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1.12.2021

Reiseenduro KTM 390 Adventure 2022

KTM 390 Adventure 2022Offroad-Upgrade

Zwei Jahre nach ihrer Markteinführung spendiert KTM seinem Einstiegsmodell ins Adventure-Segment ein sanftes Update. Dank der neuen Fahrmodi Street und Offroad, welche die Traktionskontrolle regeln, wurde die Palette an elektronischen Funktionalitäten der 390 Adventure für 2022 erweitert. Mithilfe der beiden Modi soll der Fahrer noch mehr Kontrolle über den Hinterradschlupf haben, um auf schwierigem und nassem Terrain bestehen zu können. Praktisch in echtem Offroad-Einsatz: Auch wenn sich die Bedingungen verändern oder der Fahrer stürzt und daher der Motor ausgeht, bleibt die Offroad-Traktionskontrolle trotzdem aktiv. 

Abgesehen vom Fahrmodus-Upgrade besitzt die KTM 390 Adventure des Jahres 2022 außerdem ein robusteres Radwerk: Mit nun fünf statt sechs Speichen garantiert die Konstruktion der Alu-Gussräder mehr Widerstandsfähigkeit. Zu guter Letzt will KTM die Wendigkeit des Einzylinders mit 43 PS und 37 Newtonmetern mit einer weiterentwickelten Ergonomie kombiniert haben. Das solle eine noch bessere Sitzposition ermöglichen, so der Hersteller. 

Die KTM 390 Adventure 2022 orientiert sich optisch stärker am Design der Rallye Dakar Werksbikes von KTM: Die Einsteiger-Reiseenduro ist in zwei Farbvarianten erhältlich und wird im Januar 2022 bei den KTM-Händlern erhältlich sein.

Die KTM 390 Adventure 2020 im Klassen-Vergleichstest ist hier zu finden.

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1.12.2021

Reiseenduro KTM 390 Adventure 2022

KTM 390 Adventure 2022Offroad-Upgrade

Zwei Jahre nach ihrer Markteinführung spendiert KTM seinem Einstiegsmodell ins Adventure-Segment ein sanftes Update. Dank der neuen Fahrmodi Street und Offroad, welche die Traktionskontrolle regeln, wurde die Palette an elektronischen Funktionalitäten der 390 Adventure für 2022 erweitert. Mithilfe der beiden Modi soll der Fahrer noch mehr Kontrolle über den Hinterradschlupf haben, um auf schwierigem und nassem Terrain bestehen zu können. Praktisch in echtem Offroad-Einsatz: Auch wenn sich die Bedingungen verändern oder der Fahrer stürzt und daher der Motor ausgeht, bleibt die Offroad-Traktionskontrolle trotzdem aktiv. 

Abgesehen vom Fahrmodus-Upgrade besitzt die KTM 390 Adventure des Jahres 2022 außerdem ein robusteres Radwerk: Mit nun fünf statt sechs Speichen garantiert die Konstruktion der Alu-Gussräder mehr Widerstandsfähigkeit. Zu guter Letzt will KTM die Wendigkeit des Einzylinders mit 43 PS und 37 Newtonmetern mit einer weiterentwickelten Ergonomie kombiniert haben. Das solle eine noch bessere Sitzposition ermöglichen, so der Hersteller. 

Die KTM 390 Adventure 2022 orientiert sich optisch stärker am Design der Rallye Dakar Werksbikes von KTM: Die Einsteiger-Reiseenduro ist in zwei Farbvarianten erhältlich und wird im Januar 2022 bei den KTM-Händlern erhältlich sein.

Die KTM 390 Adventure 2020 im Klassen-Vergleichstest ist hier zu finden.

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23.11.2021

Honda CBR1000RR-R Fireblade SP 2022

Honda CBR1000RR-R Fireblade/SP 2022Update und Anniversary Edition

„Win on sunday, sell on monday“ lautet das bekannte Motto, das im Motorsport seit Jahrzehnten unverändert Gültigkeit hat. Selbstverständlich ist leider auch der Umkehrschluss plausibel. Nicht nur weil die Racing-Resultate von HRC 2021 in der MotoGP (bester WM-Pilot Marc Marquez auf Rang 7) und WSBK (Alvaro Bautista Gesamtrang 10) für das erfolgsverwöhnte japanische Unternehmen mehr als dürftig ausgefallen sind, herrscht mal wieder lebhafte Geschäftigkeit in der Honda-Entwicklungsabteilung: Der legendären Fireblade und ihrer SP-Edelvariante spendiert man nach vollständiger SC82-Überarbeitung im Modelljahr 2020 für die kommende Saison nun erneut ein umfangreiches Update.

