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All unsere Artikel der letzten Jahre

Hier findest Du alle Artikel, die wir in den letzten Jahren online gestellt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Hier darf gefiltert werden:

4.9.2018

Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.
Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.

Honda CB750 KaspeedLimitierte Kleinserie als Heritage und Racer

Am diesjährigen Glemseck 101 präsentierte Honda sechs einzigartige Umbauten aus Basis neuer und alter Modelle aus der Markengeschichte. Einzigartig? Nicht ganz. Der Umbau einer CB Sevenfifty von Kaspeed kann bestellt werden und wird individuell und in Handarbeit für jeden Kunden gefertigt.

Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note, der Reihenvierzylinder, der praktisch die moderne Motorradgeschichte einläutete, kommt perfekt zur Geltung. Die CB750 gibt es in zwei Ausführungen, "Heritage" und "Racer" (High-End-Umbau). Zusätzlich kann jeder Umbau individuell angepasst werden.
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4.9.2018

Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.
Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.

Honda Monkey UmbauMonkey Tracker von Kingston

Um auf sich aufmerksam zu machen, müssen die Kleinsten immer am lautesten schreien. Kläffende Wadlbeisser, kleine Menschen oder kecke Äffchen - jedes Lebewesen hat seine eigene Art, die Blicke auf sich zu lenken. Die Honda Monkey schafft es mit dem relativ einfachen Rezept, eine kompakte Gestalt mit einer großen Optik zu verbinden. Der Customizer Dirk Oehlerking von Kingston Custom setzt noch eins drauf und nahm für seinen Flat Tracker Anleihen an legendären Honda-Modellen der Vergangenheit.

Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint. Moderne Elemente wie LED-Lichter oder das LCD-Cockpit hat er entfernt, wodurch die Monkey tatsächlich aussieht wie aus den Siebzigern.
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3.9.2018

Harley 115 Custombikes
Harley 115 Custombikes

HARLEY 115: Die schönsten CustombikesKreative (Zylinder-) Köpfe

Harley feiert seinen 115. Geburtstag in Milwaukee – und wir waren live dabei. Als Geburtstagsgrüße haben US-Customizer eine ganze Reihe an schrägen, edlen, sportlichen, wilden oder argen Custombikes auf das Gelände vors Harley-Museum gestellt, die wir hier für euch in einer Fotoshow zusammengefasst haben. Harley extrem – viel Spaß beim Durchklicken!
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3.9.2018

Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.
Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.

Honda Umbauten 2018Sechs einzigartige Hondas für Glemseck

Honda Motor Europe war verganenes Wochenende (31.8 bis 2.9.) beim Motorrad-Custom-Event »Glemseck 101« bei Leonberg mit einem vielfältigen Programm vertreten. Den Honda-Stand schmücken sechs einzigartige Custom-Motorräder, dazu wird Rennlegende Mick Doohan beim »Sprint International« über die Achtelmeile auf einer speziell präparierten Honda CB1000R teilnehmen.

Drei Umbauten basieren auf klassischen Honda-Maschinen: Die Honda CX 500, mit dem längs eingebauten V-Twin ein authentisches Original der 70er und 80er Jahre, wird besonders gerne als Umbauobjekt genutzt. Die preisgekrönte Version von Michael (von der Firma Libra Coachworks in Dartford/GB) ist dank exquisiter Handwerkskunst ein besonders gelungenes Custom-Objekt, welches etwa mit einer gesteppt vernähten Ledersitzbank oder einer speziell angefertigten Auspuffanlage glänzt. Ein anderer Favorit der Umbau-Szene ist die legendäre CB 750, Hondas erstes Superbike der Neuzeit. Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note. Drittes Classic Honda-Exponat ist eine Gold Wing, die 1974 als unverkleidete Maschine auf dem Markt erschien. Die Custom-Kreation des Niederländers Roy Holtman unterstreicht die Vierzylinder-Boxer-Architektur der Gold Wing. Umgebaut und modifiziert präsentieren sich Tank und Sitzbank, eine Zwei-in-Zwei-Auspuffanlage sowie eine Gepäckaufnahme im rustikalen Military-Stil, die gekonnt jene Tourentauglichkeit unterstreicht, für die dieses Bike im Laufe der Jahre schließlich berühmt werden sollte.

