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Christoph Lentsch
Autor: Mag. (FH) Christoph Lentsch
christoph.lentsch@motorrad-magazin.at
30.10.2023

Motorradneuheiten 2024 - ÜbersichtAlle neuen Motorräder auf einen Blick

Yamaha bringt News in seiner Dreizylinder-Palette. Mit einer deutlichen Überarbeitung, vor allem hinsichtlich der Ergonomie, geht die Yamaha MT-09 in das Modelljahr 2024. Auch optisch und in Sachen Connectivity sind hier Neuentwicklungen zu vermelden.

Extrem auffällig wiederum ist eine neue Spielart des hauseigenen Klassikers: Die Yamaha XSR900 GP erinnert mit wunderschönem Design und bunter Lackierung an die Racingbikes vergangener Tage.

Die neue BMW R 1300 GS lässt keinen Stein auf dem anderen: zwölf Kilo leichter, 9 PS stärker, mit frischem Rahmenkonzept und vielen Innovationen beim Fahrwerk und der Elektronik schickt sie sich an, ihren Thron als beliebteste Reiseenduro der Luxusklasse (und in vielen Ländern wie auch in Österreich überhaupt als meistverkauftes Motorrad) zu verteidigen. Der erste Fahrbericht folgt schon in Kürze!

Die Royal Enfield Himalayan der zweiten Generation macht einen gewaltigen Sprung. Der neue 450er-Einzylinder ist nun flüssig gekühlt und leistet 40 PS, dazu kommen ein neues, rundes TFT-Display mit erweiterter Connectivity und ein rundum neues Fahrwerk. Auch das Design wurde gekonnt weiterentwickelt. 

In der neuen F 900 GS, F 900 GS Adventure und F 800 GS wurde der 2018 mit der F 850 GS eingeführte Zweizylinder-Reihenmotor von 853 auf 895 Kubik vergrößert und leistet nun 77 kW (105 PS) in den 900ern und 64 kW (87 PS) in der einsteigerfreundlichen F 800 GS. Neben einer deutlich gesteigerten Spitzenleistung von jeweils 10 PS soll ein deutlich fülligerer Drehmomentverlauf für mehr Fahrdynamik sorgen. Viel Gewicht gespart konnte bei der F 900 GS mit dem 14,5 Liter fassenden Kunststofftank (-4,5 kg), sowie mit dem komplett neu gestalteten Heckbereich (-2,4 kg). Zur weiteren Gewichtsersparnis von 1,7 kg trägt zudem ein Endschalldämpfer von Akrapovi? bei. Die Radführung vorn erfolgt bei der F 900 GS und F 900 GS Adventure über eine neue, voll einstellbare Upside-down-Telegabel von Showa. Alle Infos zu F 900 GS, F 900 GS Adventure und F 800 GS

Die äußerst erfolgreiche V-Strom 800 wurde als „DE“ (Dual Explorer) mit entsprechender Bereifung, Elektronik, großzügigen Federwegen und Bodenfreiheit präsentiert. Nun folgt mit der V-Strom 800 eine neue Version, das sich eindeutig in Richtung Straße orientiert. Auch die V-Strom 800 wird von Suzukis neuem Parallel-Twin mit 776 Kubik mit Hubzapfenversatz angetrieben. Die neuen Sieben-Speichen Alugussräder sind aber in den sportlichen Dimensionen 19 Zoll vorne und 17 Zoll hinten mit einer speziell für dieses Motorrad entwickelten Bereifung von Dunlop.  bestückt. Die Sitzhöhe beträgt 825 statt 855 Millimeter, die Federwege nur 150 statt 220 Millimeter. Infos zur neuen Suzuki V-Strom 800 2024– und hier schon der erste Fahrbericht!

Aufgerüstet mit dem Motor und anderen Teilen der Panigale V4 kommt die Multistrada V4 RS als 180 PS starkes Superbike im Kleid einer Reiseenduro. Der Desmosedici Stradale mit Desmodromik leistet bei 12.250 Touren nochmal um 10 PS mehr als die anderen Multi-Modelle. Eingefangen wird die Power von einer Bremsanlage, die ebenfalls jener der Superbikes entspricht, mit zwei 330-Millimeter-Scheiben und 4-Kolben-Brembo-Stylema-Zangen vorne. 

