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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
17.4.2021

Bell Moto-10 OffroadhelmExklusiver Vorbote

Erst im August wird die komplette Kollektion des Bell Moto-10 Motocrosshelms verfügbar sein. Doch schon jetzt geben die amerikanischen Helm-Profis einen edlen, käuflich erwerbbaren Vorgeschmack auf den neuen Moto 10, der die mittlerweile legendäre, seit 1957 bestehende Produktlinie (Integral-MX-Helme ab 1975) an High-Tech-Kopfschützern fortsetzt: 1000 Exemplare des limitierten Moto-10 Speherical sind ab sofort erhältlich.

Egal ob Alain Prost Ende der 80er-Jahre, Michael Schumacher Mitte der 1990er oder aktuell Cooper Webb, Eli Tomac und Toby Price: Die US-Marke zählt bis heute zu den führenden Ausstattern im Motorsport. 1923 als „Bell Auto Parts“ in der kalifornischen Stadt Bell gegründet, kaufte der Angestellte Roy Richter 1945 den Laden für 1000 Dollar und produzierte ab 1954 die ersten Rennsporthelme. Auch die Flugstaffeln des US-Militärs wurden beliefert. Wegen des großen Erfolges wurde eine eigene „Bell Helmet Company“ gegründet, ab 1971 eine eigene Produktionslinie für Motorradhelme aufgebaut. 1980 wurde Bell vom Football-Helmhersteller Riddell übernommen. Nach diversen Umstrukturierungen gehört Bell (wie auch Giro Fahrradhelme) seit 2016 zu Vista Outdoor – einem börsennotierten Waffen- und Outdoor-Konzern mit mehr als 2 Milliarden Dollar Jahresumsatz. 

Für den Moto-10 verspricht Bell "to set a new industry standard". Highlight soll die "Spherical Technology powered by MIPS" sein, die die auftretende Rotationsenergie bei einem Crash noch besser reduzieren soll als das konventionelle MIPS-System bisher. Eine neue 3K-Carbonschale soll außerdem nicht nur für minimales Gewicht, sondern auch für optimale Ventilation sorgen. Das "Thermal Exchange Airflow System" will wie ein Vakuum kühle Luft ins Innere des Helms saugen und heiße hinauspressen. Factory-Rider
Cooper Webb beschreibt das System folgendermaßen: “I can feel the sweat running down my forehead, then getting pushed across my brow and away from my googles.”

NMR-Bumpers ("no missed races") aus einer Art Gummi sollen bei einem Sturz die Schlüsselbeine vor dem Brechen bewahren, außerdem verspricht Bell für den Moto-10 das größte Sichtfeld am Markt, in das problemlos auch üppig dimensionierte Brillen passen. Wie von den neuesten Bell-Helmen gewohnt, setzt man auch bei der Befestigung der Wangenpölster auf starke Magneten, die bei einem Unfall das leichte Abnehmen des Helms erleichtern. 

Ausgeliefert wird der limitierte Moto-10 Speherical samt Ersatz-Sonnenvisier und Limited-Edition-Buch in einer hochwertigen Helmtasche. Der Moto-10 Spherical LE wird in 3 Helmschalen-Dimensionen produziert und soll rund 1450 Gramm (Größe M/L) wiegen (die US-Version bringt 1613 Gramm auf die Waage). Er kommt in den Größen XS bis XXL in den Handel. Der Anschaffungspreis beträgt 900 Euro, bei uns sind Bell-Helme über Bihr erhältlich. 

 

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