Für 2022 steht die Weiterentwicklung des Reihen-Vierzylinder-Motors im Fokus. Bei gleichbleibender Maximalleistung von 217 PS (160 kW) bei 14.500 U/min und 112 Nm Drehmoment bei 12.500 U/min konzentrieren sich die Verbesserungen laut Honda auf die Beschleunigung und den Vortrieb in der Kurvenmitte. Die Endübersetzung wird nun ab Werk kürzer gesetzt (43er statt 40er-Zahnkranz) – das verbessert naturgemäß die Beschleunigung im mittleren Bereich bei gleichbleibend hoher Drehzahl-Leistung, geht jedoch auf Kosten der zuvor ohnehin exorbitanten Maximalgeschwindigkeit. Neu im Modelljahr 2022 ist außerdem eine bessere und stabilere Luftströmung bei Öffnung der Drosselklappe. Um den Luftstrom zu kontrollieren, wurde auch die Airbox inklusive Luftfilter überarbeitet sowie der innere Durchmesser der Einlassventile angepasst. Die schnellere Luftstrom-Geschwindigkeit verbessert laut Honda – wie auch die kürzere Endübersetzung – die Performance im mittleren Tourenbereich.

Zu guter Letzt blieb auch der Quickshifter (optional; bei SP-Modell serienmäßig) nicht unangetastet, die neunstufige Traktionskontrolle, der Gasgriff-Widerstand, der Auspuff im 4-2-1-Layout und der Katalysator wurden ebenfalls optimiert. Im Unterschied zum Antrieb sind vom Chassis (Aluminium-Diamond-Rahmen, Schwinge im RC213V-S-Stil, sechsachsige IMU und dreistufiger elektronischer Lenkungsdämpfer) keine Neuerungen zu vermelden. 

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23.11.2021

Honda ADV350 2022

Honda ADV350 2022Midsize-Pendant des X-ADV

Dass 2022 ein neuer Honda-Roller namens ADV350 unser Straßenbild bereichern wird, ist trotz höchster Geheimhaltungsstufe des Herstellers keine große Überraschung. Bereits im Juli 2019 wurde ein ADV150 in Asien vorgestellt, der zumindest optisch dem seit 2016 bekannten, hubraumstarken X-ADV deutlich nacheifert. Dieser City-Flitzer wurde 2021 auch in den USA verkauft, eine Markteinführung in Europa scheint derzeit jedoch nicht geplant. Hier hat sich Honda allerdings vor einiger Zeit den Modellnamen „ADV350“ schützen lassen, der kommende Saison nun tatsächlich zum Einsatz kommt. 

Der Antrieb des neuen, im italienischen Atessa gefertigten ADV350 ist erwartungsgemäß bereits von Forza 350 und SH350i bekannt: Auch im Herzen des neuen Midsize-Scooters im Adventure-Look kommt der SOHC-Vierventil-Einzylinder „enhanced Smart Power+“ (eSP+) mit 330 Kubik mit 29 PS (21,5 kW) und 31,5 Newtonmetern zum Einsatz. Der Verbrauch des Euro-5-konformen Antriebs soll laut Honda bei sparsamen 3,4 Litern liegen, der 11,7-Liter-Tank ermöglicht dann eine Reichweite von über 340 Kilometern. ABS, Traktionskontrolle und eine Notbrems-Warnblinkfunktion gehören zur Serienausstattung des ADV350.

