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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
23.2.2016

Victory OctaneHÖLLENCRUISER

Na servus: Noch kein anderer Cruiser wurde jemals mit so argen Werksfotos präsentiert. Rauchende Reifen, ­wilde Drifts und sogar Wheelies muss die neue Victory Octane über sich ergehen lassen. Grund dafür ist die schon im letzten Motorradmagazin erwähnte Strategie von Mutterkonzern Polaris, die beiden Marken Victory und Indian zukünftig stärker zu trennen. Victory soll in years to come, wie man nun unschwer erkennt, die sportliche Seite des Fahrens verkörpern.

Dessen ungeachtet basiert die Victory Octane auf der Indian Scout, was nichts Schlechtes ist; eine schlaue Plattformstrategie ­ermöglicht es Herstellern, zu überschauberen Kosten eine breitere Palette anzubieten, was uns ­wiederum die Auswahl aus einer größeren Vielfalt ermöglicht.

Gegenüber der Scout wurde der moderne, flüssig gekühlte V2 um zwei Millimeter in der Bohrung vergrößert, das macht dann 1179 Kubik, 104 PS und 99 Newton­meter. Sechsganggetriebe, Riemenantrieb sowie die meisten Fahrwerksteile und natürlich der Rahmen entsprechen den Komponenten an der Scout.

Das fahrbereite Leergewicht des Powercruisers beträgt 243 Kilo, der Preis inklusive fünf Jahren Garantie 15.110 Euro. Die ersten Octane sollen mit rauchenden ­Reifen bereits Ende März ­eintreffen.

Mehr zum Thema:

Bobber:

2.5.2018

Harley Forty Eight Special im Test
Harley Forty Eight Special im Test

HARLEY FORTY-EIGHT SPECIAL TESTZWEI FÄUSTE FÜR EIN HARLEYLUJA

Wenn sich eine Firma auf die kunstvolle Auffächerung einer Modellpalette versteht, dann ist das Harley-Davidson. Durch die geschickte Kombination von verschiedenen Tankgrößen, Sitzbänken, Rädern, Lenkern, Lackierungen entsteht so auf der gleichen technischen Basis eine ganze Familie für die unterschiedlichsten Geschmäcker und Bedürfnisse.

Jüngstes Beispiel ist die Sportster-Garde. Die kleinen Luftgekühlten bekommen 2018 weiteren Zuwachs durch die neue Iron 1200 und die Forty-Eight Special. Letztere stellt dem Urvater aller modernen Bobber eine leicht veränderte Interpretation zur Seite.

Groß sind die Unterschiede zur normalen und bekannten Forty-Eight nicht, muss man sagen. Ihr wichtigstes Merkmal stellt der höher aufragende Tallboy-Lenker dar. Im Gegensatz zum Mini-Ape, wie er beispielsweise auf der Iron 1200 montiert ist, steht der Tallboy aufrechter, seine Griffe sind weniger stark gekröpft. So wird der Fahrer in eine leicht vorgeneigte Position gezwungen, die Fäuste werden in den Wind gestreckt.

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14.12.2017

Triumph Bonneville Bobber Black
Triumph Bonneville Bobber Black

Triumph Bonneville Bobber Black im testSCHWARZ WIE DIE PRACHT

Die Bonneville Bobber ist kaum ein Jahr am Markt, da schiebt Triumph schon eine zweite Modellvariante nach: die Black. Der Name ist Programm: Zum einen gibt’s die Black natürlich nur in Schwarz (glänzend oder gegen Aufpreis von 125 Euro in Matt), dazu wurden fast alle Teile, die an der normalen Bonneville Bobber glänzen dürfen, geschwärzt; unter anderem der Lenker, sämtliche Hebeleien, die Schalldämpfer, die Sitzschale oder die Antriebseinheit mit Motor/Getriebe.

