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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
13.6.2017

MV Agusta RVS#1 2018Nomen est Omen

Wenn das nicht ein waschechtes Prachtexemplar eines Streetfighters ist ... Die brandneue RVS#1 basiert auf der ohnehin schon atemberaubenden MV Agusta Dragster 800 und entsteht in penibler Kleinarbeit in den Werkshallen in Varese. Hier will man zukünftig als Ergänzung zur Serienfahrzeug-Palette auch echte Manufaktur-Fahrzeuge als einträgliche Erweiterung des Geschäftsfeldes bauen. Premiere feiert die RVS-Baureihe („Reparto Veicoli Speciali“, Spezialfahrzeug-Abteilung) mit der treffend benannten #1. Dieses limitierte Sondermodell soll nach dem Prinzip „one man, one bike“ in Handarbeit entstehen, eine Titan-Plakette am Steuerkopf dokumentiert die Seriennummer.

Auf der technischen Seite der RVS#1 stehen 798 Kubik, 68 Newtonmeter und bis zu 150 PS bei abgespeckten 160 Kilo (9 Kilo weniger als die Dragster) – zumindest, sofern man wegen der infernalischen „SC-Project“-Kit-Auspuffanlage auf eine Straßenzulassung verzichten kann. Wer legal im Alltag unterwegs sein will, muss sich mit 140 PS und 168 Kilo begnügen. In nur 3,72 Sekunden soll die RVS#1 die 100-km/h-Schallmauer durchbrechen. Getriebe und Dreizylinder-Triebwerk der Dragster wurden für die "Nummer Eins" liebevoll überarbeitet, der Antrieb Euro-4-tauglich gemacht. Sämtliche edle Anbauteile sind handverlesen, Blickfang-Akzente aus exklusiven Materialien wie Titan, Magnesium und Carbon appliziert man äußerst großzügig und auch die CNC-Fräse steht bei der Fertigung einer RVS#1 kaum still.

Besonders innovativ soll die Technologie der Frontmaske sein. Die LED-Segmente im adaptiven Scheinwerfer werden während der Fahrt je nach Geschwindigkeit und Schräglage zugeschalten, so soll die RVS#1 auch eine Kurvenlicht-Funktion aufweisen. Über Produktionsbeginn und Verkaufspreis schweigt man sich bei MV Agusta derzeit noch aus. Ein billiges Vergnügen wird die exklusive RVS#1 jedoch garantiert nicht. Schon die konventionelle Dragster 800 RR steht mit satten 19.185 Euro in der Preisliste.

Motorrad Bildergalerie: MV Agusta RVS#1 2018

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11.1.2019

Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.

Triumph Rocket kehrt zurück!Erwischt: Prototyp der Rakete!

Von ihrer Vorstellung im Jahr 2004 bis zu ihrem Verschwinden vom europäischen Markt im letzten Jahr, bedingt durch die fehlende Euro-4-Homologation, war sie das Motorrad mit dem größten Hubraum und dem mächtigsten Drehmoment am Markt: die Triumph Rocket 3, mit ihrem längs eingebauten, 2,3 Liter großen Dreizylinder. Und nun, mit Euro 5 kurz vor Inkrafttreten, steht Triumph kurz davor eine komplett neue Rocket 3 für das Modelljahr 2020 vorzustellen.

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MV Agusta:

13.11.2018

MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.
MV Agusta Superveloce 800 in der Heckansicht.

MV Agusta Superveloce 800Schöner Sport

Offiziell wurde die Brutale 1000 Serie Oro zum schönsten Motorrad der Mailänder Messe EICMA gekürt, aber wir haben etwas (für uns) noch Schöneres am Stand von MV Agusta entdeckt, die Superveloce 800. Als Conceptbike durfte sie wahrscheinlich nicht an der Wahl teilnehmen, aber schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres soll sie in Produktion gehen.

Mit der Superveloce erinnert MV Agusta an seine legendäre Geschichte im Rennsport mit insgesamt 37 Weltmeistertiteln auf heute ikonischen Motorrädern. Mit einem über alle Zweifel erhabenen Design ehrt MV die Vergangenheit und richtet gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Klassische Formen gestaltet mit modernsten Materialien, rustikale Farbflächen gepaart mit funktionalen Elementen – so schafft die Marke aus Varese mobile Gegenwartskunst.

Die Verkleidung der Superveloce, angeführt von einem runden LED-Scheinwerfer mit gelblicher Verglasung, drängt aggressiv nach vorne und bewahrt dabei gravitätische Eleganz. Das torpedoförmige Heck, ebenfalls mit einem schlichten runden Lichtelement im Zentrum, schließt den formvollendeten Körper nach hinten ab. Elemente wie die Drahtspeichenfelgen und ein Lederriemen am Tank wurden meisterlich mit der geschwärzten Auspuffanlage von SC-Project und einem TFT-Display vermengt. Zwei Endrohre ragen auf der rechten Seite, eines auf der linken (Schwingen-)Seite hervor.