Die übrigen drei Custombikes basieren auf der aktuellen Honda-Modellpalette: Die neue Monkey 125 hat sich überall in Europa auf Anhieb als Publikumsliebling nach dem Comeback in diesem Sommer etabliert. Das sympathische Minibike verbindet klassische Monkey-Anmutung und -Proportionen mit modernen Zutaten wie Upside-Down-Gabel, Stereo-Stoßdämpfer hinten, LCD-Cockpit, ABS mit Hinterradabhebeerkennung und LED-Lichttechnik rundum. Monkeys werden oftmals von Wohnmobil-Eignern als Mobilitätslösung mitgeführt und auch gerne für leichte Feldweg-Ausflüge verwendet. Dirk Oehlerking von Kingston Custom arbeitete den Offroad-Aspekt noch weiter aus, indem er eine Monkey als Flat-Tracker auf die Räder stellte. Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint.

Zwei Custom-Varianten der neuen CB1000R ergänzen 2018 Hondas Glemseck-Line-up. Zunächst die CB1000R Neo Daemon, die Customizer Jens Kratschmar mit einem reflektierenden Vinyl-Wrapping versehen hat, in Kombination mit einer weiß beschichteten Auspuffanlage. Ebenfalls modifiziert wurden Lenker, Griffe, Bremsleitungen, Blinker und die Bereifung. Zweiter Hingucker ist eine von Honda Racing in England kreierte Glemseck CB1000R, die vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wird. Öhlins-Federelemente aus der Fireblade SP, Akrapovic-Abgasanlage, Brembo-Bremsen, Custom-Schwinge und spezielle Kupplung, Rizoma-Anbauteile und eine exquisite Gold/Tricolor-Lackierung unterstreichen den kraftvollen Performance-Auftritt des Honda-Roadsters im atemberaubenden Neo Sports Café-Design.

Die sechs kunstvoll umgebauten Honda-Motorräder umspannen nicht nur Jahrzehnte erfolgreicher Honda-Geschichte und unterstreichen die bemerkenswerte Bandbreite des Modellprogramms, sondern werden auch der Philosophie des Firmengründers Soichiro Honda gerecht, der zu sagen pflegte: “Wahre Erfüllung erfährt, wer seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um seine Träume zu vollenden.« Inspiration und Kreativität, von Customizern über alle Grenzen hinweg umgesetzt, sind zweifellos auch die Eckpunkte des Glemseck 101- Events, dem größten und erfolgreichsten Motorrad-Happening in Europa.
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1.9.2018

Harley Softail Custom Sportbike
Harley Softail Custom Sportbike

Harley Custom SportbikeDie schwarze Madonna

Dass Harleys neue Softail-Palette viele Gesichter zeigen kann, das wissen wir spätestens seit der Präsentation der neuen 2019er FXDR. Doch es geht noch viel mehr – und vor allem viel radikaler. Das beweisen die beiden Bike-Builder Big Chris Staab und Justin Coleman von der FXR Division aus Phoenix, Arizona. Sie zeigten anlässlich des 115. Geburtstags von Harley ein Sportbike der besonders aggressiven Ausprägung. Neben der großen Frontverkleidung mit den auffälligen Doppelscheinwerfern lieben wir vor allem das kurze Heck im Dragster-Stil, das einen der beiden Schalldämpfer integriert; der zweite endet kurz und knapp an der Seite. Weitere Auffälligkeiten: der Endantriebs-Umbau auf Kette, die herrlichen Zylinder-Verkleidungen und der Lufteinlass, der von der Front durch eine Röhre zum transparenten Luftfilter geleitet wird. In Summe ein wunderschön gemachtes, originelles Custombike zum Niederknien – just click and watch!
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1.9.2018

