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20.11.2019

Die neue Triumph Rocket 3 R Modelljahr 2020 in Rot und in der Kurve schräg von vorne

Triumph Rocket 3 im TestGrößer ist böser

Die Frage stellt Triumph selbst während der Präsentation der neuen Rocket 3: Warum baut man so ein Motorrad – mit 2,5 Liter Hubraum und 221 Newtonmeter Drehmoment? Die Antwort lautet ganz simpel: Warum sollte man nicht? Wenn man die Möglichkeiten hat, dazu Ingenieure mit Visionen und Sinn für Verrücktheiten, dann wird man ja wohl die technischen Grenzen ausloten und ein Motorrad auf die Beine stellen dürfen, das in Zeiten der oft aufgesetzten Bescheidenheit ein politisch vielleicht nicht ganz korrektes, aber umso unterhaltsameres Statement abgibt.

Bevor wir gleich direkt zu den Fahreindrücken aus unseren ersten Tests kommen, noch eine Bemerkung vorab. Wir haben die wichtigsten Infos bereits in einem Artikel zusammengefasst, ihr findet also die Basis-Facts hier. Die technischen Daten und Preise für Österreich sowie Deutschland befinden sich im Anschluss an diese Geschichte unten. 

Und jetzt gleich direkt hinauf auf die beiden Modelle und hinaus in die Wunderwelt von Teneriffa, wo wir die Rocket 3 bei perfekten Bedingungen ausgiebig testen durften. Die Testroute führte einmal mehr hinauf auf weit über 2000 Meter Seehöhe, nah an den majestätischen Vulkan Pico del Teide, der sich nur um ein Alzerl (70 Höhenmeter) weniger weit in die Höhe streckt als unser Großglockner.

Wir beginnen zuerst mit der Rocket 3 GT und fühlen uns sofort gut aufgehoben. Die Sitzposition ist mit ziemlich weit nach vorne gestreckten Beinen klar dem Crusier-Segment zugeordnet, dazu passen der angenehm gekröpfte Lenker, die niedrige Sitzhöhe (750 Millimeter) und der weiche Sattel, der einem aber auch einen guten Halt im Lendenbereich gibt. Und den braucht man auch. Wenn man zum ersten Mal den Hahn aufdreht, dann schwappt nämlich nicht nur das Hirn ins Hinterzimmer, sondern man würde auch glatt vom Sattel gerissen, gäbe es nicht diese Einfassung am hinteren Ende. So versteht man dann auch schnell die Ausstattung der GT mit einer höhenverstellbaren Sozius-Lehne: Wenn 221 Newtonmeter an der Ampel anrauchen, könnte man leicht des Passagiers verlustig gehen.

Diese unglaubliche Performance in den unteren Gängen war zwar angesichts der Papierform erwartbar, überrascht aber dennoch – und macht süchtig. Mindestens ebenso überraschend ist die Tatsache, wie angenehm der Motor am Gas hängt: direkt, aber kultiviert, mit ganz geringen Lastwechselreaktionen und perfekter Dosierbarkeit. Dazu gibt’s eine rauhe, tiefe Soundkulisse, die ebenfalls niemals aufdringlich wird – und ihre schönsten Töne entfaltet, wenn man bergab die Drosselklappe schließt. Ein kleines Handicap könnte lediglich der Spritverbrauch sein, dessen WMTC-Wert schon 6,82 Liter beträgt. Bei unserer — zugebenerweise sehr flotten – Ausfahrt legte auch die Tankuhr ein hohes Tempo vor, der Durschnittsverbrauchswert laut Display lag bei 7,8 Liter. 

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19.11.2019

Arai Concept-X Retro-Helm.

Motorradhelme 2020: Arai Concept-XHochklassiger Heritage

Auf der größten Motorradmesse der Welt in Mailand präsentierte Arai einen neuen Retro-Helm, der nicht nur sicherheitstechnisch in dieser Klasse neue Maßstäbe setzen, sondern auch einen eigenen Stil prägen will. Die Japaner orientierten sich bei der Gestaltung nicht am Design der Sechziger oder Siebziger, sondern an den weitgehend nüchternen, wenig romantischen Achtzigern.

Die Form des Concept-X ist eher schlicht, ein wenig klobig und erinnert an so manchen Helm aus den legendären Science-Fiction-Filmen dieser Zeit. Der Kinnteil fällt massiver aus als bei den meisten vergleichbaren Modellen und an der glatten Schale finden sich wie bei Arai typisch kaum auffällige Details, Spoiler oder Lüftungsschieber. Stattdessen werden die Einlassöffnungen am Mund innen geöffnet und geschlossen, weitere Klappen sind direkt am Visier angebracht. An erster Stelle steht eben auch hier die Sicherheit. Neben einigen einfärbigen sowie sehr auffälligen Designs, gibt es auch ganz klassische Varianten mit den Initialen des Firmengründers. Wir werden den Concept-X kommende Saison bestimmt ausgiebig testen.

