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All unsere Artikel der letzten Jahre

Hier findest Du alle Artikel, die wir in den letzten Jahren online gestellt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Hier darf gefiltert werden:

13.11.2018

MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.
MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.

MV Agusta Superveloce 800Schöner Sport

Offiziell wurde die Brutale 1000 Serie Oro zum schönsten Motorrad der Mailänder Messe EICMA gekürt, aber wir haben etwas (für uns) noch Schöneres am Stand von MV Agusta entdeckt, die Superveloce 800. Als Conceptbike durfte sie wahrscheinlich nicht an der Wahl teilnehmen, aber schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres soll sie in Produktion gehen.

Mit der Superveloce erinnert MV Agusta an seine legendäre Geschichte im Rennsport mit insgesamt 37 Weltmeistertiteln auf heute ikonischen Motorrädern. Mit einem über alle Zweifel erhabenen Design ehrt MV die Vergangenheit und richtet gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Klassische Formen gestaltet mit modernsten Materialien, rustikale Farbflächen gepaart mit funktionalen Elementen – so schafft die Marke aus Varese mobile Gegenwartskunst.

Die Verkleidung der Superveloce, angeführt von einem runden LED-Scheinwerfer mit gelblicher Verglasung, drängt aggressiv nach vorne und bewahrt dabei gravitätische Eleganz. Das torpedoförmige Heck, ebenfalls mit einem schlichten runden Lichtelement im Zentrum, schließt den formvollendeten Körper nach hinten ab. Elemente wie die Drahtspeichenfelgen und ein Lederriemen am Tank wurden meisterlich mit der geschwärzten Auspuffanlage von SC-Project und einem TFT-Display vermengt. Zwei Endrohre ragen auf der rechten Seite, eines auf der linken (Schwingen-)Seite hervor.

Chassis und Motor wurden von der F3 800 übernommen. Die Ergonomie entspricht fast vollständig jener des Supersportlers, Sitzhöhe, Lenker- und Fußrasterposition blieben unverändert. Auf der Studie fehlten wie so oft Rückspiegel und Blinker, was der Ästhetik natürlich zu Gute kam. Wie werden sehen, ob wir die Superveloce in einem Jahr als Serienbike immer noch so schön finden.

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5.11.2018

MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro
MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro

MV AGUSTA Brutale 1000 Serie OroDas stärkste Naked bike der Welt!

Lange Zeit war es ruhig um die krisengebeutelte Kultmarke aus Italien; nach dem Produktionsstopp, dem Ausstieg von Mercedes-AMG, einer kompletten Neupositionierung der Firmenphilosophie und dem Einstieg eines neuen (russischen) Investors scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Zum Glück, es wäre wirklich schade um die Marke und ihre außergewöhnlichen Kreationen. Das beweist nun auch das neueste Modell, mit dem die Italiener einmal mehr ein Ausrufezeichen setzen: die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro.

Was in Mailand zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird, ist nichts weniger als das stärkste in Serie gefertigte Naked Bike der Welt. Mit straßenzugelassenen 208 PS bei 13.450 Umdrehungen sticht es sogar viele Superbikes aus. Montiert man ein maßgefertigtes Racing-Kit (bestehend aus Titan-Schalldämpfer von SC-Project und eine spezielle ECU), dann steigt die Leistung sogar auf 212 PS bei 13.600 Umdrehungen. Nicht minder spektakulär: die infernalische Leistung trifft auf ein angeblich fahrfertiges Gewicht von lediglich 184 Kilo. Da sollte kein Auge trocken bleiben, wie man so sagt.
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4.11.2018

MV Agusta Dragster 800 RR America
MV Agusta Dragster 800 RR America

MV Agusta Dragster 800 RR AmericaGreat, again.

Wie kommt eine italienische Motorradmarke zu dem Modellnamen "America"? Der Ursprung geht zurück auf die "750 S America", ein Vierzylinder-Bike aus dem Jahre 1975 mit DOHC und 75 PS Spitzenleistung. 25 Jahre später wurde die erste Brutale von Massimo Tamburini mit dem Zusatz "America" geehrt und im typischen rot-weiß-blauen Farbschema lackiert. 2012 gab es eine weitere Brutale America mit Vierzylinder, bis vergangenes Jahr die erste Dreizylinder-Brutale folgte. In einer limitierten Sonderserie von nur 200 Stück ist es nun die Dragster 800 RR, das extremste Modell in der MV Agusta-Palette, die in den Farben des Star-Spangled Banner glänzen darf. Jedes Exemplar kommt natürlich mit Zertifikat und Plakette mit der Seriennummer.
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3.11.2018

Sabber.
Sabber.