Chassis und Motor wurden von der F3 800 übernommen. Die Ergonomie entspricht fast vollständig jener des Supersportlers, Sitzhöhe, Lenker- und Fußrasterposition blieben unverändert. Auf der Studie fehlten wie so oft Rückspiegel und Blinker, was der Ästhetik natürlich zu Gute kam. Wie werden sehen, ob wir die Superveloce in einem Jahr als Serienbike immer noch so schön finden.

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5.11.2018

MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro
MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro

MV AGUSTA Brutale 1000 Serie OroDas stärkste Naked bike der Welt!

Lange Zeit war es ruhig um die krisengebeutelte Kultmarke aus Italien; nach dem Produktionsstopp, dem Ausstieg von Mercedes-AMG, einer kompletten Neupositionierung der Firmenphilosophie und dem Einstieg eines neuen (russischen) Investors scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Zum Glück, es wäre wirklich schade um die Marke und ihre außergewöhnlichen Kreationen. Das beweist nun auch das neueste Modell, mit dem die Italiener einmal mehr ein Ausrufezeichen setzen: die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro.

Was in Mailand zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird, ist nichts weniger als das stärkste in Serie gefertigte Naked Bike der Welt. Mit straßenzugelassenen 208 PS bei 13.450 Umdrehungen sticht es sogar viele Superbikes aus. Montiert man ein maßgefertigtes Racing-Kit (bestehend aus Titan-Schalldämpfer von SC-Project und eine spezielle ECU), dann steigt die Leistung sogar auf 212 PS bei 13.600 Umdrehungen. Nicht minder spektakulär: die infernalische Leistung trifft auf ein angeblich fahrfertiges Gewicht von lediglich 184 Kilo. Da sollte kein Auge trocken bleiben, wie man so sagt.
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4.11.2018

MV Agusta Dragster 800 RR America
MV Agusta Dragster 800 RR America

MV Agusta Dragster 800 RR AmericaGreat, again.

Wie kommt eine italienische Motorradmarke zu dem Modellnamen "America"? Der Ursprung geht zurück auf die "750 S America", ein Vierzylinder-Bike aus dem Jahre 1975 mit DOHC und 75 PS Spitzenleistung. 25 Jahre später wurde die erste Brutale von Massimo Tamburini mit dem Zusatz "America" geehrt und im typischen rot-weiß-blauen Farbschema lackiert. 2012 gab es eine weitere Brutale America mit Vierzylinder, bis vergangenes Jahr die erste Dreizylinder-Brutale folgte. In einer limitierten Sonderserie von nur 200 Stück ist es nun die Dragster 800 RR, das extremste Modell in der MV Agusta-Palette, die in den Farben des Star-Spangled Banner glänzen darf. Jedes Exemplar kommt natürlich mit Zertifikat und Plakette mit der Seriennummer.
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Naked Bike:

6.11.2018

Honda CB650R 2019
Honda CB650R 2019

Honda CB650R 2019Frischer Kaffee

Nach der Rundererneuerung der CB1000R für 2018 widmeten sich die Honda-Ingenieure jetzt dem liebevollen Update ihres 650er-Naked-Bikes. Ab 2019 ersetzt die neue CB650R ihre Vorgängerin CB650F und wird nun ebenfalls Teil der „Neo Sports Café“ Designlinie. Man kann sie auf den ersten Blick nur schwer von ihren Schwestern mit 1000, 300 oder 125 Kubik unterscheiden. Der Vierzylinder-Klassiker der Japaner wurde natürlich auch technisch überarbeitet und aufgerüstet: beispielsweise mit erhöhter Kompression, optimierter Kolbenform, adaptierten Ventilsteuerzeiten, größeren Ansaugkanälen usw. Interne Kanäle für die Kühlflüssigkeit zwischen Zylinder und Zylinderkopf machen von außen sichtbare, hässliche Gummischläuche am Motorgehäuse obsolet. Optisch ansprechend ist auch die von der CB1000R bekannte LED-Lichtanlage und das LCD-Display mit Ganganzeige im Cockpit.

Der bewährte 649-Kubik-DOHC-Reihenmotor mit 95 PS und 64 Newtonmetern dreht nun maximal 12.000 Touren  (1000 U/min mehr) und verfügt über 5 Prozent mehr Spitzenleistung. Außerdem soll die Drehmomententfaltung von Standgas bis zum Begrenzer nun deutlich potenter und gleichmäßiger vonstattengehen. Auf Wunsch ist übrigens auch ein A2-Drosselkit auf 35 kW erhältlich. 

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6.11.2018

Das sportliche Naked Bike für A2-Fahrer.
Das sportliche Naked Bike für A2-Fahrer.