Honda Africa Twin mit Harley Motor
Honda Africa Twin mit Harley Motor

Honda- Davidsondie Africa Twin mit Harley-Motor

An Custom-Bikes herrschte bei Harleys 115-Jahr-Feier in Milwaukee wahrlich kein Mangel. Schwer, da noch herauszustechen. EIner, dem das mit Sicherheit gelungen ist, heißt Chip Kastelnik von San Diego Customs in Kalifornien. Er hat eine 2018er-Softail radikal umgebaut und mit der Front einer Honda Africa Twin verquickt. Auf die Art entstand ein echtes Wüsten-Monster – elendslanger Radstand, mächtige Bekofferung, fette Stoppelreifen. Extrem geil ist die 2-in-1-Auspufführung, die in kurzen Rohr unter dem Heck endet. In Summe ein echter Augenschmaus! Click & enjoy!
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11.7.2018

Sonst ist die V9 nur als Bobber und als Roamer erhältlich. Gannet-Design schuf einen nackten Racer.
Sonst ist die V9 nur als Bobber und als Roamer erhältlich. Gannet-Design schuf einen nackten Racer.

Moto Guzzi V9 Gannet RacerVergaser-Guzzi

Während es die Moto Guzzi V7 III in nunmehr acht(!) Geschmacksrichtungen gibt, darunter auch in einer Racer-Variante mit Miniwindschild, Monoposto und Startnummerntafeln im Heck, sowie Öhlins-Federbeinen, bleibt die Auswahl der V9 mit lediglich zwei Modellen leider bescheiden. Bobber und Roamer heißen die zwei Schwestern, die es in drei bzw. fünf Farben gibt. Das war Ulfert Janssen von Gannet-Design zu wenig und so schuf er sich zusammen mit Stefan Fuhrer vom Team Fuhrer Moto, ehemaliger Rennmechaniker von Dominique Aegerter (jetzt moto2) und Tom Lüthi (jetzt motogp), seine eigene V9 Racer.


"Obwohl das Bike von 2016 ist, habe wir gedacht " back to the roots" und es mit künstlicher Beatmung mit Hilfe zweier Keihin-Vergaser versehen. Diese werden dem Bike den nötigen Schubs für die Sprintrennen geben und verleihen dem Umbau ein Flair von Nostalgie", sagt Designer Janssen stolz, "Feinste Handarbeit mit einem handgedengelten Heck aus Aluminium und teilweise angepasster Rahmenkonstruktion, geben dem Umbau einen puren Racerlook. Gewürzt mit feinsten Zutaten aus Bauteilen, wie CNC Racing Fussrasten, IMA Gabelbrücke und Highsider Lichttechnik, sowie diverse Teile von Paaschburg & Wunderlich und ABM Fahrzeugtechnik. Die Lackierung ist eine Mischung aus "abgeschrubbelt", sowie Hochglanz und Abstufungen von kräftigem Blau -  Rhapsody in Blue."

Obwohl es an dieser einzigartigen V9 Racer viele spannende Details zu entdecken gibt, fällt der Blick sofort auf die spektakuläre Auspuffanlage, die dem Naked Bike eine spannende Form verleiht. Ob sich Moto Guzzi dieses Projekt als Blaupause für ein Serienbike zum Vorbild nimmt, wissen wir leider nicht, es wäre aber äußerst wünschenswert.

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9.7.2018

Mit diesem Umbau gewann Fischer's Harley Davidson die Österreich-Ausscheidung zum Battle of the Kings.
Mit diesem Umbau gewann Fischer's Harley Davidson die Österreich-Ausscheidung zum Battle of the Kings.

Harley Battle of Kings 2018Fischer King. Harley-Wien gewinnt.

In seiner vierten Auflage wurde der große Customizing-Contest namens Battle of the Kings weltweit ausgetragen. Mehr als 200 Harley-Davidson Vertragshändler von allen Kontinenten traten mit ihren Zweiradkreationen an. Einzige Vorgabe: Das maximale Budget für die Umbaumaßnahmen betrug 6.000 Euro. Neben einem Online-Voting wurden die Custombike auch von Experten beurteilt. Eine Fachjury unter der Leitung des Customizing-Spezialisten Frank Sander nahm jede Maschine penibel unter die Lupe, bis endgültig feststand: Fischer’s Harley-Davidson Wien wird zum österreichischen Custom King gekrönt.