Die Ducati Hypermotard 698 Mono wird angetrieben von einem Einzylinder, der auf auf dem 1.285 cm³ Superquadro der 1299 Panigale basiert. Er behält die 116-mm-Bohrung dieses Motors bei, ein Rekordwert für einen Straßen-Einzylinder, kombiniert mit einem Hub von 62,4 mm und einem Hubraum von 659 Kubik. Der Kolben, die Einlassventile aus Titan, die Aluminium-Zylinderlaufbuchse, der mit DLC-Beschichtung versehene Kolbenbolzen und natürlich die desmodromische Verteilung ermöglichem dem Superquadro Mono, mit Geschwindigkeiten zu drehen, die normalerweise nur Renn-Einzylindern vorbehalten sind (der Begrenzer ist auf 10.250 U/min eingestellt). Der Motor liefert eine maximale Leistung von 77,5 PS bei 9.750 U/min. Das Drehmoment liegt bei 63 Nm bei 8.000 U/min.

CFMoto, die chinesischen Kooperationspartner von KTM, sind weiter extrem fleißig: Neu ins Programm kommt ab Mai 2024 ein neues Adventurebike in der A2-Kategorie, dessen Design eines unserer Highlights auf der Eicma 2023 war. Es stammt – aus Österreich! Wie bei der 800MT war das Team von Kiska für den unserer Meinung nach extrem coolen Auftritt der CFMOTO 450MT verantwortlich.

Mit der Brixton Cromwell 1200 X erscheint in Kürze die zweite Spielart des österreichischen Classic-Bikes – nun als Scrambler eingekleidet. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Ausstattung, im Design und in den Reifen. Preis: 11.499 Euro in Österreich.

Mit einer Zweifarblackierung, einem Monoposto (Einzelsitz) und einer runden Halbverkleidung erinnert die Moto Guzzi V7 Stone Corsa an die erfolgreiche Rennsportgeschichte von Moto Guzzi, die auch im Fast-Endurance-Cup weiterlebt. Eine optional erhältliche Sitzbankabdeckung macht das Bild eines Erbstücks aus Großvaters Wilden Zeiten perfekt.

Die Royal Enfield Bullet 350 bringt einen legendären Modellnamen zurück ins Lineup der Inder. Viel News versteckt sich dahinter allerdings nicht, im Grunde ist es eine Classic 350 mit ziemlich mächtiger Zweier-Sitzbank.

Die CFMoto 450NK ist die nächste Neuheit der emsigen Chinesen. Das 47 PS starke Naked-Bike in der A2-Klasse verfügt über einen modernen Zweizylinder, wiegt nur 165 Kilo fahrfertig und kommt auf Wunsch mit fortschrittlicher Connectivity, die auch Over-the-Air-Updates der Fahrzeugsysteme möglich macht. Preis in Deutschland: 5690 Euro; in Österreich: 6290 Euro.

Für den Modelljahrgang 2024 gibt es die GSX-S1000 in drei neuen Farben mit überarbeiteten Dekors. In anderen technischen Details unterscheidet sich das Modell nicht vom Jahrgang 2023. In Kürze wird aber ein anderes neues Modell vorgestellt, insgesamt könnten es drei Suzuki Neuheiten für die Saison 2024 werden.

Die famose Suzuki GSX-8S bekommt ab Frühling 2024 eine sportliche Schwester: die GSX-8R. Obwohl die Unterschiede zwischen den beiden Modellen – später im Detail – überschaubar sind und das Sportbike als „Nachschlag“ erwartet wurde, ist die GSX-8R dennoch eines unserer Highlights auf der diesjährigen Eicma gewesen. Warum? Weil sie erstens gut aussieht, und wir zweitens erwarten, dass sie die superben Fahreigenschaften der 8S mitnimmt und noch eine Spur sportlicher interpretiert.

