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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
18.1.2019

KTM RC390 PrototypNeuer Supersport

• Modifizierter Motor mit neuem Zylinderkopf und neuer Krümmerführung für Erfüllung der EU5-Emissionsregularien
• Überarbeiteter Hauptrahmen, neuer Heckrahmen
• Verbesserte Ergonomie
• Komplett neue Verkleidung. Design mit starken Anleihen bei RC8

Text von Bernhard M. Höhne

Vorgestellt auf der EICMA 2013 wurde sie zunächst im Hinblick auf die wachsenden Märkte in Asien und Südamerika entwickelt, doch auch hier in Europa wird sie für KTM immer wichtiger: die RC390. Die wachsende Bedeutung des Segments zeigt sich auch am immer breiter werdenden Angebot in Europa, so buhlen auch Kawasaki mit der Ninja 400 und Honda mit der CBR500R um Kunden im A2-Segment und auch Yamaha geht mit einer neuen YZF-R3 ins Modelljahr 2019. Die erstarkte Konkurrenz bringt KTM unter Zugzwang und so reagieren die Österreicher mit der Entwicklung der nächsten Generation der kleinen RC, um diese im Herbst 2020 zu präsentieren.

Wie das aktuelle Modell wird auch die nächste RC390 wieder in Kooperation mit KTMs indischem Anteilseigner Bajaj entwickelt und auch weiterhin von diesem produziert, ebenso wie die 390 Duke und die kurz vor der Einführung stehende 390 Adventure. Der hier in Österreich auf ersten Testfahrten erwischte Prototyp deutet bereits auf einige der wichtigsten technischen Details hin: So soll mit Hilfe eines neu geformten Lenkers die Ergonomie verbessert werden, die Reichweite wird aufgrund eines größeren Tanks steigen, am Vorderrad kommt eine größere Bremse zum Einsatz und zudem trägt der Prototyp auf unseren Fotos bereits ein großes TFT-Instrument, das ab Jahreswechsel 2019/20 auch die 390 Adventure als Serienausstattung bekommen wird.

Der Heckrahmen wird komplett neu entwickelt, um zusammen mit einer neuen Sitzbank mehr Sitzkomfort für Passagiere bieten zu können, der Hauptrahmen lediglich leicht verändert. In diesem sitzt der bekannte 373 ccm große Einzylindermotor, der jedoch im Hinblick auf die schärferen EU5-Emissions- und Geräuschvorschriften weiterentwickelt wird. So wird, neben einem leicht veränderten Zylinderkopf, vor allem die Krümmerführung modifiziert, welche in einer neuen Abgasanlage mit großem Vorschalldämpfer mündet. Die Leistung von 44 PS und das Drehmoment von 35 Newtonmeter bleiben unangetastet.

Das Design des Endschalldämpfers wird sich bis zur Vorstellung sicherlich noch ändern, so wie auch die Verkleidung. Diese wirkt auf unseren Fotos zwar noch unfertig, das fertige Design lässt sich dennoch schon gut erahnen: So wird vor allem die Front deutlich gefälliger als bisher gestylt und umfasst einen zentralen Voll-LED-Hauptscheinwerfer, der stark an das Design von KTMs ehemaligen Supersport-Flaggschiff RC8 angelehnt sein wird. Zudem wird die Verkleidung wesentlich breiter, was, neben besserem Windschutz und besserem Sitzkomfort für größere Fahrer, auch ein wesentlich erwachseneres Auftreten der neuen RC390 mit sich bringt. Die hier noch fehlenden Blinker könnten in den ebenfalls fehlenden Spiegeln untergebracht werden.

So gerüstet hat die kleine RC alle Zutaten, um sowohl in Europa als auch in Asien um im Kampf um Marktanteile bei den kleinen Sportmaschinen munter mitzumischen.

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Norton Superlight
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Leider haben wir nur wenige und nicht besonders tolle Fotos, dafür ist das Bike umso interessanter: die neue Norton Superlight. Sie ist ein Ableger der neuen britischen 650er-Einsteigerlinie, die mit der Atlas Nomad und der Atlas Ranger zwei sehr volksnahe, preislich interessante Modelle bringt. Davon kann hier allerdings keine Rede sein. Wenn die Norton Superlight Anfang 2020 nach Deutschland und Österreich kommt (Marktstart in Großbritannien bereits im Juni 2019), dann wird sie in Deutschland zirka 24.000 Euro und in Österreich 27.000 Euro kosten.

Wenn Ihr den Schock verdaut habt, dann zahlt sich ein näherer Blick aus, der den Preis rechtfertigt. Denn was hier verbaut wurde, ist – abgesehen vom Motor – die allerfeinste Ware. Bleiben wir aber kurz noch beim Motor: Er entspricht in Grundzügen dem neuen flüssig gekühlten 650er-Reihenzweizylinder-DOHC, der auch in der Norton Atlas verwendet wird. Allerdings wurde die Leistung für den Supersportler von 84 auf 105 PS angehoben. Dabei bleibt’s aber nicht: Hier darf der Fahrer aus drei Fahrmodi wählen, Road, Sport und ProRace. Außerdem macht eine Sechs-Achsen-IMU die Applikation vieler Assistenzsysteme möglich: die Norton Superlight kommt serienmäßig mit Traktionskontrolle, Wheelie-Control und Launch-Control. Bedienbar sind diese Systeme über ein 7-Zoll-TFT-Display.
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