Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

menu

Videos, soweit das Auge reicht

Klicken Sie auf den Abspielbutton in der Videovorschau, um das Video zu starten. Sollten Sie den zugehörigen Artikel auch lesen wollen, so klicken Sie bitte auf »weiterlesen«.

20.1.2020

Die neue Kawasaki Z650 auf der Landstraße bei Barcelona.

Kawasaki Z650 2020 TestGanze halbe Portion

Different time, same station. Das hatten wir doch schon mal. Zirka eine Stunde von Barcelona entfernt kehrten wir in das selbe Hotel wie beim letzten Kawasaki-Pressetest ein, wo wir Anfang Dezember bei eisigen Temperaturen die neue Z900 fahren durften. Und es deutete sich an, dass es auch diesmal grausig winterlich werden würde, nachdem vor unserer Ankunft wieder die Streuwagen unterwegs gewesen waren.

Doch alles sollte anders und besser kommen – wie die Z650 Jahrgang 2020. Obwohl, die Updates und Upgrades der kleinen Schwester, die nach Zylinderanzahl und Spitzenleistung bewertet ungefähr die halbe Portion der 900er abgibt, nicht ganz so umfangreich ausfallen wie jene des Vierzylinder-Naked-Bikes. Auffälligste optische Veränderung: die LED-Licht-Maske mit Doppelscheinwerfer und Mini-Windscreen samt nachgeschärftem Sugomi-Design.

Die wesentlichste technische Neuerung: das 11 Zentimezer große TFT-Display inklusive Ganganzeige, Schaltblitz und Smartphone-Konnektivität. Der Boardcomputer lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone und der Rideology App verbinden. So können Fahrdaten aufgezeichnet, Anrufe angenommen und Nachrichten angezeigt werden. Wie bei der Z900 funktionierte allerdings die Verbindung nicht einwandfrei. Schuld seien die Betriebssysteme veralteter Handys, wie meinem zwei Jahre jungen Huawei P9 Lite.

Artikel lesen ›

12.1.2020

Das tollste Team der Motorrad-Welt! Nur für Euch.

Ladiescamp 2020Mädels only!

Was passiert genau?

Über den Tag verteilt durchlauft ihr fünf Module:

  • Fahrtechnik-Grundlagen: Ein paar Übungen zur besseren Beherrschung des Motorrads – durchgeführt von geschulten Instruktorinnen der ÖAMTC Fahrtechnik auf dafür vorgesehenen Flächen. Es geht um Bremsen, Ausweichmanöver, Schräglage, Blicktechnik und das Bewältigen von Streusplitt-Passagen.
  • Motorrad selber testen: Schnappt euch ein paar brandneue Bikes, die euch schon immer interessiert haben und fahrt in kleiner Gruppe eine Runde durch die Hügel rund um Melk. Bei uns könnt ihr die aktuellsten Modelle aller namhaften Motorrad-Hersteller testen.
  • Rennstrecken-Schnuppern: Noch nie auf der Rennstrecke gewesen? Zu viel Aufwand? Hemmschwelle zu groß? Bei uns könnt ihr in kleinen Gruppen ein paar Runden auf dem Wachauring drehen – hinter einer erfahrenen Instruktorin und im Anschluss auch – wer will – in freier Fahrt.
  • Know-How-Workshops: In zwei Vortrags- und Diskussions-Einheiten geben wir euch Tipps zum Thema Fitness und Ernährung, Reise, Bekleidung und Zubehör. Den ganzen Tag über stehen wir euch außerdem Rede und Antwort!
  • Fun-Experience: Seid ihr noch nie Trial gefahren? Oder Enduro? Oder Supermoto? Wie fühlt sich ein Elektrobike an? In diesem Modul könnt ihr euch auf spielerische Weise und ohne Druck an vielleicht unbekannte Welten herantasten. Wir können vorwegnehmen: Viel Spaß ist garantiert!
Artikel lesen ›

3.12.2019

Die neue Tiger 900 Rallye in Mattgrün stehend schräg von vorne

Triumph Tiger 900Das Abenteuer geht weiter!