MV Agusta Neuheiten 2019RC - Ratten charf

Eine echte Neuheit hat MV Agusta für 2019 noch nicht verkündet, aber die Italiener präsentieren die bestehende Palette von der Brutale 800 bis zur F4 mit dem Replica-Design des World-Superbikes. Das reicht, um unkontrollierten Speichelfluß anzuregen und uns einen Liebesbrief ans Christkind schreiben zu lassen. Während die Naked Bikes und der Sporttourer Turismo Veloce 800 RC nur mit ein paar optischen Aufwertungen auskommen müssen, sind die Superbikes mit speziellen Racing-Kits und Titan-Auspuffanlagen von SC-Project ausgestattet. Die F4 soll mit einem eigenen Mapping bis zu 212 PS leisten. Für eine optimale Performance auf der Rennstrecke sorgt ein goldenes Fahrwerk von Öhlins.
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1.10.2018

Auch mit Gummi kann Sex Spaß machen.
Auch mit Gummi kann Sex Spaß machen.

MV Agusta Dragster 800 RR PirelliEin Denkmal für die Pirelli P Zero World

Kürzlich präsentierte MV Agusta die Turismo Veloce Lusso SCS mit automatischer Kupplung und Schaltautomat. Und selbst wenn sie kein völlig neues Modell oder eine neue Technik präsentieren, sorgen sie mit endlos edlen Sondereditionen für Aufsehen. Aus der Zusammenarbeit mit Pirelli entstand nun ein weiteres Motorradjuwel, die „Dragster 800 RR PIRELLI“. Das in limitierter Auflage gefertigte Bike wurde als Weltpremiere am 22. September bei der Einweihung der neuen P ZERO World in Monte Carlo präsentiert.

Zum ersten Mal ist Pirelli Design am Entwicklungsprozess und Look beteiligt. So wurde nicht nur der Look der Maschine mit zwei verschiedenen Farbkombinationen – die eine aggressiv in Schwarz und Gelb, die zweite elegant in Weiß und Blau – neu gestaltet, sondern es wurden auch die funktionalen Aspekte der Maschine verbessert. Das Tankcover und die Verkleidungsteile bestehen aus einem speziellen Gummimaterial, das von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Pirelli entwickelt wurde. Es gewährleistet eine herausragende Beständigkeit gegen Kratzer und Abrieb, die bei diesen Komponenten eine besondere Rolle spielen, sowie eine hohe Resistenz gegen atmosphärische und chemische Stoffe wie beispielsweise Kraftstoff. Beide Gummielemente sind dank des charakteristischen „Blitz“-Symbols leicht als Zubehör zur DIABLO-Reifenserie zu erkennen. Zu dieser gehört auch der DIABLO Supercorsa SP, mit dem dieses Sondermodell ausgestattet ist – in den Dimensionen 120/70 ZR17 vorn und 200/55 ZR17 hinten (auf einer 6-Zoll-Felge).
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11.6.2018

Ein Paketdienst sah noch nie so gut aus.
Ein Paketdienst sah noch nie so gut aus.

Turismo Veloce 800 Lusso SCSMV Agusta mit Automatik

Automatik-Getriebe bei MV Agusta? Ein neues Doppelkupplungsgetriebe? Oder gar eine Revolution?
Um Missverständnissen vorzubeugen: SCS bedeutet diesfalls nicht Shopping City Süd, sondern Smart Clutch System. zwei Jahre lang bastelte MV Agusta daran mit einem "führenden Technologiepartner aus der Industrie". Dazu analysierte man zunächst die bestehenden Lösungen für schaltfreies Motorradfahren. Einerseits gibt es die bekannten CVT-Getriebe, die vor allem im Roller-Segment zum Einsatz kommen und für deutlich stärkere und sportlichere Motorräder eher ungeeignet sind. Andererseits bietet Honda mit dem Doppelkupplungsgetriebe eine zwar effektive, zukunftsfähige Lösung an, die aber recht klobig und schwer ausfällt.

