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All unsere Artikel der letzten Jahre

Hier findest Du alle Artikel, die wir in den letzten Jahren online gestellt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Hier darf gefiltert werden:

10.10.2019

Horwin CR6 in Blau schräg von vorne von rechts nach links
Horwin CR6 in Blau schräg von vorne von rechts nach links

Horwin CR6E-Bike mit Österreich-Input

Auf der kommenden Eicma präsentiert dei chinesische Marke Horwin ihre zwei ersten selbst entwickelten Elektro-Motorräder: die CR6 und CR6 Pro. Die Besonderheit: Bei den mit Schwerpunkt auf westliche Märkte entwickelten Bikes hat Österreich eine entscheidende Rolle gespielt. Was die Bikes können und was darin rot-weiß-rot ist, lest ihr hier.

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9.11.2018

Vespa Elettrica erste Testfahrt
Vespa Elettrica erste Testfahrt

Vespa Elettrica Erste TestfahrtLeise wieselt das Reh

Mit ein wenig Verspätung ist es nun in Kürze so weit: Noch vor Jahresende sollen die ersten Stück der batteriebetriebenen Vespa Elettrica ausgeliefert werden. Wir bekamen nun im Rahmen der Motorradmesse in Mailand (Eicma) kurzfristig die Möglichkeit, mit der ersten Serien-Elektro-Vespa ein paar Runden auf einem ausgesteckten Parcours zu drehen und einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Vorab ein paar Basisinfos, die wir bereits hier ausführlich zusammengefasst haben: Die Vespa Elettrica ist in der Mopedklasse angesiedelt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. Der Elektromotor bietet eine Nennleistung von 4,8 und eine Spitzenleistung von 5,5 PS. Erstaunlich, zumal für ein Moped, ist das Drehmoment von 200 Newtonmeter. All das trifft auf ein Gewicht von 130 Kilo. Die beiden unter dem Staufach (für einen Jethelm) verbauten Lithium-Ionen-Akkus sollen eine Reichweite von rund 100 Kilometer ermöglichen, eine Vollladung an der heimischen Steckdose dauert vier Stunden. Die Ladetechnik und ein rund zwei Meter langes Spiralkabel sind ebenfalls schon in der Vespa integriert. Einen Preis gibt es ebenfalls schon: 6590 Euro in Österreich. Das ist natürlich extrem viel für ein Moped (wäre auch für eine 125er viel), aber wer sich für Elektromobilität interessiert, ist dieses Leid ja schon gewohnt.
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30.8.2018

Harley LiveWire 2019 im Check
Harley LiveWire 2019 im Check

Harley Livewire 2019 im CheckElektro- Roadster

Vor rund drei Jahren wurde das Konzept vorgestellt, das in Anschluss durch die Welt tourte. Damals durften auch wir damit fahren und waren ziemlich begeistert, vor allem was die Performance betraf. Das Bike boostete so arg, dass der Hinterreifen sofort seinen eigenen Willen durch- und zum Driften ansetzte.

Bald danach war klar, dass die LiveWire gebaut werden würde, zuletzt verriet Harley-Boss Matt Levatich auch noch das Start-Datum: Mitte 2019 steht die erste serienmäßige Elektro-Harley bei ausgewählten Händlern (nicht alle werden gleich zu Anfang alle Voraussetzungen für E-Bike-Verkauf und -Service bieten können). Ende Juli 2018 wurden dann im Zuge der großen Zukunftsoffensive von Harley erstmals Fotos von der LiveWire im Serien-Outfit gezeigt. Nun hatten wir im Rahmen der 115-Jahr-Feiern in Milwaukee die Chance, die LiveWire mit eigenen Augen zu sehen und mit dem Projektleiter Paul James zu sprechen. Hier unsere ersten Infos und Eindrücke des E-Bike.
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27.8.2018

Vespa Elettrica 2019
Vespa Elettrica 2019

Vespa Elettrica kommt!Auslieferungen ab Oktober!