Paukenschlag einen Monat nach der großen Mailänder Motorradmesse: Die Briten ziehen das Tuch von einer weiteren Neuheit – der Triumph Tiger 900. Die Mittelklasee-Reiseenduro ist wahrscheinlich sogar die wichtigste Modellnews aus Hinckley, deshalb befürchtete man wohl, im Lichterglanz der Eicma überstrahlt zu werden und hat sich diese Enthüllung für einen eigenen, späteren Event aufgehoben.

Kommen wir gleich zur Sache: Die Tiger 900 wird ab Ende März die Tiger 800 ersetzen und bringt damit nach zehn Jahren einen völlig neuen Ansatz: Motor, Rahmen, Fahrwerk, Elektronik – alles ist neu an der Tiger 900. Und das sieht man auch: Hier kommt ein schlankes, modernes, edles Adventuregerät auf uns zu. Was hingegen bleibt, ist die Strategie weiterhin fünf Modelle anzubieten. Zum Glück ist die Namensgebung nun viel eingängiger: Es gibt ...

• das ziemlich puristische, nur in Weiß erhältliche Basismodell Tiger 900 (ohne weiteren Namenszusatz)
• die straßenorientierte Version namens GT, die auch als besser ausgestattete GT Pro verfübar ist
• die geländeafffine Version Rallye; auch sie wird in der besser ausgestatteten Version Rallye Pro verfügbar sein.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die GT auch in einer niedrigen Version namens LRH (Low Ride Height) mit dünnerem Sattel und eingekürztem Fahrwerk erhältlich ist.

Artikel lesen ›

20.11.2019

Die neue Triumph Rocket 3 R Modelljahr 2020 in Rot und in der Kurve schräg von vorne

Triumph Rocket 3 im TestGrößer ist böser

Die Frage stellt Triumph selbst während der Präsentation der neuen Rocket 3: Warum baut man so ein Motorrad – mit 2,5 Liter Hubraum und 221 Newtonmeter Drehmoment? Die Antwort lautet ganz simpel: Warum sollte man nicht? Wenn man die Möglichkeiten hat, dazu Ingenieure mit Visionen und Sinn für Verrücktheiten, dann wird man ja wohl die technischen Grenzen ausloten und ein Motorrad auf die Beine stellen dürfen, das in Zeiten der oft aufgesetzten Bescheidenheit ein politisch vielleicht nicht ganz korrektes, aber umso unterhaltsameres Statement abgibt.

Bevor wir gleich direkt zu den Fahreindrücken aus unseren ersten Tests kommen, noch eine Bemerkung vorab. Wir haben die wichtigsten Infos bereits in einem Artikel zusammengefasst, ihr findet also die Basis-Facts hier. Die technischen Daten und Preise für Österreich sowie Deutschland befinden sich im Anschluss an diese Geschichte unten. 

Und jetzt gleich direkt hinauf auf die beiden Modelle und hinaus in die Wunderwelt von Teneriffa, wo wir die Rocket 3 bei perfekten Bedingungen ausgiebig testen durften. Die Testroute führte einmal mehr hinauf auf weit über 2000 Meter Seehöhe, nah an den majestätischen Vulkan Pico del Teide, der sich nur um ein Alzerl (70 Höhenmeter) weniger weit in die Höhe streckt als unser Großglockner.

Wir beginnen zuerst mit der Rocket 3 GT und fühlen uns sofort gut aufgehoben. Die Sitzposition ist mit ziemlich weit nach vorne gestreckten Beinen klar dem Crusier-Segment zugeordnet, dazu passen der angenehm gekröpfte Lenker, die niedrige Sitzhöhe (750 Millimeter) und der weiche Sattel, der einem aber auch einen guten Halt im Lendenbereich gibt. Und den braucht man auch. Wenn man zum ersten Mal den Hahn aufdreht, dann schwappt nämlich nicht nur das Hirn ins Hinterzimmer, sondern man würde auch glatt vom Sattel gerissen, gäbe es nicht diese Einfassung am hinteren Ende. So versteht man dann auch schnell die Ausstattung der GT mit einer höhenverstellbaren Sozius-Lehne: Wenn 221 Newtonmeter an der Ampel anrauchen, könnte man leicht des Passagiers verlustig gehen.

