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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
18.10.2016

Kreidler CR 125iAuf zur Kaffeefahrt!

Spätgeborene werden die Marke vielleicht gar nicht mehr kennen – aber wer in den Siebzigern Moped gefahren ist, für den war eine Kreidler entweder ein Freund oder ein Feind, den es zu überholen galt. Damals hamsterte die Stuttgarter Marke sogar Weltmeistertitel und hatte mit der legendären Florett einen richtigen Bestseller im Programm. 1982 ging man dann wie so viele in diesen harten Motorradtagen Pleite. Die Namensrechte übernahm 1986 das ebenfalls deutsche Unternehmen Cycle Union, die auf Fahrräder spezialisiert waren (und sind). 

Motorisierte Zweiräder unter dem Namen Kreidler gibt’s nun schon wieder eine ganze Weile, gefertigt natürlich in China und so gestaltet, dass wir sie irgendwie nicht mit der alten Marke (gegründet 1889!) in Verbindung bringen – Roller, Supermotos usw. Bis jetzt. Denn ab Jänner kommt das erste Retro-Modell in den Handel, die CR 125i. Der kleine Café Racer besitzt einen luftgekühlten Einzylinder, der natürlich schon nach Euro 4 zertifiziert ist und 11,4 PS leistet, dazu gibt’s ein Fünfgang-Getriebe. Damit soll das vollgetankt 112 Kilo schwere Bike 101 km/h erreichen. Das Fahrwerk besteht aus einer USD-Gabel vorne und zwei klassischen Federbeinen hinten. Die Ausstattung gibt sich mit LED-Heckleuchte, Ganganzeige, Kombi-Bremssystem und Drahtspeichenrädern (samt eloxierten Felgen) erstaunlich hochwertig, dafür liegt auch der Preis etwas höher als bei vergleichbaren China-/Korea-Bikes: 2999 Euro (in Deutschland – der Österreich-Preis wird erst kurz vor dem Marktstart feststehen).

Der Verkauf des grünen oder orangen Basismodells startet auch in Österreich im Jänner 2017, etwas später – im März – folgt dann das Sondermodell „NPJ Edition“. NPJ – Niels-Peter Jensen – ist Extrem-Mountainbiker und Markenbotschafter von Kreidler, ihm verdanken wir die hellblaue Version oben. Besondere Kennzeichen neben Farbe und Graphics: die gelbe Scheibe, der leicht hochgezogene Schalldämpfer, der Sitzbankhöcker, LED-Blinker sowie Motor/Getriebe und Felgen in Schwarz. Preis der kleinen Beauty in Deutschland: 3299 Euro.

Mehr zum Thema:

125er:

7.12.2018

Die Kawaki Ninja 125 und die Z125 im Schlagabtausch.
Die Kawaki Ninja 125 und die Z125 im Schlagabtausch.

Kawasaki Z125 & Ninja 125 TestZweieiige Zwillinge

Unter dem Motto „The toughest Choice“ fand von Ende November 2018 die Presse-Präsentation der beiden neuen Kawasakis Ninja 125 und Z 125 in Malaga, Spanien, statt. Wenn man sich für eine der beiden brandneuen Japanerinnen entscheiden müsste, zahlt es sich definitiv aus, vorher eine Testfahrt mit beiden zu machen. Schließlich spricht Kawa selbst von der "härtesten Entscheidung".

Kawasaki hat vor der Einführung dieser beiden Modellreihen eine Marktumfrage durchgeführt, um zu erheben, was die Hauptgründe für den Kauf solch eines Motorrads sind. Der Großteil der Befragten gab an, den meisten Wert auf das Styling und die Marke des Bikes zu legen (ganz im Gegenteil zu Motorrädern mit größeren Motoren, wo für die Befragten vor allem die Performance zählt). Mit ihrem Styling können die beiden Japanerinnen auf jeden Fall punkten. Sie sollen vor allem eine junge Zielgruppe (= Führerscheinbesitzer der Klasse A1) ansprechen und dieser den perfekten Einstieg in die Welt von Kawasaki bieten – daher kommen auch die Leitsätze von Kawasaki: „Your first Z“ beziehungsweise „Your first Ninja“. Die Ninja 125 vervollständigt somit die Produktpalette im Supersport-Segment, die Z125 macht das Naked-Segment komplett.
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28.11.2018

Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen
Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen

Video: Reisen mit 125er-BikesUli Brées Sweet Sixteen Tour

Uli Brée ist nicht nur Mastermind des Club of Newchurch und Drehbuchautor von Erfolgsserien wie „Vorstadtweiber“, sondern als eingefleischter Motorradfahrer auch jederzeit für eine schräge Idee gut. So fuhr er im vergangenen Sommer mit Lebensgefährtin, den Kids seiner Patchwork-Familie und deren Freunden auf eine lange Tour durch Oberitalien, wobei ausschließlich 125er zum Einsatz kamen – ein bunt durchgemixter Fuhrpark bestehend aus Rollern, sportlichen Naked Bikes und Vintage-Mopetten wie der Mash Dirt Track 125. Einige Teilnehmer mussten sogar extra dafür erst den entsprechenden Führerschein machen, bevor es über die Alpenpässe zu den oberitalienischen Seen ging.

Wie es der illustren Truppe dabei ergangen ist, war unlängst bei unseren Kollegen von motomobil nachzulesen, dazu wurde auch ein stimmungsvolles Video gedreht, das wir euch hier gerne präsentieren. Easy travelling, easy going, dazu Sommerfeeling aus Italien – das war die Sweet Sixteen Tour 2018. Viel Spaß!

Fotos und das Video stammen übrigens von Carlo Kohal. Mehr von ihm auf seiner Website oder auf Instagram.
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8.11.2018

Honda CB125M und CB125X
Honda CB125M und CB125X

Honda 125er DesignstudienJugend-Stil

Ganz erfreulich: Das 125er-Segment weist als Einsteigerklasse in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum auf, 2018 sogar europaweit um beachtliche 25 Prozent! Grund genug für das in Italien ansässige Designteam von Honda, sich ein paar Gedanken um zukünftige Modelle im Achtellitersegment zu machen. Das Ergebnis sind zwei flotte Konzeptbikes auf der technischen Basis der CB125R.

Die CB125X ist ein Adventurebike im Rallye-Stil mit längeren Federwegen und hoch aufragender Front bei gleichzeitig schlanker Figur. Eine Rallye-Sitzbank, Handschützer, ein hochgezogener Auspuff (von SC-Project) und Speichenräder sind bei diesem Ansatz natürlich Pflicht. 

Die CB125M – M wohl für Motard? – versteht sich hingegen als straßenorientiertes Naked Bike mit klar erkennbaren Supermoto-Anleihen. Das kurze Heck, die knappen Handschützer und das freie Feld für eine Startnummer über der knappen LED-Beleuchtung sind hier die Komponenten, die nicht nur 16-Jährige anfixen könnten ...
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Kreidler:

Sorry, hierzu haben wir keine weiteren Artikel mehr.

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