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Im Test: POD K8 Knieorthese

Multisportler

Prävention statt Operation – die Anschaffung von Orthesen lohnt sich nicht nur dann, wenn man bereits unter einem lädierten Knie leidet. Viel mehr Sinn macht es mittels Gelenksstütze einer Bänderverletzung vorzubeugen. Daher habe ich bereits vor einiger Zeit für Offroad-Ausfahrten – egal ob mit Hardenduro oder Adventure-Bike - meine konventionellen Knieschützer gegen stabile Motorrad-Orthesen getauscht. An der Fertigungsqualität vieler Modelle mangelt es jedoch: bereits nach wenigen Einsätzen verschwinden Schrauben oder Nieten brechen aus, einmal hat die Patella-Kappe nicht einmal das Hinknien zum Kettenschmieren überlebt. Dazu kommt die traurige Tatsache, dass die nicht ganz günstigen Zweirad-Kniestützen ausschließlich für den Einsatz am Motorrad konzipiert sind und somit nicht für meine anderen Aktivitäten wie Kitesurfen, Skifahren, Windsurfen oder Wakeboarden taugen, bei denen das Risiko einer Bänderverletzung ebenfalls hoch ist. Abhilfe für alle genannten Probleme schafft die K8 Ultimate Multisport-Orthese des australischen Herstellers POD, auf die auch berühmte Offroad-Racer wie Taddy Blazusiak, Blake Baggett, Trey Canard, Ricky Brabec, Andrew Short, Paul Bolton, Johnny Walker, Steve Holcombe, Marc Coma und auch Kitesurf-Profi Ross-Dillon Player sowie Windsurf-Champion Philip Köster vertrauen.

Für die je 678 Gramm (Größe M) leichte K8 wird Carbon als Rahmenmaterial verwendet, die individuelle Einstellung und Reinigung kann man unkompliziert selbst erledigen. Winkelanschläge aus Gummi (10 bis 30 Grad) verhindern ein Überstrecken des Knies, beim Abwinkeln stört das „Human Motion“ Sehnengelenk der überraschend komfortablen K8 kaum die Bewegungsfreiheit. Mittels verschieden dicker Pölster kann die in vier Größen erhältliche POD K8 exakt ans Knie angepasst werden, die massiven Patella-Kappen werden jeweils beidseitig auf die Rahmenhalterung aufgesteckt und stecken auch grobe Stürze gut weg. Dank ihrer schlanken Bauform passt die POD K8 Ultimate problemlos unter fast jede Hose. Bei Bedarf lässt sich der Knieschutz in wenigen Sekunden abnehmen um die Orthese beispielsweise für Wasser- oder Ballsport zu adaptieren (dann je 539 Gramm). Weil POD bei der hochwertigen Konstruktion vollständig auf rostanfälliges Metall verzichtet, ist die K8 Ultimate auch für regelmäßige Salzwasser-Einsätze gut geeignet.
Die POD-Ersatzteilkosten sind ebenso moderat wie der vergleichsweise faire Anschaffungspreis von 799 Euro (Paar), auf den Rahmen gewährt POD fünf Jahre Garantie. Besser als die K8 ist meiner Meinung nach nur eine maßgefertigte Orthese vom Orthopädie-Spezialisten – das kostet jedoch mindestens das Vierfache der hochwertigen „Stangenware“ von POD und lohnt sich meist erst, wenn bereits eine Knie-Verletzung passiert ist. Erhältlich bei www.auner.at


Produkt:
POD K8 Ultimate Knieorthese


Tester: Clemens Kopecky


Preis: 799 Euro (Paar)

Testdauer: 4 Monate






Was uns gefällt: hoher Tragekomfort, Top Verarbeitung, Multisport-tauglich


Was uns nicht gefällt: leichte Druckstelle unter MX-Stiefel

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