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BMW R 18 Transcontinental wieder einmal höhergelegt. "> BMW R 18 Transcontinental wieder einmal höhergelegt. "> BMW R 18 Transcontinental wieder einmal höhergelegt. ">
Christoph Lentsch
Autor: Mag. (FH) Christoph Lentsch
christoph.lentsch@motorrad-magazin.at
22.1.2024

BMW R 18 One Eight CChicano

Bei uns nur den Insidern bekannt, aber Paul Yaffe ist eine Legende der US-amerikanischen Customizing-Szene. Beginnend mit der Gründung der American Legend Motorcycle Company, aus der später Paul Yaffes Bagger Nation hervorging, erhielt er Auszeichnungen wie drei „World's Most Beautiful Motorcycle“ Awards von der Oakland Roadster Show, zwei „Builder of Year“ Awards und drei „Trendsetter of the Year“ Auszeichnungen vom Easyriders Magazine.

Jetzt enthüllt der Designer sein neuestes Meisterwerk — einen einzigartigen Umbau auf Basis der BMW R 18 Transcontinental, die auf der MBE Show in Verona, Italien debütieren wird. Als der Umbauprozess begann, wusste Paul, dass er einen Big Wheel Bagger bauen wollte, wie ihn noch niemand zuvor gesehen hatte. Entscheidend für das Projekt war es, so viele originale BMW-Komponenten wie möglich beizubehalten. Paul wollte, dass seine Custombike authentisch BMW bleibt, und wusste, dass sie nicht aus Teilen seiner bestehenden Produktlinie hergestellt werden oder so aussehen sollten.

Er ließ ein 26 Zoll x 5,5 Zoll großes Vorderrad aus einem 400-Pfund-Block aus massivem Aluminium herausschneiden, in das ein handgefertigter 180 mm breiter Vorderreifen passt. Der Rahmen musste gestreckt und geneigt werden, um das neue Vorderrad aufnehmen zu können. Außerdem wurden spezielle Aufnahmen konstruiert, um die Spurweite zu korrigieren und das Handling zu optimieren.

Als der Umbau Gestalt annahm, ordnete Yaffe die originalen R 18 Rücklichter in die handgefertigten Panele und arbeitete eine Vertiefung für das Nummernschild im klassischen Hot-Rod-Design in den Kotflügel ein. Er dehnte auch die originalen
R 18 Seitenabdeckungen, um ihre ursprüngliche Form beizubehalten und mehr Fläche abzudecken, damit die Blickführung den Koffern folgt.

 

Yaffe blieb der klassischen Lead Sleed Ästhetik treu und legte daher Wert auf zwei wichtige Komponenten: Luftfederung und Side pipes. Paul und sein Team entwarfen ein ausgeklügeltes Lufttank- und Verteilersystem sowie einen speziellen Rahmen unter jeder Seite der Koffer, in dem wichtige Komponenten untergebracht werden konnten. Darunter die erforderlichen Luftspeichertanks, ein großer Luftkompressor und alle Steuerungen, Ventile und Magnetventile, die für den effektiven Betrieb des Systems erforderlich sind.

Um den Klang des Auspuffs noch weiter zu verbessern, wurde ein präzisionsgefertigtes 3-stufiges Schalldämpfersystem eingeführt, das für die Reversion sorgt. Der letzte Schliff war ein weit geöffneter Endschalldämpfer im Megaphone-Design, das den typischen klassischen Hot-Rod-Klang lieferte.

Paul verlagerte den Fokus auf das Design und wollte ein klassisches Hot-Rod-Design ohne störende Grafiken, um die elegante neue Erscheinung und das Profil des Bikes hervorzuheben. Der Schwerpunkt lag auf Schlichtheit und Faszination. „Wir haben uns an die Arbeit gemacht, um alle gefertigten Karosserieteile zu perfektionieren und alles zu glätten, bis ein Gesamtergebnis entsteht, das an die perfekte Oberfläche von Glas erinnert.“ Nachdem sich das Team für ein zeitloses tiefglänzendes schwarz für die Lackierung entschieden hatte, richtete sich die Aufmerksamkeit der Mannschaft darauf, die Lackierung so perfekt wie möglich zu gestalten und beauftragte seinen Maler Hector Martinez. Als diese fertig war, erkannte er die Notwendigkeit eines Kontrasts und entschied sich für ein klassisches ockerfarben blutrotes Interieur. Die Kunst besteht darin, die perfekte Balance zu finden. „Der Trick ist, es nicht zu übertreiben!“ Guys Upholstery entwarf den modernen Sattel und die Armaturenbrettkonsole, und Hector mischte eine passende Farbe für die vorderen Bremssättel. „Wir finden, es ist spektakulär geworden!“

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