In der wiener Harley-Davidson Vertretung ist man froh und stolz über den Erfolg. „Zu verdanken haben wir ihn in erster Linie MP“, bestätigt Juniorchef Johannes M. Fischer. Der, den sie bei Fischer’s einfach nur MP nennen, heißt mit vollem Namen Marc-Pierre Decker und ist der Firma für die Logistik zuständig. Und weil MP auf die dynamische Harley-Davidson Roadster steht, nutzte er sie als Basis für sein Umbauprojekt. „Ich finde, dass vor allem die Linie der Maschine stimmen muss“, erläutert der Customizer, der an Fender, Auspuff, Luftfilter, Scheinwerfer, Kennzeichenhalter und etlichen weiteren Teilen Hand anlegte. Zu den i-Tüpfelchen zählen der vom Sattler angefertigte Sitz aus Leder und der aufwendige Lack im winterlichen Camouflage-Design.

Fans des Wiener Looks können die coole Maschine und ihre glücklichen Erbauer in der Triester Straße 260–262 besuchen. Im November tritt die außergewöhnliche Erscheinung auf der EICMA in Mailand im Kampf um die internationale „Custom King“-Krone gegen die Sieger aus sämtlichen anderen Ländern an, die am Wettbewerb teilgenommen haben. 
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14.5.2018

Triumph Bonneville Bobber Krugger
Triumph Bonneville Bobber Krugger

Triumph Bonneville Bobber by KruggerInklusive Dunlop- Custom-Reifen!

Eigentlich ist die Triumph Bonneville Bobber so hübsch, dass man kaum selber Hand anlegen möchte, will man glauben. Aber wenn’s dann doch ein Meister seines Fachs tut – so wie der belgische Customizer Fred „Krugger“ Bertrand – dann sieht man, dass schon noch einiges zu erledigen wäre.

Die Eyecatcher des Umbaus sind natürlich die neuen Proportionen, die sich durch Streckung und größtmögliche Absenkung ergeben. Dazu verbaute der Chef zwei hinreißend kurze Ofenrohre und Felgen, die man am liebsten mit ins Bett nehmen würde. Kurz gestrippte Kotflügel verfehlen ihre Wirkung ebenfalls nicht.
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10.4.2018

2. Ducati Custom Rumble - Ducati Scrambler Umbauten
2. Ducati Custom Rumble - Ducati Scrambler Umbauten

Ducati Custom Rumble 20184 Scrambler Umbauten im Finale

Der 2. Ducati Custom Rumble, in dem zweijährlich der schönste und spektakulärste Scrambler-Umbau prämiert wird, geht in die finale Phase. Für 132 Einsendungen wurden mehr als 200.000 Stimmen abgegeben und vier Finalisten bestimmt, die in einer letzten Runde gegeneinander antreten; der Wettbewerb wird nämlich in vier verschiedenen Kategorien ausgetragen, die da heißen "Bester Händler-Umbau", "Bester Customizer-Umbau", "Bester Kunden-Umbau" und "Bester Rookie-Umbau" (Altersobergrenze 35, ausschließlich für Scrambler Sixty2). 

