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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
5.3.2026

Neu: Ultraviolette X-47Elektrischer Crossover

Nach zwei sportlichen Straßenmodellen wir haben hier schon über das erste Modell und den Background des Unternehmens berichtet – will der junge indische Elektro-Hersteller in das Crossover-Segment einsteigen. Das entsprechende, höher angesetzte Modell namens X-47 soll im Sommer auch in Europa erhältlich sein, die aktuellen technischen Daten sind aber noch vage.

Beginnen wir also mit dem, was wir wissen: Nach Europa soll nur die Version mit dem Top-Antrieb kommen, genauso wie bei den sportlichen Modellen F77 Mach2 und F77 Superstreet Reckon. Das bedeutet: maximal 40,2 PS an Leistung und 100 Newtonmeter an Drehmoment sowie eine Höchstgeschwindigkeit von stolzen 145 km/h. Da die Nennleistung bei nur rund 13 PS liegt, ordnet sich die Ultraviolette in der A1-Klasse (Code111/B196) ein.

Der Akku fasst 10,3 kWh, damit dürfte die Reichweite in der Größenordnung der Straßenmodelle liegen. Laut WMTC werden dort 231 Kilometer in der Stadt und 143 Kilometer im gemischten Betrieb angegeben. Geladen wird per integriertem Ladegerät und Mode-2-Kabel an normalen Steckdosen – sehr langsam. Der ebenfalls verbaute Typ-6-Stecker für schnelleres Laden mit Gleichstrom (DC) ist eine indische Besonderheit und in Europa irrelevant.

Die Ausstattung umfasst eine 3-stufige Traktionskontrolle, ein 9-stufig einstellbares regeneratives Bremssystem (Rekuperation), drei Fahrmodi, eine Berganfahrhilfe und einen 5-Zoll-TFT-Touchscreen samt App-Connectivity.  

Als Novität bei Ultraviolette besitzt die X-47 ein Paket namens UV Hypersense. Damit ist ein Heckradar der jüngsten Generation gemeint. Der weit reichende Sensor (200 Meter) versorgt einige Assistenzsysteme mit Daten: einen Heckaufprallwarner, einen Spurwechselwarner und einen Tote-Winkel-Assistenten.

Die Sitzhöhe der Ultraviolette X-47 soll auf 820 Millimeter Seehöhe liegen, die Bodenfreiheit 200 Millimeter betragen. Über viele weitere Daten wissen wir noch nicht Bescheid – etwa über das Gewicht oder die Länge der Federwege. Die Homologation für Europa sei noch im Laufen, heißt es beim Importeur für den DACH-Raum, dem Zero Center in Radolfzell (D).

Der Ultraviolette X-47 wird auch eine zweite Ausstattungsversion zur Seite gestellt, die auf den klingenden Namen „Desert Wing“ hört. Dieser Variante ist die sandfarbene Lackierung vorbehalten, außerdem sind hier schon Soft-Satteltaschen an Bord sowie eine nach vorne gerichtete Dashcam.

Die Preise und weitere Daten werden wir nachreichen, sobald diese verfügbar sind.

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Elektro:

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