 

 

 

 

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11.11.2021

Ducati Streetfighter V2 2022

Ducati Streetfighter V2 2022Wu Due

Mit der für 2022 brandneuen, ab Dezember erhältlichen Streetfighter V2 („Wu Due“ in italienisch ausgesprochen) offeriert Ducati in Kürze einen preisgünstigeren, aber dennoch kaum weniger spannenden Einstieg in die italienische Streetfighter-Familie: Der 208 PS starken, 2019 präsentierten V4-Version wird nun die Streetfighter V2 zur Seite gestellt, die vom Superquadro-Twin der Panigale V2 befeuert wird. In der Streetfighter V2 leistet das kurzhubige 955-Kubik-Triebwerk mit desmodromischer Ventilsteuerung 153 PS bei 10.750 Touren bzw. 101,5 Newtonmeter bei 9000 Umdrehungen. Im Unterschied zum Superbike setzen die Italiener bei der rassigen Naked Bike Version auf eine kürzere und damit für spritzige Zwischensprints im Landstraßenbetrieb besser geeignete Endübersetzung (15/45 statt 15/43). Der Antrieb ist mit dem Zylinderkopf verschraubt und damit mittragendes Element des Alu-Monocoquerahmens, der an der Streetfighter V2 auch als Airbox dient.

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11.11.2021

Honda NT1100 in Grau fahrend von links nach rechts

Honda NT1100: Erster TestVoll auf Touren

Seit wir die ersten Fotos und Daten gesehen haben – unseren ersten Überblick findet Ihr hier – fiebern wir der ersten Ausfahrt mit der neuen NT1100 entgegen. Immerhin tritt dieses Modell auch in die großen Fußstapfen der stolzen Honda-Historie erfolgreicher Tourenmotorräder: Pan European, Deauville, Crossrunner oder die CBF-Varianten, um nur einige zu nennen.

Um würdig an diese Ahnenreihe anzuschließen, hat sich Honda diesmal für einen Auftritt im Herzen der gehobenen Mittelklasse entschieden und die jüngste Generation der Africa Twin als Organspender berufen. Von ihr stammen Motor, Getriebe, Rahmen und Details wie beispielsweise der 6,5 Zoll große TFT-Monitor.

Bevor wir auf die einzelnen Bereiche eingehen, zuerst ein breiter Blick auf die NT1100. Sie steht stolz auf ihren 17-Zoll-Rädern, präsentiert sich aber ohne Chichi. Sie wirkt weder groß noch klein, weder altvaterisch noch avantgardistisch. Vielleicht kann man sie am ehesten als dezent beschreiben, was sicher auch auf die konservative Farbpalette zurückzuführen ist: Weiß, Schwarz, Mattgraumetallic.

In einer immer schreierischen Welt mutet es allerdings auch sympathisch an, wenn ein Motorrad durch seine Talente punktet und nicht durch Design-Kapriolen. Und das gelingt der NT1100 auf eindrucksvolle Weise, so viel können wir vorwegnehmen.

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10.11.2021

Brixton Cromwell 1200

Brixton Cromwell 1200Bluthund

Wie die österreichische KSR-Gruppe selbst, die mittlerweile zwölf Marken im Portfolio führt, wächst die Eigenmarke Brixton seit 2017 in explosioinsartiger Geschwindigkeit. Nachem man mit den 500er-Modellen die erste Hürde in die Welt der „richtigen“ Motorräder geschafft hat, präsentiert man nun ein Naked Bike mit mehr als dem doppelten Hubraum. Der Reihenzweizylinder der Cromwell 1200 verfügt sogar über mehr Brennraum als das Pendant von Triumph.

Zunächst ist es kein Geheimnis, dass man sich stark an den legendären Klassikern von aus Great Britain orientiert. Doch während man sich beim Modellcharakter mehr von der Bonneville hat inspirieren lassen – die man auch als größte Konkurrenz sieht –, entspricht sie vom Design her stärker der Speed Twin. Mit 82 PS liegt sie aber weit unter deren Spitzenleistung, dafür übertrifft sie mit 108 Newtonmetern bei 3500 Touren die Bonnie T120, die nur 106 Newtonmeter bei derselben Drehzahl liefert. Laut Hersteller ist die Cromwell mit 235 Kilo auch um einen Kilo leichter als die Engländerin.

Die Serienausstattung des schon im Vorserienstadium sauber verarbeiteten Naked Bikes kann sich sehen lassen: Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin, ABS von Brembo, (abschaltbare) Traktionkontrolle, TFT-Dispay, LED-Beleuchtung, Diebstahlsicherung, zwei Fahrmodi. Da sie sich eben noch nicht in der endgültigen Serienreife befand, wollen wir vorerst kein Urteil zur Fahrdynamik abgeben. Der Sound aber passt schon mal, falls er denn so bleiben sollte. Zu hören auf unserem Video zur Brixton 1200. Der Preis der Cromwell 1200 steht noch nicht fest, sollte in Österreich aber zwischen 11.000 und 12.000 Euro liegen.