Diese unglaubliche Performance in den unteren Gängen war zwar angesichts der Papierform erwartbar, überrascht aber dennoch – und macht süchtig. Mindestens ebenso überraschend ist die Tatsache, wie angenehm der Motor am Gas hängt: direkt, aber kultiviert, mit ganz geringen Lastwechselreaktionen und perfekter Dosierbarkeit. Dazu gibt’s eine rauhe, tiefe Soundkulisse, die ebenfalls niemals aufdringlich wird – und ihre schönsten Töne entfaltet, wenn man bergab die Drosselklappe schließt. Ein kleines Handicap könnte lediglich der Spritverbrauch sein, dessen WMTC-Wert schon 6,82 Liter beträgt. Bei unserer — zugebenerweise sehr flotten – Ausfahrt legte auch die Tankuhr ein hohes Tempo vor, der Durschnittsverbrauchswert laut Display lag bei 7,8 Liter. 

Artikel lesen ›

19.11.2019

Arai Concept-X Retro-Helm.

Motorradhelme 2020: Arai Concept-XHochklassiger Heritage

Auf der größten Motorradmesse der Welt in Mailand präsentierte Arai einen neuen Retro-Helm, der nicht nur sicherheitstechnisch in dieser Klasse neue Maßstäbe setzen, sondern auch einen eigenen Stil prägen will. Die Japaner orientierten sich bei der Gestaltung nicht am Design der Sechziger oder Siebziger, sondern an den weitgehend nüchternen, wenig romantischen Achtzigern.

Die Form des Concept-X ist eher schlicht, ein wenig klobig und erinnert an so manchen Helm aus den legendären Science-Fiction-Filmen dieser Zeit. Der Kinnteil fällt massiver aus als bei den meisten vergleichbaren Modellen und an der glatten Schale finden sich wie bei Arai typisch kaum auffällige Details, Spoiler oder Lüftungsschieber. Stattdessen werden die Einlassöffnungen am Mund innen geöffnet und geschlossen, weitere Klappen sind direkt am Visier angebracht. An erster Stelle steht eben auch hier die Sicherheit. Neben einigen einfärbigen sowie sehr auffälligen Designs, gibt es auch ganz klassische Varianten mit den Initialen des Firmengründers. Wir werden den Concept-X kommende Saison bestimmt ausgiebig testen.

Preise ab 579,00 €

Artikel lesen ›

7.11.2019

BMW R 18 /2 in Rot fahrend vor städtischer Kulisse von links nach rechts

BMW R 18 /2Bayrischer Performance-Cruiser

Spannender Eicma-Nachschlag: BMW hat hier nämlich eine neue Spielart des kommenden großen Cruiser präsentiert – ohne ihn wirklich zu präsentieren. Er wurde nämlich nur im Bild gezeigt, aber nicht ausgestellt.

Seltsam, seltsam, immerhin ist dieses neue Concept überaus spannend. Es heißt R 18 /2 (sprich: Strich-Zwei) und stellt eine verschärfte Version der im Frühsommer 2019 präsentierten R 18 dar. BMW selbst bezeichnet die Strich-Zwei als Performance-Cruiser, was angesichts der Silhouette und der Motor-Power (hier alle Details zum Antrieb) wohl gerechtfertigt sein dürfte. Kennzeichen dieses Konzepts sind die kleine Scheinwerferverkleidung, die in Schwarz gehaltenen Zylinder, die knappen Kotflügel vorne und hinten sowie die auffällige Lackierung in „Candy Apple Red Metallic“.

Auch die BMW R 18 /2 verfügt als Eyecatcher über die offen liegende, glänzende Kardanwelle, die am späteren Serienbike ebenfalls zu finden sein soll. Dazu kommen hier eine 19/16-Zoll-Mischbereifung und High-Performance-Bremssättel von Brembo zum Einsatz; beides soll die Dragster-Anmutung erhöhen. Ergänzend gibt’s eine sportlich geschnittene Edelstahl-Auspuffanlage von Hattech.

Mit diesem weiteren Konzept will uns BMW offenbar die Wartezeit auf die Serienbikes verkürzen und die Spannung hochhalten. Immerhin dauert es wohl noch rund ein Dreivierteljahr, bis die R 18 in finaler Form und offenbar zunächst in zwei Spielarten zu den Händlern rollt. Im Spätsommer 2020 soll es soweit sein. Wir bleiben dran!