Preise ab 579,00 €

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7.11.2019

BMW R 18 /2 in Rot fahrend vor städtischer Kulisse von links nach rechts

BMW R 18 /2Bayrischer Performance-Cruiser

Spannender Eicma-Nachschlag: BMW hat hier nämlich eine neue Spielart des kommenden großen Cruiser präsentiert – ohne ihn wirklich zu präsentieren. Er wurde nämlich nur im Bild gezeigt, aber nicht ausgestellt.

Seltsam, seltsam, immerhin ist dieses neue Concept überaus spannend. Es heißt R 18 /2 (sprich: Strich-Zwei) und stellt eine verschärfte Version der im Frühsommer 2019 präsentierten R 18 dar. BMW selbst bezeichnet die Strich-Zwei als Performance-Cruiser, was angesichts der Silhouette und der zu erwartenden Motor-Power wohl gerechtfertigt sein dürfte. Kennzeichen dieses Konzepts sind die kleine Scheinwerferverkleidung, die in Schwarz gehaltenen Zylinder, die knappen Kotflügel vorne und hinten sowie die auffällige Lackierung in „Candy Apple Red Metallic“.

Auch die BMW R 18 /2 verfügt als Eyecatcher über die offen liegende, glänzende Kardanwelle, die am späteren Serienbike ebenfalls zu finden sein soll. Dazu kommen hier eine 19/16-Zoll-Mischbereifung und High-Performance-Bremssättel von Brembo zum Einsatz; beides soll die Dragster-Anmutung erhöhen. Ergänzend gibt’s eine sportlich geschnittene Edelstahl-Auspuffanlage von Hattech.

Mit diesem weiteren Konzept will uns BMW offenbar die Wartezeit auf die Serienbikes verkürzen und die Spannung hochhalten. Immerhin dauert es wohl noch rund ein Dreivierteljahr, bis die R 18 in finaler Form und offenbar zunächst in zwei Spielarten zu den Händlern rollt. Im Spätsommer 2020 soll es soweit sein. Wir bleiben dran!

PS: Hier findet ihr einen Erlkönig der R 18 (oder R 1800 ?) mit Seitentaschen, an der man auch schon das finale Heck einer der geplanten Modellversionen erkennt!

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6.11.2019

Moto Guzzi V85 TT Travel 2020Volles Ornat

Während unseres Dauertests haben wir vergangene Saison der Moto Guzzi V85 TT einen großen Teil unserer Aufmerksamkeit gewidmet und auf der italienischen Reiseenduro-Bellezza mit luftgekühltem 853-Kubik-V-Twin und 80 PS tausende Kilometer abgespult. Obendrein haben wir üppig Zubehör an das Italo-Adventurebike geschraubt und in der Praxis ausprobiert. Das kann man sich 2020 beinahe sparen, wenn man ab Werk zur neuen, reisebereiten „Travel“ Ausstattungsvariante der V 85 TT greift. Sie hat serienmäßig eine 60 Prozent höhere Touring-Windschutzscheibe, ein Paar Seitenkoffer mit großem Volumen (37 und 27,5 Liter), einen Satz Heizgriffe, ein Paar zusätzliche LED-Scheinwerfer und die Multimedia-Plattform Moto Guzzi MIA, mit der das Smartphone mit dem Fahrzeug verbunden werden kann und damit Armaturenfunktionen erweitert werden. Die wunderschöne „Sabbia Namib“ Lackierung ist der Moto Guzzi V85 TT Travel exklusiv gewidmet.

 

 

