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Markus Reithofer
Autor: Markus Reithofer
22.10.2016

triumph BobberDas Empire schlägt zurück

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Triumph eine eigene Interpretation des Bobber-Trends auf die Räder stellen würde. Am 19. Oktober war es soweit: Superbike-Legende Carl Fogarty bog mit der neuesten Kreation aus Hinckley im angesagten Londoner Club „The Printworks“ um die Ecke. Kurz darauf führte der nicht weniger legendäre Freddy Spencer eine auf den zahlreichen Zubehörteilen beruhende Variante mit Ape-Hangern vor. Wer hätte gedacht, dass der 3-fache GP-Weltmeister einmal von Stummellenkern auf Apes umsteigen würde ...

Die offiziell Bonneville Bobber genannte Britin beruht auf der aktuellen T120, also dem flüssig gekühlten 1200-Kubik Twin mit 80 PS und 105 Nm, wobei der Motor in der Bobber noch mehr Drehmoment im unteren Bereich produzieren soll und über eine noch nicht verratene Höchstleistung verfügt. Die spielt bei diesem Vintage-Gerät aber ohnehin eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist natürlich die phantastische Optik mit ihren liebevollen Akzenten aus den 1940ern, die bis zum Schriftzug auf den Seitendeckeln reichen. Wichtigstes Detail ist die Kombination aus Starrrahmen-Look und Einzelsitz. Der aus Aluminium gefertigte Sattel erweist sich als erstaunlich bequem und bietet durch seine anatomische Form mehr Komfort als die meisten Sitzbänke. Selbstverständlich ist der Rahmen nicht wirklich starr.
Unter dem Sattel ist ein Einzelstoßdämpfer versteckt, der mit überschaubarem aber sicher ausreichendem Federweg eine Sitzhöhe von nur 690 mm ermöglicht. Man darf nicht vergessen, dass die Bobber nur für den Einpersonenbetrieb zugelassen ist, was deutlich geringere Federwegreserven erfordert. Eine nette Idee: Der Sitz kann nach oben und vorne für eine Roadster-Position sowie nach unten und hinten für entspanntes Fahren verstellt werden. Ein Schnellverschluss ermöglicht diese Anpassung auch für die Instrumente, damit man immer den gleichen Blickwinkel darauf hat.

Hinten rollt die Bobber auf einem 16-Zoll, vorne auf einem 19-Zoll Speichenrad, wobei die von der Bonneville bekannten Fahrhilfen wie ABS, zweistufige Traktionskontrolle und zwei Fahrmodi für sauberen Asphaltkontakt sorgen werden. Mehr als 150 feine Zubehörteile von Triumph geben der Individualisierbarkeit breiten Raum; man wird nur selten zwei gleiche Bobber auf der Straße sehen. Fahren dürfen wir sie erstmals bei der Straßenpräsentation im Dezember – wir werden ausführlich berichten – und schon Anfang 2017 soll sie in drei Farbkombinationen bei den Händlern stehen.
Motorrad Bildergalerie: Triumph Bonneville Bobber

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Bobber:

2.5.2018

Harley Forty Eight Special im Test
Harley Forty Eight Special im Test

HARLEY FORTY-EIGHT SPECIAL TESTZWEI FÄUSTE FÜR EIN HARLEYLUJA

Wenn sich eine Firma auf die kunstvolle Auffächerung einer Modellpalette versteht, dann ist das Harley-Davidson. Durch die geschickte Kombination von verschiedenen Tankgrößen, Sitzbänken, Rädern, Lenkern, Lackierungen entsteht so auf der gleichen technischen Basis eine ganze Familie für die unterschiedlichsten Geschmäcker und Bedürfnisse.

Jüngstes Beispiel ist die Sportster-Garde. Die kleinen Luftgekühlten bekommen 2018 weiteren Zuwachs durch die neue Iron 1200 und die Forty-Eight Special. Letztere stellt dem Urvater aller modernen Bobber eine leicht veränderte Interpretation zur Seite.

Groß sind die Unterschiede zur normalen und bekannten Forty-Eight nicht, muss man sagen. Ihr wichtigstes Merkmal stellt der höher aufragende Tallboy-Lenker dar. Im Gegensatz zum Mini-Ape, wie er beispielsweise auf der Iron 1200 montiert ist, steht der Tallboy aufrechter, seine Griffe sind weniger stark gekröpft. So wird der Fahrer in eine leicht vorgeneigte Position gezwungen, die Fäuste werden in den Wind gestreckt.