PS: Hier findet ihr einen Erlkönig der R 18 (oder R 1800 ?) mit Seitentaschen, an der man auch schon das finale Heck einer der geplanten Modellversionen erkennt!

Artikel lesen ›

6.11.2019

Moto Guzzi V85 TT Travel 2020Volles Ornat

Während unseres Dauertests haben wir vergangene Saison der Moto Guzzi V85 TT einen großen Teil unserer Aufmerksamkeit gewidmet und auf der italienischen Reiseenduro-Bellezza mit luftgekühltem 853-Kubik-V-Twin und 80 PS tausende Kilometer abgespult. Obendrein haben wir üppig Zubehör an das Italo-Adventurebike geschraubt und in der Praxis ausprobiert. Das kann man sich 2020 beinahe sparen, wenn man ab Werk zur neuen, reisebereiten „Travel“ Ausstattungsvariante der V 85 TT greift. Sie hat serienmäßig eine 60 Prozent höhere Touring-Windschutzscheibe, ein Paar Seitenkoffer mit großem Volumen (37 und 27,5 Liter), einen Satz Heizgriffe, ein Paar zusätzliche LED-Scheinwerfer und die Multimedia-Plattform Moto Guzzi MIA, mit der das Smartphone mit dem Fahrzeug verbunden werden kann und damit Armaturenfunktionen erweitert werden. Die wunderschöne „Sabbia Namib“ Lackierung ist der Moto Guzzi V85 TT Travel exklusiv gewidmet.

 

 

Artikel lesen ›

5.11.2019

MV Agusta Rush 1000 Motorrad von schräg rechts vorne am Montageständer

MV Agusta Rush 1000Schöne Schubkarre

Auf Basis der brandneuen Brutale 1000 RR mit 208 PS Spitzenleistung kündigt MV Agusta im Rahmen der EICMA 2019 einen noch atemberaubenderen Ableger mit dem klingenden Namen Rush 1000 an. Die Serienproduktion des Hyper-Naked-Bikes soll angeblich schon in den nächsten Monaten starten. Die LED-Scheinwerfereinheit ist von der exklusiven RVS #1 inspiriert. Flächiger Einsatz von Carbon und CNC-gefrästen Teilen dominiert aus jedem Blickwinkel den Auftritt der spektakulären Rush 1000. Das außergewöhnliche Scheiben-Hinterrad zur Aerodynamik-Optimierung findet man im Rennsport vorwiegend am Drag-Strip, bei der Rush 1000 besteht es aus einer geschmiedeten Alufelge mit Carbon-Innenabdeckung. Zum Kontrast kommen beim nicht minder hochwertigen Vorderrad für leichtere Optik vergleichsweise konventionelle Speichen zum Einsatz. Die handgefertige SC Project Titan-Auspuffanlage wird ausschließlich bei der Rush 1000 montiert, die Fahrzeugelektronik wurde daher speziell an dieses Abgassystem angepasst. Abgesehen davon teilt sich die Rush 1000 ihren Antrieb und die smarten Öhlins-Fahrwerkskomponenten mit der Brutale 1000 RR 2020.

Artikel lesen ›

5.11.2019

Suzuki V-Strom 1050/XT 2020Comeback of DR BIG

Wie erwartet präsentiert Suzuki auf der EICMA 2019 die lange ersehnte Überarbeitung der hubraumstarken V-Strom. Die neue, Euro-5-konforme V-Strom 1050 hat an Leistung gewonnen und nimmt Stylinganleihen bei der kultigen „DR Big“. Vor allem der Entenschnabel samt eckigem Scheinwerfer soll an den Super-Single erinnern. Ziel des Updates war es die bisherige V-Strom 1000 sportlicher, komfortabler, aber auch sicherer zu machen. Das Ergebnis ist die neue Suzuki V-Strom 1050, wie gewohnt in einer Standard- und einer XT-Version verfügbar.

