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18.5.2021

Yamaha R7 2021

Yamaha R7 2021MT-07 Supersportler

Yamaha packt den bekannten wie beliebten Reihenzweizylinder aus Bestsellern wie dem Naked Bike MT-07 in eine Vollverkleidung und nennt den neuen Mittelklasse-Supersportler R7. Bei dem Namen klingelt doch was. Ja, die YZF-R7 war ein auf nur 500 Stück limitiertes Homologationsmodell mit 750 Kubik für die Supersport-Weltmeisterschaft und ist heute ein begehrtes Sammlerstück.

Die neue R7 wird wohl deutlich öfter produziert und soll auch ein wesentlich breiteres Publikum erreichen. Nachdem Yamaha die R6 nur noch als Race-Modell für den Einsatz auf der Rennstrecke anbietet, wird die R7 ein zwar durchaus Rundstrecken-taugliches, aber vor allem für den (Alltags-)Einsatz auf der Straße ausgelegtes Sportmotorrad sein – weshalb sie auch in einer A2-Version erhältlich sein wird. 

Ihre Einsteigerfreundlichkeit ist der R7 allerdings nicht anzusehen, denn optisch übernimmt sie die aggressiven Merkmale ihrer scharfen Schwestern, mit maximal reduzierten Lichtkörpern, einem strengen Blick und einer kantigen Front. Mit 188 Kilogramm vollgetankt zählt sie zu den leichtesten Supersportlern, da sollten auch die knapp über 73 PS Spitzenleistung für einen flotten Vortrieb und eine schwungvolle Dynamik sorgen.

Der Preis der neuen Yamaha R7 ist noch nicht bekannt, sollte aber mit Sicherheit unter 10.000 Euro liegen.

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26.4.2021

Die Maske der Suzuki GSX-S1000 2021

Suzuki GSX-S1000 2021Mehr Leistung, irre Maske

Kaum hat die Saison richtig begonnen - woran vor allem das Wetter Schuld trägt -, da präsentiert Suzuki eine weitere Neuheiten für 2021. Die GSX-S1000 ist zurück und anders als die neue Hayabusa müssen Käufer nicht auf Leistung verzichten. Der 999-Kubik-Reihenvierzylinder aus der GSX-R leistet nun 152 statt 150 PS, allerdings braucht er dafür auch um 1000 Umdrehungen mehr, nämlich 11.000.

Das Drehmoment steht dafür schon bei 9250 statt bei 9500 Touren an, zählt aber nur mehr 106 statt 108 Newtonmeter. Ganz ohne Verluste ging es also leider doch nicht, die Leistungskurve zeigt aber ein geglättetes und homogeneres Bild. Zudem stehen nun über ein Ride-by-Wire drei Fahrmodi zur Verfügung und eine fünfstufige Traktionskontrolle, die sich auch abschalten lässt.

Das erfreulichste Feature der Serienausstattung ist aber der vollwertige Schaltautomat, der also auch über einer Blipper-Funktion zum Runterschalten verfügt. Gesteuert werden die Fahrhilfen über ein neues LC-Display. Standard sind weiterhin das Easy-Start-System und der Low-RPM-Assist.

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17.4.2021

Die Harley-Davidson Pan America im Test

Harley Pan America TestFuture Leader

Wir sind sie gefahren - und können es selbst noch kaum glauben. Da steht sie, die erste Reiseenduro/Adventure aus Milwaukee und sie muss sich nicht verstecken, im Gegenteil. Die Konkurrenz wird sich intensiv mit dem Erstlingswerk der Amerikaner beschäftigen und könnte sich die eine oder andere Detaillösung zum Vorbild nehmen. Andere Details sollte Harley selber nachbesser, aber von Anfang an.

Zunächst wollen wir uns hier ob des Umfangs an Neuheiten, über die es zu berichten gibt, rein mit unseren persönlichen Eindrücken zu Fahrdynamik und Gesamteindruck beschäftigen, schließlich ist das ganze Bike vollkommen neu, vom Motor bis zur Elektronik. Hier gibt es Alle Daten, Infos und Preise zur Pan America

Und wir werden Vorteile und Nachteile kompakt auflisten, damit sich jeder ein ziemlich konkretes Bild von der Pan America machen kann. Präsentiert wurde die neue Harley im Stöffel Park im Westerwald, einer der sensationellsten Locations, wo je ein Presslaunch stattgefunden hat. Gefahren wurde je einen Tag auf der Straße und auf dem Offroad-Gelände. Denn Harley selbst behauptete stolz, man hätte die Adventure zu 50 Prozent on- beziehungsweise offroad entwickelt. Das ist sehr konsequent, wenn man bedenkt, dass sich die Käufer wohl zu 90 Prozent auf Asphalt bewegen werden, beweist aber auch die Ernsthaftigkeit, mit der Harley in dieses für sie neue Segment einsteigt.

