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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
15.10.2018

Ducati Multistrada 1260 EnduroMehr druck Fürs ABENTEUER

Diese Neuheit für 2019 war zwar zu erwarten, bringt aber doch auch ein paar unerwartete Updates: Im neuen Modelljahr zieht die Enduro-Version der Multistrada nach und bekommt den vergrößerten 1260er-Motor, der die klassische Multistrada bereits seit 2018 befeuert. Damit wird aus der Multistrada 1200 Enduro die 1260 Enduro.

Die wichtigste Änderung betrifft also den Testastretta-DVT (Desmodromic Variable Timing), der auf 1262 Kubikzentimeter wächst und statt bisher 152 nun 158 PS leistet. Das Drehmoment von 128 Newtonmeter bei 7500 Umdrehungen bleibt konstant. Nun könnte man meinen, dass diese eher läppisch klingenden Steigerungen im Alltag kaum spürbar sein sollten. Da täuscht man sich aber, wie wir schon von der „normalen“ Multistrada wissen: Die Kraft baut sich beim 1260er-Motor harmonischer auf und er bietet deutlich mehr Power schon bei niedrigen Drehzahlen, die man bei einer Reiseenduro ja häufig nützt – oder auch im Offroadbereich, wo sich die Enduro ebenfalls zu Hause fühlt. Der größere Motor sollte also auch oder gerade bei der Geländevariante der Multistrada einen großen Fortschritt bringen.
Mit dem Motor allein wollte es Ducati aber nicht bewenden lassen und spendierte der im Jahr 2016 eingeführten Multistrada Enduro auch gleich ein paar weitere Modifikationen. So wurden beispielsweise die Speichenfelgen um großzügige zwei Kilo leichter, was man – da ungefederte Massen – ebenfalls beim Fahren bemerken sollte. Das Gesamtgewicht blieb mit 254 Kilo vollgetankt allerdings konstant und nach wie vor recht hoch.

Änderungen hat Ducati letztlich auch beim Fahrwerk und der Geometrie angebracht. Wichtigste Änderung: Der Federweg vorne und hinten sank jeweils von 200 auf 185 Millimeter. Das sollte für den Wirkungsbereich der Multistrada 1260 Enduro ausreichen, lässt aber die Sitzhöhe und den gesamten Fahrzeug-Schwerpunkt nach unten wandern. Man thront nun auf 860 statt bislang 870 Millimeter Höhe. Auf Wunsch sind alternative Sitzbänke für 840 bzw. 880 Millimeter erhältlich. Und wer den Offroad-Look zu Lasten des Passagierkomforts akzentuieren will, bekommt einen schlanken, flachen Soziussitz.

Das war’s aber dann auch schon mit den wichtigsten News. Ansonsten bleibt die Ducati Multistrada 1260 Enduro das, was sie bislang schon war: eine Super-Hightech-Power-Reiseenduro. Serienmäßig sind hier unter anderem vier Fahrmodi, ein semi-aktives elektronisches Sachs-Fahrwerk, das Bosch-Kurven-ABS, Kurvenlicht, eine Berganfahr-Hilfe, das 5-Zoll-TFT-Display mit verbesserter Menüführung sowie eine Wheelie-Kontrolle und eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle, die sich beide achtfach verstellen oder abschalten lassen. Dazu stehen noch vier Pakete bereit, mit denen man das Leben (oder das Bike) verschönern kann.
Wer sich die neue Multistrada fürs Grobe in die Garage winken will, bekommt 2019 zwei Farb-Varianten zur Wahl: das klassische Ducati-Rot oder einen Abenteuer-Look in Sand-Matt – beide jeweils mit großen Schriftzügen an den Flanken des 30-Liter-Tanks, die unmissverständlich auf die neue Größe des Triebwerks hinweisen.

Einher mit dem Upgrade geht auch eine kleine Preiserhöhung, die mit 200 Euro in Österreich erfreulich moderat bleibt: 24.195 Euro kostet die Multistrada 1260 Enduro in der Heimat großer Töchter und Söhne. Der Preis in Deutschland steht noch nicht fest.
Motorrad Bildergalerie: Ducati Multistrada 1260 Enduro

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