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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
10.9.2020

eso TempomessungJagdsaison

Der oberösterreichische Landesrat für Infrastruktur, Günther Steinkellner (FPÖ), will mit „neuester Technologie überbordendes Raserverhalten unterbinden“. In einer Presseaussendung kündigt er an den Motorradstrecken (z. B. Weißenbachtal, Grein, Dimbach, Donautal usw.) den Einsatz des neuen, mobilen Systems der eso GmbH an, das auch in Kurven und über meh­rere Fahrspuren hinweg das Tempo in Echtzeit messen könne.

Im Unterschied zu Laser oder ­Radar, die hier wegen der eichamtlichen Verwendungsbestimmungen an ihre Grenzen stoßen, ­erstellen die optischen eso-Sensoren in bestimmten Abständen Helligkeitsprofile der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Anhand der Zeit, die das Objekt benötigt, um die einzelnen Sensoren (Mess­strecke 50 Zentimeter) zu passieren, wird die Geschwindigkeit berechnet („Weg-Zeit-Messung“). Ist das Fahrzeug zu schnell, wird anschließend automatisch ein Foto geschossen (zirka drei Meter nach der Lichtschranke) und auf dem mehr als 50 GB großen, internen Speicher des ES-X ab­gelegt. Der Einseitensensor funktioniert im Dauerbetrieb bis zu acht Stunden kabellos, wird an ­einer Straßenseite aufgestellt, hat einen geeichten Messbereich von 10 bis 250 km/h und passt in einen Transportkoffer. Hier gibt's alle Infos zur neuen Geheimwaffe der Polizei – denn schon zirka 500 v. Chr. wusste Sunzi, ein chinesischer Philosoph und Stratege: „Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können".

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