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17.4.2021

Triumph Tiger 900 Rally Pro in Weiß stehend vor Bergkulisse von links nach rechts

Triumph Tiger 900 Dauertest-BilanzEine Saison im Sattel des britischen Adventurebikes

Auf fast 2000 Meter Seehöhe bilanzieren wir eine Saison im Sattel der rundum neuen Mittelklasse-Reiseenduro aus Hinckley. Gelang der Neustart?

Gedanken unterm Helm: Kann man Engländern, deren höchste Erhebung – der Scafell Pike – lächerliche 978 Meter Seehöhe erreicht, eine aufs Montane orientierte Reiseenduro überhaupt zutrauen? Das ist ja so, also würden wir Binnenösterreicher Hochseejachten bauen.

Eine kurze Recherche zeigt: Genau das tun wir auch, und zwar ziemlich erfolgreich: Ein in Salzburg konstruiertes und gebautes Hochsee-Segelboot wurde erst 2019 zur „European Yacht of the Year“ gewählt. Na dann.

Es kommt offenbar nicht darauf an, wo man etwas entwickelt und baut, sondern mit wie viel Leidenschaft, auch wenn das abgedroschen klingt. Im Fall der Triumph Tiger 900 trifft diese Aussage auf jeden Fall zu. Die Neuauflage der Mittelklasse-Reise­enduro ist, wir können es vorwegnehmen, eine Punktlandung und für uns eine der erfreulichsten Neuerscheinungen der vergangenen Saison.

Für unser abschließendes Resümee haben wir eine Foto-Location gewählt, die alle Talente der Tiger 900 nochmals fordert und am Ende auch gut zur Geltung bringt: die Panoramica delle Vette. Bei der weiten Anreise ins Friaul muss sie ihre Qualitäten auf der Langstrecke zeigen, bei den engen Kehren ihre Wendigkeit und Leichtfüßigkeit beweisen und auf der Schotterstrecke unterhalb des Bergkamms dürfen die langen Federwege sowie das gute Handling Sicherheit geben.

Damit bildet dieses mit 28 Kilometern vergleichsweise kurze Geläuf fast das ganze Spektrum ab, das wir uns von einer modernen Reiseenduro erwarten. Fast, denn heutzutage sind wir schon sehr anspruchsvoll geworden. Wir erwarten uns zudem dynamische Talente auf schnelleren Etappen und moderne Assistenzsysteme sowie Connectivity für weiterführende Funktionen, etwa Navi-Streaming vom Smartphone.

Bevor wir ins Detail gehen, noch ein letzter Blick auf die imposante Bergkulisse der Friauler Dolomiten – und eine kurze Erinnerung an die vielen Sta­tionen, die unsere Dauertest-Tiger im Lauf der Saison durchlaufen musste.

Dazu zählen die Selbstmontage von Zubehörteilen (Ausgabe 4/20), ein Vergleichstest mit der gesamten Kon­kurrenz (5/20) und ein innerfamiliäres Duell zwischen der GT Pro und unserer Rally Pro (7/20). Dazu produzierten wir mit der Tiger eine Reisestory in Venetien, genauer gesagt in den Euganeischen Hügeln (ebenfalls 7/20). Sämtliche Ausgaben könnt ihr hier unkompliziert nachbestellen.

Zwischen all dem verlief der Testalltag, bestehend aus den üblichen Pflichten als Lasten-Zweirad, Commuter und Ausflugsgerät, allein oder zu zweit.

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12.4.2021

Das tollste Team der Motorrad-Welt! Nur für Euch.

LadiesCamp 2021 - AUSGEBUCHT!!!Alle Details zum Event wurden per Mail an die Teilnehmerinnen verschickt! Bitte checkt auch Eure Spambox!

Jetzt geht's nur um euch, Mädels! Ein Tag vollgepackt mit Spaß, Action und viel Wissen rund ums Motorrad steht unter der Devise: Women only!

Wann? Samstag, 26. Juni 2021 - AUSVERKAUFT!

Wo? Am ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Wachauring/Melk

Was passiert genau?

Über den Samstag verteilt durchlauft ihr fünf Module:

  • Fahrtechnik-Grundlagen: Ein paar Übungen zur besseren Beherrschung des Motorrads – durchgeführt von geschulten Instruktorinnen der ÖAMTC Fahrtechnik auf dafür vorgesehenen Flächen. Es geht um Bremsen, Ausweichmanöver, Schräglage, Blicktechnik und das Bewältigen von Streusplitt-Passagen.
  • Motorrad selber testen: Schnappt euch ein paar brandneue Bikes, die euch schon immer interessiert haben und fahrt in kleiner Gruppe eine Runde durch die Hügel rund um Melk. Bei uns könnt ihr die aktuellsten Modelle aller namhaften Motorrad-Hersteller testen. 2021 mit dabei sind unter anderem BMW, Brixton, Ducati, GasGas, Honda, Husqvarna, Italjet, Kawasaki, KTM, Lambretta, Motron, Moto Guzzi, Royal Enfield, Suzuki, Triumph, Vespa, Yamaha und Zero Motorcycles!
  • Rennstrecken-Schnuppern: Noch nie auf der Rennstrecke gewesen? Zu viel Aufwand? Hemmschwelle zu groß? Bei uns könnt ihr in kleinen Gruppen ein paar Runden auf dem Wachauring drehen – hinter einer erfahrenen Instruktorin und im Anschluss auch – wer will – in freier Fahrt.
  • Know-How-Workshops: In zwei Vortrags- und Diskussions-Einheiten geben wir euch Tipps zum Thema Fitness und Wohlbefinden im Sattel, Bekleidung (in Kooperation mit Polo Motorrad) und Zubehör. Den ganzen Tag über stehen wir euch außerdem Rede und Antwort!
  • Fun-Experience: Seid ihr noch nie Trial gefahren? Oder Enduro? Oder Supermoto? Wie fühlt sich ein Elektrobike an, wie ein Zweitakter oder ein „Leaning Multi Wheeler“? In diesem Modul könnt ihr euch völlig ungezwungen und ohne Druck an vielleicht unbekannte Welten herantasten. Wir können vorwegnehmen: Viel Spaß ist garantiert!
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12.4.2021

Bell Race Star Flex DLX

Bell Race Star Flexim Härtetest

Irgendwie scheint es, als wären Bell-Helme schon immer da gewesen: Egal ob Alain Prost Ende der 80er-Jahre oder Michael Schumacher Mitte der 1990er, die US-Marke zählt bis heute zu den führenden Ausstattern im Motorsport -  bis hin zur Formel Eins. 1923 als „Bell Auto Parts“ in der kalifornischen Stadt Bell gegründet, kaufte der Angestellte Roy Richter 1945 den Laden für 1000 Dollar und produzierte ab 1954 die ersten Rennsporthelme. Auch die Flugstaffeln des US-Militärs wurden beliefert. Wegen des großen Erfolges wurde eine eigene „Bell Helmet Company“ gegründet, ab 1971 eine eigene Produktionslinie für Motorradhelme aufgebaut. 1980 wurde Bell vom Football-Helmhersteller Riddell übernommen. Nach diversen Umstrukturierungen gehört Bell seit 2016 zu Vista Outdoor – einem börsennotierten Waffen- und Outdoor-Konzern mit mehr als 2 Milliarden Dollar Jahresumsatz. 

Die Modellbezeichnung des ersten Motorrad-Integralhelms von Bell lautete 1968 „Star“. Ein Begriff, der sich noch heute wiederfindet: 2020 wurde das aktuelle Racing-Modell „Race Star Flex DLX“ nach ECE-22.05-Norm von mir im sportlichen Einsatz auf Herz und Nieren geprüft. Das weinrot/weiße Design des 1429 Gramm (Größe S) nicht ganz leichten Racing-Helms mit aerodynamisch tadelloser Carbon-Schale stammt von Roland Sands. Geliefert wird der in sechs Größen (5 Helmschalen) erhältliche Premium-Kopfschutz inklusive hochwertiger Helm-Tragetasche.

Der Visierwechsel an der robusten Klappmechanik gelingt per seitlichem Knopfdruck in wenigen Augenblicken, die optische Güte der überdurchschnittlich hochwertigen „Panovision“-Visiere übertrifft tatsächlich allerhöchste Erwartungen: keine Spur von Verzerrungen oder Reflexionen, auch ein herrlich großes Panorama-Gesichtsfeld ist gewährleistet. Ganz Rennsport-typisch muss man beim Race Star jedoch auf eine Visier-Rasterung verzichten (nur offen/Lüftungsspalt/verriegelt). Das Lüftungssystem mit vier separaten Verschlusshebeln sorgt auf Wunsch für spürbare Kühlung auf Niveau der Mitbewerber, bei Regen beschlägt der Highend-Bell höchstens bei niedrigem Tempo moderat. Besonders beim regelmäßigen Ausbau des Innenfutters zum Waschen und/oder Trocknen punkten die magnetisch montierten Wangenpölster mit einfacher, schneller (De-)Installation, auch das überstehende Ende des Kinnriemens wird kinderleicht per starkem Magneten am Doppel-D-Verschluss fixiert.

Die dreilagige Innenschale besteht aus unterschiedlich dichtem Schaum und soll die bei einem Sturz auftretende Rotationsenergie reduzieren - ein unfreiwilliger Selbstversuch blieb mir bislang erfreulicherweise erspart. Die Passform ist zumindest für meinen Kopf wie angegossen; Selbst bei hohem Winddruck bleibt der Bell dank straffer, antibakterieller Polsterung wackelfrei an seiner Position, dürfte dabei aber gerne etwas leiser sein. Schlanke Brillen lassen sich im Race Star übrigens schmerzfrei einfädeln. Unterm Strich ist der Bell seinen hohen Anschaffungspreis durchaus wert – wäre da nicht die der Premiumklasse unwürdige, billige und bei meinem Exemplar obendrein schiefe Applikation des Spoilers mittels doppelseitigem Klebeband.