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5.11.2019

MV Agusta Rush 1000 Motorrad von schräg rechts vorne am Montageständer

MV Agusta Rush 1000Schöne Schubkarre

Auf Basis der brandneuen Brutale 1000 RR mit 208 PS Spitzenleistung kündigt MV Agusta im Rahmen der EICMA 2019 einen noch atemberaubenderen Ableger mit dem klingenden Namen Rush 1000 an. Die Serienproduktion des Hyper-Naked-Bikes soll angeblich schon in den nächsten Monaten starten. Die LED-Scheinwerfereinheit ist von der exklusiven RVS #1 inspiriert. Flächiger Einsatz von Carbon und CNC-gefrästen Teilen dominiert aus jedem Blickwinkel den Auftritt der spektakulären Rush 1000. Das außergewöhnliche Scheiben-Hinterrad zur Aerodynamik-Optimierung findet man im Rennsport vorwiegend am Drag-Strip, bei der Rush 1000 besteht es aus einer geschmiedeten Alufelge mit Carbon-Innenabdeckung. Zum Kontrast kommen beim nicht minder hochwertigen Vorderrad für leichtere Optik vergleichsweise konventionelle Speichen zum Einsatz. Die handgefertige SC Project Titan-Auspuffanlage wird ausschließlich bei der Rush 1000 montiert, die Fahrzeugelektronik wurde daher speziell an dieses Abgassystem angepasst. Abgesehen davon teilt sich die Rush 1000 ihren Antrieb und die smarten Öhlins-Fahrwerkskomponenten mit der Brutale 1000 RR 2020.

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5.11.2019

Suzuki V-Strom 1050/XT 2020Comeback of DR BIG

Wie erwartet präsentiert Suzuki auf der EICMA 2019 die lange ersehnte Überarbeitung der hubraumstarken V-Strom. Die neue, Euro-5-konforme V-Strom 1050 hat an Leistung gewonnen und nimmt Stylinganleihen bei der kultigen „DR Big“. Vor allem der Entenschnabel samt eckigem Scheinwerfer soll an den Super-Single erinnern. Ziel des Updates war es die bisherige V-Strom 1000 sportlicher, komfortabler, aber auch sicherer zu machen. Das Ergebnis ist die neue Suzuki V-Strom 1050, wie gewohnt in einer Standard- und einer XT-Version verfügbar.

Obwohl die neue V-Strom die Zahl 1050 in der Typenbezeichnung trägt, hat sich an den 1037 Kubik Hubraum des V-Twins nichts geändert. Trotzdem konnte der charismatische Zweizylinder von 100 auf knapp 108 PS bei nun 8.500 Touren zulegen. Das maximale Drehmoment beträgt nun 100 Nm bei 6.000 U/min – bisher waren es 101 Nm bei nur 4000 U/min. Offenbar liebt die neue V-Strom-Generation höhere Drehzahlen. Ein größerer Wasserkühler und ein in den Kühlkreislauf eingebundener Ölfiltersockel sollen selbst bei Touren in heißen Reisedestinationen für Hitzebeständigkeit sorgen. Für mehr Schutz vor Defekten verpasst Suzuki der V-Strom auch einen neuen Kupplungsdeckel sowie der 247 Kilo schweren XT-Version einen Aluminium-Motorschutz. Der Alurahmen bleibt für 2020 unangetastet, auch die Schwinge wurde nicht modifiziert. In gewohnter Tradition setzt Suzuki bei den Rädern der 236 Kilo leichten Basis-V-Storm auf Gussfelgen, die XT rollt ab Werk auf Drahtspeichenfelgen für Schlauchlosreifen. Erstbereifung sind Bridgestone Battlax Adventure A41-Pneus in den Dimensionen 110/90-19 und 150/70-17.

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4.11.2019

Die neue Honda CBR1000RR-R Fireblade SP Modelljahr 2020 von vorne

Honda CBR1000RR-R FirebladeDie neue Macht mit 217 PS

Eigentlich ist es noch gar nicht lange her, dass Honda das letzte Mal eine brandneue Fireblade präsentiert hat: erst seit 2017 ist die aktuelle CB1000RR mit Typenkürzel SC77 am Markt, jetzt wird sie nach nur drei Jahren eingestellt. Zur Ablöse tritt keineswegs nur ein Facelift-Modell mit technischem Update an, sondern ein von Grund auf neu konzipiertes Superbike – das nun CBR1000RR-R Fireblade heißt. Mit der „dreifach-R“ Fireblade scheint das Zeitalter von freundlicher Harmonie endgültig vorbei zu sein, denn Honda präsentiert einen kompromisslos auf Rennstreckeneinsatz getrimmten Racing-Boliden, der mit sagenhaften 217 PS die japanische Superbike-Konkurrenz in Sachen Performance in den Schatten stellt und die seit 1992 bestehende Fireblade-Legende würdig fortführen soll.
Motor- und Chassis-Technologien wurden vom straßenzugelassenen, streng limitierten MotoGP-Bike-Ableger RC213V-S (damals knapp 190.000 Euro) übernommen, ergänzt durch aerodynamische Lösungen des reinrassigen, aktuellen Moto-GP-Rennbikes RC213V.

