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Markus Reithofer
Autor: Markus Reithofer
markus.reithofer@motorrad-magazin.at
25.3.2017

Dunlop SportSmart2 MaxHandling und Grip

Der neue SportSmart² Max kommt als extrem sportlicher Straßenreifen, der auch auf der Rennstrecke funktioniert. In den neuen Reifen sind Erkenntnisse aus dem siegreichen Dunlop Rennsport-Programm für die Langstrecken-WM ebenso eingeflossen wie die Erfahrungen, die Dunlop mit seinem revolutionären Sporttouring-Reifen RoadSmart III gewonnen hat.
Fährt man eine kurvenreiche Bergstrecke mit dem alten SportSmart2 und steigt 50 Kilometer später auf die neue „Max“-Bereifung um, fragt man sich: „Warum nicht gleich so?“ Ernsthaft, die beim Einlenken entstehende Linie ist plötzlich einen Meter näher Richtung Kurveninnenseite, so als hätte der Kurvengott die Fliehkraft heruntergeschraubt. Noch drastischer ist der Unterschied in die andere Richtung. Hat man sich an den neuen „Max“ gewöhnt und wechselt unterwegs auf den Vorgänger, findet man sich plötzlich permanent viel zu weit an der Kurvenaußenseite.

Auch wenn man sich dann und wann Richtung Pannonien bewegt, muss man nicht gleich ummontieren, weil er auch unter extremen Bedingungen exzellenten Grip bietet, was wir auf der Rennstrecke des Reifentestgeländes im französischen Mireval ausgiebig testen konnten.

Dabei ist dieser neue Dunlop sicher kein Rennreifen. Das liegt schon an seinem hohen Silica-Anteil, wodurch er bei niedrigen Temperaturen und vor allem bei Nässe exzellent funktioniert, aber keine Freude mit 80° C oder mehr hat. Die gelebte Realität ist aber nunmal, dass man auf öffentlichen Straßen die Reifen auch mit gutem Zureden kaum über handwarm erhitzt. Damit ist der SportSmart² Max eine perfekte Wahl für eine kurvenintensive Alpenrunde, wo man ja nie ganz sicher sein kann, wann die nächste Regenfront auftaucht.

Übrigens hat man auch die Laufleistung optimiert. Dunlop verspricht vorne eine um 25 Prozent längere Lebensdauer, am Hinterreifen sind es rund 10 Prozent, wodurch der SportSmart² Max auch noch preiswerter ist als sein Vorgänger.

 


 

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