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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
7.4.2016

Indian Frontier 111Grösse zählt doch

Kaum auf den Markt, schon umgebaut: Die neue Indian Springfield wurde von dem renommierten Customizer „Azzkikr Custom Baggers“ in Phoenix, Arizona, unter die Schraubenschlüssel genommen. Das Ergebnis ist ein Radikal-Bagger mit 26-Zoll-Vielspeichen-Vorderrad. Hinter der Fake-Trommelbremse befindet sich übrigens eine ganz normale Scheibenbremse, während die Vorderradfederung exakt das ist, wonach sie aussieht: eine Blattfederung. Witziger Gag ist die Schaltung per Stöckchen links am Tank, was natürlich auch einen Umbau der Kupplung notwendig machte: Sie bedient man jetzt mit dem Fuß, was bei Rookies durchaus zu lustigen Verwirrungen führen könnte. Die Seitenkoffer sind übrigens wie bei der originalen Springfield leicht demontierbar, dahinter steckt eine Luftfederung, mit der man die Höhe des hecks leicht anpassen kann: Hoch, wenn man moderate Kurven fahren kann oder ganz tief für die große Show am Strip.

Alle Fotos @ Felix Romero
Motorrad Bildergalerie: Indian Frontier 111

Mehr zum Thema:

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4.9.2018

Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.
Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.

Honda CB750 KaspeedLimitierte Kleinserie als Heritage und Racer

Am diesjährigen Glemseck 101 präsentierte Honda sechs einzigartige Umbauten aus Basis neuer und alter Modelle aus der Markengeschichte. Einzigartig? Nicht ganz. Der Umbau einer CB Sevenfifty von Kaspeed kann bestellt werden und wird individuell und in Handarbeit für jeden Kunden gefertigt.

Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note, der Reihenvierzylinder, der praktisch die moderne Motorradgeschichte einläutete, kommt perfekt zur Geltung. Die CB750 gibt es in zwei Ausführungen, "Heritage" und "Racer" (High-End-Umbau). Zusätzlich kann jeder Umbau individuell angepasst werden.
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4.9.2018

Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.
Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.

Honda Monkey UmbauMonkey Tracker von Kingston

Um auf sich aufmerksam zu machen, müssen die Kleinsten immer am lautesten schreien. Kläffende Wadlbeisser, kleine Menschen oder kecke Äffchen - jedes Lebewesen hat seine eigene Art, die Blicke auf sich zu lenken. Die Honda Monkey schafft es mit dem relativ einfachen Rezept, eine kompakte Gestalt mit einer großen Optik zu verbinden. Der Customizer Dirk Oehlerking von Kingston Custom setzt noch eins drauf und nahm für seinen Flat Tracker Anleihen an legendären Honda-Modellen der Vergangenheit.

Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint. Moderne Elemente wie LED-Lichter oder das LCD-Cockpit hat er entfernt, wodurch die Monkey tatsächlich aussieht wie aus den Siebzigern.
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3.9.2018

Harley 115 Custombikes
Harley 115 Custombikes

HARLEY 115: Die schönsten CustombikesKreative (Zylinder-) Köpfe

Harley feiert seinen 115. Geburtstag in Milwaukee – und wir waren live dabei. Als Geburtstagsgrüße haben US-Customizer eine ganze Reihe an schrägen, edlen, sportlichen, wilden oder argen Custombikes auf das Gelände vors Harley-Museum gestellt, die wir hier für euch in einer Fotoshow zusammengefasst haben. Harley extrem – viel Spaß beim Durchklicken!
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3.9.2018

Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.
Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.

Honda Umbauten 2018Sechs einzigartige Hondas für Glemseck

Honda Motor Europe war verganenes Wochenende (31.8 bis 2.9.) beim Motorrad-Custom-Event »Glemseck 101« bei Leonberg mit einem vielfältigen Programm vertreten. Den Honda-Stand schmücken sechs einzigartige Custom-Motorräder, dazu wird Rennlegende Mick Doohan beim »Sprint International« über die Achtelmeile auf einer speziell präparierten Honda CB1000R teilnehmen.

Drei Umbauten basieren auf klassischen Honda-Maschinen: Die Honda CX 500, mit dem längs eingebauten V-Twin ein authentisches Original der 70er und 80er Jahre, wird besonders gerne als Umbauobjekt genutzt. Die preisgekrönte Version von Michael (von der Firma Libra Coachworks in Dartford/GB) ist dank exquisiter Handwerkskunst ein besonders gelungenes Custom-Objekt, welches etwa mit einer gesteppt vernähten Ledersitzbank oder einer speziell angefertigten Auspuffanlage glänzt. Ein anderer Favorit der Umbau-Szene ist die legendäre CB 750, Hondas erstes Superbike der Neuzeit. Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note. Drittes Classic Honda-Exponat ist eine Gold Wing, die 1974 als unverkleidete Maschine auf dem Markt erschien. Die Custom-Kreation des Niederländers Roy Holtman unterstreicht die Vierzylinder-Boxer-Architektur der Gold Wing. Umgebaut und modifiziert präsentieren sich Tank und Sitzbank, eine Zwei-in-Zwei-Auspuffanlage sowie eine Gepäckaufnahme im rustikalen Military-Stil, die gekonnt jene Tourentauglichkeit unterstreicht, für die dieses Bike im Laufe der Jahre schließlich berühmt werden sollte.