Produkt: Bell Race Star Flex DLX, RSD The Zone

Testdauer: 9 Monate
Tester: Clemens Kopecky
Preis: 859,99 Euro mit Deluxe-Ausstattung

Was uns gefällt: Visier-Güte und -Mechanik, Passform, Magnet-Lösungen 
Was uns nicht gefällt: hohes Gewicht, der billig verklebte Spoiler

Diverse andere Design-Varianten sind natürlich auch erhältlich. www.bihr.eu

 

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23.3.2021

Honda Transalp 850 oder Africa Twin 850

Honda Transalp 850Kleine Africa Twin

Es fehlt was in der breiten Produktpalette von Honda, wie sogar Kenji Morita, der Projektleiter der Honda CRF 1100 L Africa Twin, unlängst bestätigt hat. Zwischen den ultraleichten Enduros CRF250L, CRF300L und CRF300L Rally und der Africa Twin klafft eine große Lücke, die von den beiden straßenorientierten Adventure-Bikes NC750X und CB500X nicht ausreichend gefüllt werden kann.

Deshalb schwirren schon länger Gerüchte von einer kleinen Africa Twin oder einer neuen Transalp durch den Äther, die sich nun zu verdichten beginnen. Honda hat nämlich in zahlreichen Ländern das Copyright auf den Namen Transalp aufgefrischt und damit deutet alles auf eine Wiederauflage der von 1987 bis 2012 gebauten Mittelklasse-Reiseenduro hin.

Heute wäre eine 700er Transalp mit einem 60-PS-V2 wohl etwas zu schwach, um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Wahrscheinlich ist ein Reihenzweizylinder-Konzept mit einer Leistung von mindestens 75 bis 80 PS, ähnlich der Yamaha Ténéré 700. Sehr wahrscheinlich ist außerdem, dass auch bei der kleinen Africa Twin/Transalp das Doppelkupplungsgetriebe optional verfügbar sein wird und damit auch die kleine Schwester mit einem Alleinstellungsmerkmal punkten kann. 

Darf man bereits im Herbst 2021 mit einem ersten Konzept zur Transalp rechnen? Ein Erlkönig ist uns leider noch nicht untergekommen, doch unser kreativer Freund Nicolas Vontobel hat wiedermal den Pinsel geschwungen und macht uns mit zwei Varianten den Mund wässrig.

Mehr Designs und Stickersets für deine Reiseenduro auf https://rubberdust.com

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18.3.2021

Lärmmessung Motorrad

Motorrad-Fahrverbote in Tirol ausgeweitetAufgedeckt: So wird die Wahrheit verdreht!

Skandalöse Vorstellung der Tiroler Landespolitik unter der zuständigen Grünen Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe: Hier lernt man, wie man fragwürdige Studien zurechtbiegt, um am Ende recht zu behalten. Für wie dumm hält man uns Motorradfahrer in Tirol?

Was ist genau passiert? Heute, am 18. März 2021, präsentierte Ingrid Felipe eine Evaluierungsstudie zu den im Vorjahr verhängten Fahrverboten auf vielen Straßen Tirols für Motorräder über 95 dBA. Wie zu erwarten zeigte sich die Landeshauptmann-Stellvertreterin überaus zufrieden mit den Ergebnissen und meinte: „Die gesetzten Maßnahmen zeigen Wirkung und finden auch bei der Bevölkerung im Außerfern große Zustimmung. Zudem ist die Anzahl der Motorräder um über ein Drittel zurückgegangen. Dies alles spricht für eine Beibehaltung der gesetzten Maßnahmen, auch in den kommenden Jahren.“

Was die Grüne Politikerin hier verschweigt: Die Anzahl der Motorräder ist zwar tatsächlich um 36,2 % zurückgegangen, jedoch hat sich der Gesamtverkehr an den Messpunkten im gleichen Zeitraum auch um 35,6 % – also praktisch den gleichen Wert – verringert. Mit anderen Worten: Der Verkehr ist im Vergleich zu 2017 generell dramatisch gesunken, und man muss nicht unbedingt Einstein sein, um dies auf Corona zurückzuführen. Da Auto-, Güter- und Motorradverkehr offenbar ungefähr gleich stark zurückgegangen sind, bedeutet das im Umkehrschluss: Die 95-dBA-Regelung hatte nicht den geringsten Effekt.

Freilich gibt es noch viele weitere Punkte, die man kritisieren kann. Beispielsweise, dass eine Evaluierungsstudie zum Thema Lärm OHNE EINE EINZIGE LÄRMMESSUNG auskommt. Die Studie bezieht ihre Ergebnisse aus fünf automatisierten Verkehrs-Zählstellen sowie einer Umfrage unter 250 Bewohnern in 19 Gemeinden des Außerfern. Das soll verstehen, wer will. Oder vielleicht doch: Wichtig für Politiker wie Frau Felipe ist ja einzig die Stimmung in der Bevölkerung, also steht für sie die Umfrage an erster Stelle. Auf gescheite Daten kann man dann wohl leicht verzichten.