Wer kennt es nicht, das Motorrad, das Tom Cruise in Top Gun gefahren ist? Richtig: eine Kawasaki GPZ900R. Was das mit 40 Jahre Ninja zu tun hat? Dieses Modell wurde 1985 in den USA als Ninja 900 verkauft und legte den Grundstein für eine heute legendäre Modellfamilie. In Erinnerung an diese Ikone erstrahlen die beiden Ninjas 1000 SX und 650 in Rot-Schwarz-Silber in einer limitierten Auflage.

Supersportler schienen in den vergangenen Jahren keine Marktchancen mehr zu haben, es wurde stiller und stiller in dieser einstmals so populären Klasse. Doch 2024 kommt neuer Schwung in das Segment. Nach Kawasaki mit der ZX-6R bringt nun auch Honda mit der CBR600RR 2024 eine Legende zurück auf den Markt – nach sieben Jahren der Absenz.

Honda bringt 2024 nicht nur die CBR600RR zurück ins Lineup, sondern modifiziert auch sein Superbike deutlich. Die erst vor vier Jahren von Grund auf neu gekommene CBR1000RR-R Fireblade und deren SP-Version werden in nahezu allen Bereichen feingeschliffen – für noch mehr Schärfe, versteht sich. Alle Änderungen aufzuzählen fällt da schwer. Allein beim Motor wurde beispielsweise der Zylinderkopf, die Verdichtung, die Ventilsteuerung, die Ventilfedern, die Kurbelwelle und die Pleuel überarbeitet. Die letzteren, also Kurbelwelle und Pleuel, sind leichter geworden. All das mündet zwar nicht in mehr Spitzenleistung oder -drehmoment, aber der Verlauf der Kurven soll noch besser geworden sein, und damit auch das Feuer aus der Kurve hinaus. Dabei sollten auch kürzere Untersetzungen aller Getriebestufen helfen.

Wer in den letzten Jahren bei Honda ein großes Naked Bike suchte, der wurde nur bei der CB1000R fündig; ein zwar lässiges Bike, aber nicht jeder war mit dem Neo-Sports-Café-Design glücklich. Nicht wenige wünschten sich lieber ein radikaleres Styling im Streetfighter-Stil – und sie bekommen es nun mit der neuen Honda CB1000 Hornet.

Mit der großen Hornisse wollen die Japaner den Run fortsetzen, den sie mit der 750er-Hornet in dieser Saison begonnen haben. Die CB750 Hornet war schon zur Saisonmitte Europas meistverkauftes Naked Bike; ein Status, den sie ab September auch in Österreich eingenommen hat. Kein Wunder also, dass man nun dieses Konzept eine Klasse weiter oben anwendet.

Wer glaubt, dass Hondas Vierzylinder-Modelle in der Mittelklasse nach dem erfolgreichen Debut der Hornet verschwinden werden, der wird eines Besseren belehrt. Im Gegenteil: Für 2024 erhalten das Naked Bike CB650R und seine sportliche Schwester CBR650R sogar ein umfassendes Update.

Honda macht auch die Hornet-Modellfamilie komplett. Nach der CB750 Hornet als Erstschlag und der für 2024 brandneuen CB1000 Hornet gibt es ab der kommenden Saison auch eine CB500 Hornet. Dieses A2-Modell ist freilich nicht ganz neu, sondern ein Namenswechsel der bisherigen CB500F. Ganz unverändert geht der weiterhin 48 PS starke Streetfighter freilich auch nicht in die nächste Saison. Schon von vorne sieht man den neuen LED-Scheinwerfer, der deutlich grimmiger wirkt und auch für bessere Sicht in der Nacht sorgen soll. Zusätzlich erhält die CB500 Hornet auch eine Traktionskontrolle

Schon zu Jahresende 2023 soll die dritte Generation der KTM 125 Duke/KTM 390 Duke zu den Händlern rollen. Die völlig neuen Einzylinderbikes kommen mit neuer Motorenplattform, im Fall der 390 gibt’s auch mehr Hubraum und Leistung. Dazu kommen ein neuer Rahmen mit Alu-Guß-Heck, neue Displays, frische Fahrwerkskomponenten und vieles, vieles mehr. Ein fetziger Start ins 30. Jubiläumsjahr der Duke!