Zwar hat sich das hartnäckige Gerücht nicht bestätigt, dass das Honda-Flaggschiff zukünftig von einem V4-Triebwerk befeuert wird, der neue Reihen-Vierzylinder nutzt jedoch viele Technologien aus dem RC213V-S-Antrieb. „Wir haben uns entschieden die Vierzylinder-Reihenmotor-Konfiguration und gleichmäßige Zündabstände beizubehalten, da uns dieses Layout die größten Freiheiten beim Packaging und der Höchstleitung bietet sowie eine leichte Kontrolle ermöglicht. Wir sind davon überzeugt, dass alle Fahrer mit unserer neuen CBR1000RR-R ein ganz neues Leistungsniveau erleben können. Sie ist eine Maschine, die auf der Rennstrecke wirklich in ihrem Element ist", erläutert Y. Ishikawa, Large Project Leader der neuen Fireblade 2020.


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4.11.2019

Honda Rebel Modelljahr 2020 in Blau schräg von vorne

Honda Rebel 2020Mehr Luxus am Bobber

Mit der Rebel hat Honda vor drei Jahren eine echte Punktlandung absolviert: Der smarte, einfach zu fahrende und günstige Bobber hat nicht nur unter A2-Führerscheinbesitzern viele Freunde gefunden. Die Highlights: angenehme Fahrbarkeit, extrem niedrige Sitzhöhe (690 Millimeter), solide Verarbeitung, wenig Gewicht (191 Kilo vollgetankt) und insgesamt ein hübscher Look im zeitgemäßen Bobber-Style.

Für das Modelljahr 2020 erfährt die Honda Rebel nun eine ziemlich umfassende Aufwertung. Wichtigster Punkt: Sie erhält eine Voll-LED-Lichtanlage. Sowohl der runde Scheinwerfer als auch das neue Hecklicht arbeiten also mit LED-Technologie. Aber nicht nur: Auch die Mini-Blinker, die nun das Standlicht integrieren, besitzen LEDs.

Mindestens ebenso wichtig und ein kleiner Kritikpunkt beim ursprünglichen Modell: Die Honda Rebel besitzt nun auch eine Ganganzeige im LC-Display. Dazu kommt noch eine Verbrauchsanzeige. Letztlich soll auch noch der tief liegende Sattel um eine Spur komfortabler geworden sein.

Auch technisch hat sich an der Honda Rebel 2020 einiges getan. Der Zweizylindermotor mit 471 Kubikzentimeter wurde an die Euro-5-Norm angepasst, was unter anderem dank eines neuen Schalldämpfers mit Abgassensor geschah. Die Motorleistung blieb dabei unverändert: Wir halten weiterhin bei 34 kW/46 PS und einem maximalen Drehmoment von 43 Newtonmeter. Darüber hinaus wurde die Kupplung mit einer Anti-Hopping- und Assist-Funktion ergänzt, was die benötigten Handkräfte um rund ein Drittel verringern soll. Und schließlich wurde auch das Fahrwerk neu justiert: Gabel und Federbeine erhielten neue Abstimmungen, was das Fahrerlebnis nochmals komfortabler machen soll.

Weil das Customizen auch in der A2-Klasse ein Thema ist, hat Honda schließlich auch das werkseitig verfügbare Zubehörprogramm ausgeweitet. Neben neuen Einzelteilen (neuer Gepäckträger, Rückenlehne etc.) wird auch erstmals ein Paket angeboten, das aus einer Scheinwerfermaske, schwarzen Faltenbälgen an der Gabel und einem Sitz mit Ziernähten in Diamantenform besteht.

Die neue Honda Rebel 2020 wird in zwei Farben verfügbar sein: Matte Axis Grey Metallic und Matte Jeans Blue Metallic.

 

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24.10.2019

Dainese Custom WorksKleider machen Leute

Hand aufs Herz: Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum Valentino Rossi und Co. in ihrer Lederkombi immer besser aussehen als wir Otto-Normal-Motorradfahrer? Nie schlägt des Doktors Gewand Fledermaus-Falten, nie schnürt die Panier ein wie einen Selchroller. Ungerecht. Vielleicht liegt es am täglichen Konditionstraining, den schweißtreibenden Stunden in der Kraftkammer oder vielleicht an einem lausigen Pasta-Koch in der Hospitality. Mit ziemlicher Sicherheit spielt es aber eine Rolle, dass Herr Rossi bei der Dainese-Racing-Abteilung exklusive Lederkombis ausfasst, an die konventionelle Stangenware nicht herankommt.