Doch nur mit Schwarzmalerei wollte es Triumph dann doch nicht belassen. Die Bobber Black sollte auch cooler, böser, muskulöser werden, weshalb die gesamte Frontansicht umgearbeitet wurde. Statt der 41er-KYB-Gabel wird nun eine massive 47er-Vorderradführung von Showa eingebaut. Sie dirigiert ein ebenso fettes Rad, das mit kleinem Querschnitt und aufgepumptem Reifen den aktuellen Bobber-Trend perfekt aufgreift: 130/50-16 steht am eigens entwickelten Avon-Cobra-Gummi. Zu guter Letzt spendiert Triumph der Bobber Black noch eine zweite vordere Bremsscheibe von Brembo, die das wuchtigere Erscheinungsbild nochmals forciert.

Weitere Bausteine bestehen in zwei serienmäßigen Ausstattungen, die bei der normalen Bonneville Bobber nur als Extras zu haben sind: der (natürlich schwarze) 5-Zoll-Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie der Tempomat, der sich mit lediglich einer Taste bedienen lässt. Unterm Strich summieren sich die hinzugekommenen oder aufgewerteten Elemente zu einer Gewichtszunahme von 9,5 Kilo, womit wir bei 237,5 Kilo halten – trocken.

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4.10.2017

Triumph Bobber Black 2018
Triumph Bobber Black 2018

Triumph 2018 Bobber BlackDark Horizon

Noch bevor das jährliche Neuheiten-Feuerwerk bei der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand startet, nutzt Triumph die momentan eher News-arme Zeit um zwei neue Vintage-Modelle für 2018 ins Scheinwerferlicht zu rücken. Die Briten nehmen die Eröffnung ihres brandneuen Besucherzentrums in Hinckley (Museum mit spektakulärer Sammlung historischer Triumph-Raritäten, Café und Merchandising-Shop, geöffnet ab 1. November bei freiem Eintritt) als Anlass die Bobber Black und die Speedmaster der Öffentlichkeit vorzustellen.

Laut Angaben des Herstellers ist die Bobber das „am schnellsten verkaufte Motorrad in der 115-jährigen Geschichte von Triumph“. Und weil man Eisen bekanntlich schmieden soll solange es heiß ist, legt man nun eine düstere, bösere, potentere Modellvariante nach. Abweichend von der gewohnten Modellbezeichnungs-Philosophie von Triumph übertrifft die neue „Black“-Version der Bobber in Sachen Technik und Performance ihre Standard-Schwester deutlich. Statt einer 41-Millimeter-Gabel wird beispielsweise eine fette 47-Millimeter- Cartridge-Gabel von Showa verbaut, statt des 19-Zoll- Vorderrades wird eine 16-Zoll- Version mit Avon-Cobra- Bereifung montiert. Für standesgemäße Verzögerung sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit 310-Millimeter- Doppelscheiben an der Front. Die LED-Lichtanlage mit markantem Tagfahrlicht garantiert maximales Sehen und gesehen werden bei nächtlichen Spritztouren. ABS, Traktionskontrolle, zwei Riding-Modes und ein Tempomat sind serienmäßig an Bord.

Motorisch leistet das aus der Bonneville T120 stammende Triebwerk in der Bobber Black 77 PS und 106 Newtonmeter. Die Sitzhöhe wurde auf niedrige 688 Millimeter reduziert. Ihrer Typenbezeichnung macht die Bobber Black (erhältlich 2018 wahlweise in glänzender oder matter Lack-Variante) selbstverständlich ebenfalls alle Ehre. Slash-Cut-Auspuffanlage, Fußraster, Bremspedal, Schaltgestänge, Handhebel, Lenker, Einzelsitzschale, Motorabdeckungen, Radnaben: Schwarz wohin das Auge blickt.

Wie sich das neue Modell fährt? Einen ersten Fahrbericht mit vielen Action-Fotos findet ihr bereits hier!
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Victory:

10.1.2017

Victory Gunner
Victory Gunner

AUS FÜR VICTORY!POLARIS STELLT DIE US-MaRKE ein!