Die neue Duke 990 wird von einem neuen LC8c-Motor angetrieben, der 123 PS bei 9500 Touren leistet und ein Drehmoment von 103 Newtonmeter bei 6750 Touren generiert. Schärfere Nockenwellen, längere Ventilöffnungszeiten, optimierte rotierende Massen und erhöhte Luftzirkulation sollen Sportlichkeit wie Fahrbarkeit verbessern. Der Motor soll mit einem wmtc-Verbrauch von nur 4,7 Liter trotzdem äußerst sparsam sein (14,5 Liter Tankinhalt). Pro Kilometer werden 110 g CO2 freigesetzt.

Bereift ist das Naked Bike mit Bridgestone S22 (Dimensionen 120/70 – R17 und 180/55 – R17) auf einem ähnlichen Set von Felgen, wie sie auch bei der 1290 Super Duke R zum Einsatz kommen, allerdings für die Zweiarmschwinge etwas adaptiert. Die Schwinge selbst soll im Vergleich zu den Schwestermodellen um 1,5 Kilogramm leichter geworden sein, bei gleichzeitig erhöhter Steifigkeit.

 

Nach vielen Jahren der Abwesenheit kehrt sie endlich zurück: die Beta Alp 4.0. Die zierliche und gleichzeitig universelle sowie alltagstaugliche Einsteiger-Enduro kommt in gänzlich neuer Form, sowohl im Design als auch in der Technik. Und sie bekommt eine Schwester: die Alp X, die als Scrambler positioniert wird.

2024 scheint das Jahr der Reiseenduros bei Moto Guzzi zu sein. Parallel zum lang erwarteten Debut der neuen Stelvio mit flüssig gekühltem Motor wird nämlich auch die mittlerweile zum Klassiker gereifte luftgekühlte V85 TT 2024 stark überarbeitet. Die Umbrüche beginnen bereits beim Design: Die bislang charakteristischen Gitterrohrelemente als Lampenhalter vorne und Beifahrer-Haltegriffe hinten sind verschwunden und wurden durch Alu-Gussteile ersetzt. Auch der 23-Liter-Tank wurde dezent neu geformt, und die Zylinderkopfdeckel bekamen ebenfalls ein neues Design.

Willkommen zurück, Stelvio! Als Moto Guzzi die neue Plattform mit dem flüssig gekühlten Motor in der V100 Mandello vorstellte, war allen klar, dass auf dieser neuen Basis bald auch andere Modelle folgen würden – insbesondere natürlich eine große Reiseenduro. Auf der vergangenen Eicma 2022 lüftetet Guzzi dann auch schon ein wenig das Tuch und bestätigte, dass es eine neue Moto Guzzi Stelvio 2024 geben würde.

Und nun steht sie also auf der Bühne: als einzige Reiseenduro am Markt in dieser Hubraum- und Leistungsklasse mit einem Kardanantrieb und – wie die V100 Mandello – einem elektrisch höhenverstellbarem Windschild. Der Motor selbst wurde ohne Abstriche vom Sporttourer übernommen, hat also weiterhin 1042 Kubikzentimeter Hubraum, eine Spitzenleistung von 115 PS und ein maximales Drehmoment von 105 Newtonmeter. Ein Quickshifter ist zu haben, allerdings nur gegen Aufpreis.

Ducati DesertX Rally nennt sich nun die zweite Variante der Hardcore-Reiseenduro aus Borgo Panigale. Motorisch hat sich nichts verändert, doch das Fahrwerk mit noch längeren Federwegen, mehr Bodenfreiheit, Lenkungsdämpfer und hochwertigeren Felgen soll noch besser für gröbste Abenteuer geeignet sein.

Schon vor drei Jahren gab es eine Grand-Tour-Version der Multistrada, damals noch auf Basis der 1260er mit dem V-Motor. Nun präsentiert Ducati diese Sonderversion, die sich vor allem durch eine exklusive Lackierung von den Serienmodellen abhebt, auch mit der V4S. Auch diesmal ist die Farbgebung eher düster angelegt mit grauen und schwarzen Farbflächen, unterbrochen von blutroten Akzenten an Seitenverkleidung, Felgen und Heckrahmen. Eine Alternative dazu für fröhlichere Gemüter gibt es von der Grand Tour 2024 nicht.