Am 2. November in Wien und am 14. Dezember in Graz bietet sich im Dainese Flagshipstore bei den „Dainese Maßtagen“ eine ideale Gelegenheit, sich den Traum von der perfekt passenden Lederkombi im individuellen Wunschdesign zu erfüllen. So kann man den MotoGP-Profis zumindest in der Schönheits-Wertung bald Konkurrenz machen. Ein Luxus, der mittlerweile tatsächlich leistbar geworden ist: zum Listenpreis der Dainese-Lederkombi (derzeit 899,95 bis 2399,95 Euro) addieren sich gegebenenfalls 599,95 Euro für die Maßanfertigung und/oder 499,95 Euro für die Wunschfarbe(n) – Logo-Applikationen werden detailgenau aus Leder gefertigt und kosten im Normalfall zwischen 29 und 59 Euro pro Stück. Bedruckt wird Leder bei Dainese übrigens nur in Sonderfällen, da diese Technik in punkto Haltbarkeit nicht mit der Fertigungsqualität aus widerstandsfähiger Rinderhaut mithalten kann.


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11.10.2019

BMW R 1800 C als Erprobungsfahrzeug mit Seitentaschen, noch halb von einem blauen Tauch verdeckt

Erwischt: BMW R 1800 CBayrischer Cowboy gesichtet!

  • Serienversion des Concept R18
  • Größter Motorradmotor in BMWs Historie
  • Zunächst drei Versionen erhältlich

Seit einigen Jahren bereits spielt BMW mit dem Gedanken wieder in den lukrativen Markt der großen Cruiser einzusteigen, nachdem der erste Versuch der Bayern mit dem Modell R 1200 C Anfang des Jahrtausends gescheitert war.

Um der Übermacht des Marktführers Harley-Davidson zu begegnen experimentierte man zunächst mit einem Konzept, das eine Verwendung eines auf 1,35 Liter Hubraum erweiterten Motors aus des R nineT vorsah, später spielte man mit der Idee diesen Motor um einen Kompressor zu erweitern, schlussendlich jedoch entschied man sich einen komplett neuen, einmal mehr luftgekühlten Boxermotor mit satten 1,8 Litern Hubraum zu entwickeln und mit ihm einen Cruiser im Rahmen der BMW-Heritage-Reihe an der Seite der R nineT-Familie auf den Markt zu bringen.

Die erste Idee wurde als Concept R18 im Frühjahr präsentiert – wir waren live mit dabei, die Reportage findet ihr hier – und nun können wir dank unserer Erlkönig-Sniper einen ersten Blick auf das Serienmodell werfen: Die Designessenz scheint unverändert vom Studienbike übernommen worden zu sein. So fallen am Motorrad der tropfenförmige Tank ebenso ins Auge wie die gerade Linie, die dieser zusammen mit dem Rahmen vom Lenkkopf bis zur Hinterradaufnahme bildet. Diese Details werden jedoch übertrumpft von den massigen Zylindern des neuen luftgekühlten Boxermotors der, selbstverständlich, mit elektronischer Einspritzung kommt anstatt des Vergasers vom Concept Bike. Auch grundsätzlich ist bei der R 1800 C, so ein möglicher Name, mit der neuesten Elektronik in Form von verschiedenen Motormappings, Traktionskontrolle und Kurven-ABS zu rechnen. Über die genaue Leistung lässt sich nur spekulieren, jedoch steht in diesem Segment ohnehin Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen deutlich im Vordergrund.

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11.10.2019

Die Triumph Street Triple RS 2020 auf der Rennstrecke von Cartagena.

Triumph Street Triple RS 2020 TestBeideskönner

Triumph unterzieht sein sportlichstes Mittelklasse-Naked-Bike keiner Generalüberholung, sondern eher einer Frischzellenkur. Das sieht man ihr auch an: Lediglich die wieder insektoider geformten Doppelscheinwerfer mit aggressiv hochgezogenen Tagfahrlichtern und das leicht geänderte Flyscreen darüber lassen auch beim schnellen Blick das Neue erkennen. Zwar wurden auch die wenigen anderen Verkleidungsteile und die Lackierung überarbeitet, außer echte Kenner werden die Veränderungen aber kaum jemandem auffallen. Eine hinzugekommene Carbonendkappe am kurzen Bürzel der neuen Abgasanlage wird da schon eher wahrgenommen. Da die Euro5-Norm noch nur für die Schadstoff-Emissionen, nicht aber für die Lautstärke gilt, geht der Sound des 765-Dreizylinders noch in Ordnung, das könnte sich in ein paar Jahren aber ändern. 

Leistungseinbußen sind ebenfalls noch keine zu vermelden. Die Spitzenleistung liegt nach wie vor bei 123 PS, das Drehmoment hat sogar um 2 Newtonmeter zugelegt und steht nun bei 79 - allerdings bei bereits 9350 statt 11.000 Touren! Genau darin liegt die neue Stärke des Triples, an dem angeblich auch Moto2-Ingenieure aktiv mitgearbeitet haben. In der Drehzahl"-Mitte" um die 8000 Touren sollen Leistung und Drehmoment um je 9% zugelegt haben. Zudem wurde das Getriebe neu abgestimmt, der Motor feingearbeitet und ein vollwertiger, hervorragend funktionierender Schaltautomat verbaut. Die Bedienung der drehmomentuntertützten Anti-Hopping-Kupplung macht aber auch Freude.

