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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
6.6.2018

Triumph Phantom BlazeThruxton mit Kompressor

Der Startschuss zur „Sultans of Sprint“-Serie ist bereits im Mai gefallen. Beim 1/8 Meilen-Rennen im italienischen Monza konnte die „Phantom Blaze“, gesteuert von Teamrider Patrick Sauter mit einem dritten Platz auch schon bewiesen, dass das Bike von Team TRIUMPH/Mellow Motorcycles viel mehr kann, als nur gut auszusehen. Denn unter der einzelangefertigten Vollverkleidung stecken 142 Kompressor-aufgeladene Pferde in einem 1200 cm³ Zweizylinder-Motor, bei einem Gewicht von gerade einmal 218 kg vollgetankt.

Damit aus einer serienmäßigen Thruxton R eine einzigartige Dragstrip-Rakete wird, haben die Mechaniker von Mellow Motorcycles das Bike ordentlich modifiziert: Neben einer Kompressor-Aufladung und Zusatzkühler wurden ihr größere Einspritzdüsen und eine verstärkte Kupplung spendiert. Die Motorsteuerung greift auf das racing-optimierte „Supercharged Thruxton R“-Mapping zurück. Um das Motorrad für die Sprint Races ideal auszustatten, kommen Wilbers Federbeine und LSL Hebeleien zum Einsatz, Rennsport-Slicks von Metzeler sorgen für Top-Performance auf der Strecke. Den richtigen Sound bringen zudem Titan Endschalldämpfer von SC Project.

Auf den ersten Blick ist die Basis der Phantom Blaze nur für echte Kenner auszumachen. Die elegante, stromlinienförmige Verkleidung wurde von Mellow Motorcycles handgefertigt und wirkt wie eine Patrone, bereit, abgefeuert zu werden. Hinten wurde der klassische Café Racer Höcker beibehalten, aber auch extra für die „Phantom Blaze“ aus Metall angefertigt, um zu der verlängerten, CNC gefrästen Mellow-Schwinge zu passen. Abgerundet wird das „Look & Feel“ durch eine Sitzbank mit Leder/Alcantara-Mix von Tailor Leathers und die SIA/Sika „Spirit of ‘59“-Lackierung, die Bezug nimmt auf die TRIUMPH Kampagne gleichen Namens
Weitere „Sultans of Sprint“ Rennen 2018: 
+Bikers’ Classics / Spa (Belgien) / Race Round 2 – 29. Juni bis 1. Juli 
+Glemseck 101 / Leonberg (Deutschland) / Race Round 3 – 31. August bis 2. September 
+Dandy Riders Festival / St. Raphael (Frankreich) / Race Round 4 – 28. bis 30. September 
+Intermot / Köln (Deutschland) / Show Run – 3. bis 7. Oktober
Motorrad Bildergalerie: Triumph Phantom Blaze

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11.1.2019

Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
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Triumph:

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14.12.2018

Triumph Scrambler 1200 XC und XE in der Wüste.
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Triumph Scrambler 1200 TestEhrlich erdig

Am Sonntag, den 16. Dezember 2018, war es endlich soweit: Wir durften wohl eines der Highlights der kommenden Motorradsaison in Portugal testen, bei einer im Heritage/Retro-Segment ungewöhnlich ausführlichen Präsentation. Denn die Triumph Scrambler 1200 wurde nicht nur einen Tag lang auf der Straße, sondern auch abseits griffiger Asphaltbänder bewegt, weshalb von den Briten ein zweiter Fahrtag angesetzt wurde. Anscheinend wollte man tatsächlich beweisen, dass 200- bzw. 250-Millimeter-Federweg nicht nur am Papier und auf den Pressefotos eine gute Figur machen. 

