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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
20.11.2016

MV AGUSTA LEBT weiter!die KuLTMARKE ist wieder flüssig

MV Agusta scheint eine weitere Krise in seiner wechselhaften Krise überstanden zu haben. Wie das Unternehmen am 18. November bekannt gab, wurde mit der Black Ocean Group ein neuer Investor gefunden. Über eine Kapitalerhöhung wird frisches Geld in das Unternehmen gepumpt, MV Agusta damit wieder handlungsfähig.

Parallel mit diesem Einstieg ist auch das Vorhaben einer Unternehmens-Restrukturierung verbunden. Wie diese Restrukturierung aussehen soll, wie hoch der Zuschuss der Black Ocean Group ausfällt, welche Unternehmensanteile sie damit übernimmt und was mit dem 25-Prozent-Anteil von Daimler, die man über die Tochter Mercedes-AMG seit 2014 hält, passiert – all diese Fragen blieben offen.

Immerhin fördert eine kleine Recherche zutage, was man sich unter der Black Ocean Group vorstellen kann. Sie ist der Technologie-Ableger der Finanzholding „Ocean Group“ mit Homebase in New York und Büros in London, Moskau, Genf, Luxemburg. Die Gruppe investiert in den Bereichen Immobilien, Landwirtschaft, Privatflugzeuge und vielem mehr. Und wer steckt wiederum hinter diesem erst im Jahr 2005 gegründeten Unternehmen? Zwei einigermaßen illustre Manager: Oliver Ripley und Timur Sardarov. Beide mit exzellenter Ausbildung und Mitte 30 sind sie erfolgreiche Lebemänner, die sich schon auf dieser Ebene hervorragend mit Giovanni Castiglioni verstehen dürften.

Oliver Ripley, Brite, absolvierte sein Studium in Oxford, spricht sechs Sprachen fließend und hat es dank seiner Anziehungskraft auf Supermodels (zuletzt Victoria’s-Sectret-Engel Sara Sampaio) zu einiger Publicity in der Yellow-Press und auf Gossip-Seiten gebracht. Timur Sardarov wieder ist Sohn des russischen Oligarchen und Öl-Magnaten Rashid Sardarov. Um die Dimensionen zu zeigen: Wenn Timurs Mutter Geburtstag feiert, kommt Elton John, um zu gratulieren – und zur Hochzeit der Schwester sang Robbie Williams. Die Familie Sardarov hat übrigens auch eine enge Beziehung zu Österreich: 2007 erwarb Vater Rashid das Gut Brunntal in Rohr am Gebirge (NÖ) – ein 40-Millionen-Euro-Deal für 1000 Hektar inklusive Eigenjagd und Herrenhaus. Dort erweist er sich laut einer ORF-Doku als freundlicher, gemeinnütziger Nachbar; von der Feuerwehr über den Kindergarten heimst man großzügige Spenden ein.

Die unmittelbare Zukunft scheint also für MV Agusta wieder gesichert. Und wer weiß: Vielleicht brausen ja zukünftig auch einige MV-Agusta-Prototypen über den Rohrer Sattel.

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MV Agusta:

13.11.2018

MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.
MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.

MV Agusta Superveloce 800Schöner Sport

Offiziell wurde die Brutale 1000 Serie Oro zum schönsten Motorrad der Mailänder Messe EICMA gekürt, aber wir haben etwas (für uns) noch Schöneres am Stand von MV Agusta entdeckt, die Superveloce 800. Als Conceptbike durfte sie wahrscheinlich nicht an der Wahl teilnehmen, aber schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres soll sie in Produktion gehen.

Mit der Superveloce erinnert MV Agusta an seine legendäre Geschichte im Rennsport mit insgesamt 37 Weltmeistertiteln auf heute ikonischen Motorrädern. Mit einem über alle Zweifel erhabenen Design ehrt MV die Vergangenheit und richtet gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Klassische Formen gestaltet mit modernsten Materialien, rustikale Farbflächen gepaart mit funktionalen Elementen – so schafft die Marke aus Varese mobile Gegenwartskunst.

Die Verkleidung der Superveloce, angeführt von einem runden LED-Scheinwerfer mit gelblicher Verglasung, drängt aggressiv nach vorne und bewahrt dabei gravitätische Eleganz. Das torpedoförmige Heck, ebenfalls mit einem schlichten runden Lichtelement im Zentrum, schließt den formvollendeten Körper nach hinten ab. Elemente wie die Drahtspeichenfelgen und ein Lederriemen am Tank wurden meisterlich mit der geschwärzten Auspuffanlage von SC-Project und einem TFT-Display vermengt. Zwei Endrohre ragen auf der rechten Seite, eines auf der linken (Schwingen-)Seite hervor.

Chassis und Motor wurden von der F3 800 übernommen. Die Ergonomie entspricht fast vollständig jener des Supersportlers, Sitzhöhe, Lenker- und Fußrasterposition blieben unverändert. Auf der Studie fehlten wie so oft Rückspiegel und Blinker, was der Ästhetik natürlich zu Gute kam. Wie werden sehen, ob wir die Superveloce in einem Jahr als Serienbike immer noch so schön finden.

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5.11.2018

MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro
MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro

MV AGUSTA Brutale 1000 Serie OroDas stärkste Naked bike der Welt!

Lange Zeit war es ruhig um die krisengebeutelte Kultmarke aus Italien; nach dem Produktionsstopp, dem Ausstieg von Mercedes-AMG, einer kompletten Neupositionierung der Firmenphilosophie und dem Einstieg eines neuen (russischen) Investors scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Zum Glück, es wäre wirklich schade um die Marke und ihre außergewöhnlichen Kreationen. Das beweist nun auch das neueste Modell, mit dem die Italiener einmal mehr ein Ausrufezeichen setzen: die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro.

Was in Mailand zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird, ist nichts weniger als das stärkste in Serie gefertigte Naked Bike der Welt. Mit straßenzugelassenen 208 PS bei 13.450 Umdrehungen sticht es sogar viele Superbikes aus. Montiert man ein maßgefertigtes Racing-Kit (bestehend aus Titan-Schalldämpfer von SC-Project und eine spezielle ECU), dann steigt die Leistung sogar auf 212 PS bei 13.600 Umdrehungen. Nicht minder spektakulär: die infernalische Leistung trifft auf ein angeblich fahrfertiges Gewicht von lediglich 184 Kilo. Da sollte kein Auge trocken bleiben, wie man so sagt.
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