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9.10.2019

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Kawasaki Z H2 Supercharge in der Seitenansicht grün

Kawasaki Z H2 SuperchargeDie Naked-Rakete kommt!

Seit 2015 ist der Kompressor-Supersportler Kawasaki Ninja H2 nun auf den Markt, darauf folgte der Sporttourer namens H2 SX – und 2020 ergänzt nun endlich das Naked Bike mit Kompressor-Schub die Familie. Ein Name für den neuen Star ist seit haute auch bekannt: Z H2 Supercharge. Die Enthüllung wird am 23. Oktober anlässlich der Tokyo Motor Show stattfinden, wir zeigen hier einen offiziellen Teaser, in dem man schon die Seitenansicht der Rakete erkennt. Daran lässt sich gut ablesen, dass die Z H2 Supercharge ein waschechtes Naked Bike sein wird, mit recht voluminösem Tank, spitzem Heck und einer Lichtmaske, die an die zuletzt präsentierten Z-Modelle erinnert, vor allem an die Z900.

Wie viel Leistung hier zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen. Wir rechnen allerdings damit, dass Kawasaki die Power ungefähr auf dem Niveau von Ninja und SX belässt, also bei 200 PS. Wird sicher auch davon abhängen, wie sehr sich hier die Euro-5-Norm bemerkbar macht, die für neue Modelle ja bereits ab 2020 gilt. Bei allen bisher schon veröffentlichen Euro-5-Modellen mussten wir allerdings keine Abstriche verzeichnen, hoffen wir also, dass es auch bei Kawasaki ohne Leistungseinbußen vonstatten geht. Aber auch wenn ein paar PS auf der Strecke bleiben, wird die Z H2 Supercharge wohl die Rolle der stärksten Serien-Z aller Zeiten einnehmen.

Kawasaki tritt jedenfalls selbstbewusst auf und spricht davon, dass der 23. Oktober ein Meilenstein in der Geschichte der Z-Familie darstellen wird. Die neue dramatische Z werde eine lang erwartete Morgendämmerung in der hart umkämpften Kategorie der Supernakeds einläuten, heißt es nicht ohne Pathos. Wir sind mehr als gespannt – und wissen am 23. Oktober mehr.

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7.10.2019

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Triumph Street Triple RS 2020 in grau schräg von vorne

Triumph Street Triple RS 2020Moto2-Naked-Bike

Das Engagement von Triumph in der schnellsten Motorradrennserie der Welt als Motorenlieferant für die Moto2-Klasse trägt erste Früchte im Serienbau. Die Erfahrungen und das im Wettkampf gesammelte Know-How fließen direkt in die Modellentwicklung, von der wir Kunden schließlich profitieren. Die Techniker und Ingenieure aus dem Rennsport geben dabei nicht nur Daten und Fakten weiter, sondern sind persönlich in den Entwicklungsprozess involviert. 

So auch bei der neuesten Evolutionsstufe von Triumphs race-ready Naked Bike Street Triple RS 2020. Hier schaffte man laut Werk den schwierigen Spagat von Euro5-Update bei gleichzeitigem Leistungszuwachs und verbessertem Sound: Der markante Dreiklang soll jetzt noch besser hörbar sein, was auf einen verbesserten Durchfluss der Angasanlage zurückzuführen sein soll. Während die optischen Veränderungen eher im Detail zu suchen sind, wie zum Beispiel den neu gestalteten LED-Doppelscheinwerfern, den Seitenverkleidungen und der Sitzbank-Abdeckung, wurden Motor und Getriebe umfangreich überarbeitet. Völlig neu ist der serienmäßig verbaute Up/Down-Quickshifter, der noch bessere Performance auf der Rennstrecke verspricht.

Die technische Ausstattung liegt wie gewohnt auf höchstem Niveau. Eine Brembo M50-Bremsanlage garantiert beste Verzögerungswerte und feinste Dosierbarkeit, ein voll einstellbares Fahrwerk von Öhlins und Showa glasklare Transparenz und die supersportliche Pirelli-Diablo-Supercorsa-SP-V3-Bereifung maximalen Grip. 