Die übrigen drei Custombikes basieren auf der aktuellen Honda-Modellpalette: Die neue Monkey 125 hat sich überall in Europa auf Anhieb als Publikumsliebling nach dem Comeback in diesem Sommer etabliert. Das sympathische Minibike verbindet klassische Monkey-Anmutung und -Proportionen mit modernen Zutaten wie Upside-Down-Gabel, Stereo-Stoßdämpfer hinten, LCD-Cockpit, ABS mit Hinterradabhebeerkennung und LED-Lichttechnik rundum. Monkeys werden oftmals von Wohnmobil-Eignern als Mobilitätslösung mitgeführt und auch gerne für leichte Feldweg-Ausflüge verwendet. Dirk Oehlerking von Kingston Custom arbeitete den Offroad-Aspekt noch weiter aus, indem er eine Monkey als Flat-Tracker auf die Räder stellte. Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint.

Zwei Custom-Varianten der neuen CB1000R ergänzen 2018 Hondas Glemseck-Line-up. Zunächst die CB1000R Neo Daemon, die Customizer Jens Kratschmar mit einem reflektierenden Vinyl-Wrapping versehen hat, in Kombination mit einer weiß beschichteten Auspuffanlage. Ebenfalls modifiziert wurden Lenker, Griffe, Bremsleitungen, Blinker und die Bereifung. Zweiter Hingucker ist eine von Honda Racing in England kreierte Glemseck CB1000R, die vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wird. Öhlins-Federelemente aus der Fireblade SP, Akrapovic-Abgasanlage, Brembo-Bremsen, Custom-Schwinge und spezielle Kupplung, Rizoma-Anbauteile und eine exquisite Gold/Tricolor-Lackierung unterstreichen den kraftvollen Performance-Auftritt des Honda-Roadsters im atemberaubenden Neo Sports Café-Design.

Die sechs kunstvoll umgebauten Honda-Motorräder umspannen nicht nur Jahrzehnte erfolgreicher Honda-Geschichte und unterstreichen die bemerkenswerte Bandbreite des Modellprogramms, sondern werden auch der Philosophie des Firmengründers Soichiro Honda gerecht, der zu sagen pflegte: “Wahre Erfüllung erfährt, wer seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um seine Träume zu vollenden.« Inspiration und Kreativität, von Customizern über alle Grenzen hinweg umgesetzt, sind zweifellos auch die Eckpunkte des Glemseck 101- Events, dem größten und erfolgreichsten Motorrad-Happening in Europa.
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Indian:

8.11.2018

Indian FTR 1200 Zubehör
Indian FTR 1200 Zubehör

Indian FTR 1200 Rallye, Sport, Tracker & TourNeue Teile-Kollektionen

Die Indian FTR 1200 ist noch nicht am Markt (erste Vorstellung hier), da präsentieren die Amerikaner schon ein ganzes Arsenal an Zubehörteilen. Wohl zurecht, denn das Customizing liegt nicht nur im Trend, sondern kann sogar ein eigener Geschäftszweig werden, wie die Kollegen von Harley seit Jahren eindrucksvoll beweisen.

Im Fall der FTR 1200 beginnt Indian mit einem Sortiment von rund 40 Komponenten, die für das neue Modell maßgeschneidert wurden. Damit man sich dabei besser zurechtfindet und auf erfrischende Weise inspiriert wird, hat Indian diese Teile in speziellen Kollektionen arrangiert und damit vier thematisch unterschiedliche Modelle aufgebaut. Sie heißen Tracker, Sport, Rallye und Tour.
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2.10.2018

Kein Schnick-Schnack, keine Farbe, pure Kraft.
Kein Schnick-Schnack, keine Farbe, pure Kraft.

Indian Scout Road RunnerTief und schwarz

Es sind die einfache Dinge im Leben, die wirklich schwierig sind. Nicht anders erging es den Jungs von MotoShed, die eigentlich nur ein simple Idee für ein unkompliziertes Bike hatten ... Zwei Mitarbeiter der Custom-Garage konnten die Indian Scout Sixty kurz nach ihrer Vorstellung fahren und waren begeistert vom klaren Design und der satten Leistung des Power-Cruisers. Und was ein Customizer mag, das will er auch verändern. In diesem Fall war es eigentlich nur der Auspuff, der kaum sichtbar unter den Sitz verlegt werden sollte. Und damit begannen schon die Probleme.