MV Agusta fand eine weitere Lösung für das "Kupplungsproblem". Im Gegensatz zu den anderen beiden Ansätzen, ist der Kupplungshebel bei der Veloce SCS noch vorhanden und kann auch benutzt werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, die Kupplung automatisch arbeiten zu lassen. Es ist sogar möglich, jederzeit die Kupplung zu ziehen, ohne mit dem System in Konflikt zu geraten. Natürlich wird bei MV kein noch so modernes Feature entwickelt, das nicht auch verdammt gut aussehen muss. Deshalb hat man über die neue Kupplung einen transparenten Deckel geschraubt, wie man ihn sonst nur von Custombikes kennt.

Die Automatik von MV Agusta kommt zwar ohne spürbares Mehrgewicht aus, aber wie die bekannten Modelle nicht ohne eine Feststellbremse. Mit der automatischen Kupplung kann kein Gang in der Parkposition eingelegt sein. Andere Nachteile hat das System nicht, es soll sowohl den Komfort und die Sicherheit im Alltag verbessern, als auch die Sportlichkeit steigern. Laut MV beschleunigt die Veloce mit ihren 110 PS aus dem 800er Dreizylinder wie ein Supersportler. Wir haben lange auf eine Alternative zu Hondas DCT gewartet und sind jetzt mehr als gespannt, wann wir die Smart Clutch Transmission erstmals testen werden dürfen.

Vier Fahrmodi regeln das Ansprechverhalten, das Drehmoment, die Motorbremswirkung und den Drehzahlbegrenzer. Die 8-stufige Traktionskontrolle wurde präziser programmiert und soll feinfühliger ansprechen. Mit dem EAS 2.0 Quickshifter zum Rauf- und Runterschalten werden die Gänge blitzschnell durchgeladen.
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6.6.2018

Den Beauty-Contest gewinnt MV Agusta schonmal.
Den Beauty-Contest gewinnt MV Agusta schonmal.

MV Agusta in Moto2Rückkehr einer Legende

Die Geschichte des Motorradrennsports ist eng verbunden mit jener von MV Agusta, schließlich hatte man den besten Fahrer aller Zeiten unter Vertrag, einen Mann Namend Giacomo Agostini. Mit 75 Weltmeistertiteln - 38 Fahrertiteln und 37 Markentiteln - von 1952 bis 1974 ist man auch die erfolgreichste Marke aller Zeiten. 

Nach 42 Jahren hat man sich entschieden, in die MotoGP zurückzukehren und zunächst in die Moto2-Klasse einzusteigen. MV Agusta wird mit dem Forward Racing Team zusammenarbeiten, das 2009 gegründet wurde und seit 2010 in der Moto2 startet. Schon im ersten Lauf konnte man ein Podium einfahren und im fünften schließlich den ersten Sieg erringen. Das Forward Racing Team hat außerdem Erfahrung in der Königsklasse gesammelt, wo man 2014 mit Aleix Expargaro den ersten Platz in der Open Class erreichen konnte. Der Prototyp befindet sich bereits in der letzten Testphase und soll schon im Juli an den Start gehen.
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23.5.2018

Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.
Nur 144 Stück wird es von dem 140 PS-starken Edelbike geben.

MV Agusta Brutale 800RR LH44Hamiltons Hobel

Aus der Zusammenarbeit von MV Agusta mit dem viermaligen Formel 1-Weltmeister und Sonnyboy Lewis Hamilton geht nach der Dragster 800 RR LH44 und der F4 LH44 die nunmehr dritte streng limitierte Sonderserie in Produktion. Die Brutale 800 RR LH44 ist eine hochexklusive Version des legendären Naked Bikes aus der italienischen Edelschmiede.

Neben einer Leistung von 140 PS und einem (Trocken)gewicht von 172 kg wartet die Schönheit (das Motorrad) mit einer rückwärtsdrehenden Kurbelwelle und einem EAS 2.0 Quickshifter, sowie einigen feinen Carbonteilen, einer einzigartigen Lackierung mit weissem Gitterrohrrahmen und einer Keramikbeschichtung an der Auspuffanlage auf. Ab Juni 2018 läuft die MV Agusta Brutale 800 RR LH44 vom Band. Jedes Motorrad kommt mit einer Nummerierung vorne an der Instrumentenverkleidung und einem Echtheitszertifikat. (Laut Datenblatt läuft die Brutale übrigens exakt 244 km/h schnell. Zufall?)

