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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
28.3.2020

Motorrad WissenReifendruck

Dass die Kontrolle des Reifenluftdrucks bei Motorrädern noch viel wichtiger ist als bei Autos, ist keine Neuigkeit. Aber wie genau soll man sich dabei an die Herstellerangaben halten? Grundsätzlich so gut wie möglich, denn schon 0,1 Bar Unterschied können sich auf das Fahrverhalten auswirken. Rennstreckenfahrer schwören aus gutem Grund auf deutlich weniger und senken den Druck je nach Reifen, Motorrad und Rennstrecke hinten um rund 1 Bar und vorne um gut 0,5 Bar ab.

Die Reifen erhalten dadurch eine größere Aufstandsfläche und erlauben höhere Kurvengeschwindigkeiten. Das wird aber mit geringerer Seitensteifigkeit, höheren Reifentemperaturen und vor allem mit einem höheren Rückstellmoment erkauft. Man braucht also mehr Kraft, um das Motorrad in die Kurve zu legen. Insgesamt werden die Rückmeldungen auf den Fahrbahnbelag indifferenter, das Handling wird schlechter und das Halten einer sauberen Linie schwieriger. Am Rundkurs, wo man jeden Zentimeter auswendig kennt, ist das akzeptabel, aber auf öffentlichen Straßen mit ihrer stets überraschenden Asphaltqualität bringt es eindeutig mehr Nach- als Vorteile.

Markus Reithofer

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