Auf der Eicma 2017 wurde sie präsentiert, nun soll in Kürze – ab September 2018 – die Produktion der ersten serienmäßig elektrisch angetriebenen Vespa starten. Gebaut wird der Roller im traditionellen Werk in Pontedera, verkauft wird sie vorderhand nur über das Internet. Eine entsprechende Homepage soll Anfang Oktober online gehen, die ersten Auslieferungen starten dann Ende Oktober. Ab November will man voll lieferfähig sein, schließlich sollen ab Anfang 2019 auch die USA und Asien mit der elektrischen Scooter-Ikone beliefert werden.

Noch recht vage blieb Konzernmutter Piaggio bislang mit dem Preis. Er werde sich im Bereich der aktuell teuersten Vespas bewegen, hieß es. Das würde für Österreich in etwa einen Wert von rund 6700 Euro bedeuten. Kann aber natürlich auch sein, dass Vespa die exklusive 946 als Maßstab hernimmt, dann wäre der Preis wohl fünfstellig.

Konkreter wurde Piaggio bezüglich der technischen Substanz. Die Vespa Elettrica wird, wie vermutet, im Vergleichssegment der 50-ccm-Scooter angesiedelt sein. Die Dauerleistung beträgt 2,7 PS, die Spitzenleistung 5,4 PS. Wie üblich bei Elektromotoren ist dafür das Drehmoment gewaltig: 200 Newtonmeter. Es wird dafür verantwortlich sein, dass die Beschleunigung deutlich hurtiger abläuft als bei benzinbetriebenen Mopeds. Bei der Höchstgeschwindigkeit braucht man sich aber keinen Illusionen hinzugeben: Wir erwarten nicht viel mehr als die in dieser Klasse erlaubten 45 Stundenkilometer. Eine offizielle Angabe wurde aber in dieser Hinsicht noch nicht veröffentlicht. Es gibt überdies zwei Fahrmodi: Eco und Power. Eco reduziert den Topspeed auf 30 Stundenkilometer und lähmt auch die Beschleunigung, falls man in Reichweitennot gerät und noch ein paar Kilometer herausquetschen will.

Auch über das Gesamtgewicht und die Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie schweigt sich Piaggio noch aus. Dafür wird verkündet, dass die Reichweite der rein elektrischen Vespa 100 Kilometer beträgt. Die gesamte Ladetechnik scheint im Roller verbaut zu sein, man zieht einfach ein Kabel aus dem Mitteltunnel und steckt den Roller an eine Steckdose oder Wallbox. In vier Stunden soll der Akku wieder voll sein. Ein praktischer Ausbau des Akkus, um ihn in der Wohnung zu laden (wie es andere Elektroroller ermöglichen), ist nicht vorgesehen. Piaggio verspricht dafür, dass die Akkus 1000 Ladezyklen unbeschadet überstehen, was eine Kilometerleistung von 50.000 bis 70.000 Kilometer und eine durchschnittliche Nutzungsdauer von zehn Jahren bedeutet. Danach sollen die Akkus immer noch 80% der ursprünglichen Kapazität bieten.
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25.8.2018

ÖAMTC easy way heißt das neue eScooter-Sharing des Mobilitätsclubs in Wien.
ÖAMTC easy way heißt das neue eScooter-Sharing des Mobilitätsclubs in Wien.

Elektro-Scooter-Sharing in WienÖAMTC startet mit 150 Fahrzeugen

Wie kann man einen eScooter in Wien nutzen?
So funktioniert das eScooter-sharing in Wien: Bevor man einen eScooter von ÖAMTC easy way zum ersten Mal nutzen kann, muss man sich registrieren. Zuerst die kostenlose App auf dem Handy installieren, danach mit einem Foto des Führerscheins, einem Selfie, einer Kreditkarte und einer E-Mail-Adresse anmelden. Diese Infos werden an das ÖAMTC Mobilitätszentrum in Wien geschickt und dort geprüft. Ist alles in Ordnung, wird der Nutzer innerhalb von wenigen Minuten freigeschaltet und kann sofort Gas, äh, Strom geben. Der eScooter deiner Wahl wird einfach über die App ausgewählt und aktiviert. Abgerechnet wird monatlich im Nachhinein.