Obwohl die neue V-Strom die Zahl 1050 in der Typenbezeichnung trägt, hat sich an den 1037 Kubik Hubraum des V-Twins nichts geändert. Trotzdem konnte der charismatische Zweizylinder von 100 auf knapp 108 PS bei nun 8.500 Touren zulegen. Das maximale Drehmoment beträgt nun 100 Nm bei 6.000 U/min – bisher waren es 101 Nm bei nur 4000 U/min. Offenbar liebt die neue V-Strom-Generation höhere Drehzahlen. Ein größerer Wasserkühler und ein in den Kühlkreislauf eingebundener Ölfiltersockel sollen selbst bei Touren in heißen Reisedestinationen für Hitzebeständigkeit sorgen. Für mehr Schutz vor Defekten verpasst Suzuki der V-Strom auch einen neuen Kupplungsdeckel sowie der 247 Kilo schweren XT-Version einen Aluminium-Motorschutz. Der Alurahmen bleibt für 2020 unangetastet, auch die Schwinge wurde nicht modifiziert. In gewohnter Tradition setzt Suzuki bei den Rädern der 236 Kilo leichten Basis-V-Storm auf Gussfelgen, die XT rollt ab Werk auf Drahtspeichenfelgen für Schlauchlosreifen. Erstbereifung sind Bridgestone Battlax Adventure A41-Pneus in den Dimensionen 110/90-19 und 150/70-17.

Artikel lesen ›

4.11.2019

Die neue Honda CBR1000RR-R Fireblade SP Modelljahr 2020 von vorne

Honda CBR1000RR-R FirebladeDie neue Macht mit 217 PS

Eigentlich ist es noch gar nicht lange her, dass Honda das letzte Mal eine brandneue Fireblade präsentiert hat: erst seit 2017 ist die aktuelle CB1000RR mit Typenkürzel SC77 am Markt, jetzt wird sie nach nur drei Jahren eingestellt. Zur Ablöse tritt keineswegs nur ein Facelift-Modell mit technischem Update an, sondern ein von Grund auf neu konzipiertes Superbike – das nun CBR1000RR-R Fireblade heißt. Mit der „dreifach-R“ Fireblade scheint das Zeitalter von freundlicher Harmonie endgültig vorbei zu sein, denn Honda präsentiert einen kompromisslos auf Rennstreckeneinsatz getrimmten Racing-Boliden, der mit sagenhaften 217 PS die japanische Superbike-Konkurrenz in Sachen Performance in den Schatten stellt und die seit 1992 bestehende Fireblade-Legende würdig fortführen soll.
Motor- und Chassis-Technologien wurden vom straßenzugelassenen, streng limitierten MotoGP-Bike-Ableger RC213V-S (damals knapp 190.000 Euro) übernommen, ergänzt durch aerodynamische Lösungen des reinrassigen, aktuellen Moto-GP-Rennbikes RC213V.

Zwar hat sich das hartnäckige Gerücht nicht bestätigt, dass das Honda-Flaggschiff zukünftig von einem V4-Triebwerk befeuert wird, der neue Reihen-Vierzylinder nutzt jedoch viele Technologien aus dem RC213V-S-Antrieb. „Wir haben uns entschieden die Vierzylinder-Reihenmotor-Konfiguration und gleichmäßige Zündabstände beizubehalten, da uns dieses Layout die größten Freiheiten beim Packaging und der Höchstleitung bietet sowie eine leichte Kontrolle ermöglicht. Wir sind davon überzeugt, dass alle Fahrer mit unserer neuen CBR1000RR-R ein ganz neues Leistungsniveau erleben können. Sie ist eine Maschine, die auf der Rennstrecke wirklich in ihrem Element ist", erläutert Y. Ishikawa, Large Project Leader der neuen Fireblade 2020.


Artikel lesen ›

4.11.2019

Honda Rebel Modelljahr 2020 in Blau schräg von vorne

Honda Rebel 2020Mehr Luxus am Bobber

Mit der Rebel hat Honda vor drei Jahren eine echte Punktlandung absolviert: Der smarte, einfach zu fahrende und günstige Bobber hat nicht nur unter A2-Führerscheinbesitzern viele Freunde gefunden. Die Highlights: angenehme Fahrbarkeit, extrem niedrige Sitzhöhe (690 Millimeter), solide Verarbeitung, wenig Gewicht (191 Kilo vollgetankt) und insgesamt ein hübscher Look im zeitgemäßen Bobber-Style.

