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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
7.11.2016

Yamaha 125er-Rolleralltags-Flitzer

Neben dem potenten, hubraumstarken Sport-Scooter TMAX haben auf der EICMA bei Yamaha vor allem die neuen City-Roller ihren großen Premierenauftritt. Neben dem aufgemotzten Stauraumwunder X-MAX 300 komplettieren auf der EICMA die Achtelliter-Modelle Tricity und D’Elight die aufpolierte Roller-Armada.

Dem Achtelliter-Dreirad Tricity 125 wird 2017 das modifizierte Triebwerk des Topsellers NMAX 125 spendiert. Das soll Verbrauch und Emissionen senken und dank „Variable Valve Actuation“ mehr Power über ein breites Drehzahlband liefern. Diese variable Ventilsteuerung kann zwischen zwei Nockenwellenprofilen umschalten. Tricity-Fans dürfen also bessere Beschleunigung und mehr Topspeed erwarten. Die neue LED-Lichtanlage sorgt für beste Straßenausleuchtung im Dunkeln und optimale Sichtbarkeit. Apropos Sichtbarkeit: Die Farben „Sunny Yellow“ und „Aqua Blue“ (neben Weiß und Grau) sollen außerdem für mehr Pepp beim optischen Auftritt sorgen, der Form des Kunststoffkleides wurde ebenfalls ein neues Styling gegönnt.

Auch der Rahmen des Tricity bleibt nicht unangetastet: der Radstand wächst um 4 Zentimeter auf 1350 Millimeter. Der gewonnene Platz kommt vor allem der Beinfreiheit im Cockpit und dem gestreckten, bequemeren Sitz zugute, unter dem nun auch ein Integralhelm problemlos verstaut werden kann. Für mehr Komfort auf Asphalt-Flickwerk wird am Hinterrad ab sofort ein 13-Zoll-Rad montiert. Verzögert wird selbstverständlich mit ABS-Unterstützung und Kombibremse, die die Bremskraft zwischen Vorderrädern und Hinterrad optimal verteilen soll. Eine 12-Volt-Steckdose im Handschuhfach erleichtert die Navi-Stromversorgung, 7,2 Liter Tankinhalt vergrößert den Aktionsradius um 10 Prozent im Vergleich zum Vormodell.

Ein Facelift samt Chassis-Tuning spendiert Yamaha auch dem vollgetankt 99 Kilo leichten D’elight 125, der sich mit nur 1275 Millimeter Radstand und dem günstigsten Anschaffungspreis unter den Yamaha-Scootern  als ultrahandlicher City-Flitzer empfiehlt. Das frisch implantierte Blue-Core-Triebwerk garantiert Euro-4-Tauglichkeit und noch niedrigeren Benzin-Durst, der adaptierte Stauraum soll ein 13-Zoll-Notebook oder einen Vollvisierhelm fassen. 

Der Achtelliter-Topseller NMAX 125 bleibt abgesehen von den offerierten Farbvarianten für 2017 zwar unangetastet, ihr wird aber auch eine Variante mit 155 Kubik Hubraum zur Seite gestellt. In Österreich soll der NMAX 155 jedoch vorerst leider nicht erhältlich sein.

Motorrad Bildergalerie: Yamaha Tricity & Delight 125 2017

Mehr zum Thema:

125er:

7.12.2018

Die Kawaki Ninja 125 und die Z125 im Schlagabtausch.
Die Kawaki Ninja 125 und die Z125 im Schlagabtausch.

Kawasaki Z125 & Ninja 125 TestZweieiige Zwillinge

Unter dem Motto „The toughest Choice“ fand von Ende November 2018 die Presse-Präsentation der beiden neuen Kawasakis Ninja 125 und Z 125 in Malaga, Spanien, statt. Wenn man sich für eine der beiden brandneuen Japanerinnen entscheiden müsste, zahlt es sich definitiv aus, vorher eine Testfahrt mit beiden zu machen. Schließlich spricht Kawa selbst von der "härtesten Entscheidung".