Im Zuge der Neusausrichtung seiner 500er-Palette vergibt Honda auch neue Namen: Aus der CB500F wurde die CB500 Hornet, aus der CB500X nun die NX500. Nur die CBR500R darf weiterhin den gleichen Namen tragen. Auch wenn es die neue Modellbezeichnung suggeriert: Allzu viel hat sich für 2024 nicht geändert am freundlichen Adventurebike. Der Zweizylinder mit weiterhin 48 PS blieb unangetastet, auch das Fahrwerk ist sich treu geblieben. Mit einer Ausnahme: Die Räder wurden bei gleichen Dimension deutlich leichter, nämlich um 1,5 Kilo. Gemeinsam mit anderen Einsparungen sollen in Summe

Bei Triumph könnte die legendäre Modellbezeichnung „Daytona“ wieder ins Programm zurückkehren. Unsere Fotografen haben eine nahezu serienfertige Version eines Straßensportlers erwischt, dessen Basis die Trident 660 sein dürfte. Kommt also eine Triumph Daytona 660? In Kürze wissen wir wohl mehr – derzeit verfügbare Infos hier!

Schon kurz nachdem KTM im Jahr 2015 die Produktion des damaligen Supersport-Flaggschiff RC8 einstellte, wurden bei Kunden Wünsche nach einer Nachfolgerin laut. Dennoch wird es noch dauern, bis eben diese Wünsche von den Mattighofenern auch erhört werden. Zwar wurde bereits 2021 der Zuspruch nach solch einem Modell getestet, in dem gemeinsam mit Krämer Motorsport die RC 8C aufgelegt wurde, einem Track Bike ohne Straßenzulassung. Doch obwohl die Resonanz beeindruckend war (die erste Auflage war binnen Minuten ausverkauft, sodass 2022 eine zweite Auflage zum Verkauf kam), wird es wohl noch etwa eineinhalb Jahre dauern, bis wieder ein tatsächlich straßentaugliches Sportbike aus Mattighofen kommen wird.

Als Basis wird dafür die weiterentwickelte 890 Duke dienen, deren LC8c-Reihentwin dann auf ca. 950 ccm Hubraum angewachsen sein wird und die dann entweder als 950 oder 990 Duke die Nachfolge der aktuelle Mittelklasse-Naked angetreten haben wird. Auf dieser aufbauend wird, voraussichtlich im Frühjahr 2025, ein Mittelklasse-Sportbike vorgestellt, dass der Nomenklatur der Mattighofener entsprechend RC950 oder RC990 heißen dürfte.

Mit einem ähnlichen Rezept, jedoch technisch weitaus simpler, wird KTM ungefähr zur gleichen Zeit die neue RC390 präsentieren und diese soll künftig vom Image der großen Schwester profitieren. Sie teilt sich auch künftig die Technik mit der aktuellsten 390 Duke und wird auch weiterhin als 125-ccm-Modell erhältlich sein. Wenn man aktuelle Fotos von Prototypen richtig deutet wird sie stilistisch vor allem Anleihen bei ihrer zweizylindrigen großen Schwester und auch auch Elemente des MotoGP-Boliden RC16 übernehmen.

KTM RC990 und RC390

Vorweg das Wichtigste: Die neue Kawasaki Ninja ZX-6R kommt voraussichtlich im Winter 2023/24 zu den Händlern, zuvor rechnen wir mit einer Präsentation auf einer Rennstrecke im Oktober oder November. Der grüne Mittelklasse-Supersportler kehrt also zurück und schlägt zumindest in Sachen Optik kein neues Kapitel auf. Die Scheinwerfermaske mit Hybrid-Scheinwerfer (Projektion/Reflektion) und LED-Beleuchtung wurde zwar etwas verändert, sonst aber bedienten sich die Designer der bekannten Formensprache in der aktuellen Sportler-Produktpalette. Ein neuer Windschild mit speziellen Aussparungen soll Verwirbelungen im Helmbereich reduzieren.