Paukenschlag in der Motorradwelt: 2017 beginnt damit, dass eine Marke aus der Motorradwelt verschwindet – Victory. Konzernmutter Polaris zieht damit die Konsequenzen aus der Tatsache, dass die Marke in 18 Jahren am Markt nicht so richtig vom Fleck kam – und ansatzlos von seiner Schwestermarke Indian überholt wurde. Klar, Indian besitzt einen weit höheren Nimbus und weit in die Geschichte reichende Wurzeln, musste aber auch erst wieder wachgeküsst werden. Dabei hat Polaris alles richtig gemacht und spricht von „enormem Erfolg und hohem Wachstumspotential“ für die Marke mit dem Indianerkopf.

Bei Victory indes fehlten zuletzt die Innovationen, auch wenn man mit der neuen Octane einen properen Powercruiser auf die Räder gestellt hat und – spät, aber doch – eine bestehende Plattform markenübergreifend genutzt hat. Es scheint auch nicht mehr gefruchtet zu haben: Die Amerikaner zogen angesichts anstehender Investitionen die Reißleine und beginnen nun damit, den Rückzug vom Markt abzuwickeln. Man darf nicht vergessen: Es wäre längst eine neue Plattform für die großen Modelle notwendig, auch technolgisch hatte man bereits Nachholbedarf.

Worauf müssen sich die bestehenden Besitzer einer Victory nun einstellen? Zum einen, dass es nicht von heute auf morgen passiert. Die Einstellung der Vertriebsaktivitäten werden sich über 18 Monate hinziehen. Noch weit länger – nämlich zehn Jahre – will Polaris die Ersatzteilversorgung für Victory-Bikes sicherstellen. Auch alle bestehenden Garantieleistungen sollen ohne Abstriche erfüllt werden. Das sind zumindest einige good news für die Besitzer.

Zum anderen will Polaris mit dem klaren Fokus auf Indian nun am Motorradmarkt Gas geben. „Wir wollen sie noch erfolgreicher machen“, erklärte Polaris-CEO Scott Wine anlässlich der heutigen Verkündigung. Zumindest diese US-Marke wird also wohl überleben.
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:

22.5.2019

Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts
Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts

Ducati Panigale V2Die kleine Schwester kommt!

Mit Einführung der Panigale V4 wurde zunächst angenommen, der zweizylindrige Superquadro könnte bereits wieder aus Ducatis Modellprogramm verschwinden, da sein Konzept nur wenig andere Einsatzmöglichkeiten als in Sportmotorrädern zulässt. Ducati jedoch kommunizierte schnell, dass auch in Zukunft Modelle mit diesem Motor angeboten würden – und auf unseren Fotos ist nun der Beweis erbracht.

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21.5.2019

Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert
Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert

Benelli 502C kommt!Cruiser für A2-Cowboys

Mitte der Neunzigerjahre waren Mittelklasse-Cruiser die heißeste Aktie der Motorradbranche, mittlerweile muss man sie mit der Lupe suchen. Doch jetzt kommt endlich ein weiteres Modell in den Handel: Ab Sommer 2019 bringen die Italo-Chinesen einen flott gestylten „Urban Cruiser“ für überschaubare Kohle. Was das Zweizylinder-Bike alles kann und was es kosten wird, das verraten wir euch hier.

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1.5.2019

Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne
Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne

Triumph Rocket 3 TFCÜber 220 Newtonmeter!

Jetzt sind die ersten Daten der neuen Rocket 3 bekannt: Das Powerbike wird mit 2,5 Liter zum hubraumstärksten und mit 220 Newtonmeter zum bulligsten Serienbike am Markt. Und mit über 170 PS wird die Rocket 3 überdies zur stärksten Serien-Triumph aller Zeiten. Was sie noch kann und wie viel das limitierte Sondermodell TFC (Triumph Factory Custom) zum Serienstart kosten wird, das verraten wir hier!

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