Kawasaki hat vor der Einführung dieser beiden Modellreihen eine Marktumfrage durchgeführt, um zu erheben, was die Hauptgründe für den Kauf solch eines Motorrads sind. Der Großteil der Befragten gab an, den meisten Wert auf das Styling und die Marke des Bikes zu legen (ganz im Gegenteil zu Motorrädern mit größeren Motoren, wo für die Befragten vor allem die Performance zählt). Mit ihrem Styling können die beiden Japanerinnen auf jeden Fall punkten. Sie sollen vor allem eine junge Zielgruppe (= Führerscheinbesitzer der Klasse A1) ansprechen und dieser den perfekten Einstieg in die Welt von Kawasaki bieten – daher kommen auch die Leitsätze von Kawasaki: „Your first Z“ beziehungsweise „Your first Ninja“. Die Ninja 125 vervollständigt somit die Produktpalette im Supersport-Segment, die Z125 macht das Naked-Segment komplett.
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28.11.2018

Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen
Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen

Video: Reisen mit 125er-BikesUli Brées Sweet Sixteen Tour

Uli Brée ist nicht nur Mastermind des Club of Newchurch und Drehbuchautor von Erfolgsserien wie „Vorstadtweiber“, sondern als eingefleischter Motorradfahrer auch jederzeit für eine schräge Idee gut. So fuhr er im vergangenen Sommer mit Lebensgefährtin, den Kids seiner Patchwork-Familie und deren Freunden auf eine lange Tour durch Oberitalien, wobei ausschließlich 125er zum Einsatz kamen – ein bunt durchgemixter Fuhrpark bestehend aus Rollern, sportlichen Naked Bikes und Vintage-Mopetten wie der Mash Dirt Track 125. Einige Teilnehmer mussten sogar extra dafür erst den entsprechenden Führerschein machen, bevor es über die Alpenpässe zu den oberitalienischen Seen ging.

Wie es der illustren Truppe dabei ergangen ist, war unlängst bei unseren Kollegen von motomobil nachzulesen, dazu wurde auch ein stimmungsvolles Video gedreht, das wir euch hier gerne präsentieren. Easy travelling, easy going, dazu Sommerfeeling aus Italien – das war die Sweet Sixteen Tour 2018. Viel Spaß!

Fotos und das Video stammen übrigens von Carlo Kohal. Mehr von ihm auf seiner Website oder auf Instagram.
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8.11.2018

Honda CB125M und CB125X
Honda CB125M und CB125X

Honda 125er DesignstudienJugend-Stil

Ganz erfreulich: Das 125er-Segment weist als Einsteigerklasse in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum auf, 2018 sogar europaweit um beachtliche 25 Prozent! Grund genug für das in Italien ansässige Designteam von Honda, sich ein paar Gedanken um zukünftige Modelle im Achtellitersegment zu machen. Das Ergebnis sind zwei flotte Konzeptbikes auf der technischen Basis der CB125R.

Die CB125X ist ein Adventurebike im Rallye-Stil mit längeren Federwegen und hoch aufragender Front bei gleichzeitig schlanker Figur. Eine Rallye-Sitzbank, Handschützer, ein hochgezogener Auspuff (von SC-Project) und Speichenräder sind bei diesem Ansatz natürlich Pflicht. 

Die CB125M – M wohl für Motard? – versteht sich hingegen als straßenorientiertes Naked Bike mit klar erkennbaren Supermoto-Anleihen. Das kurze Heck, die knappen Handschützer und das freie Feld für eine Startnummer über der knappen LED-Beleuchtung sind hier die Komponenten, die nicht nur 16-Jährige anfixen könnten ...
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Yamaha:

:

11.6.2019

Royal Enfield Bullet Trias Ausschnitt mit silbernem Tank, Gabel und Lenker
Royal Enfield Bullet Trias Ausschnitt mit silbernem Tank, Gabel und Lenker

Royal Enfield Bullet TrialsScrambler aus Indien

Lang hat’s gedauert, jetzt springt auch die ehrwürdige britisch-indische Marke Royal Enfield auf den Scrambler-Zug auf. Die Basis für das neue Modell, das ab Spätsommer lieferbar sein soll, ist die gute, alte Bullet. Die Veränderungen bestehen aus gröber profilierten Reifen, einer Querstrebe für den Lenker, einem Scheinwerfergitter, einem hochgezogenen Schalldämpfer und kürzeren, schlankeren Kotflügeln.

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11.6.2019

Prototyp der KTM 790 SMC in Schwarz, von rechts nach links in der Kurve
Prototyp der KTM 790 SMC in Schwarz, von rechts nach links in der Kurve

KTM 790 SMC kommt!Erste Prototypen der neuen Supermoto!

Mit ziemlicher Sicherheit wird KTM ab 2021 zwei weitere Varianten seiner neuen Mittelklasse ins Programm nehmen: Eine Supermoto reiner Machart sowie eine davon abgeleitete tourentaugliche Variante, 790 SMC und 790 SMT genannt. Als Basis wird der LC8c in einem leicht modifizierten Rahmen der 790 Adventure verbaut.

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