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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
5.10.2016

TRIUMPH- NEWSZUWACHS AN KLASSIKERN

Triumph fährt in Köln noch mit Halbgas, hält die großen Neuheiten für die 2017er-Saison noch zurück. Aber immerhin: Drei neue Varianten der im vergangenen Jahr eingeführten Classic-Baureihe gab’s auch zu sehen.

Beginnen wir mit der Street Cup – oben zu sehen mit Ihrem Autor und Superbike-Legende Carl Fogarty. Die Street Cup basiert auf der Street Twin, bietet aber einen einteiligen Lenkerim Café-Racer-Style, neue Schalldämpfer und ein leicht erhöhtes Heck (dank längerer Federbeine), das damit für eine etwas schärfere Lenkgeometrie sorgt. Der Sattel mit zwei Bezugsstoffen, die Zweifarblackierung, die Soziusabdeckung und viele kleine Details machen die Street Cup zu einem freundlichen Café Racer. Preis: 11.100 Euro, damit beträgt der Aufpreis auf eine Street Twin rund 1000 Euro. Ausgeliefert wird schon Ende November. 
Ebenfalls schon Ende November wird die neue Bonneville T100 zu haben sein. Wie die große Schwester ist sie auch als T100 Black zu bekommen. Beide Modelle werden mit dem aus der Street Twin bekannten 900er-Zweizylinder mit 55 PS angetrieben. Vorteile gegenüber der T120: Das um zehn Kilo niedrigere Gewicht und natürlich der geringere Einstiegspreis ab 10.900 Euro. Damit erspart man sich gegenüber der T120 fast 3000 Euro!
Motorrad Bildergalerie: Triumph-News auf der Intermot

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11.1.2019

Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
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Triumph Rocket kehrt zurück!Erwischt: Prototyp der Rakete!

Von ihrer Vorstellung im Jahr 2004 bis zu ihrem Verschwinden vom europäischen Markt im letzten Jahr, bedingt durch die fehlende Euro-4-Homologation, war sie das Motorrad mit dem größten Hubraum und dem mächtigsten Drehmoment am Markt: die Triumph Rocket 3, mit ihrem längs eingebauten, 2,3 Liter großen Dreizylinder. Und nun, mit Euro 5 kurz vor Inkrafttreten, steht Triumph kurz davor eine komplett neue Rocket 3 für das Modelljahr 2020 vorzustellen.

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Triumph:

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14.12.2018

Triumph Scrambler 1200 XC und XE in der Wüste.
Triumph Scrambler 1200 XC und XE in der Wüste.

Triumph Scrambler 1200 TestEhrlich erdig

Am Sonntag, den 16. Dezember 2018, war es endlich soweit: Wir durften wohl eines der Highlights der kommenden Motorradsaison in Portugal testen, bei einer im Heritage/Retro-Segment ungewöhnlich ausführlichen Präsentation. Denn die Triumph Scrambler 1200 wurde nicht nur einen Tag lang auf der Straße, sondern auch abseits griffiger Asphaltbänder bewegt, weshalb von den Briten ein zweiter Fahrtag angesetzt wurde. Anscheinend wollte man tatsächlich beweisen, dass 200- bzw. 250-Millimeter-Federweg nicht nur am Papier und auf den Pressefotos eine gute Figur machen. 

Die Details zu den beiden Scrambler-Schwestern XC und XE erfuhren wir bereits bei einer internationalen „statischen“ Präsentation in London Ende Oktober. 90 PS und 110 Nm aus dem bekannten 1200er Parallel-Twin, der mittlerweile glückliche sieben Modelle befeuert, 200 bzw- 250 Millimeter Federweg, 840 bzw. 870 Millimeter Sitzhöhe, 5 bzw. 6 Fahrmodi, Fahrwerk von Öhlins und Showa, Bremsen von Brembo und auch sonst zwei fein bestückte Schönheiten. Die Erwartungen an die Neuzugänge im Modern Classics-Segment von Triumph waren entsprechend hoch und an das große Selbstvertrauen der Briten geknüpft, was die Versprechen zur Geländegängigkeit der Scrambler betrifft. Handelt es sich wirklich um ernste Enduros, oder ist alles nur englischer Eklektizismus?

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4.12.2018

Triumph Speed Twin schräg von vorne
Triumph Speed Twin schräg von vorne

Triumph Speed TwinClassic mit Punch

Triumph legt noch einmal nach und präsentiert einen Monat nach der Eicma 2018 noch ein weiteres Modell: die Speed Twin. Würde man es sich einfach machen, dann könnte man dieses Modell eine große Street Twin nennen – ein klassisches Naked Bike, nur diesmal mit dem großen 1200er-Motor. Damit würde man aber ziemlich falsch liegen, denn die Speed Twin besitzt eine sportliche Seele und will mehr rasanter Roadster sein als einfach nur ein Naked Bike.

Wichtigste Zutat: Der 1200er ist hier in der High-Power-Variante verbaut, die es bislang nur in der Thruxton gab. Das bedeutet: 97 PS und 112 Newtonmeter. Gegenüber der Thruxton wurde der Motor aber nochmals überarbeitet, besitzt eine leichtere Kurbelwelle und eine höhere Verdichtung. Zusammen mit gewichtsoptimierten Motordeckeln und Magnesium-Nockenwellendeckeln spart allein der Motor 2,5 Kilo an Gewicht. In Summe konnten die Triumph-Ingenieure sogar ganze zehn Kilo gegenüber der Thruxton einsparen!
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