Der Hammer kommt aber noch zum Schluss: Trotz des Feinschliffs an Motor, Getriebe und Optik sowie einer erweiterten Ausstattung bleibt der Preis in Deutschland unverändert (11.850 Euro zuzügl. 450 Euro Nebenkosten), in Österreich sinkt er sogar geringfügig und liegt nun bei 13.900 Euro! Ein erster Test ist auch bereits geplant, in Kürze findet hier also noch mehr über die Verbesserungen im Detail und die Fahreindrücke zur neuen Triumph Speed Triple RS 2020!

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23.9.2019

Honda Africa Twin Modelljahr 2020 in Rot schräg von vorne neben der Honda Africa Twin Adventure Sports Modelljahr 2020 mit Alu-Koffern in Tricolore-Lackierung

Honda Africa Twin 2020Mehr Power, Kurven-ABS, TFT-Touchscreen ...

Die Mailänder Messe ist noch weit entfernt (ab 5. November), da zeigt Honda bereits eines seiner wichtigsten Motorräder in neuer Form: die Africa Twin des Modelljahrs 2020. Doch nur von einem Facelift zu sprechen, wäre in diesem Fall völlig falsch – nach vier Jahren am Markt und rund 87.000 verkauften Exemplaren hat Honda nicht nur das Design aufgefrischt, sondern quasi das gesamte Bike umgekrempelt: Motor, Rahmen, Fahrwerk, Elektronik, überall sind spannende Neuheiten zu vermelden. Und obendrein haben die Japaner auch die Aufgaben in der Modellfamilie neu verteilt. 2018 kam ja die Africa Twin Adventure Sports ins Programm, damals mit ellenlangen Federwegen als Offroad-Variante tituliert. Rückblickend lässt sich wohl feststellen, dass die Idee, einer größeren, schwereren, luxuriöseren Variante das Thema Offroad zuzuweisen, nicht gerade schlüssig war. Nun soll’s umgekehrt sein: die „normale“ Africa Twin wurde im Auftritt zierlicher und soll nun einen klaren Offroad-Fokus aufweisen, während die in den Federwegen und der Sitzhöhe massiv reduzierte Adventure Sports ihren Schwerpunkt klar aufs Reisen legt.

Bevor wir zu den einzelnen Modellen kommen fassen wir kurz die Neuerungen zusammen, die für beide Versionen gelten:

Der Motor bleibt in Grundzügen erhalten, der Hub des Zweizylinders wird aber von 75,1 auf 81,5 Millimeter vergrößert. Damit wächst der Hubraum von 998 auf 1084 Kubikzentimeter. Die neue Africa Twin gilt somit als 1100er. Der Motor ist bereits nach Euro 5 homologiert und bietet um 5 kW mehr Leistung als bisher: 75 kW entsprechen 102 PS. Auch das Drehmoment stieg, von 98 auf 105 Newtonmeter. Gemeinsam mit einem um fünf Kilo gesunkenen Gewicht sollte dieses Plus in der Performance stark spürbar sein. Damit ist es mit den Veränderungen am Motor freilich noch nicht getan: Er besitzt nun Zylinderlaufbuchsen aus Alu, einen deutlich vergrößerten Ventilhub und überhaupt einen völlig neuen Zylinderkopf. Auch das Abgassystem wurde überarbeitet und bekam unter anderem ein Ventil im Endschalldämpfer. Letztlich wurde auch das Getriebe optimiert.

Die wohl noch größeren Veränderungen gibt es bei der Elektronik zu vermelden: Honda verbaut nun endlich auch eine 6-Achsen-Sensorbox (IMU), die die Einführung eines Kurven-ABS (mit Offroad-Modus) und einer schräglagenabhängigen Traktionskontrolle (weiterhin 7-stufig und abschaltbar) ermöglicht. Zudem kommen die neuen Africa Twins auch mit einer Wheelie Control (3-stufig, ebenfalls deaktivierbar) und einer Rear Lift Control, also einem System, das ein Abheben des Hinterrads beim starken Bremsen verhindert. Außerdem wird dank IMU ein LED-Kurvenlicht serienmäßig eingebaut (3-stufig, je nach Schräglage) und die DCT-Versionen erhalten eine Kurvenerkennungsfunktion. Die Fahrmodi wachsen auf vier Stück an (Tour, Urban, Gravel, Offroad), zusätzlich lassen sich noch zwei konfigurierbare User-Modi programmieren. Und endlich, endlich, endlich: Es gibt einen Tempomaten! Sogar serienmäßig, bei beiden Versionen.

Sichtbar und vor allem bedienbar wird dieses neue Paket mittels eines 6,5 Zoll großen, farbigen TFT-Touchscreens, der zukünftig das Cockpit der Africa Twins dominiert. Jawohl, Touchscreen! Damit sollte die Knopferl-Spielerei an den Lenkerenden zur Konfiguration des Systems wegfallen. Das neue MID genannte Display kann aber serienmäßig noch mehr: Es verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle und sogar Apple CarPlay. Letzteres verlangt wie bei Autos eine Kabel-Anbindung des iPhone, eine USB-Steckdose neben dem Display ist daher Standard. 

