süden von Wien. Mit der FABER KFZ-Vertriebs GmbH in der Carlbergergasse 66A im 23. Bezirk von Wien hat man einen fachkundigen Partner gefunden, der über jahrzehntelange Expertise im Motorradhandel verfügt. Zum Faber-Saisonopening am 04.-06. April 2019 wird die neue Partnerschaft mit einem neuen Kawasaki Schauraum und der Möglichkeit von Probefahrten der neuen Kawasaki Modelle gebührend gefeiert.

Peter Faber (GF FABER KFZ-Vertriebs GmbH): „Unsere Leidenschaft für Motorräder und langjährige Tradition macht uns zum perfekten Partner für Kawasaki. Wir sind besonders stolz unser Sortiment mit einer weiteren Top Marke zu bereichern und unseren Kunden ein vielfältiges Angebot anzubieten. Die Saison 2019 bringt viele Neuheiten und Highlights und wir freuen uns schon darauf diese bei unserem Saisonopening Anfang April zu präsentieren. Bei entspannter Atmosphäre haben die Kunden die Möglichkeit neue Modelle zu testen und auch attraktive Angebote zu erhalten.“

Peter Huber (GF Moto Ges.m.b.H./Kawasaki Österreich): „Die FABER KFZ-Vertriebs GmbH ist für uns ein Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Motorradbranche. Zudem besteht eine langjährige, persönliche Bekanntschaft, die bis auf den Firmengründer Josef Faber zurückreicht. Aufgrund der Tatsache, dass die Firma Faber im Einzelhandel von Motorrädern und Rollern weiter expandiert, stellt die Marke Kawasaki eine gute Ergänzung des bestehenden Produktportfolios dar, sowohl im Handel als auch in der Werkstätte. Der Standort im Süden von Wien ist für uns ein wichtiges Verkaufsgebiet, welcher unser neuer Partner mit einer professionellen Betreuung bestehender und neuer Kawasaki Kunden positiv beeinflussen wird.“
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3.12.2018

Blick in die riesige Halle von KTM Braumandl.
Blick in die riesige Halle von KTM Braumandl.

Braumandl EröffnungKTM, HuSKY und WP auf 2500 qm

Am Samstag, den 2. Dezember 2018, eröffnete die Firma Braumandl den neuen Firmenstandort in der Ferdinand-Porsche-Straße 1 in 4600 Thalheim bei Wels. Die inoffizielle Eröffnung mit geladenen Gästen fand bereits am Freitagabend statt. Freunde, Weggefährten und Businesspartner der beiden Geschäftsführer Eva Braumandl und Christian Windhager kamen zur Einweihungsfeier des größten Motorrad-Flagshipstores Österreichs. Die Nutzfläche beträgt unglaubliche 2500 Quadratmeter, dazu kommt ein eigener Ausstellungsraum für die KTM-X-Bow-Welt. 

Die Werkstatt befindet sich im ersten Stock, im Erdgeschoß werden erstmals die Produkte der Marken KTM, Husqvarna und WP Suspension vollzählig in einem Haus präsentiert. Die Räume wirken edel, aufgeräumt und geräumig; selbst wenn man nicht vorhat, in nächster Zeit ein Motorrad zu kaufen, lohnt sich ein Besuch. Man könnte fast meinen, man wäre auf einer Motorradmesse. Denn schon bei der Eröffnung fanden wir die Modelle der kommenden Saison wie SMC-R 690 und 790 Adventure vor, sowie die aktuelle PowerWear.

Neben KTM-Boss Stefan Pierer und Designer Gerald Kiska kamen die Werksfahrer Matthias Walkner, Taddy Blazusiak, Philipp Öttl und GP-Pilot Miguel Oliveira und Schauspieler und KTM-Braumandl-Kunde Tobias Moretti. Durch den Abend führte ORF-Moderator Ernst Hausleitner.
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Victory:

23.2.2016

Victory Octane
Victory Octane

Victory OctaneHÖLLENCRUISER

Na servus: Noch kein anderer Cruiser wurde jemals mit so argen Werksfotos präsentiert. Rauchende Reifen, ­wilde Drifts und sogar Wheelies muss die neue Victory Octane über sich ergehen lassen. Grund dafür ist die schon im letzten Motorradmagazin erwähnte Strategie von Mutterkonzern Polaris, die beiden Marken Victory und Indian zukünftig stärker zu trennen. Victory soll in years to come, wie man nun unschwer erkennt, die sportliche Seite des Fahrens verkörpern.

Dessen ungeachtet basiert die Victory Octane auf der Indian Scout, was nichts Schlechtes ist; eine schlaue Plattformstrategie ­ermöglicht es Herstellern, zu überschauberen Kosten eine breitere Palette anzubieten, was uns ­wiederum die Auswahl aus einer größeren Vielfalt ermöglicht.

Gegenüber der Scout wurde der moderne, flüssig gekühlte V2 um zwei Millimeter in der Bohrung vergrößert, das macht dann 1179 Kubik, 104 PS und 99 Newton­meter. Sechsganggetriebe, Riemenantrieb sowie die meisten Fahrwerksteile und natürlich der Rahmen entsprechen den Komponenten an der Scout.

Das fahrbereite Leergewicht des Powercruisers beträgt 243 Kilo, der Preis inklusive fünf Jahren Garantie 15.110 Euro. Die ersten Octane sollen mit rauchenden ­Reifen bereits Ende März ­eintreffen.

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