Und noch ein seltsamer Punkt der Studie: Als Verkehrszahlen nimmt man nur die an Wochenenden im Sommer und hier auch nur an Tageszeiten erfassten Werte her – also naturgemäß jene Zeiten, an denen am meisten Motorradfahrer unterwegs sind. Wenn man sich in der Studie schon auf diese neun Wochenenden konzentriert, warum gelten die Fahrverbote dann durchgehend? Tag und Nacht, Montag bis Sonntag und neuerdings von 15. April bis 31. Oktober?

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11.3.2021

BMW S 1000 R 2021 in Action

BMW S 1000 R 2021 TestFliegengewicht

Auf zwei Dinge schauen wir Motorradfahrer zuerst: Auf das Gesicht und auf die PS-Angabe. Während wir uns den Kommentaren auf die letzten Videos der gesichtsoperierten Yamaha-MT-Modelle nach zu urteilen eher wünschen, in ein bekanntes Gesicht zu blicken (ist es der Wunsch nach ewiger Jugend?), erwarten wir bei der PS-Zahl immer einen Zuwachs. Je sportlicher ein Modell, desto enttäuschter sind wir, wenn die Spitzenleistung unverändert blieb, vor allem dann, wenn der Motor im Superbike-Spender deutlich mehr leistet.

Aber macht es überhaupt Sinn, die Leistung eines unverkleideten Straßenmotorrades an die eines vollverkleideten Supersportlers möglichst anzugleichen? Modelle wie die Ducati Streetfighter V4 oder die MV Agusta Brutale 1000 RR mit jeweils 208 PS beantworten diese Frage: Die Fahrbarkeit leidet. Die Duc hat zwar wegen des größeren Hubraums um neun Newtonmeter mehr Drehmoment als die BMW, diese liegen aber erst bei 11.500 Touren an, die 116,5 Nm der Brutale erst bei 11.000. Das Maximum des 1000er Vierzylinders aus Bayern steht immerhin schon bei 9500 Touren an, bei 7000 durchbricht sie die 100-Newtonmeter-Marke.

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9.3.2021

Triumph Rocket 3 R Black Modelljahr 2021 stehend schräg von vorne

Triumph Rocket 3 R Black/Rocket 3 GT Triple BlackSchwarz wie die Pracht

Wir geben es zu: Die neue Triumph Rocket 3 zählt seit ihrem Launch im vergangenen Jahr zu unseren Lieblingsbikes, eigentlich zu den All-Time-Favorites. Sie ist der vielleicht letzte Dinosaurier, auf jeden Fall ein Bike, das alle Dimensionen sprengt, ein echter Solitär am Markt.

Bevor wir noch weiter schwärmen, jetzt zu den News: Triumph legt nun im zweiten Modelljahr 2021 zwei limitierte Sondermodelle auf: die Rocket 3 R Black und die Rocket 3 GT Triple Black. Von jedem Modell wird es weltweit nur 1000 Stück geben.

Wie der Name schon andeutet und die Fotos auch zeigen, handelt es sich um schwarz gekleidete Designvarianten. Technisch und in der Ausstattung unterscheiden sich beide Modelle nicht von ihren jeweiligen Serien-Pendants – mit zwei kleinen Ausnahmen: Vorne glänzen Carbon-Kotflügel und die Lenkerenden-Spiegel sind rund, schwarz eloxiert und gefräst. Allerdings war Triumph auch sehr konsequent in der Erschaffung dieser düsteren Varianten und hat nicht einfach die Tanks schwarz lackiert – praktisch jeder Teil, der an den Serienbikes glänzt, wurde hier dunkel lackiert, anodisiert oder pulverbeschichtet.

Das betrifft nicht nur die auffälligen Krümmer samt Hitzeschilde und den Endtopf, sondern auch eine Fülle an Kleinteile. Ein paar Beispiele: Schwarz sind nunmehr der Ansaugstutzen, die Scheinwerfer-Einfassungen, die Kühlerverkleidungen, die Sitzeinfassungen, die hintere Rahmenverkleidung, das Hinterradcover, Brems-und Kupplungshebel, Gabelbrücken, Riser, Lenkerklemmungen, Federbein-Umlenkhebel, Fahrer- und Soziusfußraster, Fersenschutz, Seitenständer, Schwingenschutz und einiges mehr. Man sieht also: Triumph war hier wirklich konsequent. Das Ergebnis sind muskulöse, finstere Gesellen, die je nach Eigentümerschaft Schrecken oder Entzücken verbreiten.