Die vier Finalisten sind: 
  • Bester Händler-Umbau: ESG Rumble 400, von Ducati Polen
  • Bester Customizer-Umbau: The Batass, von Piotr, Polen
  • Bester Kunden-Umbau: Black Ant, von Sumalpan, Thailand
  • Bester Rookie-Umbau: Aree, von Tanapol, Thailand
Alle Customizer begannen vergangenen September mit ihren Arbeiten, Ende Oktober begann bereits das Online-Voting und im März diesen Jahres endete die Abstimmungsfrist. Zur World Ducati Week 2018 von 20. bis 22. Juli 2018 am Misano Adriatico wird schließlich der Gewinner der vier Finalisten gekürt, bestimmt von einer Jury aus Experten, Designern, Customizern und Motorradfahrern. Der Sieger gewinnt eine Reise ins Traumland Kalifornien. Alle Teilnehmer-Bikes können auf der Seite Ducati Custom Rumble bewundert werden.
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9.1.2018

Indian Super Scout
Indian Super Scout

Indian Super ScoutVintage-Look und 200 Turbo-PS

Sieht gar nicht danach aus, aber das ist die wahrscheinlich schnellste Indian Scout der Welt – zumindest auf der Geraden. Verantwortlich dafür ist ein Garrett-Turbolader, den die beiden Schweden Anders Lundgren und Lasse Sundberg am aktuellen V2-Motor der Indian Scout appliziert haben. Der Garrett-25-Lader mit Wastegate-Ventil und Boost-Control pusht die Leistung des flüssig gekühlten V2 je nach eingestelltem Ladedruck auf bis zu 200 PS! Der (für authentischeren Vintage-Look sandgestrahlte) Motor ist übrigens nur eine von ganz wenigen Komponenten, die den radikalen Umbau überlebt haben. Andere Teile sind der Scheinwerfer, die Kraftstoffpumpe und der Schalthebel.

Den Rest haben die Spezialisten des schwedischen Fullhouse Garage Shop neu zusammengestellt oder größtenteils sogar maßgefertigt. Dazu gehören 23-Zoll-Räder mit jeweils 60 Speichen, die W&W-Indian-Blattfedergabel oder der Kühler, der von einer Honda CRF450 stammt. Eine ganz eigene Mischung ist auch die Lackfarbe, deren Väter sie auf den Namen „Springfield Blue“ getauft haben.
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2.12.2017

Husqvarna TE 300i ZubehörAUSGEHÄRTET

Unverhofft kommt oft. Eigentlich war gar kein grobstolliger Familienzuwachs in unserer Redaktionsgarage geplant. Nach einem euphorisierenden Testwochenende in der rumänischen Wildnis war jedoch auf Anhieb klar: eine der revolutionären Mattighofener Zweitakt-Sportenduros mit Einspritzung gehört definitiv in jeden ordentlichen Haushalt.

Gesagt, getan. Damit unsere brandneue Husqvarna TE 300i für knallharte Offroad-Abenteuer bestens gerüstet ist, haben wir sie mit feinster Zubehör-Ware zum „Panzer auf zwei Rädern“ aufmunitioniert: die Kühlerlüfter aus dem Original-Zubehörprogramm montierten die Experten von Husqvarna Wien. Das kompetente Team rund um Husky-Missionar Michi Brandner und Werkstatt-Guru Pascal Pitzal wird auch während der Saison 2018 für das Wohlergehen unserer TE verantwortlich zeichnen. Das Original-Plastik wurde zwecks Schonung von Xajo gegen einen passgenauen Verkleidungs-Kit von Acerbis ausgetauscht. Der italienische Offroad-Ausstatter liefert außerdem die unzerstörbare X-Seat-Sitzbank, Handguards, Rahmen-, Gabel- und Auspuffschützer.

Die feschen Sticker stammen von den Aufkleber-Profis bei Independent Racing – die Farben wurden nach unseren Wünschen individualisiert, unsere Logos via Online-Konfigurator hinzugefügt. Der unvergleichlich massive Alu-Motorschutz von P-Tech, geliefert von MXG-Parts aus Alberschwende in Vorarlberg, übersteht selbst Landminen mit ziemlicher Sicherheit – ist jedoch nur mit der serienmäßigen Husky-Birne kompatibel und bringt außerdem über zwei Kilo auf die Waage. Egal, wenigstens ist der Extra-Ballast schwerpunktgünstig positioniert. 