Die Details zu den beiden Scrambler-Schwestern XC und XE erfuhren wir bereits bei einer internationalen „statischen“ Präsentation in London Ende Oktober. 90 PS und 110 Nm aus dem bekannten 1200er Parallel-Twin, der mittlerweile glückliche sieben Modelle befeuert, 200 bzw- 250 Millimeter Federweg, 840 bzw. 870 Millimeter Sitzhöhe, 5 bzw. 6 Fahrmodi, Fahrwerk von Öhlins und Showa, Bremsen von Brembo und auch sonst zwei fein bestückte Schönheiten. Die Erwartungen an die Neuzugänge im Modern Classics-Segment von Triumph waren entsprechend hoch und an das große Selbstvertrauen der Briten geknüpft, was die Versprechen zur Geländegängigkeit der Scrambler betrifft. Handelt es sich wirklich um ernste Enduros, oder ist alles nur englischer Eklektizismus?

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4.12.2018

Triumph Speed Twin schräg von vorne
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Triumph Speed TwinClassic mit Punch

Triumph legt noch einmal nach und präsentiert einen Monat nach der Eicma 2018 noch ein weiteres Modell: die Speed Twin. Würde man es sich einfach machen, dann könnte man dieses Modell eine große Street Twin nennen – ein klassisches Naked Bike, nur diesmal mit dem großen 1200er-Motor. Damit würde man aber ziemlich falsch liegen, denn die Speed Twin besitzt eine sportliche Seele und will mehr rasanter Roadster sein als einfach nur ein Naked Bike.

Wichtigste Zutat: Der 1200er ist hier in der High-Power-Variante verbaut, die es bislang nur in der Thruxton gab. Das bedeutet: 97 PS und 112 Newtonmeter. Gegenüber der Thruxton wurde der Motor aber nochmals überarbeitet, besitzt eine leichtere Kurbelwelle und eine höhere Verdichtung. Zusammen mit gewichtsoptimierten Motordeckeln und Magnesium-Nockenwellendeckeln spart allein der Motor 2,5 Kilo an Gewicht. In Summe konnten die Triumph-Ingenieure sogar ganze zehn Kilo gegenüber der Thruxton einsparen!
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26.11.2018

Triumph Street Scrambler 2019 kratzt am Asphalt.
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Triumph Street Twin & Scrambler TestUpdate und Upgrade 2019

Seit der Einführung des 1200er-Parallel-Twins, der mittlerweile mit vier verschiedenen Baureihen der Modern-Classics-Palette verheiratet wurde, gilt der 900er als Einstieg in die Retrowelt von Triumph. Bei allen Erfolgen, die mit dem großen Hubraum seit 2016 gefeiert werden konnten: Das erfolgreichste Modell der britischen Klassik ist die "kleine" Street Twin, die bis heute ca. 17.500 Käuferinnen und Käufer glücklich gemacht hat - und das mit nur 55 PS. Der extrem drehmomenlastig ausgelegte Motor überzeugte mit Druck aus dem Drehzahlkeller, einem satten Sound und unbeschwerter Fahrdynamik. Mit dem Update liefert Triumph nicht nur zehn PS mehr, sondern eine hochwertigere Ausstattung, mehr Elektronik und Aufwertungen im Detail.

Den flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder mit 270°-Hubzapfenversatz über 5000 Touren zu drehen, machte bisher kaum Sinn. Während das Drehmoment abflachte und die Leistung verpuffte, wurde der Motorlauf rauer und mahnte zur Mäßigung. Die Komfortzone des Twins liegt eindeutig zwischen 2000 und 5000 Touren, in dessen goldener Mitte auch das maximale Drehmoment von 80 Newtonmetern liegt. Doch in manchen Situationen kann es dienlich sein, wenn ihm darüber nicht ganz die Luft ausgeht, schließlich stehen uns nur fünf Gänge zur Verfügung. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h liegen wir im letzten Gang bei ca. 3200 Touren. Setzt man nun zum Überholen an, wird man wohl meist keinen Gang mehr runterschalten, sondern nur das Gas öffnen, um ein, zwei oder zehn Fahrzeuge zu passieren. Gerade dann verlässt die neue die alte Leistungskurve und biegt Richtung 65 PS ab, die sie durch eine Anhebung der Maximaldrehzahl bei 7500 Touren erreicht. 
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