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13.9.2019

schwarze Harley-Davidson Low Rider S fährt in San Diego von links nach rechts

H-D Low Rider S 2020 TestBack in Black

Der klingende Name ist nicht völlig neu: bereits 2016 gab es eine „Low Rider S“, damals mit dem Kürzel FXDLS als Teil der einstigen Dyna-Familie, die 2018 von Harley ersatzlos gestrichen wurde. Einige erfolgreiche Dyna-Modelle werden heute in der Softail-Modellfamilie weitergeführt – und in diese Reihe ordnet sich nun auch die brandneue Low Rider S ein. Sie ist das mittlerweile elfte Softail-Modell der aktuellen Produktpalette der US-Kultschmiede. Weil die Rahmen der Softails die optische Illusion eines ungefederten Hinterrades erwecken sollen, werden an der Low Rider S 2020 die Stereofederbeine der Dyna-Generation von einem versteckten Monoshock-Dämpfer ersetzt.

Trotz der Namensgleichheit mit ihrer Vorgängerin handelt es sich bei der Low Rider S der Softail-Reihe um ein von Grund auf neu konzeptioniertes Modell. Laut der „Company“ sind kaum Teile baugleich. Neben dem Chassis hat auch der Antrieb nichts mehr mit der „alten“ Low Rider S zu tun: statt des einstigen Screamin Eagle Twin Cam mit 110 Kubikinch Hubraumvolumen kommt nun der moderne, starr im Rahmen verschraubte Milwaukee-Eight-V-Twin mit 114 Kubikinch (also 1868 Kubik), Doppelzündung  und zwei Ausgleichswellen zum Einsatz. Er leistet in der Low Rider S 94 PS und 155 Newtonmeter bei nur 3000 Touren.

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23.8.2019

Triumph Daytona Moto2 765 Race Replica

Triumph Daytona 765 Special EditionTriumph Supersport 2020

Supersport's not dead! Die Engländer geben ein kräftiges Lebenszeichen von sich und präsentieren - wie bereits vergangenes Jahr angekündigt - einen Klein-Serienableger der aktuellen Moto2-Rennmaschine. Es ist das erste von der Dorna lizenzierte Moto2-Motorrad für die Straße.

Die neue Daytona Moto2 765 Limited Edition wurde laut Triumph von demselben Entwicklungsteam gebaut, das auch für den Moto2-Antrieb verantwortlich ist. Dieser soll 130 PS bei 12.250 U/min leisten und ein maximales Drehmoment von 80 Nm bei 9.750 U/min liefern. Abgestimmt wurde das Aggregat auf Basis der Street Triple RS, mit einer Reihe von Tuning-Komponenten, die direkt aus dem Moto2-Motorenentwicklungsprogramm abgeleitet sind, allerdings kräftig aufgewertet. Im Motor verbaut wurden unter anderem Titaneinlassventile, stärkere Kolben, MotoGP-spezifisch DLC (Diamond-Like-Carbon)-beschichtete Kolbenbolzen, neue Nockenprofile, Ansaugkanäle und -stutzen, modifizierte Pleuel, Kurbelwelle und Laufbuchsen sowie ein erhöhtes Verdichtungsverhältnis. Der Motor dreht zudem 600 U/min höher als sein Pendant aus der Street Triple RS.

Neben dem einzigartigen Motor verfügt die neue Daytona 765 über die hochwertigste Ausstattung aller bisherigen Triumph-Modelle: Brembo Stylema-Bremsen in Superbike-Spezifikation, Brembo Bremshebel (in Abstand und Übersetzung verstellbar), Radial-Hauptbremszylinder vom Typ MCS, Pirelli Diablo Supercorsa SP und Top-Fahrwerkskomponenten in Form einer 43-mm-NIX30-Vorderradabel und einem TTX36-Federbein. Beide sind vollständig einstellbar in Federvorspannung, Druck- und Zugstufe. Diese Spezifikationen wurden auch in der British Superbike Meisterschaft und beim Sieg der Supersport-Klasse auf der Isle of Man eingesetzt. 

Eine Sensation könnte das Gewicht der Daytona 765 sein, das unter jenem der Daytona 675 R liegen soll. Dies wird erreicht durch eine optimierte Konstruktion zahlreicher Komponenten sowie durch das neue, sehr leichte Vollkohlefaser-Bodywork. Die neue Daytona verfügt zudem über die leichtesten Räder ihrer Klasse. 

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