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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
8.1.2019

Harley Elektrofahrrad!LiveWire, Elektroscooter und Mountainbike

Nicht auf einer Motorradmesse, sondern auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentierte Harley-Davidson die nächste Generation von Zweirädern und enthüllte weitere Details zur LiveWire. Die erste elektrisch angetriebene Harley-Davidson soll ein ebenso außergewöhnliches wie vernetztes Fahrerlebnis bieten und noch in diesem Jahr erhältlich sein. Der Elektroantrieb soll eine Beschleunigung von 0-60 Meilen (96,56 km/h) in 3,5 Sekunden ermöglichen, während die Reichweite im Schnitt bei knapp 180 Kilometern liegen soll. Laut Hersteller soll sie sogar über einen "markanten, neuen Harley-Sound" verfügen. Serienmäßig verfügt das Bike über eine Electronic Chassis Control mit Kurven-ABS und Traktionskontrolle. Die vollelektronischen Systeme arbeiten mit der jüngsten Bewegungs- und ABS-Sensorik.

Der amerikanische Motorradhersteller enthüllte auf der CES aber auch zwei Konzeptstudien zur Elektromobilität, die für die alteingesessene Bar-and-Shield-Gemeinde noch schwerer zu verdauen sein dürfte. Wir haben im Juli 2018 davon berichtet (More Roads to H-D) Ausgerechnet ein Roller und ein Mountainbike mit Zusatzantrieb sollen den wirtschaftlichen Wellengang von Harley glätten und den Kahn wieder auf Kurs bringen. Ob das einerseits von den Fans und andererseits von Kunden abseits der Motorradwelt angenommen werden wird, steht in den Sternen.

Im vergangenen Jahr präsentierte die Motor Company bereits mit der Initiative „More Roads to Harley-Davidson“ ihre Vision für die Zukunft – im Hinblick auf neue Produkte in weiteren Segmenten, auf einen für neue Kunden erweiterten Zugang zur Marke und auf eine Stärkung des Händlernetzes. Die Serienfertigung der LiveWire und die beiden Studien zeigen, dass Harley auch die emissionsfreie Zukunft mitgestalten und vorantreiben will - und vor allem eins braucht: neue Kundschaft.

Mehr zum Thema:

Elektro:

9.11.2018

Vespa Elettrica erste Testfahrt
Vespa Elettrica erste Testfahrt

Vespa Elettrica Erste TestfahrtLeise wieselt das Reh

Mit ein wenig Verspätung ist es nun in Kürze so weit: Noch vor Jahresende sollen die ersten Stück der batteriebetriebenen Vespa Elettrica ausgeliefert werden. Wir bekamen nun im Rahmen der Motorradmesse in Mailand (Eicma) kurzfristig die Möglichkeit, mit der ersten Serien-Elektro-Vespa ein paar Runden auf einem ausgesteckten Parcours zu drehen und einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Vorab ein paar Basisinfos, die wir bereits hier ausführlich zusammengefasst haben: Die Vespa Elettrica ist in der Mopedklasse angesiedelt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. Der Elektromotor bietet eine Nennleistung von 4,8 und eine Spitzenleistung von 5,5 PS. Erstaunlich, zumal für ein Moped, ist das Drehmoment von 200 Newtonmeter. All das trifft auf ein Gewicht von 130 Kilo. Die beiden unter dem Staufach (für einen Jethelm) verbauten Lithium-Ionen-Akkus sollen eine Reichweite von rund 100 Kilometer ermöglichen, eine Vollladung an der heimischen Steckdose dauert vier Stunden. Die Ladetechnik und ein rund zwei Meter langes Spiralkabel sind ebenfalls schon in der Vespa integriert. Einen Preis gibt es ebenfalls schon: 6590 Euro in Österreich. Das ist natürlich extrem viel für ein Moped (wäre auch für eine 125er viel), aber wer sich für Elektromobilität interessiert, ist dieses Leid ja schon gewohnt.
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Harley-Davidson:

31.3.2019

Metzeler Cruisetec auf einer Harley-Davidson Softail Slip auf Nässe in Schräglage.
Metzeler Cruisetec auf einer Harley-Davidson Softail Slip auf Nässe in Schräglage.

Metzeler Cruisetec im TestGemütlich war gestern

Die meisten Cruiser von heute haben mit den chrombeladenen Christbäumen vergangener Tage so viel zu tun wie Dirty Harry mit Mahatma Ghandi. Dennoch sind die meisten Reifen für Cruiser noch nach alten Maßstäben gestaltet. Abhilfe verspricht nun Metzeler mit dem neuen Cruisetec. Der Reifen – angeblich eine der aufwändigsten Entwicklungen der Marke in den letzten Jahren – macht einige moderne Reifentechnologien nun auch für Cruiser verfügbar, unter anderem die so genannte Bi-Compound-Technologie. Wir haben den Reifen bereits getestet.

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5.3.2019

Harley-Davidson Milwaukee-8 Motor mit 114 Cubic Inch seitlich fotografiert
Harley-Davidson Milwaukee-8 Motor mit 114 Cubic Inch seitlich fotografiert

Harley-Davidson Touring 2019Darf’s noch etwas mehr sein?

Dass sich die Amerikaner mit fast schon übergroßer Liebe der Touring-Palette widmen, liegt in der Natur der Sache: Einerseits stehen die dicken Schiffe in der eigenen Verkaufshitparade ganz oben, andererseits werden mit diesen Modellen hübsche Deckungsbeiträge erwirtschaftet, die Harley momentan ganz gut brauchen kann. Kein Wunder also, dass man hier auch zwischen den großen Modellwechselzyklen investiert und optimiert.

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11.6.2019

Royal Enfield Bullet Trias Ausschnitt mit silbernem Tank, Gabel und Lenker
Royal Enfield Bullet Trias Ausschnitt mit silbernem Tank, Gabel und Lenker

Royal Enfield Bullet TrialsScrambler aus Indien

Lang hat’s gedauert, jetzt springt auch die ehrwürdige britisch-indische Marke Royal Enfield auf den Scrambler-Zug auf. Die Basis für das neue Modell, das ab Spätsommer lieferbar sein soll, ist die gute, alte Bullet. Die Veränderungen bestehen aus gröber profilierten Reifen, einer Querstrebe für den Lenker, einem Scheinwerfergitter, einem hochgezogenen Schalldämpfer und kürzeren, schlankeren Kotflügeln.

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11.6.2019

Prototyp der KTM 790 SMC in Schwarz, von rechts nach links in der Kurve
Prototyp der KTM 790 SMC in Schwarz, von rechts nach links in der Kurve

KTM 790 SMC kommt!Erste Prototypen der neuen Supermoto!

Mit ziemlicher Sicherheit wird KTM ab 2021 zwei weitere Varianten seiner neuen Mittelklasse ins Programm nehmen: Eine Supermoto reiner Machart sowie eine davon abgeleitete tourentaugliche Variante, 790 SMC und 790 SMT genannt. Als Basis wird der LC8c in einem leicht modifizierten Rahmen der 790 Adventure verbaut.

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