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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
11.10.2018

MotorradHelm Reinigung5 Tipps zur richtigen Pflege

Ihr Motorradhelm leistet Ihnen jeden Tag wertvolle Dienste. Er schützt nicht nur Ihren Kopf vor Verletzungen, sondern hält auch UV-Licht, Regentropfen, Steinchen, Insekten und Schmutz von Ihrem Gesicht ab. Kein Wunder, dass er dabei ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wird. Also sollten Sie sich auch gut um ihn kümmern und ihn regelmäßig von außen und innen reinigen. Falls Sie unsicher sind, ob Sie dabei alles richtig machen, lesen Sie unsere Tipps und gehen Sie Schritt für Schritt vor.

Tipp 1: Legen Sie sich alles zurecht, was Sie brauchen
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, suchen Sie sich alle nötigen Reinigungsmittel und Utensilien zusammen. Sie brauchen saubere Mikrofasertücher, eine alte Zahnbürste mit weichen Borsten, Babyshampoo oder milde Seifenlauge und lauwarmes Wasser. Sie können natürlich auch Spezialreiniger verwenden, aber in den meisten Fällen bekommen Sie selbst groben Schmutz mit einfachen Hausmitteln in den Griff und müssen nicht viel Geld investieren. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Verzichten Sie auf aggressive Reiniger und verwenden Sie nur angefeuchtete Tücher anstelle von fließendem Wasser.

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Tipp 2: Entfernen Sie sämtliches Zubehör
Entnehmen Sie alle Zubehörteile, wie Mikrofon, Batterien und Bluetooth-Headset, bevor Sie das Visier abbauen und das Innenfutter entfernen. Die Befestigungen von Visieren und Innenfuttern variieren je nach Helmmodell. Daher sollten Sie die Gebrauchsanweisung Ihres Helms zurate ziehen. Manche Polster sind mit Druckknöpfen, andere mit Klettverschlüssen oder Magneten an bestimmten Stellen angebracht. Am besten notieren Sie sich die Entnahme jedes einzelnen Teils in der genauen Reihenfolge. Dann können Sie später in umgekehrter Abfolge den Helm wieder richtig zusammensetzen.

Tipp 3: Weichen Sie die Außenschale ein
Auf der äußeren Helmschale kann sich schnell eine hartnäckige, klebrige Kruste bilden. Das empfindliche Material sollten Sie auf keinen Fall mit aggressiven Reinigungsmitteln behandeln und nicht stark scheuern, um die Oberfläche nicht zu verkratzen. Feuchten Sie ein weiches Tuch mit warmem Wasser an, legen Sie es auf den Helm und lassen Sie es etwa eine halbe Stunde einwirken. In der Zwischenzeit können Sie schon das Visier reinigen. Verwenden Sie dafür nur lauwarmes Wasser und ein sauberes Mikrofasertuch. Vermeiden Sie unbedingt chemische Reiniger und grobe Lappen oder Bürsten, um keine Kratzer in der empfindlichen Lackschicht zu hinterlassen. Die schwer zugänglichen Kleinteile des Klappmechanismus können Sie mit der Zahnbürste erreichen.

Auf YouTube gibt es mehrere Videos über die Reinigung ihres Helm.

Tipp 4: Waschen Sie das Innenfutter
Die meisten neueren Innenfutter können Sie im Schonwaschgang (ohne Schleudergang) in der Waschmaschine bei niedriger Temperatur waschen. Falls Sie unsicher sind und keine Angaben in der Gebrauchsanweisung finden, waschen Sie es in einer Schüssel mit kaltem Wasser per Hand. Sie können dafür ein mildes Babyshampoo oder Seifenlauge aus Naturseife oder Neutralseife verwenden. Trocknen Sie das Futter keinesfalls im Wäschetrockner, sondern hängen Sie es auf und lassen Sie es an der Luft austrocknen. Sollte das Innenfutter Ihres Helms sich nicht herausnehmen lassen, müssen Sie vorsichtig etwas Babyshampoo darauf verteilen und dann mit einem nassen Schwamm wieder abwischen.

Hier können Sie noch mehr Tipps lesen.

Tipp 5: Reinigen Sie die Helmschale gründlich
Jetzt können Sie das Tuch von der Außenschale abziehen und sich freuen, dass wahrscheinlich schon eine ganze Menge Schmutz daran hängen geblieben ist. Falls Sie noch verklebte Reste finden, können Sie sie vorsichtig mit der weichen Zahnbürste abschrubben. Dann wischen Sie noch einmal mit einem frischen Tuch über die Helmschale, die jetzt wieder wie neu aussieht.

Sie haben es fast geschafft. Setzen Sie nun Ihren Helm wieder Schritt für Schritt zusammen und bewundern Sie das Ergebnis!

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