Wem das dennoch zu viel Speck auf den Rippen ist, der wählt alternativ die robuste Xtrem-Skidplate in Kombination mit einer Carbon-Birnenabdeckung von Enduroengineering, beides verfügbar bei MXG-Parts. Dieses zuverlässige Motorschutz-Duo ist außerdem mit den edlen Racing-Auspuffanlagen des US-Kult-Labels FMF passgenau kompatibel. Unsere FMF-Wahl fällt auf die Fatty-Birne und den Powercore-2.1-Schalldämpfer, geordert haben wir das durchzugsstarke, kernige Abgassystem über Parts Europe (jedoch erst kurz nach dem Fotoshooting geliefert). In Summe sparen die insgesamt 3,75 Kilo leichten FMF-Komponenten 486 Gramm im Vergleich zur OEM-Serienware.

Michael Gasser von MXG-Parts, Importeur der Marke Enduroengineering, stattete unsere Husky außerdem mit Kühlerprotektoren und einer Kupplungsnehmerzylinder-Abdeckung aus. Der widerstandsfähige Kunststoff-Unterfahrschutz für die exponierte Federbein-Umlenkung stammt von axp-Racing und ist ebenfalls bei MXG-Parts erhältlich. 

Damit die Bremsscheiben auch bei ungewolltem Fels-Kontakt nicht ihre runde Form verlieren, sorgen CNC-gefräste Alu-Abweiser des deutschen Extrem-Enduro-Ausstatters Dowatek für allzeit verlässliche Verzögerungsbereitschaft. Die rechte Gabelfaust schützt eine Alu-Abdeckung (o. Abb.) von Moose-Racing vor Deformierung. Moose-Racing ist unter anderem neben Thor und Icon eine traditionsreiche Hausmarke von Teile-Gigant Parts Europe und steht schon seit mehr als 30 Jahren für hochwertiges und gleichzeitig leistbares Offroad-Zubehör. Zu guter Letzt komplettieren das Kupplungsdeckel-Cover und die Kunststoff-Schwingenabdeckungen von Polisport das hinreißend-massive Gesamtbild. Offroad-Saison 2018, wir sind gut gerüstet! 

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12.3.2017

Yamaha SR500 Café Racer Andrukonis
Yamaha SR500 Café Racer Andrukonis

Yamaha SR500 Café RacerDie Erweckung

Alle Fotos © Peter Andrukonis

Umbauten der Yamaha SR500 oder auch der SR400
gibt es wie Sand in Caorle, aber diesmal erreichte uns ein – heimischer! – Umbau, der um eine ganze Spur schöner und gelungener ist als die meisten anderen. Außerdem steckt eine kuriose Geschichte dahinter.

Und die erzählt sich so: Peter Andrukonis ist ein junger, erfolgreicher österreichischer Fotograf und Filmer (www.peterandrukonis.com), der schon seit frühester Kindheit gerne „alle möglichen Dinge zerlegt und versucht sie zu verändern oder zu verbessern“, wie er schreibt. Die Yamaha SR500 war das Motorrad des Vaters seiner Freundin und rutschte im Jahr 2010 als dessen Geschenk in den Haushalt. Dort verstaubte es als Zweitmotorrad. 2015 beschlossen Peter und seine Freundin schließlich, das Motorrad zu einem Café Racer umzubauen. Nach der schnellen Demontage der Teile versumperte das Projekt wieder.
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1.3.2017

Harley-Davidson Linz Custom King
Harley-Davidson Linz Custom King

Harley Custom- King AustriaDie Krone Geht Heuer nach Linz

Alle Fotos: Fotowerkstatt Johannes Seidl

Der Harley-Davidson Custom-Wettbewerb „Battle of the Kings“
 geht heuer zum dritten Mal über die Bühne. Erneut waren alle Vertragshändler europaweit (und sogar ein bissl darüber hinaus) aufgerufen, ihre Künste und Kreativität im Umbau unter Beweis zu stellen. Die wenigen Regeln: Als Ausgangspunkt musste man eine Sportster, eine Forty-Eight oder die neue Roadster wählen. Das Umbaubudget durfte nicht mehr als 6000 Euro betragen, mindestens 50 Prozent der verwendeten Umbauteile mussten dem rund 900-seitigen Harley-Katalog entstammen. Und letztlich sollte das Ergebnis straßenzulassungsfähig sein, wobei man da schon ein Augerl zudrückt, es also nicht ganz päpstlich nimmt.