Triumph Rocket 3 R Black und Rocket 3 GT Triple Black sollen noch im April zu den Händlern kommen. Ausgeliefert werden sie mit individuellen Echtheitszertifikaten. Die Preise sind im Vergleich zu den jeweiligen Serienmodellen um 1200 Euro höher. Konkret bedeutet das:

Preise Österreich:

Triumph Rocket 3 R Black: 27.400 Euro
Triumph Rocket 3 GT Triple Black: 28.400 Euro

Preise Deutschland:

Triumph Rocket 3 R Black: 23.750 Euro
Triumph Rocket 3 GT Triple Black: 24.550 Euro

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9.3.2021

Triumph Rocket 3 R Black Modelljahr 2021 stehend schräg von vorne

Triumph Rocket 3 R Black/Rocket 3 GT Triple BlackSchwarz wie die Pracht

Wir geben es zu: Die neue Triumph Rocket 3 zählt seit ihrem Launch im vergangenen Jahr zu unseren Lieblingsbikes, eigentlich zu den All-Time-Favorites. Sie ist der vielleicht letzte Dinosaurier, auf jeden Fall ein Bike, das alle Dimensionen sprengt, ein echter Solitär am Markt.

Bevor wir noch weiter schwärmen, jetzt zu den News: Triumph legt nun im zweiten Modelljahr 2021 zwei limitierte Sondermodelle auf: die Rocket 3 R Black und die Rocket 3 GT Triple Black. Von jedem Modell wird es weltweit nur 1000 Stück geben.

Wie der Name schon andeutet und die Fotos auch zeigen, handelt es sich um schwarz gekleidete Designvarianten. Technisch und in der Ausstattung unterscheiden sich beide Modelle nicht von ihren jeweiligen Serien-Pendants – mit zwei kleinen Ausnahmen: Vorne glänzen Carbon-Kotflügel und die Lenkerenden-Spiegel sind rund, schwarz eloxiert und gefräst. Allerdings war Triumph auch sehr konsequent in der Erschaffung dieser düsteren Varianten und hat nicht einfach die Tanks schwarz lackiert – praktisch jeder Teil, der an den Serienbikes glänzt, wurde hier dunkel lackiert, anodisiert oder pulverbeschichtet.

Das betrifft nicht nur die auffälligen Krümmer samt Hitzeschilde und den Endtopf, sondern auch eine Fülle an Kleinteile. Ein paar Beispiele: Schwarz sind nunmehr der Ansaugstutzen, die Scheinwerfer-Einfassungen, die Kühlerverkleidungen, die Sitzeinfassungen, die hintere Rahmenverkleidung, das Hinterradcover, Brems-und Kupplungshebel, Gabelbrücken, Riser, Lenkerklemmungen, Federbein-Umlenkhebel, Fahrer- und Soziusfußraster, Fersenschutz, Seitenständer, Schwingenschutz und einiges mehr. Man sieht also: Triumph war hier wirklich konsequent. Das Ergebnis sind muskulöse, finstere Gesellen, die je nach Eigentümerschaft Schrecken oder Entzücken verbreiten.

Triumph Rocket 3 R Black und Rocket 3 GT Triple Black sollen noch im April zu den Händlern kommen. Ausgeliefert werden sie mit individuellen Echtheitszertifikaten. Die Preise sind im Vergleich zu den jeweiligen Serienmodellen um 1200 Euro höher. Konkret bedeutet das:

Preise Österreich:

Triumph Rocket 3 R Black: 27.400 Euro
Triumph Rocket 3 GT Triple Black: 28.400 Euro

Preise Deutschland:

Triumph Rocket 3 R Black: 23.750 Euro
Triumph Rocket 3 GT Triple Black: 24.550 Euro

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28.2.2021

Yamaha MT-09 2021 in Fahrt

Yamaha MT-09 2021 TestFastenkur

Fasten macht nicht nur leichter, sondern – so man es richtig macht - auch stärker, physisch wie psychisch. Während wir uns als Menschen nur selbst dazu zwingen können, tut es bei motorisierten Fortbewegungsmitteln das Gesetz. Das edle Ziel, weniger Abgas- und Lärmemissionen in die Welt zu blasen, führte bei den Herstellern zu einem hohen Entwicklungsaufwand und der Aufgabe altehrwürdiger Modelle, bei denen sich jener nicht mehr rechnen würde.

Beim einen oder anderen Modell waren leichte Leistungseinbußen zu verzeichnen, wie beispielsweise auch bei der kleinen Schwester der MT-09, die das bestverkaufte Familienmitglied in der Hyper-Naked-Palette von Yamaha darstellt. Die kleine Schwächung wird ihrem Erfolg wohl keinen Abbruch tun, da sich die Mittelklasse nicht primär über die Performance definiert. Anders bei der Oberklasse.

Mit einer Hubraumvergrößerung auf 889 Kubik hat es Yamaha geschafft, die Maximalleistung des CP3-Motors von 115 auf 119 PS anzuheben und das bei 10.000 statt 10.500 Touren. Das maximale Drehmoment von 93 Newtonmeter steht gar schon bei 1500 Touren weniger an. Mit 6 Prozent mehr Leistung und 3 Prozent mehr Drehmoment soll das Aggregat trotzdem um 9 Prozent weniger verbrauchen. Fünf Liter gibt Yamaha selbst an, wir brauchten im Schnitt sechs, phasenweise sogar 6,9 Liter - bei sehr flotter Fahrt.

