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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
5.7.2022

Gerlos Alpenstraße in Kürze mit 70 km/hNeues Speed-Limit beschlossen

Jetzt ist es also fix: Die Gerlos Alpenstraße wird mit einem durchgängigen 70-km/h-Limit versehen. Ein entsprechendes Ansuchen des Straßenbetreibers Grohag (Großglockner Hochalpenstraßen AG) wurde von der zuständigen BH Zell am See bewilligt. Wer die szenische Strecke noch mit dem bisherigen 100-km/h-Limit bewältigen will, hat ein paar Tage Schonfrist: Das neue Limit gilt natürlich erst dann, wenn die entsprechenden neuen Tempo-Schilder aufgestellt sind. Das soll in Kürze passieren und bis Ende Juli durchgeführt sein. Die 70-km/h-Zone gilt zwischen Krimml und Gerlos mit Ausnahme natürlich jener Stellen, wo jetzt schon niedrigere Limits in Kraft sind.

Die Gerlos Alpenstraße ist nach der Villacher Alpenstraße („Dobratsch“) und der Nockalmsstraße die dritte von der Grohag verwaltete Aussichtsstrecke, auf der ein 70-km/h-Limit durchgesetzt wurde. Die vierte, bekannteste und prestigeträchtigste ist natürlich die Glocknerstraße selbst. Auch hierfür wurde von Seiten der Grohag ein solches Limit beantragt. Die Entscheidung liegt bei den zuständigen Bezirkshauptmannschaften in Kärnten und Salzburg. Es ist damit zu rechnen, dass man auch dort in Kürze dem Ansuchen stattgibt und der Glockner zukünftig in beschaulicherem Tempo befahren werden muss. 

Grohag-Chef Dr. Johannes Hörl meinte in einer Aussendung zum neuen Speed-Limit auf der Gerlos Alpenstraße: „Die Verordnung der BH Zell am See ist noch druckfrisch, aber das Ergebnis wohl für alle Beteiligten äußerst positiv. Es entspricht auch unseren Zielen für mehr Sicherheit, mehr Nachhaltigkeit und mehr Lebensqualität, auch im Interesse der regionalen Bevölkerung. Wir haben nunmehr nach dem ersehnten „70er“ für Villacher Alpenstraße und Nockalmstraße diesen auch für die Gerlos Alpenstraße erreicht. Das lässt uns für die international renommierte Großglockner Hochalpenstraße – das größte und längste Denkmal Österreichs – hoffen, denn auch für diese wurde das Ansuchen auf Reduktion der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf maximal 70 km/h gestellt. Insbesondere dort sind wir im direkten Umfeld des Nationalpark Hohe Tauern – dem größten Schutzgebiet Zentraleuropas – und in weit höheren Gefilden des Hochgebirges unterwegs. Daher sind wir zuversichtlich, dass unserem Ziel auch hier die 70 km/h Beschränkung zu erlangen, was zu einem deutlichen Mehr an Sicherheit, Lebensqualität und Genuss für alle Verkehrsteilnehmenden und alle Stakeholder und Partner in den Regionen führen wird, entsprochen wird.“

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