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7.11.2021

Husqvarna Norden 901 2022

Husqvarna Norden 901 TestAzoren-Hoch

2019 wurde das Concept-Bike der Norden erstmals auf der EICMA gezeigt, 2022 wird das Serienbike der Husqvarna-Reiseenduro erstmals bei den Händlern erhältlich sein und die Palette der Austro-Schweden um ein verkaufsstarkes Langstrecken-Modell erweitern. Die technischen Details der Norden 901 haben wir bereits an dieser Stelle zusammengefasst, mittlerweile konnten wir außerdem die ersten 400 On- und Offroad-Kilometer im Sattel der neuen Norden auf der portugiesischen Azoreninsel Sao Miguel abspulen.

Kundenzielgruppe sind vorwiegend Motorrad-Abenteurer, die sowohl ein robustes, geländeaffines als auch langstreckentaugliches und daher ausreichend komfortables Werkzeug zum Weltenbummeln suchen. Im Unterschied zum „ready to race“ Schwestermodell KTM 890 Adventure stand diesmal jedoch die Reisetauglichkeit im Fokus der Entwickler.

Der DOHC-Reihenzweizylinder im Zentrum des Stahl-Chassis fühlt sich auch in der Husqvarna exakt so an wie von der 890 Adventure bereits gewohnt. Auf aggressive Power in hohen Drehzahlen verzichtet man erwartungsgemäß auch hier – imposanten, spritzigen Vorwärtsdrang entfaltet die Norden besonders im mittleren Tourenbereich. Hier sprintet sie explosiv wie Usain Bolt vom Kurvenausgang zum nächsten Bremspunkt, offroad liefert der Paralleltwin jederzeit genug potenten Schub, um das Vorderrad mit ein wenig Kupplungshilfe spontan nach oben zu ziehen. So können die Tücken des Terrains elegant und effizient wie mit einem waschechten Rallye-Bike absolviert werden.

Der entschlossene Durchzug bei niedrigen und mittleren Umdrehungen kann sich sehen lassen. Im dritten Gang kultiviert und ohne Kettenschlagen durch die Tempo-40-Zone rollen und dennoch sprungbereit für die grün blinkende Ampel sein? Gar kein Problem. Im zweiten Gang um engste Haarnadelkurven tuckern, ganz ohne Ruckeln oder Zuckeln im Antriebsstrang? Bitte, gerne! Einen steilen Gelände-Hang knapp über Standgas hinaufeiern ohne den Motor abzuwürgen? Die Norden 901 schafft das alles ohne scheppernde Schnappatmung. In langsamen, balanceintensiven Passagen brilliert der nahezu vibrationsfreie Zweizylinder ab 3000 Touren (je nach gewählter Elektronik-Einstellung) mit seidigem Vortrieb und hervorragender Dosierbarkeit. Selbst bei Schritttempo neigt das DOHC-Aggregat nie zum Absterben.

Der serienmäßige Quickshifter des Sechsganggetriebes funktioniert in beide Schaltrichtungen vorbildlich und nahezu perfekt, sowohl im Gelände als auch auf Asphalt. Die leichtgängige Kupplung wird zwar konventionell per Seilzug moduliert, die feinfühlige Bedienung gelingt dennoch auch nach vielen Stunden auf diffizilem Terrain stets mit nur einem Finger. Obendrein hält sich der Wartungsaufwand in Grenzen: Nur alle 15.000 Kilometer (bzw. einmal jährlich) wird ein Service fällig, das Ventilspiel verlangt alle 30.000 Kilometer nach einer Kontrolle.

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4.11.2021

Die Kawasaki Z650RS fährt in der Stadt

Kawasaki Z650RS TestAlte Seele

Viele prophezeien dem Retro-Trend nicht nur eine Umkehr, sondern praktisch schon den Untergang. Aber solange es Modelle wie die Kawasaki Z650RS gibt, die nicht nur geschmackvoller gestaltet sind als ihre modernen Grundmodelle, sondern auch eine harmonischere Fahrdynamik mitbringen, wird bis zum jüngsten Tag noch viel Wasser die Donau runterfließen.