Für das Modelljahr 2020 erfährt die Honda Rebel nun eine ziemlich umfassende Aufwertung. Wichtigster Punkt: Sie erhält eine Voll-LED-Lichtanlage. Sowohl der runde Scheinwerfer als auch das neue Hecklicht arbeiten also mit LED-Technologie. Aber nicht nur: Auch die Mini-Blinker, die nun das Standlicht integrieren, besitzen LEDs.

Mindestens ebenso wichtig und ein kleiner Kritikpunkt beim ursprünglichen Modell: Die Honda Rebel besitzt nun auch eine Ganganzeige im LC-Display. Dazu kommt noch eine Verbrauchsanzeige. Letztlich soll auch noch der tief liegende Sattel um eine Spur komfortabler geworden sein.

Auch technisch hat sich an der Honda Rebel 2020 einiges getan. Der Zweizylindermotor mit 471 Kubikzentimeter wurde an die Euro-5-Norm angepasst, was unter anderem dank eines neuen Schalldämpfers mit Abgassensor geschah. Die Motorleistung blieb dabei unverändert: Wir halten weiterhin bei 34 kW/46 PS und einem maximalen Drehmoment von 43 Newtonmeter. Darüber hinaus wurde die Kupplung mit einer Anti-Hopping- und Assist-Funktion ergänzt, was die benötigten Handkräfte um rund ein Drittel verringern soll. Und schließlich wurde auch das Fahrwerk neu justiert: Gabel und Federbeine erhielten neue Abstimmungen, was das Fahrerlebnis nochmals komfortabler machen soll.

Weil das Customizen auch in der A2-Klasse ein Thema ist, hat Honda schließlich auch das werkseitig verfügbare Zubehörprogramm ausgeweitet. Neben neuen Einzelteilen (neuer Gepäckträger, Rückenlehne etc.) wird auch erstmals ein Paket angeboten, das aus einer Scheinwerfermaske, schwarzen Faltenbälgen an der Gabel und einem Sitz mit Ziernähten in Diamantenform besteht.

Die neue Honda Rebel 2020 wird in zwei Farben verfügbar sein: Matte Axis Grey Metallic und Matte Jeans Blue Metallic.

 

Artikel lesen ›

29.10.2019

Die Indian Challenger von vorne.

Indian ChallengerBöser Bagger

„Die Indian Challenger bietet ein neues Leistungsniveau für Fahrer, die verstehen, dass die scheinbar kleinen Details einen großen Unterschied machen“, erklärt Reid Wilson, Vice President of Indian Motorcycle. Der brandneue PowerPlus-Motor, Indians erster flüssigkeitsgekühlter Big Twin, hat einen Hubraum von 1769 ccm, eine Spitzenleistung von 122 PS und ein gigantisches Drehmoment von 178 Nm. Obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder zählen ebenso zum Gesamtpaket wie drei wählbare Fahrmodi.

Der neue Antriebsstrang verfügt über ein Sechsganggetriebe mit echtem Overdrive für entspanntes Cruisen und Reisen. Zur Serienausstattung zählen ein Tempomat, Voll-LED-Beleuchtung, ABS, schlüssellose Zündung und wetterfeste Satteltaschen mit über 68 Litern Stauraum. Darüber hinaus will die Challenger dank leichtem Aluminiumgussrahmen, Upside down-Gabel sowie hydraulisch verstellbarem FOX-Federbein ein konkurrenzloses Handling und höchste Stabilität bieten. Radial montierte Brembo-Bremsen sorgen für sichere Verzögerung, die neuen leistungsstarken Metzeler Cruistec-Reifen für besten Grip und ein agiles Handling. Windschutzscheibe und Lüftungsöffnungen an der am Rahmen montierten Verkleidung sind verstellbar.