Was kostet die Nutzung der eScooter in Wien?
Fahrten bis zu 30 Minuten kosten vier Euro, jede weitere Minute zusätzlich zehn Cent. Abholen und abstellen kann man die eScooter im Geschäftsgebiet, das innerhalb von Gürtel, Tangente und Donau ist. Nutzen kann dieses neue Angebot jeder mit einem gültigen Führerschein – eine ÖAMTC-Mitgliedschaft ist nicht notwendig.

Wie lange fährt ein eScooter?
Die Reichweite der eScooter von ÖAMTC easy way hängt stark von der Fahrweise ab. "Wir garantieren, dass die in der App angezeigten Fahrzeuge genügend Akkuladung haben, um zumindest eine halbe Stunde lang in Wien unterwegs zu sein – meistens wird es deutlich mehr sein", verspricht Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die Akkus der eScooter werden laufend getauscht. Das dauert nur wenige Minuten und ermöglicht, dass fast alle Fahrzeuge ständig verfügbar sind. Auch für die Sicherheit ist gesorgt. "Wir haben uns bewusst für einen Mindestzeitraum von 30 Minuten pro Fahrt entschieden, um Stress und mögliche Unfälle zu vermeiden. Im Topcase – also dem kleinen Koffer – sind darüber hinaus zwei Helme in unterschiedlichen Größen und Einweg-Hygienehauben verstaut. Der eigene Helm kann natürlich auch verwendet werden", so Kloboucnik. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist festgelegt, dass die eScooter jeweils nur von einer Person genutzt werden dürfen. Mehr Infos gibt es auf www.oeamtc.at/easyway.

Fotos: ÖAMTC/APA-Fotoservice/Hörmandinger

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4.1.2017

Elektroförderung in Österreich
Elektroförderung in Österreich

Elektroförderung beschlossenStaat und importeure zahlen 750 euro

Jetzt ist es also fix: Wer ab sofort ein Elektro-Motorrad oder einen Elektro-Roller kauft, bekommt in Summe 750 Euro an Prämie. Diese Summe teilen sich die Motorrad-Importeure und der österreichische Staat. Der beschlossene Förderungstopf, der natürlich auch – oder sagen wir lieber: hauptsächlich – für die Anschaffung umweltfreunldicher Pkw gefüllt wurde, ist 72 Millionen Euro schwer und sollte nach Schätzungen der Experten bis Ende 2018 ausreichen.

Wie kommt man nun zur Förderung? Zunächst ist wichtig, dass im Kaufvertrag bereits der „E-Mobilitätsbonusanteil“ des Importeurs (375 Euro) ausgewiesen und vom Kaufpreis abgezogen wurde. Danach kann man sich ab 1. März online registrieren lassen (auch rückwirkend für Käufe bis 1.Jänner), sodann reihenweise Unterlagen einreichen, die einem Genehmigungsprozess unterworfen werden. Dabei muss man unter anderem nachweisen, dass man zu 100% Strom aus erneuerbaren Energieträgern verwendet.

Passt alles, erhält man die ausstehenden 375 Euro aufs Konto überwiesen. Danach ist es nur noch verpflichtend, einen klimaaktiv-Aufkleber am Motorrad/Roller anzubringen und die Behaltedauer von vier Jahren zu beachten – und sich wie ein Schneekönig darüber zu freuen, dass man beispielsweise einen BMW C evolution um geschmeidige 13.400 Euro statt um 14.100 Euro abgegriffen hat. 

Mehr Infos unter www.umweltfoerderung.at
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19.11.2016

Energica EsseEsse9
Energica EsseEsse9

Energica Esseesse9Elektrischer Roadster

Cooler Zuschnitt, stark profilierte Reifen, freche Farben – nur eines wird man an diesem Motorrad nicht finden: einen Auspuff. Kein Wunder, die EsseEsse9 ist der jüngste Prototyp des Elektro-Bike Spezialisten Energica – und so wie alle anderen Bikes der jungen Marke wird auch dieser Streetfighter rein elektrisch angetrieben werden. 