Schon im September/Oktober 2023 sollen die Kawasaki Ninja ZX-4R und Ninja ZX-4RR in Österreich auf den Markt kommen. Wer jetzt mit dem A2-Limit gerechnet hat, fehlt. Die Höchstleistung des Vierzylinders liegt bei 80 PS bei 14.500 U/min dank des bahnbrechenden Kawasaki Ram Air-Systems. Und als wäre das nicht genug, liegt die Drehzahlbegrenzung sogar jenseits der 15.000 U/min! 

 

Die Kawasaki Eliminator 500 entspricht den Anforderungen für den A2-Führerschein. Ihr flüssigkeitsgekühlter Reihen-Zweizylinder-Motor im Gitterrohrrahmen wird 45,4 PS leisten. Die Ergonomie scheint noch etwas sportlicher ausgelegt zu sein als bei der Rebel, mit einer aktiveren, höheren Sitzposition (735 Millimeter, Rebel 690 Millimeter). Optional sind zwei Ergo-Fit-Sitze in den Höhen 765 und 715 Millimeter erhältlich. 

660 Kubik in der Triumph Trident oder sogar 900 in der Street Twin: So sehen die aktuellen Einstiegsmotorräder in die Welt der Briten aus – für viele zu groß, stark und teuer. Nur logisch, dass man sich nun endlich auch daran macht, zierlichere, leichtere Modelle zu bauen, die auch jüngeren Fahrerinnen und Fahrern den Zugang zur Marke ermöglichen.

Schon länger im Gespräch wurden nun die Tücher von diesen neuen Modellen gezogen: Vorhang auf für die Triumph Speed 400 und Triumph Scrambler 400 X! Beiden Motorrädern sieht man auf den ersten Blick an, dass die Briten hier wenige Kompromisse eingehen wollten: Die liebevollen Details, die sorgsame Verarbeitung und auch die hochwertigen Komponenten unterscheiden die Triumphs klar von den zahlreichen China- oder Indien-Bikes am Markt. Dies ist umso wichtiger, als sich Triumph natürlich auch nicht vor solchen Connections verschließen kann: Die neuen Modelle wurden gemeinsam mit dem indischen Riesen Bajaj entwickelt und werden auch in dessen Fabriken gefertigt; zusätzlich aber auch in den Triumph-eigenen Werken in Thailand und Brasilien.

Frische Sondermodelle bringt Triumph in der Classic-Baureihe. Zum einen die Triumph Thruxton Final Edition in einer hinreißenden grünen Lackierung mit goldenen Zierlinien; zum anderen werden fast alle Classic-Modelle 2024 auch als sogenannte Stealth Edition verfügbar sein. Dabei wird schwarzer Lack mit kräftigen Farben kombiniert.

Der Forza 750 wird auch in der brandneuen Farbe Candy Chromosphere Red erhältlich sein, die zusammen mit Iridium Grey Metallic, das aus dem letzten Jahr übernommen wurde, über elegante Zierelemente in Graphite Black verfügen wird. Auch das zeitlose Farbe Matt Jeans Blue Metallic wird weiterhin erhältlich sein.

An der Spitze der X-ADV Modellreihe im Modelljahr 2024 stehen zwei neue Special Edition Versionen. In Iridium Grey Metallic und Grand Prix Red gehalten und mit auffälligen „Big Logo“-Grafiken. Der X-ADV wird weiterhin in Matt Ballistic Black Metallic erhältlich sein, die neue Farbvariante Puco Blue kommt hinzu, beide verfügen über Zierelemente in Black Graphite.

Forza 750 und X-ADV Modelljahr 2024 werden ab Herbst 2023 in Österreich verfügbar sein.

Triumph sortiert das Modellprogramm seiner großen Scrambler neu. Ab 2024 gibt es nun die Scrambler 1200 X und die Scrambler 1200 XE. Erstere ist deutlich mehr als bisher für den Straßeneinsatz maßgeschneidert, mit gekürzten Federwegen und daher auch niedrigerer Sitzhöhe. Zweitere will wie beisher auch im Gelände performen.