Technische Daten MV Agusta Brutale 800 RR LH44
Motor Dreizylinder, 4-Takt, 12 V D.O.H.C.
Hubraum 798 cm3 
Verdichtung 13.3:1
Bohrung x Hub 79 mm x 54.3 mm
Leistung 103 kW (140 PS) bei 12.300 r.p.m.
Drehmoment  87 Nm (8.87 kgm) bei 10.100 r.p.m.
Radstand 1400 mm
Länge 2045 mm 
Breite 875 mm 
Sitzhöhe 830 mm
Bodenfreiheit 135 mm
Nachlauf 103.5 mm 
Trockengewicht 172 kg
Tankinhalt 16.5 l
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9.10.2017

MV Agusta F4 RC 2018
MV Agusta F4 RC 2018

MV AGUSTA F4 RC 2018Beauty reloaded

Nach dem Ausstieg von Mercedes-AMG bei MV Agusta ist es ruhig geworden um die italienische Edelmarke. Zu ruhig wohl für Giovanni Castiglioni, daher bekommen wir nun regelmäßig News rund um das teuerste Modell der Marke, die F4 RC. Zuerst wurde der Ableger des Werks-Superbikes von Lewis Hamilton zu einem Sondermodell umgestaltet, jetzt präsentieren die Italiener wie schon in den vergangenen Jahren die offizielle Race-Replica als Kleinserie.

Die Änderungen zur F4 RC des Vorjahrs sind gering. Technisch sind überhaupt keine Fortschritte auszumachen, die Unterschiede liegen lediglich in einer leicht veränderten Heckabdeckung und natürlich in den Graphics. So sieht die F4 RC 2018 nochmals hübscher aus, auch wenn das grundlegende Design schon aus dem Jahre Schnee stammt. Die wichtigsten Veränderungen: die Felgen sind nun wie der vordere Kotflügel rot lackiert, dazu zeigt man mehr Sicht-Carbon, etwa an den äußeren Bereichen der Seitenverkleidung und an der Hinterradabdeckung.
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30.9.2017

MV Agusta F4 Lewis Hamilton
MV Agusta F4 Lewis Hamilton

MV AGUSTA F4 LH44 Lewis HamiltonDER RAUCH DES WELTMEISTERS

Fotos: Gigi Soldano, Leo Lanelli


Giovanni Castiglioni, Chef und Mehrheitseigentümer von MV Augusta, sonnt sich gerne im Glanz von Celebrities, das ist bekannt. Kein Wunder also, dass man die Zusammenarbeit mit einem der aktuell berühmtesten Motorsport-Promis, dem dreifachen F1-Weltmeister Lewis Hamilton, verlängert. Nach der von ihm mitgestalteten Dragster RR LH 44 erscheint nun eine Sonderversion der F4, die angeblich in enger Zusammenarbeit mit dem britischen Champ konzipiert und designt wurde: die MV Agusta F4 LH44.

Das Design ist ein gutes Stichwort, denn die Veränderungen gegenüber der F4 RC spielen sich hauptsächlich in der Optik ab: Es geht um die Lackierung, das dunkel getönte Windschild, das erstmals bei der F4 zum Einsatz kommt, sowie um einen in Handarbeit gefertigten Sitz aus Leder und Alcantara. Absoluter Eyecatcher ist aber der neue Titan-Auspuff, der von „SC Project“ gefertigt wird und Teil des mitgelieferten Race-Kits ist. Damit wird die Leistung der straßenzugelassenen Version von 205 auf 212 PS angehoben. Noch ein Detail am Rande: Was man als dreifacher Weltmeister bewirken kann, zeigt ein Blick auf die Reifen: Eigens für dieses Modell fertigt Pirelli eine Sonderversion seines Diablo Supercorsa SP, gekennzeichnet durch die roten Stripes mit der Aufschrift „LH44“.

Dass Lewis Hamilton Motorradfahren nicht nur aus Imagegründen vorhält, sondern auch tatsächlich anrauchen kann, bekräftigen übrigens Bilder von seiner ersten Ausfahrt mit der MV Agusta F4 LH44: Ganz schön spektakulärer Wheelie, den er auf die Strecke legt – Foto davon unten. Auch Burnouts scheinen ihm auf zwei Rädern genauso viel Spaß zu bereiten wie mit vier.