Ganz ohne Makel bleibt so ein Umstyling von einer supernackten Z im scharfen Sugomi-Design leider nicht. Die SeherInnen unseres weltweit ersten Testvideos kritisierten vor allem die nüchterne Optik des Motors, dem man wenigstens zierende Pseudo-Kühlrippen hätte spendieren sollen, den zweifellos eleganten, aber kleinen 12-Liter-Tank und den ebenfalls nicht ganz ins klassische Design passende Auspuff mit kleinem Auslass-Zumpferl an großem Sammler. Die Akrapovic-Komplettanlage aus dem Zubehör sollte zumindest letzteres Problem lösen. Auch der Tankdeckel und die Bananenschwinge fügen sich nicht stimmig ins Gesamtkonzept ein.

Und dann war da noch die Frage nach dem Motor. Man hätte doch bitte einen Reihenvierzylinder verbauen sollen, so wie damals. Ja, genau. Und am besten noch luftgekühlt und ohne Kat. Ein Zweizylinder ist speziell in dieser Hubraumklasse einfach angenehmer und druckvoller zu fahren. Nostalgikern bleibt nur die gewissen- und dauerhafte Pflege eines Originals.

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30.10.2021

Husqvarna Norden 901 2022

Husqvarna Norden 901 2022Alle Infos zur Husky Reiseenduro

Unser erster Testtermin im Sattel der für 2022 brandneuen Husqvarna Norden ist bereits in einer Woche, heute offenbaren die Austro-Schweden sämtliche technischen Spezifikationen. Hier die Hard Facts zur ersten Reiseenduro aus dem Hause Husky.

Motor: Der 889 Kubik DOHC-Paralleltwin mit Ride-by-Wire wiegt 53,4 Kilo und basiert erwartungsgemäß auf dem Triebwerk der KTM 890 Adventure und leistet auch in der Norden 901 105 PS und 100 Newtonmeter - wie auch bei Bohrung und Hub (90,7/68,8 mm) exakt dieselben Werte, die man auch beim KTM-Pendant angibt.

Die Fahrmodi Street, Rain und Offroad sind beim Basismodell inklusive, der individuell justierbare Explorer-Modus ist aufpreispflichtig. Ab Werk serienmäßig an Bord: ein Quickshifter (up&down) fürs Sechsgang-Getriebe, Bosch-Kurven-ABS (2 Modi für Straße und Offroad), schräglagensensitive Traktionskontrolle (9-stufig justierbar im Explorer-Modus), Motorschlupfregelung und eine Anti-Hopping-Kupplung. Die Edelstahl-Auspuffanlage entspricht selbstverständlich den Euro-5-Vorgaben. Nur 4,5 Liter Benzinverbrauch verspricht der Hersteller, 105 Gramm pro Kilometer CO2 soll die Norden emittieren. Der Serviceintervall für die Norden 901 beträgt 15.000 Kilometer.

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21.10.2021

Honda NT1100

Honda NT1100 SporttourerReisefertig

Mit der NT1100 präsentiert Honda einen Sporttourer im Crossover-Format. Dafür greifen die Japaner auf den Zweizylinder-Motor der CRF1100L Africa Twin zurück, der auch die große Rebel antreibt. Wie diese beiden Modelle, kann auch die NT1100 mit dem optionalen DCT-Doppelkupplungsgetriebe bestückt werden, das dem Reisekomfort äußerst zuträglich sein wird. Die maximale Leistung beträgt wie bei der AT 102 PS, das Drehmoment liegt bei 104 Newtonmeter.

Im Vergleich zur Africa Twin wurde die Sitzhöhe um 30 Millimeter niedriger angesetzt. Der Windschild ist 5-fach höhen- und winkelverstellbar in einem Bereich von 164 Millimeter. Zur Serienausstattung zählen Heizgriffe, Tempomat, Seitenkoffer, selbstrückstellende Blinker, ein Rücklicht mit Notbrems-Signalfunktion, Gepäckträger und Hauptständer, sowie die Fahrmodi Urban, Tour, Rain und zwei benutzerdefinierte User-Modi. Für zusätzliche Sicherheit sorgen ein Zweikanal-ABS, die Honda Selectable Torque Control (HSTC) und eine Wheelie Control. Ein 6,5-Zoll-TFT-Touchscreen rundet den Premium-Anspruch inklusive Apple CarPlay und Android Auto Konnektivität ab.

