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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
15.11.2022

Honda Neuheiten 2023Neue Honda Motorräder

Sie ist wieder da! Und überhaupt nicht ganz die Alte. Die neue CB750 Hornet wiegt vollgetankt nur 190 Kilo und damit um 13 Kilo weniger als die ebenfalls nicht für Fettleibigkeit bekannte CB650R aus dem gleichen Haus; dazu liegt die Sitzhöhe auf niedrigen 795 Millimetern. Angetrieben wird die Neue von einem 92 PS starken Reihenzweizylinder, der vor allem mehr Drehmoment aus der Mitte liefern soll. Mit 75 Newtonmeter liefert er um 12 mehr als das Vierzylindermodell CB650R.

Alter Name, alles neu. Der V-Motor ist Geschichte, die bekannten Tugenden hoffentlich nicht. Aber von vorne: Der völlig neu entwickelte Reihen-Zweizylinder mit 755 Kubikzentimeter, Vierventiltechnik und 270°-Hubzapfenversatz leistet 92 PS und ein maximales Drehmoment von 75 Nm. Er entspricht bis ins Detail jenem der in Köln vorgestellten Honda Hornet, lediglich die Funktion der elektronischen Drosselklappe soll etwas anders abgestimmt worden sein. Ebenfalls mit an Bord: eine Assist- und Anti-Hopping-Kupplung für geringe Handkräfte.

Am Stahlrohrrahmen finden wir vorne eine 43er-Showa-Gabel mit 200 Millimeter Federweg, hinten eine Aluschwinge mit einem Pro-Link-Federbein und 190 Millimeter Federweg. Die Bereifung spricht für ambitioniertes Offroaden: 90/90-21 an der Front, 150/70-18 hinten, natürlich auf Speichenrädern. Die Bodenfreiheit beträgt 210 Millimeter, trotzdem bleibt die Sitzhöhe mit 850 Millimeter vergleichsweise moderat; ein Sattel, der diese Höhe auf 820 Millimeter senkt, ist optional zu haben. Die Bremserei besteht aus zwei 310er-Scheiben mit Doppelkolbensättel vorne sowie einer 256er-Scheibe am Heck. Alle Infos zur neuen Honda Transalp

Neue Farben frischen die Honda-Modelle X-ADV, NC750X, Forza 750 und NT1100 für die Saison 2023 auf. Zum Einsatz kommt das unschuldige Weiß, aber auch auffälligere Töne wie Mat Jeans Blue Metallic, Pearl Deep Mud Gray oder Candy Chromosphere-Red.

Einen neuen Anstrich gibt es 2023 auch für die Modelle CB1000R, Rebel und Monkey. Das meistverkaufte Motorrad im Cruiser-Segment der letzten zwei Jahre, die CMX500 Rebel wird in gleich drei neuen Lackierungen zu haben sein: Mat Gunpowder Black Metallic, Pearl Smoky Grey und Candy Diesel Red.

Die Honda CMX500 Rebel war ein Überraschungserfolg: Der kompakte Cruiser mit dem bekannten, verlässlichen 500er-Zweizylinder wurde zu einem Bestseller, dem meistverkauften Custombike in Europa.

Nun legt Honda ein weiteres Modell nach, das die Brücke zwischen der Rebel und den modernen Vertretern der CB500-Reihe schließt: die CL500. Das Kürzel „CL“ stammt aus der Honda-Historie und kennzeichnete in den 60er- und 70er-Jahren schon einige hübsche Scrambler.

Cooles Design, verlässliche Technik, sportlicher Antrieb, einfache Fahrbarkeit und umfangreiche Ausstattung. Es gibt viele Gründe, warum sich die beiden Vierzylinder-Schwestern CB650R und CBR650R in den letzten Jahren so gut verkauft haben. Da muss man also nicht mehr viel herumschrauben und so begnügt sich Honda für kommende Saison auch mit neuen Lackierungen und Farbakzenten an einigen Details. 

Die große Rebel CMX1100, angetrieben vom 1084 Kubik großen Reihenzweizylinder aus der Africa Twin, wird in der Saison 2023 durch eine Bagger-Version mit Hartschalenkoffern und breitem Windschild ergänzt. 

Anders als die spartanisch ausgestattete 500er Rebel bietet die Rebel 1100 eine umfangreiche Elektronik-Ausstattung: Honda Selectable Torque Control (HSTC), Wheelie Control, Tempomat und drei Fahrmodi mit TBW (Throttle By Wire) sind serienmäßig an Bord.

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