Die MV Agusta von Lewis Hamilton ist streng limitiert, naheliegenderweise auf 44 Stück. Ein Preis wurde nicht genannt, schon gar nicht für Österreich. Wir gehen davon aus, dass jeder Wert zwischen 60 und 100 Tausender realistisch ist.
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13.6.2017

MV Agusta RVS#1
MV Agusta RVS#1

MV Agusta RVS#1 2018Nomen est Omen

Wenn das nicht ein waschechtes Prachtexemplar eines Streetfighters ist ... Die brandneue RVS#1 basiert auf der ohnehin schon atemberaubenden MV Agusta Dragster 800 und entsteht in penibler Kleinarbeit in den Werkshallen in Varese. Hier will man zukünftig als Ergänzung zur Serienfahrzeug-Palette auch echte Manufaktur-Fahrzeuge als einträgliche Erweiterung des Geschäftsfeldes bauen. Premiere feiert die RVS-Baureihe („Reparto Veicoli Speciali“, Spezialfahrzeug-Abteilung) mit der treffend benannten #1. Dieses limitierte Sondermodell soll nach dem Prinzip „one man, one bike“ in Handarbeit entstehen, eine Titan-Plakette am Steuerkopf dokumentiert die Seriennummer.
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20.11.2016

MV AGUSTA LEBT weiter!die KuLTMARKE ist wieder flüssig

MV Agusta scheint eine weitere Krise in seiner wechselhaften Krise überstanden zu haben. Wie das Unternehmen am 18. November bekannt gab, wurde mit der Black Ocean Group ein neuer Investor gefunden. Über eine Kapitalerhöhung wird frisches Geld in das Unternehmen gepumpt, MV Agusta damit wieder handlungsfähig.

Parallel mit diesem Einstieg ist auch das Vorhaben einer Unternehmens-Restrukturierung verbunden. Wie diese Restrukturierung aussehen soll, wie hoch der Zuschuss der Black Ocean Group ausfällt, welche Unternehmensanteile sie damit übernimmt und was mit dem 25-Prozent-Anteil von Daimler, die man über die Tochter Mercedes-AMG seit 2014 hält, passiert – all diese Fragen blieben offen.

Immerhin fördert eine kleine Recherche zutage, was man sich unter der Black Ocean Group vorstellen kann. Sie ist der Technologie-Ableger der Finanzholding „Ocean Group“ mit Homebase in New York und Büros in London, Moskau, Genf, Luxemburg. Die Gruppe investiert in den Bereichen Immobilien, Landwirtschaft, Privatflugzeuge und vielem mehr. Und wer steckt wiederum hinter diesem erst im Jahr 2005 gegründeten Unternehmen? Zwei einigermaßen illustre Manager: Oliver Ripley und Timur Sardarov. Beide mit exzellenter Ausbildung und Mitte 30 sind sie erfolgreiche Lebemänner, die sich schon auf dieser Ebene hervorragend mit Giovanni Castiglioni verstehen dürften.

Oliver Ripley, Brite, absolvierte sein Studium in Oxford, spricht sechs Sprachen fließend und hat es dank seiner Anziehungskraft auf Supermodels (zuletzt Victoria’s-Sectret-Engel Sara Sampaio) zu einiger Publicity in der Yellow-Press und auf Gossip-Seiten gebracht. Timur Sardarov wieder ist Sohn des russischen Oligarchen und Öl-Magnaten Rashid Sardarov. Um die Dimensionen zu zeigen: Wenn Timurs Mutter Geburtstag feiert, kommt Elton John, um zu gratulieren – und zur Hochzeit der Schwester sang Robbie Williams. Die Familie Sardarov hat übrigens auch eine enge Beziehung zu Österreich: 2007 erwarb Vater Rashid das Gut Brunntal in Rohr am Gebirge (NÖ) – ein 40-Millionen-Euro-Deal für 1000 Hektar inklusive Eigenjagd und Herrenhaus. Dort erweist er sich laut einer ORF-Doku als freundlicher, gemeinnütziger Nachbar; von der Feuerwehr über den Kindergarten heimst man großzügige Spenden ein.

Die unmittelbare Zukunft scheint also für MV Agusta wieder gesichert. Und wer weiß: Vielleicht brausen ja zukünftig auch einige MV-Agusta-Prototypen über den Rohrer Sattel.
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2.9.2016

MV Agusta F4Z
MV Agusta F4Z

MV AGUSTA F4ZJetzt einmal etwas ganz Anderes

Eigentlich können wir nicht viel zu diesem Motorrad sagen. Zum einen, weil wir eigentlich sprachlos sind. Zum anderen, weil sich MV Agusta mit Infos zu diesem Konstrukt erstaunlich bedeckt hält.