Für alle, die mit Energica nichts anzufangen wissen: Das italienische Unternehmen wurde 2014 als Spin-off und Tochterfirma der CRP Group gegründet. Die wiederum fertigt seit über 45 Jahren Präzisionsteile für die höchsten Ligen des Motorsports, unter anderem die Formel-1 und die LeMans-Series. Die elektrische Tochterfirma brachte 2015 sein erstes Serienmotorrad auf den Markt: das Superbike Ego. Wenig später wurde auf der gleichen Basis der Streetfighter Eva nachgeschoben. Beide verfügen über einen 11,7 kWh großen Lithium-Ionen-Speicher, der die futuristisch designten Bikes je nach Fahrweise 50 bis 200 Kilometer weit bewegt. Die Fahrleistungen sind speziell beim Superbike eindrucksvoll: Die Beschleunigung auf 100 ist in kaum mehr als drei Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit wird erst bei 240 km/h begrenzt. Angesichts des massiven Akku-Blocks sind 258 Kilo halbwegs erträglich.
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27.9.2016

Elektro-Schwalbe
Elektro-Schwalbe

ELEKTRO- SCHWALBEJetzt aber Wirklich!

Eigentlich klammern wir Mopeds ja aus unserer Berichterstattung aus, egal ob mit Benzin- oder Elektromotor – aber für diesen schrägen Vogel machen wir gerne eine Ausnahme. Die Schwalbe ist nämlich mittlerweile zu einem echten Kultgerät geworden. Sie hat als Simson Schwalbe Mitte der Sechzigerjahre in der DDR das Licht der Welt erblickt und wurde bis 1986 über eine Million Mal gebaut. Quasi der Trabi unter den Zweirädern. Heute sollen angeblich noch 300.000 Stück davon laufen, als Sinnbild für Unverwüstlichkeit und Dienstbarkeit. Logisch, dass es mittlerweile unzählige Clubs und Initiativen gibt, die der Schwalbe huldigen.

Das Projekt, die Schwalbe als Elektro-Bike wieder aufzulegen, ist nicht neu. Die ersten Anläufe und Prototypen gab es schon zu Beginn des Jahrzehnts; damals scheiterte aber die Firma efw-Suhl am Aufbringen von verlässlichen Investoren. Seit 2014 ist das Projekt nun bei der Fima Govecs gelandet; Govecs erzeugt ziemlich pragmatische Elektroroller in größerer Auflage (im ehemaligen Vectrix-Werk in Breslau), konnte aber den prognostizierten Zeitplan für die Schwalbe ebenfalls nicht einhalten. Anlässlich einer ersten Präsentation der Govecs-E-Schwalbe in Mailand 2014 sprach man von einem Serienanlauf in der zweiten Jahreshälfte 2015. Naja, jetzt ist es halt Ende 2016 geworden, aber nun will man endlich loslegen. Die offizielle Premiere fand vor wenigen Tagen in Berlin statt.

Was kann man sich nun von der elektrischen Schwalbe erwarten? Nun, auch Govecs ist nicht allzu freigiebig mit technischen Informationen. Klar ist, dass die Schwalbe als Moped homologiert wird, 47 Stundenkilometer schaffen und mit Lithium-Ionen-Akku mehr als 100 Kilometer Reichweite bieten soll. Das Aufladen dauert angeblich vier bis fünf Stunden, ein fünf Meter langes Kabel befindet sich unter dem Sitz. Vertrieben wird das Vöglein zunächst in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, weitere Länder sollen folgen. Bestellen kann man die Schwalbe über das Internet (www.myschwalbe.com), dort findet man derzeit noch eine Warteliste (mit 250 Euro Anzahlung); später soll hier ein Konfigurator für Farbe, Ausstattungen etc. zu finden sein. Der Basispreis wird bei etwa 5000 Euro liegen. Jetzt warten wir nur mehr drauf, dass das Vöglein endgültig das Nest verlässt.
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