Artikel lesen ›

24.10.2019

Dainese Custom WorksKleider machen Leute

Hand aufs Herz: Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum Valentino Rossi und Co. in ihrer Lederkombi immer besser aussehen als wir Otto-Normal-Motorradfahrer? Nie schlägt des Doktors Gewand Fledermaus-Falten, nie schnürt die Panier ein wie einen Selchroller. Ungerecht. Vielleicht liegt es am täglichen Konditionstraining, den schweißtreibenden Stunden in der Kraftkammer oder vielleicht an einem lausigen Pasta-Koch in der Hospitality. Mit ziemlicher Sicherheit spielt es aber eine Rolle, dass Herr Rossi bei der Dainese-Racing-Abteilung exklusive Lederkombis ausfasst, an die konventionelle Stangenware nicht herankommt.

Am 2. November in Wien und am 14. Dezember in Graz bietet sich im Dainese Flagshipstore bei den „Dainese Maßtagen“ eine ideale Gelegenheit, sich den Traum von der perfekt passenden Lederkombi im individuellen Wunschdesign zu erfüllen. So kann man den MotoGP-Profis zumindest in der Schönheits-Wertung bald Konkurrenz machen. Ein Luxus, der mittlerweile tatsächlich leistbar geworden ist: zum Listenpreis der Dainese-Lederkombi (derzeit 899,95 bis 2399,95 Euro) addieren sich gegebenenfalls 599,95 Euro für die Maßanfertigung und/oder 499,95 Euro für die Wunschfarbe(n) – Logo-Applikationen werden detailgenau aus Leder gefertigt und kosten im Normalfall zwischen 29 und 59 Euro pro Stück. Bedruckt wird Leder bei Dainese übrigens nur in Sonderfällen, da diese Technik in punkto Haltbarkeit nicht mit der Fertigungsqualität aus widerstandsfähiger Rinderhaut mithalten kann.


Artikel lesen ›

11.10.2019

BMW R 1800 C als Erprobungsfahrzeug mit Seitentaschen, noch halb von einem blauen Tauch verdeckt

Erwischt: BMW R 1800 CBayrischer Cowboy gesichtet!

  • Serienversion des Concept R18
  • Größter Motorradmotor in BMWs Historie
  • Zunächst drei Versionen erhältlich

Seit einigen Jahren bereits spielt BMW mit dem Gedanken wieder in den lukrativen Markt der großen Cruiser einzusteigen, nachdem der erste Versuch der Bayern mit dem Modell R 1200 C Anfang des Jahrtausends gescheitert war.

Um der Übermacht des Marktführers Harley-Davidson zu begegnen experimentierte man zunächst mit einem Konzept, das eine Verwendung eines auf 1,35 Liter Hubraum erweiterten Motors aus des R nineT vorsah, später spielte man mit der Idee diesen Motor um einen Kompressor zu erweitern, schlussendlich jedoch entschied man sich einen komplett neuen, einmal mehr luftgekühlten Boxermotor mit satten 1,8 Litern Hubraum zu entwickeln und mit ihm einen Cruiser im Rahmen der BMW-Heritage-Reihe an der Seite der R nineT-Familie auf den Markt zu bringen.

Die erste Idee wurde als Concept R18 im Frühjahr präsentiert – wir waren live mit dabei, die Reportage findet ihr hier – und nun können wir dank unserer Erlkönig-Sniper einen ersten Blick auf das Serienmodell werfen: Die Designessenz scheint unverändert vom Studienbike übernommen worden zu sein. So fallen am Motorrad der tropfenförmige Tank ebenso ins Auge wie die gerade Linie, die dieser zusammen mit dem Rahmen vom Lenkkopf bis zur Hinterradaufnahme bildet. Diese Details werden jedoch übertrumpft von den massigen Zylindern des neuen luftgekühlten Boxermotors der, selbstverständlich, mit elektronischer Einspritzung kommt anstatt des Vergasers vom Concept Bike. Auch grundsätzlich ist bei der R 1800 C, so ein möglicher Name, mit der neuesten Elektronik in Form von verschiedenen Motormappings, Traktionskontrolle und Kurven-ABS zu rechnen. Über die genaue Leistung lässt sich nur spekulieren, jedoch steht in diesem Segment ohnehin Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen deutlich im Vordergrund.

Artikel lesen ›

11.10.2019

Die Triumph Street Triple RS 2020 auf der Rennstrecke von Cartagena.