Honda CB500F 2019Halbnackt

Hondas Streetfighter der Halbliterklasse - nicht nur für BesitzerInnen des A2-Führerscheins eine sehr gute Wahl - wurde für 2019 nachgeschärft und optisch wie technisch aufgewertet. Der 471 Kubik große Zweizylinder-Motor soll eine verbesserte Kraftentfaltung im unteren und mittleren Bereich sowie mehr Drehmoment liefern. Das Einsteiger-Naked Bike verfügt jetzt über eine Anti-Hopping-Kupplung, die die Schaltarbeit erleichtert und die sportliche Fahrbarkeit verbessert. Ein konifizierter Lenker und neue LCD-Instrumente werten das Cockpit auf, moderne LED-Blinker runden die Modell-Überarbeitung ab. Zwei separate Auslasskrümmer am Auspuff sollen eine bessere Motorakustik erzeugen. Die Leistung von 48 PS (35 kW) wird bei 8.600 Umdrehungen pro Minute erreicht, das maximale Drehmoment von 43 Nm liegt bei 6.500 Umdrehungen pro Minute an. Mit einem 17,1 Liter fassenden Kraftstofftank und einem sparsamen Verbrauch sollen Reichweiten von bis zu 480 Kilometer möglich sein.

Details Honda CB500F 2019:
- Aggressiveres Design
- Moderner Fatbar-Lenker
- LCD-Cockpitanzeige, neu mit Ganganzeige und Schaltindikator
- LED-Blinker
- Zweizylinder-Motor mit konstruktiven Ähnlichkeiten zur CBR1000RR Fireblade
- Einlass und -Auslass sowie Ventilsteuerzeiten modifiziert; Kraftentfaltung und Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlen um vier Prozent verbessert
- Sportlicher Sound dank neuem Zweirohr-Auspuffkrümmer
- Anti-Hopping-Kupplung für leichtere Gangwechsel
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6.11.2018

Kawasaki Z400 2019
Kawasaki Z400 2019

Kawasaki Z400Little Supernaked

Kawasaki war heuer fleißig und hat in praktisch alles Segmenten News parat – auch in der boomenden Klasse der Naked Bike Einsteiger. Hier hatte man ja zuletzt nach dem Wegfall der Z300 ein kleines Vakuum, das nun mit einem Modell gefüllt wird, das durchaus das Zeug zum neuen Klassenprimus hat. Die wichtigsten Gegner: KTM 390 Duke, Husqvarna 401 Vitpilen, Honda CB300R und natürlich die BMW G 310 R.

Wie die meisten dieser Konkurrenten setzt auch die neue Kawa auf einen sehr erwachsenen Look. Wer sich nicht genau auskennt oder nur schnell hinsieht, wird kaum damit rechnen, dass dieses Bike „nur“ 399 Kubikzentimeter Hubraum hat. Diesen Motor kennen wir natürlich bereits: Er versieht auch in der Ninja 400 seinen Dienst. Wie dort leistet er in der Z400 33,3 kW/45 PS (plus 6 PS gegenüber der Z300) und ein maximales Drehmoment von 38 Newtonmeter. Damit ist die Z400 nicht nur uneingeschränkt tauglich für A2-Führerscheinbesitzer, sondern übertrumpft in der Leistung auch sämtliche der genannten Konkurrenten.
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6.11.2018

BMW R 1250 RS
BMW R 1250 RS

BMW R 1250 R/R 1250 RSMehr power, mehr design

Der neue Boxermotor mit ShiftCam-Technologie und deutlich mehr Leistung bleibt 2019 keineswegs dem Bestseller der Baureihe vorbehalten (einen ersten Fahrbericht der R 1250 GS findet ihr hier). Auch die anderem Modelle der LC-Boxer-Baureihe dürfen gleich nachziehen und kommen so in den Genuss von mehr Hubraum (1254 statt bisher 1170 Kibikzentimeter) und mehr Power: 100 kW/136 PS und 143 Newtonmeter sind die neuen Gardemaße der Boxer-Equipe.

Wie bei den beiden GS-Modellen nahmen die BMW-Entwickler diesen Schritt zum Anlass, um auch in anderen Bereichen ein wenig nachzulegen. So kommen die beiden eng verwandten Straßensportler R 1250 R und die R 1250 RS in den Genuss weiterer Updates. Die wichtigsten News hier knapp zusammengefasst:

– Das 6,5-Zoll-TFT-Diplay mitsamt allen Connectivity-Funktionen ist nun bei beiden Modellen serienmäßig
– Hill Start Control ist nun ebenfalls im Standard-Umfang enthalten
– Die R 1250 RS erhält serienmäßig LED-Scheinwerfer (LED-Tagfahrlicht bei beiden Modellen optional)
– Bei beiden Modellen werden nun neu gestaltete Bugspoiler angebaut
– Die R 1250 R bekommt eine neue Cockpit-Abdeckung, die R 1250 RS einen neuen Verkleidungs-Oberteil
– Zu den neuen Optionen zählt u.a. das Dynamic ESA „Next Generation“ mit vollautomatischem Beladungsausgleich

Darüber hinaus stehen noch reihenweise neue Accessoires und Zubehörteile zur Verfügung. Beispielsweise ist nun erstmals für den Roadster ein Sportlenker verfügbar, dazu kommen edle Frästeilpakete in zwei Ausführungen (Option 719 und HP). Weiters sind im Programm „BMW Spezial“ weitere Komponenten mit dem Kürzel „Option 719“ verfügbar, etwa Alu-Gussräder Classic/Sport. Nicht zuletzt sind beide Varianten auch in der Speziallackierung Option 719 zu bekommen (Fotos ganz unten).
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