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14.12.2017

Triumph Bonneville Bobber Black
Triumph Bonneville Bobber Black

Triumph Bonneville Bobber Black im testSCHWARZ WIE DIE PRACHT

Die Bonneville Bobber ist kaum ein Jahr am Markt, da schiebt Triumph schon eine zweite Modellvariante nach: die Black. Der Name ist Programm: Zum einen gibt’s die Black natürlich nur in Schwarz (glänzend oder gegen Aufpreis von 125 Euro in Matt), dazu wurden fast alle Teile, die an der normalen Bonneville Bobber glänzen dürfen, geschwärzt; unter anderem der Lenker, sämtliche Hebeleien, die Schalldämpfer, die Sitzschale oder die Antriebseinheit mit Motor/Getriebe.

Doch nur mit Schwarzmalerei wollte es Triumph dann doch nicht belassen. Die Bobber Black sollte auch cooler, böser, muskulöser werden, weshalb die gesamte Frontansicht umgearbeitet wurde. Statt der 41er-KYB-Gabel wird nun eine massive 47er-Vorderradführung von Showa eingebaut. Sie dirigiert ein ebenso fettes Rad, das mit kleinem Querschnitt und aufgepumptem Reifen den aktuellen Bobber-Trend perfekt aufgreift: 130/50-16 steht am eigens entwickelten Avon-Cobra-Gummi. Zu guter Letzt spendiert Triumph der Bobber Black noch eine zweite vordere Bremsscheibe von Brembo, die das wuchtigere Erscheinungsbild nochmals forciert.

Weitere Bausteine bestehen in zwei serienmäßigen Ausstattungen, die bei der normalen Bonneville Bobber nur als Extras zu haben sind: der (natürlich schwarze) 5-Zoll-Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie der Tempomat, der sich mit lediglich einer Taste bedienen lässt. Unterm Strich summieren sich die hinzugekommenen oder aufgewerteten Elemente zu einer Gewichtszunahme von 9,5 Kilo, womit wir bei 237,5 Kilo halten – trocken.

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4.10.2017

Triumph Bobber Black 2018
Triumph Bobber Black 2018

Triumph 2018 Bobber BlackDark Horizon

Noch bevor das jährliche Neuheiten-Feuerwerk bei der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand startet, nutzt Triumph die momentan eher News-arme Zeit um zwei neue Vintage-Modelle für 2018 ins Scheinwerferlicht zu rücken. Die Briten nehmen die Eröffnung ihres brandneuen Besucherzentrums in Hinckley (Museum mit spektakulärer Sammlung historischer Triumph-Raritäten, Café und Merchandising-Shop, geöffnet ab 1. November bei freiem Eintritt) als Anlass die Bobber Black und die Speedmaster der Öffentlichkeit vorzustellen.

Laut Angaben des Herstellers ist die Bobber das „am schnellsten verkaufte Motorrad in der 115-jährigen Geschichte von Triumph“. Und weil man Eisen bekanntlich schmieden soll solange es heiß ist, legt man nun eine düstere, bösere, potentere Modellvariante nach. Abweichend von der gewohnten Modellbezeichnungs-Philosophie von Triumph übertrifft die neue „Black“-Version der Bobber in Sachen Technik und Performance ihre Standard-Schwester deutlich. Statt einer 41-Millimeter-Gabel wird beispielsweise eine fette 47-Millimeter- Cartridge-Gabel von Showa verbaut, statt des 19-Zoll- Vorderrades wird eine 16-Zoll- Version mit Avon-Cobra- Bereifung montiert. Für standesgemäße Verzögerung sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit 310-Millimeter- Doppelscheiben an der Front. Die LED-Lichtanlage mit markantem Tagfahrlicht garantiert maximales Sehen und gesehen werden bei nächtlichen Spritztouren. ABS, Traktionskontrolle, zwei Riding-Modes und ein Tempomat sind serienmäßig an Bord.

Motorisch leistet das aus der Bonneville T120 stammende Triebwerk in der Bobber Black 77 PS und 106 Newtonmeter. Die Sitzhöhe wurde auf niedrige 688 Millimeter reduziert. Ihrer Typenbezeichnung macht die Bobber Black (erhältlich 2018 wahlweise in glänzender oder matter Lack-Variante) selbstverständlich ebenfalls alle Ehre. Slash-Cut-Auspuffanlage, Fußraster, Bremspedal, Schaltgestänge, Handhebel, Lenker, Einzelsitzschale, Motorabdeckungen, Radnaben: Schwarz wohin das Auge blickt.

Wie sich das neue Modell fährt? Einen ersten Fahrbericht mit vielen Action-Fotos findet ihr bereits hier!
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Triumph:

1.5.2019

Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne
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22.5.2019

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21.5.2019

Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert
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