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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
13.6.2020

Motorrad WissenAutonomes Motorrad

Autonomes Motorradfahren? Für die meisten Biker ist diese Vorstellung ein Albtraum, aber die Entwicklungen rund um autonome Autos befeuern auch diese Diskussion. Rein technisch ist es aus drei Gründen deutlich schwieriger, ein Motorrad ohne jedes Zutun des Fahrers zu betreiben: Motorräder müssen bei niedrigem Tempo aktiv vor dem Umfallen bewahrt werden, ihre Fahrdynamik ist viel stärker als beim Pkw vom Gewicht und der Position der Passagiere abhängig und sie bieten wesentlich weniger Platz, um die nötige Technologie unterzubringen.

Wohin die Reise gehen könnte, zeigen der MotoBot von Yamaha – auf dem allerdings ein Roboter statt einem echten Fahrer sitzt – oder die BMW-Studie Vision Next 100, die ein Kreiselsystem vor dem Umfallen bewahrt. Die Hersteller sind sich aber einig, dass vor allem solche Elemente aus dem Umfeld autonomen Fahrens in Motorräder einfließen werden, die für mehr aktive Sicherheit sorgen. Das können beispielsweise genauere Warnhinweise, Notrufsysteme oder automatische Bremsassistenten sein. Jedenfalls vorerst soll uns das Fahren also nicht abgenommen, sondern vor allem sicherer gemacht werden.

Markus Reithofer

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