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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
17.2.2025

Erwischt! Triumph Speed 400 RR und Scrambler 400 XENeue britische A2-Bikes für 2026

2024 war ein Rekordjahr für Triumph. Laut bislang inoffiziellen Zahlen verkaufte der britische Hersteller weltweit fast 134.000 Einheiten, ein Zuwachs von mehr als einem Drittel. Aus dem Stand dabei der Verkaufsschlager: Die frisch eingeführte Speed 400 und Scrambler 400 X.

Nicht nur in Asien, dem Heimatmarkt der bei KTM-Partner Bajaj in Pune produzierten Modelle, sondern auch in Europa verkauften sie sich prächtig – Grund genug für die Engländer die Modellfamilie auszubauen. Zeitnah folgen dabei sowohl ein sportlicher orientiertes Modell und eines für Offroad-affine Kunden.

Eckpfeiler bleibt bei beiden der noch frische Einzylinder, der optisch an die luftgekühlten Antriebe der Triumph-Historie erinnern soll. Er leistet in den beiden aktuellen Modellen 40 PS und zieht diese aus 398 Kubikzentimeter Hubraum.

Dabei wird es wohl auch bei der Scrambler 400 XE bleiben. Die Bezeichnung XE zieht die Parallele zur großen Schwester Scrambler 1200 XE und wie bei dieser steht XE auch bei der 400 vor allem für mehr Federweg und einen kernigeren optischen Auftritt.

Ein von uns bei der Verschleißerprobung beobachtetes Vorserienexemplar zeigt dabei schon recht gut, wohin die Reise geht. Ein höher angesetzter zusätzlicher Schmutzfänger am Vorderrad und ein Windabweiser über dem unveränderten Frontscheinwerfer sind dabei erste Anzeichen, ebenso der erweiterte Motorschutz.

Relevanter dürften aber offenbar vorne wie hinten erweiterte Federwege sein. Im Zusammenspiel mit den neuen Drahtspeichenfelgen dürfte die Scrambler 400 XE wohl für gröbere Feldwege ausreichend gerüstet sein. Man darf nicht vergessen: Schon die Scrambler 400 X hat bei uns im Dauertest bewiesen, dass man mit ihr mehr als nur posieren kann: Wir haben mit ihr die berühmten Hochstraßen im Grenzgebiet von Italien und Frankreich bewältigt: Assietta, die ligurische Grenzkammstraße, die Maira-Stura und den Sommeiller.

Es bleibt zudem bei dem 19-Zoll-Vorder- und 17-Zoll-Hinterrad, auch die Bereifung (Metzeler Karoo Street) ist am Prototypen unverändert. Ebenso unverändert sind Rahmen, Bremsanlage, Sitzbank, 13-Liter-Tank und die Instrumentierung mit einem Mix aus analogen und LC-Anzeigen. Auch das Gewicht dürfte sich gegenüber der Scrambler 400 X kaum verändern und fahrfertig bei rund 180 Kilo liegen.

Aritkelbild zum Artikel: Erster Test: Triumph Speed 400/Scrambler 400 X

Erster Test: Triumph Speed 400/Scrambler 400 X

Mit zwei Einzylinderbikes schafft Triumph eine neue, günstige Einsteigerklasse. Wir sind die schlanke Speed 400 und die stylische Scrambler 400 X bereits gefahren – unsere ersten Eindrücke lest ihr hier. Plus: eine kurze Analyse, worin die Unterschiede zwischen den Bikes liegen.

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Rund zehn Kilogramm leichter wird das das zweite Modell, denn das richtet sich eindeutig an sportlichere Fahrer. Es könnte den Namen Speed 400 RR tragen. Zweite Variante: Eine Wiederbelebung des traditionsreichen Namens Thruxton ist nach Aussagen Triumph-Offizieller zum Produktionsende der Thruxton 1200 zwar unwahrscheinlich, aber keineswegs ausgeschlossen. Vielleicht kommt das Modell also doch als Thruxton 400?

Sicher hingegen ist, dass es sich um einen Café Racer handelt, der optisch Parallelen zur ebenfalls aus dem Programm genommenen Speed Triple 1200 RR und ebenjener Thruxton 1200 zieht. Das betrifft die halbhohe Frontverkleidung im klassischen Stil sowie Stummellenker und somit eine deutlich fahraktivere Ergonomie als beim Naked-Bike Speed 400.

Als Scheinwerfer kommt jene Voll-LED-Einheit aus der Speed Triple 1200 RR zum Einsatz. Analog zu jener verzichten die Briten auch auf den Einsatz von Drahtspeichenfelgen und setzen stattdessen auf die Alugussfelgen und Raddimensionen der Speed 400. An den gesichteten Prototypen waren dabei Reifen von Pirelli (Diablo Rosso) aufgezogen.

Am Heck kommen wohl zwei Optionen auf den Markt: Zum einen die Doppelsitzbank der Speed 400 mit Haltegriffen sowie eine Einzelsitzbank mit verkleidetem Heck. Unverändert von den Schwestermodellen übernommen werden auch hier Rahmen, Bremsanlage, Sitzbank, 13-Liter-Tank und die Instrumentierung mit analogen und LC-Anzeigen.

Ebenso wie diese wird auch die Produktion bei Bajaj im indischen Pune stattfinden. Im selben Werk lässt auch KTM seine Einstiegsmodelle produzieren. Wann die Präsentation stattfindet, ist noch nicht klar. Ein Startdatum im Spätsommer, wie im wichtigen Markt Indien üblich, wäre dabei eine Möglichkeit.

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