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15.2.2021

Royal Enfield Himalayan 2021 in Schwarz fahrend von rechts nach links

Royal Enfield Himalayan 2021Mit Connectivity und weiteren Updates

Zum Glück blieb ihr das Schicksal der klassischen Royal Enfield Bullet erspart: Jenes Modell schaffte die Euro-5-Hürde nicht und wurde aus dem Programm genommen. Die sympathische, leichte Reiseenduro wurde hingegen nicht nur für Euro 5 fit gemacht, sondern in vielen Details verbessert und sogar mit einigen zusätzlichen Ausstattungen versehen.

Was ist genau passiert? Dem Euro-5-Update brauchen wir uns nicht intensiv zu widmen – der luft-/ölgekühlte Einzylinder mit 411 Kubikzentimeter hält nach wie vor bei 24 PS. Stattdessen werfen wir einen Blick ins Cockpit: Dort befindet sich ab sofort ein weiteres, rundes Display, zeitgemäß als TFT-Schirm ausgeführt. Auch diesem kleinen Display können Richtungsanzeigen dargestellt werden. Wir haben es zum ersten Mal vor wenigen Wochen bei der neuen Royal Enfield Meteor 350 gesehen, nun kommt es also auch bei der Himalayan zum Einsatz.

Wie funktioniert's? Man lädt die neue Royal-Enfield-App aufs Smartphone und kann in der dort integrierten Navi-Funktion ein Ziel eingeben. Das Smartphone schickt dann Richtungsanzeigen als Piktogramme auf das kleine Display. Was bei vielen zumeist teureren Bikes noch extra kostet, ist bei der günstigen Reiseenduro ab diesem Modelljahr serienmäßig an Bord. Chapeau!

Die neue Connectivity-Funktion bleibt nicht die einzige Neuerung. Ab sofort lässt sich auch das ABS am Hinterrad abschalten – good news für alle, die damit gerne im härteren Gelände unterwegs sind. Außerdem wurde der Sattel etwas üppiger gepolstert, und der Gepäckträger bekam eine neue Verstärkungsplatte. Dafür baut er flacher, was das Aufsteigen erleichtert.

Optimiert und ein wenig verschlankt wurde außerdem der markante Sturzbügel im vorderen Bereich. So kommt er Piloten mit langen Haxen weniger stark in die Quere. Und weil man schon dabei war, hat man der Himalayan auch einen neuen Windschild spendiert, der besseren Schutz mit geringeren Verwirbelungen bieten soll.

Zu den drei bekannten Farben (Rot, Blau, Grau) gesellen sich 2021 noch drei weitere: New Granite Black, Pine Green und Mirage Silver. Die letzteren beiden gelten als Zweifarb-Lackierungen und kosten einen kleinen Aufpreis von 200 Euro (Deutschland) bzw. 100 Euro (Österreich). Und damit sind wir auch schon beim neuen Preis:

Die Royal Enfield Himalayan 2021 kostet 4970 Euro in Deutschland, 5290 Euro in Österreich.

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5.2.2021

KTM 1290 Super Adventure 2021 in Fahrt

KTM 1290 Super Adventure 2021 TestMattighofener Multitasker

Wir haben ja behauptet, die neue KTM 1290 Super Adventure S wäre im Gegensatz zur bereits getesteten Ducati Multistrada V4 keine Neuentwicklung, sondern lediglich eine Überarbeitung. KTM selbst spricht aber von einem Motorrad, das zu 90 Prozent neu sein soll. Bevor wir aber auf Zahlen herumreiten, wollen wir feststellen: Viel wichtiger ist, was geändert und ob es dadurch verbessert wurde. Zunächst gibt es eine Änderung, die nicht gewollt, sondern gesetzlich gefordert wurde: das Update des 1301-Kubik-V2-Kraftwerks auf die EURO-5-Abgasnorm. 

Das Aggregat leistet nach wie vor 160 PS, muss aber auf zwei Newtonmeter Spitzendrehmoment verzichten. 138 Newtonmeter sind aber noch immer um 13 mehr als der V4 der Multistrada stemmt, aber um fünf weniger als der Boxer der BMW R 1250 GS. Auf der Straße fällt das nicht auf, die KTM beißt vom Fleck weg schärfer an als die Multi und sollte auch satter aus den Ecken kommen. Ducatis V4 braucht naturgemäß mehr Drehmoment, rollt aber dafür auch locker im dritten Gang ruckfrei durch enge Kurven. Zu einigen fahrdynamischen Vergleichen aber etwas später.

Um die Super Adventure etwas beweglicher zu machen, hat man den Lenkkopf um 15 Millimeter Richtung Fahrer versetzt, gleichzeitig wurde die Schwinge verlängert, um die entsprechende Stabilität zu gewährleisten. Letztere ist eine der höchsten Tugenden der KTM, bis über 200 Stundenkilometer (maximal: 250 km/h) brachte die Reiseenduro sogar mit Koffern kaum etwas aus der Ruhe - außer die steife Brise von links auf Fuerteventura. Obwohl übrigens an Motor (1,6 Kilo), Verkleidung und mit einem neuen Alu-Heckrahmen Gewicht gespart wurde, legte die Super Adventure um zirka 5 Kilo zu, laut Ingenieuren großteils wegen der EURO-5-Norm. Dafür senkte man mit einem neuen dreiteiligen 23-Liter-Tank den Schwerpunkt, ähnlich wie bei 790 und 890.