Triumph Street Triple RS 2020 TestBeideskönner

Triumph unterzieht sein sportlichstes Mittelklasse-Naked-Bike keiner Generalüberholung, sondern eher einer Frischzellenkur. Das sieht man ihr auch an: Lediglich die wieder insektoider geformten Doppelscheinwerfer mit aggressiv hochgezogenen Tagfahrlichtern und das leicht geänderte Flyscreen darüber lassen auch beim schnellen Blick das Neue erkennen. Zwar wurden auch die wenigen anderen Verkleidungsteile und die Lackierung überarbeitet, außer echte Kenner werden die Veränderungen aber kaum jemandem auffallen. Eine hinzugekommene Carbonendkappe am kurzen Bürzel der neuen Abgasanlage wird da schon eher wahrgenommen. Da die Euro5-Norm noch nur für die Schadstoff-Emissionen, nicht aber für die Lautstärke gilt, geht der Sound des 765-Dreizylinders noch in Ordnung, das könnte sich in ein paar Jahren aber ändern. 

Leistungseinbußen sind ebenfalls noch keine zu vermelden. Die Spitzenleistung liegt nach wie vor bei 123 PS, das Drehmoment hat sogar um 2 Newtonmeter zugelegt und steht nun bei 79 - allerdings bei bereits 9350 statt 11.000 Touren! Genau darin liegt die neue Stärke des Triples, an dem angeblich auch Moto2-Ingenieure aktiv mitgearbeitet haben. In der Drehzahl"-Mitte" um die 8000 Touren sollen Leistung und Drehmoment um je 9% zugelegt haben. Zudem wurde das Getriebe neu abgestimmt, der Motor feingearbeitet und ein vollwertiger, hervorragend funktionierender Schaltautomat verbaut. Die Bedienung der drehmomentuntertützten Anti-Hopping-Kupplung macht aber auch Freude.

Artikel lesen ›

9.10.2019

" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>
Kawasaki Z H2 Supercharge in der Seitenansicht grün

Kawasaki Z H2 SuperchargeDie Naked-Rakete kommt!

Seit 2015 ist der Kompressor-Supersportler Kawasaki Ninja H2 nun auf den Markt, darauf folgte der Sporttourer namens H2 SX – und 2020 ergänzt nun endlich das Naked Bike mit Kompressor-Schub die Familie. Ein Name für den neuen Star ist seit haute auch bekannt: Z H2 Supercharge. Die Enthüllung wird am 23. Oktober anlässlich der Tokyo Motor Show stattfinden, wir zeigen hier einen offiziellen Teaser, in dem man schon die Seitenansicht der Rakete erkennt. Daran lässt sich gut ablesen, dass die Z H2 Supercharge ein waschechtes Naked Bike sein wird, mit recht voluminösem Tank, spitzem Heck und einer Lichtmaske, die an die zuletzt präsentierten Z-Modelle erinnert, vor allem an die Z900.

Wie viel Leistung hier zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen. Wir rechnen allerdings damit, dass Kawasaki die Power ungefähr auf dem Niveau von Ninja und SX belässt, also bei 200 PS. Wird sicher auch davon abhängen, wie sehr sich hier die Euro-5-Norm bemerkbar macht, die für neue Modelle ja bereits ab 2020 gilt. Bei allen bisher schon veröffentlichen Euro-5-Modellen mussten wir allerdings keine Abstriche verzeichnen, hoffen wir also, dass es auch bei Kawasaki ohne Leistungseinbußen vonstatten geht. Aber auch wenn ein paar PS auf der Strecke bleiben, wird die Z H2 Supercharge wohl die Rolle der stärksten Serien-Z aller Zeiten einnehmen.

Kawasaki tritt jedenfalls selbstbewusst auf und spricht davon, dass der 23. Oktober ein Meilenstein in der Geschichte der Z-Familie darstellen wird. Die neue dramatische Z werde eine lang erwartete Morgendämmerung in der hart umkämpften Kategorie der Supernakeds einläuten, heißt es nicht ohne Pathos. Wir sind mehr als gespannt – und wissen am 23. Oktober mehr.

Artikel lesen ›

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.