Auch wenn bei BMW die meisten Blicke auf die neue große GS gerichtet sind: kein Grund für die Bayern sich auszuruhen. Wer statt auf den Boxer eher auf Reihen-Vierzylinder steht, bekommt daher eine grundlegend überarbeitete S 1000 XR – jetzt mit 170 PS, überarbeitetem Design und noch mehr Ausstattung. Zu wenig von allem? Dann könnte man zur BMW M 1000 XR greifen und mit 201 PS auf gepflegte Reisen gehen. Oder zwischendurch auf die Rennstrecke.

Die Studie zu einem BMW CE 02 wurde bereits vor zwei Jahren präsentiert, nun wurde endlich die Serienversion nachgereicht – mit erstaunlich wenigen Unterschieden beziehungsweise Abstrichen zum futuristisch anmutenden Konzeptbike. Alle Infos zum CE 02.

Wie lässt sich der kleine Bruder des CE 04 einordnen? BMW versucht hier wieder eine eigene Klasse zu erfinden und führt den sehr überzogenen Begriff eines „eParkourers“ auf. Falls Ihr nun wie wir mit dem Kopf schüttelt: Damit will BMW an die hippe Sportart/Bewegungsart Parkour erinnern. Für uns ist der Fall aber ohnehin gelöst: Es ist ein Minibike, sozusagen eine moderne Interpretation einer Honda Monkey.

Frischzellenkur für die erfolgreiche Rollerfamilie von Honda SH125i, SH150i und SH350i. An der Spitze steht die neue „Vetro“ Version für die Modelle SH125i und SH150i, deren auffällige transluzente Verkleidung sogar umweltfreundlicher als herkömmliches Plastik sein soll. Ihre Produktion soll im Vergleich zur Produktion der Standardfarben im Laufe eines Jahres 9,5 % weniger CO2-Emissionen verursachen. 

Honda positioniert seine erfolgreiche CRF1100L Africa Twin neu. Zum einen wurde der Zweizylinder für mehr Power in der Mitte überarbeitet, zum anderen wurde die Adventure Sports „entschärft“, zugänglicher und besser für weite Reisen auf der Straße gerüstet: mit 19-Zoll-Vorderrad und gekürzten Federwegen.

Die markantesten Designelemente der neuen CVO Street Glide und CVO Road Glide Modelle sind zweifellos ihre unverkennbaren Verkleidungen mit integrierten Belüftungsöffnungen, die nun mit sehr auffälligen, sehr modern wirkenden Signature-LED-Lichtquellen inklusive integrierter LED-Blinker bestückt sind. Zu den Designelementen gehören außerdem ein schlankerer Frontfender, ein neuer 22,7-Liter-Kraftstofftank mit kantiger Gestaltung im Schulterbereich sowie Seitenkoffer, deren neue Form perfekt mit dem Look der Verkleidung, des Tanks und der Seitendeckel harmonieren soll.

Mit gleich drei Sondermodellen feiert Kawasaki den 40. Geburtstag der Ninja-Modelle. Im coolen Farbschema der späten Achtziger-, frühen Neunzigerjahre präsentieren sich die ZX-10R, die neue ZX-6R und die ebenso neue ZX-4RR.

Kawasaki macht 2024 aber auch mit einer absoluten Weltpremiere von sich reden: Dem ersten in Serie gebauten Vollhybrid-Motorrad aller Zeiten. Den ersten Fahrbericht mit der Kawasaki Ninja 7 Hybrid lest ihr schon hier.

Schon bisher gilt die Yamaha Ténéré 700 als erste Wahl für all jene, die mit einer Reiseenduro ernsthaft ins Gelände wollen. Nun legen die Japaner noch einmal nach und präsentieren die Yamaha Ténéré 700 Extreme Edition mit verlängerten Federwegen, einteiliger Sitzbank und vielen weiteren Goodies fürs Unwegsame.

Und noch ein umfassendes Update von Triumph: Die Briten bringen ihre Tiger 900 auf den neuesten Stand, pushen die Leistung auf 108 PS, bringen zahlreiche Modifikationen im Detail und sortieren die Modellpalette neu. Ab 2024 gibt es nur mehr die GT, GT Pro und Rally Pro.

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