Also, was wissen wir: Das Motorrad ist derzeit ein Einzelstück und wurde gemeinsam mit dem Mailänder Designunternehmen Zagato gestaltet. Daher das Z im Namen und an der Seitenflanke. Wer Zagato nicht kennt: Die Italiener sind eine der großen Automobil-Designer unserer Nachbarn, ihre Geschichte reicht schon fast 100 Jahre zurück. Einige der schönsten – aber auch einige der schrägsten – Automobile gehen auf das Konto der Zagatos. Unvergesslich bleiben viele Alfas, die teilwiese als Einzelstücke oder in Kleinserie gebaut wurden.

Was nun die MV Agusta angeht, sind wir uns nicht sicher, ob das Design grenzgenial oder einfach nur grausig ist. Auf jeden Fall auffällig. Wie’s damit weitergeht und was dahinter steckt, sollten wir in den nächsten Tagen erfahren. Vielleicht aber auch nicht, was weiß man schon bei MV Agusta.
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1.5.2016

MV Agusta Brutale 800
MV Agusta Brutale 800

KAMPF UM MV AGUSTACastiglioni will Mercedes-AMG loswerden

Nächster Schritt im Kampf um die finanzmarode italienische Nobelmarke. In einem Interview mit der Tageszeitung „Il Giorno“ Ende April hat Mehrheitseigentümer und Geschäftsführter Giovanni Castiglioni angekündigt, seinen Teilhaber Mercedes-AMG loswerden zu wollen. Die Deutschen besitzen aktuell ein Viertel von MV Agusta. Das pikante Detail: Wenn Mercedes-AMG das Schiff verlässt, können die Banken einen Teil der ausständigen Kredite sofort fällig stellen. Damit wäre MV Agusta endgültig pleite. Wie also will Castiglioni die Deutschen loswerden und trotzdem seine Firma retten? 

Das ginge nur, wenn ein anderer Investor einspringt. Der müsste die Sicherstellungen bei den Banken übnernehmen, Mercedes-AMG auszahlen und zusätzlich so viel Geld zuschießen, dass MV Agusta wieder liquid ist und anständig weiterarbeiten kann. Pi mal Daumen sprechen wir da von einem dreistelligen Millionenbetrag. Wer soll den locker machen, vor dem Hintergrund, dass Castiglioni dann immer noch am Ruder steht und weiterhin seine völlig abstrusen Wachstumspläne schmiedet, die MV Agusta dorthin gebracht haben, wo man heute steht: am Abgrund. So ist es schwer vorstellbar, dass der junge Italiener wieder einen Großkonzern zum Umgarnen findet, zumal seine diesbezüglichen Talente offenbar nicht jenen seines verstorbenen Vaters entsprechen.

Überdies hat es auch branchenweit die Runde gemacht, dass Castiglioni im vergangenen Jahr über die Köpfe seines Teilhabers Mercedes-AMG hinweg mit dessen Konkurrenz – Volkswagen – über eine Beteiligung verhandelt hat. VW ist nach dem Abgasskandal und den damit verbundenen Einsparungsmaßnahmen natürlich vom Tisch und Mercedes nachvollziehbarerweise verschnupft. Ungeschickter kann man sich nicht zwischen zwei Sessel setzen. Die Schwaben scheinen sich momentan zurückzulehnen und zuzusehen, wie Castiglioni um sein Überleben rudert. Angeblich wären sie bereit, notwendiges Geld zuzuschießen – die einfachste Lösung, zumal es sich aus Sicht von Mercedes um Peanuts handelt –, allerdings nur unter der Bedingung, dass sich Castiglioni vom Chefsessel verabschiedet. Das wiederum schmeckt dem stolzen Italiener nicht.

Der laviert sich seit Mitte März in einem „kontrollierten Insolvenzverfahren“ durch. Das bedeutet, dass die Verbindlichkeiten – mittlerweile rund 50 Millionen Euro – eingefroren sind, damit das Unternehmen halbwegs normal weiterarbeiten kann. Im Interview mit „Il Giorno“ hat Castiglioni auch skizziert, wie diese neue Normalität aussehen soll: Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden von 15 auf sieben Millionen Euro heruntergefahren, das Motorsportbudget wird von vier Millionen auf 600.000 Euro reduziert. Die Jahresproduktion sinkt von rund 9000 auf 6000 Stück, rund 200 Mitarbeiter werden wohl den Job verlieren. Keine gute Perspektive nach unserer Ansicht.

Dennoch klopft der Bentley-Fahrer noch immer Sprüche: Die Asiaten, Amerikaner und Deutschen kommen und gehen, aber wer immer bleibe ist die Familie Castiglioni, meint er sinngemäß. Ob er damit noch lange Recht behält?
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