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28.1.2021

Yamaha MT-07 mit Sport Pack Pro in der Kurve

Yamaha MT-07 2021 TestFun side of Japan

Vorab: An dieser Stelle möchten wir uns bei Yamaha und seinen Mitarbeiter/innen bedanken, die in diesen schwierigen Zeiten einen außerordentlichen Aufwand betrieben haben, um uns einen sicheren Pressetest in Süditalien zu ermöglichen. 

Zur Sache. Angesichts der Präsentation des EURO-5-Updates der Yamaha MT-07 stellt sich eine Frage, die eher selten in Zusammenhang mit Motorradneuheiten auftaucht: Warum wird das Modell überhaupt im Rahmen einer Fahrpräsentation vorgestellt, wenn sich die Neuerungen neben niedrigeren Abgaswerten auf Äußerlichkeiten und ein paar technische Upgrades beschränkt?

Ganz einfach: Weil die MT-Palette mittlerweile 43 Prozent am gesamten Verkaufsvolumen von Yamaha ausmacht und die MT-07 ihr Topseller ist. Seit 2013 wurden weltweit über 250.000 Stück verkauft. Die „Dark side of Japan" leuchtet als heller Stern. Mit nunmehr 73 PS und 67 Newtonmeter Drehmoment markiert die MT-07 die Goldene Mitte in der Familie, zwischen MT-125 / MT-03 und MT-09 (SP) / MT-10 (SP). Letztere wird demnächst ebenfalls als EURO-5-Modell nachgereicht.

 

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14.12.2020

KTM 890 Adventure 2023 Prototyp in Schwarz stehend schräg von vorne

KTM 890 Adventure - nächste Generation erwischt!Rahmenfeste Verkleidung, neuer Tank, neues Design für 2023?

  • Überarbeitete, nun rahmenfeste Verkleidung
  • Überarbeitete Treibstofftank-Konstruktion mit gefälligerem Design
  • 900-ccm-LC8c-Reihentwin, Spezifikation wie in Husqvarna 901 Norden

Als KTM im Jahr 2018 die 790 Adventure vorstellte war die Vorfreude der potenziellen Kundschaft groß: ein preislich attraktives Angebot der Österreicher im immer wichtiger werdenden Segment der Mittelklasse-Reiseenduros! In der Zwischenzeit jedoch hat auch die Konkurrenz aufgeholt und mit der Triumph Tiger 900, der aktualisierten Honda Africa Twin und vor allem der Yamaha Ténéré 700 attraktive Modelle auf die Räder gestellt, die mehr denn je um die Gunst der Kunden buhlen. 

Eine erste Reaktion auf den Wettbewerb zum einen und auf das Inkrafttreten der Euro-5-Emissions-Richtlinien zum anderen ist eine umfassende Überarbeitung des Motors zur Saison 2021. Das nun als 890 Adventure firmierende Modell unterscheidet sich, neben 90 ccm mehr Hubraum, vor allem durch etwas mehr Spitzenleistung und bessere Fahrbarkeit von der Vorgängerin 790 Adventure. Einen ersten Fahrbericht davon haben wir bereits in der aktuellen Motorradmagazin-Ausgabe 8/12, unser Video-Test ist unten verlinkt.

Weit über Details hinausgehen wird hingegen das nächste Update, das vor allem bei Optik und Langstreckenkomfort entscheidende Verbesserungen bringen dürfte: Offensichtlichste Neuerung wird dann die rundum überarbeitete, nun rahmenfeste Verkleidung. Diese soll zum einen für besseren Windschutz sorgen, ebenso sehr jedoch für gefälligeres Auftreten, das durch Elemente der aktuellen sowie der für 2021 ebenfalls runderneuerten 1290 Super Adventure dominiert wird.

Weiteres wichtiges Element für ein gefälligeres Auftreten ist die Umgestaltung der Tankkonstruktion. Diese wird, wie auch beim aktuellen Modell, zweigeteilt bleiben. Jedoch wird, wie man auf unseren ersten Fotos eines frühen Prototyps erkennen kann, der Großteil des Volumens nicht mehr so tief am Fuße der Verkleidung zentriert werden, sondern sich weiter oben gleichmäßig verteilen. Dies sorgt dafür, dass die Verkleidung selbst homogener gestaltet werden kann und die charakteristischen Ausbeulungen im unteren Teil der Verkleidung entfallen. Der hier gezeigte Prototyp besitzt diese Ausformungen zwar noch, diese dienen hier jedoch vor allem dazu Beobachter aufs Glatteis zu führen.

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