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6.10.2021

Suzuki GSX-S1000GT

Suzuki GSX-S1000GT TestSupertourer

Kostengründe gibt Suzuki an, als wir bei der Online-Präsentation fragen, warum weder Windschild noch Sitz verstellbar sind und warum man auf schräglagenabhängige Regelsysteme sowie ein elektronisches Fahrwerk verzichtet hat. Die GSX-S1000GT sollte kein mit allen technischen Spielereien vollgepackter Luxus-Sporttourer werden, sondern ein noch leistbarer Fast-Alleskönneer im neuen, kantigen Kleid, das auf mehr Suzuki-Neuheiten in diesem Designschema hoffen lässt. 

Die GT soll tourenorientierter sein als die F, mit drehmomentlastigerer Abstimmung des Motors und gleichmäßigerer, weniger scharfer Kraftentfaltung. Leistungs- und Drehmomentkurve wurden geglättet. Das Vierzylinderaggregat leistet nun um 2 Kilowatt mehr und soll trotz umgänglicherer Charakteristik eine bessere Beschleunigung ermöglichen - 400 Meter werden in 10.15 Sekunden durchmessen. Obwohl die Übersetzung nicht geändert wurde, sollen außerdem höhere Gänge gefahren werden können.

Das Fehlen einiger elektronischer Funktionen ist verkraftbar, immerhin sind drei Fahrmodi (A-B-C) ans Ride-by-Wire gekoppelt, eine fünfstufige Traktionskontrolle regelt den Schlupf und ein konventionelles, aber sportlich eingestelltes ABS die Bremswirkung bei Haftungsabriss. Auch ein vollwertiger Quickshifter und ein Tempomat sind serienmäßig. Wirklich vermissen wird man allerdings ein mechanisches Feature: Die Einstellbarkeit der Vorspannung am Federbein per Stellrad. Unter dem Sitz ist ein Schlüssel dafür verstaut. Viel Gewicht wird man damit nicht sparen.

 

 

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5.10.2021

Triumph Tiger Sport 660 in Rot von rechts nach links fahrend

Triumph Tiger Sport 660 im DetailAlle Infos zum britischen Adventure-Sportler

Die ersten, noch vagen Infos haben wir bereits Ende August veröffentlicht, nun zog Triumph endgültig as Tuch von seiner wohl wichtigsten 2022er-Neuheit und zeigt die Tiger Sport 660 in vollem Ornat und mit allen Details. Was darunter zum Vorschein kommt, könnte tatsächlich einer der Stars der kommenden Saison werden: Es ist ein universelles, mutifunktionales Bike zum überschaubaren Preis, mit langen Serviceintervallen (16.000 km) und 4 Jahren Garantie. Kurzum: ein Bike, das Fahrfreude, Nutzen und vernünftige Kosten unter einen Hut bringen könnte.

Von der Ausrichtung her ist die Triumph Tiger Sport 660 ein Crossovermodell; die Briten nennen es Adventure Sports, es kommt aufs Gleiche heraus. Gemeint ist ein Modell, das Zutaten verschiedener Gattungen verknüpft. Vom Naked Bike stammt die technische Basis, das schlanke Erscheinungsbild, der Fokus auf die Straße. Von den Reiseenduros wiederum übernimmt man die längeren Federwege und die aufrechtere Sitzhaltung. Nicht zuletzt tragen auch Sporttourer ihren Teil bei: in Form einer schlanken, aber wohl effizienten Verkleidung. So könnte die Tiger Sport 660 für den Alltag mit Stadt- und Pendelverkehr genauso gut gerüstet sein wie für flotte Abendrunden, Wochenendtrips und – bei entsprechender Ausstattung – auch weite Reisen. Ein Allrounder eben.

Kommen wir zu den Details. Die technische Basis stammt, wie schon geschrieben, von der jüngst eingeführten Triumph Trident 660. Sowohl der Motor als auch der Hauptrahmen, die Schwinge, die Bremsen und das Elektronikpaket sind völlig identisch. Wir finden also auch hier den famosen Dreizylinder mit 81 PS Spitzenleistung,  64 Nm maximalem Drehmoment und 92 dBA, der uns die ganze Saison ’21 in unserem Dauertestbike begleitet hat. Einen Abschluss dieses Langzeittests reichen wir wie immer im Frühjahr 2022 nach. 