Hunderte Stunden Planung, Diskussionen und harte Arbeit flossen danach in das Projekt. Die Scout sollte neben dem neuen Auspuff eine aggressivere Sitzposition, ein besseres Fahrwerk und mehr Bodenfreiheit erhalten. Damit sollte die Schräglagenfreiheit und letzendlich die Dynamik des Cruisers verbessert werden. Alles, was nicht unbedingt notwendig war, wurde abmontiert, anderes durch bessere Teile ersetzt. Vor allem unter der Sitzbank musste Platz für die Endrohre geschaffen werden, was sich als schwierigster Teil des Umbaus herausstellte, denn dort liegen einige wichtige Teile wie die Batterie, die ECU und viel Kabelsalat. Durch die Verlegung einer kleineren Batterie anstelle des ABS-Kästchens wurde dieses Problem gelöst und die nächsten beiden offenbarten sich: Wie führt man die Rohre unter den Sitz? Und noch viel wichtiger: Wie hält man die Hitze vom Gesäß fern? 

Ein Hitzeschild für den Sitz wurde angefertigt und die Krümmer kunstvoll unten durch geschlängelt. Ein Dynojet Power Vision CX sorgt dafür, dass der Motor mit der neuen, extrem reduzierten Auspuffanlage perfekt läuft, wenngleich sie derzeit sogar für die USA etwas zu laut ist. Die neue Sitzposition erforderte die Montage eines neuen Renthal-Lenkers und Rizoma-Fußraster. Eine straffere Federung hält das Bike höher über dem Asphalt.

An der Road Runner arbeitete nicht alleine das Team von MotoShed, sondern auch andere Experten, wie Chris Walton von CW Engineering, der die Metallarbeiten durchführte, oder Steve Adams, Ex-Aston Martin Sattlermeister, der für den 1920er Solo-Sitz und die Lackierung zuständig war. 
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1.10.2018

Die FTR 1200 kann also nicht nur flach, sondern auch schräg.
Die FTR 1200 kann also nicht nur flach, sondern auch schräg.

Indian FTR 1200 & FTR 1200 S 2019Flat Tracker for the Streets

An einem mangelt es Indian bestimmt nicht: Historie. Und da die amerikanische Marke schon immer stark im Rennsport verwurzelt war, hat man auch diesmal ein Siegermotorrad, bei dem einzig und allein die Performance zählt, zum Vorbild für ein Serienmodell genommen. Die FTR 750 hat in den letzten Monaten in der Flat Track-Serie alles abgeräumt und kommt nun 2019 als 1200er mit 120 PS auf die Straße. Damit löst sich Indian vom reinen Tourer/Bagger/Bobber-Image und erweitert die Palette um ein sportliches Naked Bike.

Angetrieben wird die Indian FTR 1200 2019 von einem neuen flüssigkeitsgekühlten 1203-Kubik-V-Twin, der ein maximales Drehmoment von 115 Nm liefern soll. Das neue Power House steckt in einem Gitterrohrrahmen, der nur an der FTR 1200 S rot glänzt. Die S-Version gleicht insgesamt stark der FTR 750 und ist auch mit einem voll einstellbaren Fahrwerk ausgestattet, sowie den Fahrmodi Sport, Standard und Rain. An beiden Ausführungen finden sich weitere IMU-gestützte Fahrhilfen wie Traktions- und Wheelie-Kontrolle, LED-Beleuchtung und ein Farbdisplay mit Touch-Funktion (und USB-Steckdose). Nur an der S kann man übrigens auch das ABS deaktivieren. 

Erste Videos zeigen die Indian FTR 1200 vornehmlich auf dem Hinterrad, was für einen hohen Spaßfaktor spricht. Auch die Schräglagenfreiheit soll mit 43° laut Hersteller sehr ordentlich sein. Ob die amerikanische Interpretation eines Naked Bike / Flat Tracker auch den Geschmack von uns Europäern trifft, werden wir beim heiß ersehnten Pressetest sehen. Termin steht leider noch keiner fest.
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5.9.2018

Indian Chieftain 2019
Indian Chieftain 2019

Indian Chieftain 2019COOLNESS STATT CHROM

Radikalkur für Indians großen Bagger! Die Chieftain wird für 2019 deutlich überarbeitet und passt sich im Stil ihrer großen Konkurrentin an: der Harley Street Glide. Konkret bedeutet dies, dass die Indian Chieftain viel von ihrer barocken Opulenz verliert und statt auf Chrom und Nieten nun auf klare Linien und Coolness setzt.

Was ist nun genau passiert? Auf den ersten Blick fällt sofort die neue Forntverkleidung auf. Sie kommt nun völlig ohne Chrom aus, auch die Zusatzscheinwerfer sind verschwunden. Der verbliebene Scheinwerfer arbeitet nun mit Voll-LED-Technologie. Die mächtige Gabel-Verkleidung erinnert ebenfalls stark an Harley, dafür kehrt nun der traditionelle Indianerkopf wieder auf den schlanken vorderen Kotflügel zurück. Er war zwischenzeitig verschwunden, als man der Chieftain Ende 2017 ein größeres 19-Zoll-Vorderrad spendierte und in diesem Zug den großen, geschwungenen Kotflügel gegen ein knapperes Exemplar austauschte.
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