Mittlerweile ist der „Battle of the Kings“ Europas größter Händler-Customizing-Contest, an dem heuer 220 Dealer aus 21 Ländern teilnehmen. In Österreich traten diesmal sechs der neun Händler in den Wettbewerb ein. In dessen erster Stufe wurden im Zuge eines Internet-Votings drei Finalisten erkoren. Aus diesen drei Motorrädern musste wiederum Anfang März eine Expertenjury (Motorradmagazin-Kolumnist Zonko, Andreas Werth vom Reitwagen und ich als Chefredakteur des Motorradmagazins) vor den Augen von Harley-Boss Dr. Christian Arnezeder einen Österreich-Sieger ermitteln. Dieser nationale Gewinner darf Mitte November sein Bike auf der EICMA in Mailand ausstellen, wo aus den Landessiegern schließlich ein europäischer Custom-King gekürt wird.
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28.2.2017

Yamaha XSR700 Rough Crafts
Yamaha XSR700 Rough Crafts

Yamaha XSR700 Rough Craftsmach Zwei!

Die Yamaha XSR700 entwickelt sich zurecht zu einem der Lieblinge der Custombuilder-Szene: kompakte Bauform, einfach abnehmbarer Heckrahmen, knackige Proportionen – damit lässt sich vergleichsweise unkompliziert eine recht radikale Veränderung gemäß den aktuellen Trends erzielen. Ein Beispiel für einen geilen XSR700-Umbau findet ihr zum Beispiel hier, aber es gibt noch zahllose andere.

Einen besonders witzigen Vorschlag zu diesem Thema präsentiert nun der taiwanesische Custom-Maestro Winston Yeh von Rough Crafts. Er hat bereits 2015 mit dem argen Umbau der XJR1300 namens „The Guerilla Four“ auf sich aufmerksam gemacht.

Für die Verwandlung der XSR700 war Yeh allerdings anfänglich unschlüssig und konnte sich nicht entscheiden, ob er einen Café Racer oder einen Scrambler auf die Räder stellen wollte. Die schlaue Lösung: Er baute ein Bike, das sich in weniger als einer Stunde Arbeit von einem Café Racer in einen Scrambler verwandeln lässt – mithin das erste Double-Style Custombike der Yamaha Yard-Built-Initiative.
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8.2.2017

Yamaha SCR 950 Yard Built
Yamaha SCR 950 Yard Built

Yamaha SCR950 Yard BuiltGrüsse vom grossen Bären

Yamaha hört auch 2017 nicht auf uns gamsig zu machen. Dabei ist die SCR950 offenbar nicht genug, obwohl wir eh schon spitz auf den lässigen Scrambler sind. Jetzt muss das Ding auch noch im Rahmen der Yard-Built-Initiative dauernd umgebaut werden: Nach Go Takamine zeigt der südkalifornische Umbaupapst Jeff Palhegyi, was man mit der SCR950 machen kann, wenn man’s kann. Vorbild war übrigens die Yamaha YDS3C „Big Bear Scrambler“ aus den späten 60er-Jahren, aber die würden wir unbesehen stehen lassen, wenn wir die gelbe Schönheit aus dem 17er-Jahr bekämen.

Palhegyi fertigte für sie unter anderem einen eigenen Auspuff samt Hitzeschilder an, plus einen der geilsten Sattelbezüge, die wir kennen. Im gleichen Look kommen auch Lenkerrolle und das kleine Täschchen am Vorderrad. Dazu kombinierte der Meister einen Renthal-Lenker, Fox-Federbeine, Ride-Wright-Alu-Speichenräder mit Shinko-Trail-Reifen, Scheinwerferhalterungen und eine Motorschutzplatte aus Alu und vieles mehr, das uns hinreißt.

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