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27.9.2021

Kawasaki Z650RS in Grün fahrend von rechts nach links

Kawasaki Z650RSGestern für morgen

Sehr, sehr hübsch: Mit der neuen Z650RS präsentiert Kawasaki nun ein weiteres Angebot im Retro-Segment, das sich zwischen der W800 und der Z900RS einordnet. Im Schnittmuster folgt man dem mit der Z900RS eingeschlagenen Weg: Die Basis stellt ein modernes Naked Bike – in diesem Fall die Z650 –, das mit vielen schönen und edlen Teilen zum Vintagebike umgearbeitet wird.

Angetrieben wird die Z650RS demnach wie das moderne Naked Bike vom drehfreudigen, flüssig gekühlten 649-cm³-Reihenzweizylinder, der auch in der Ninja 650 zum Einsatz kommt. Im Falle der Z650RS soll der Motor auf ein gutes Ansprechverhalten im unteren und mittleren Drehzahlbereich sowie auf die charakteristische, belebende Leistung im oberen Drehzahlbereich abgestimmt sein. Er leistet wie in der Z650 68 PS (50,2 kW) und wird bei den Kawasaki-Händlern bei Bedarf auf A2-konforme 35 kW (48 PS) gedrosselt.

Auch der Rahmen und – weitestgehend – das Fahrwerk werden von der Z650 übernommen. Dank dieser sportlichen Komponenten sowie des in der Federvorspannung einstellbaren Federbeins soll das klassische Retro-Bike den perfekten Kompromiss zwischen Alltagskomfort und Straffheit bieten.

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22.9.2021

Suzuki GSX-S1000 GTGrandiose Tour

Auf Basis der GSX-S1000 gab es ja bereits eine F-Variante mit Verkleidung und tourentauglichen Features. Jetzt bringt Suzuki die nächste Evoultionsstufe mit noch mehr Verkleidung und Langstreckenorientierung. Die Marke selbst bezeichnet die GT als Highspeed-Tourenmotorrad für die Straße mit supersportlicher Performance. Im Vergleich zur GSX-S-1000F rückte der Lenker um 14 Millimeter näher zum Fahrer. Der Lenker selbst wurde außerdem um 23 Millimeter verbreitert.

Der 1000er-Reihenvierzylinder leistet auch hier 152 PS, die von einem einstellbaren Kayaba-Fahrwerk und Hochleistungsbremsen von Brembo im Zaum gehalten werden. Für angemessene Reichweiten sorgt ein 19-Liter-Tank, für hohen Reisekomfort eine dick gepolsterte Sitzbank, ein großflächiger Windschild und ein Tempomat, für einfache Bedienbarkeit ein Easy Start System und der Low RPM Assist und für entsprechende Sicherheit ein Ride-By-Wire mit drei Fahrmodi, eine Traktionskontrolle und natürlich ABS. Der sportliche Anspruch wird durch einen Bi-Directional Quickshifter unterstrichen.

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20.9.2021

Honda CBR500R 2022 Test in Schottland

Honda CB500 Modelle Test 2022Kleine Dreifaltigkeit

Kleine Motorräder, große Veränderungen. Hondas CB500-Modelle werden 2022 erwachsener und recken uns stolz die Stelzen der 650er-Modelle entgegen. Die 41-Millimeter-SFF-BP-Upside-Gabel mit getrennter Zug- und Druckstufe ist nun auch bei den 48-PS-Bikes Standard und verbessert Stabilität und Präzision des kleinen Trios erheblich.

Dazu erhielten die CB500F und die CBR500R zwei Scheibenbremsen mit radial verschraubten Vierkolbenbremssätteln, während die CB500X mit zwei axial montierten Zweikolbenzangen auskommen muss, was angeblich besser ihrem (Reise-)Endurocharakter entspricht. Also sanfteres Ansprechverhalten und Dosierbarkeit. Auf der Straßen fällt diese Spezifikation nachteilig aus. Gewicht gespart wurde bei den neuen Y-Felgen und bei der Schwinge (-1 Kilo), die torsial steifer aber lateral flexibler wurde, um das Einlenkverhalten zu verbessern.

Wir haben alle drei Modelle auf der Northcoast 500 getestet, einer 516 Meilen langen, durchgehend ausgeschilderten Route entlang des nördlichsten Teils Schottlands.

 

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