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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
10.10.2019

Horwin CR6E-Bike mit Österreich-Input

Horwin? Nie gehört? Da geht es Euch nicht anders wie uns. Dabei wird die chinesische Marke seit 2013 von der XL Holding mit Sitz in Changzhou/China geführt, man ist ausschließlich im Bereich der Elektromobilität aktiv. Horwin ist mittlerweile nicht nur in Asien, sondern auch in Südamerika und Europa vertreten, wobei Horwin Europe in Österreich angesiedelt ist: genauer gesagt in Kammersdorf bei Wien. Das europäische Standbein steht zu 74% im Eigentum der Familie Wei Zhou, 26% hält die Familie Heinzl aus Kammersdorf.

Horwin Europe kümmerte sich bislang um den Import- und Zulassungsprozess, Logistik, Marketing und After Sales der zugekauften und unter der Marke Horwin vertriebenen E-Fahrzeuge. Seit 2017 wurde ein Netz von rund 300 Vertriebspartner in ganz Europa aufgezogen, wobei die Schwerpunkte in Deutschland (80) und Österreich (70) liegen. Genaueres findet man auf der Firmen-Website www.horwin.eu/de/

Nun folgt der nächste Schritt: Auf der Eicma zeigt die chinesische Marke ihr erstes selbst entwickeltes Elektromotorrad, das in zwei Spielarten schon kurz darauf erhältlich sein wird:  die Horwin CR6 und Horwin CR6 Pro.

Bei den Motorrädern handelt es sich um Leichtkrafträder, also Bikes, die im 125er-Segment angesiedelt sind und in Österreich daher auch mit Code 111 gefahren werden können. Das Kürzel „CR“ steht übrigens für „Café Racer“, was ein wenig weit hergeholt scheint, auch wenn man einige Anklänge an Retro-Styling findet – etwa bei der Sitzbank, beim Rundscheinwerfer (mit LED!) oder bei den etwas gröber profilierten Reifen, die wiederum in die Scrambler-Ecke deuten. Markant wirkt aber stets der moderne Brückenrahmen, der aus einer leichten Aluminium-Magnesium-Legierung gefertigt wird.

Bevor wir uns aber in die technischen Details vertiefen, kurz noch zur Rolle Österreichs: Horwin Europe war nämlich in die Entwicklung der CR6 sehr stark eingebunden. Das Ziel bestand darin, Fahrzeuge für Europa zu schaffen und sie daher für größere Körpermaße und höhere Fahrergewichter zu konfektionieren. Auch andere Bedürfnisse wurden eingemahnt, etwa hinsichtlich der Fertigungs- und Materialqualität oder der Sicherheit. Hier hat Hanspeter Heinzl, Chef von Horwin Europe, eine entscheidende Rolle gespielt, heißt es.

Jetzt aber zu den Motorrädern selbst: Beide Horwins besitzen, wie schon erwähnt, einen Magnesium-Alu-Brückenrahmen und Akkus mit Panasonic-Zellen. Dazu verfügen sie über ein LC-Display, ein Keyless-Go-System mit Diebstahlwarnanlage, ein Integral-Bremssystem (CBS) und integrierte Ladegeräte. Darüber hinaus bietet Horwin zwei Jahre Garantie auf Fahrzeug un Akkus.

Die Unterschiede liegen in Akku, Motor und Getriebe. Der E-Motor in der Horwin CR6 leistet 7,2 kW/10 PS und ermöglicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h; wie bei Elektro-Zweirädern üblich, kommt die CR6 ohne Getriebe aus. Die Reichweite soll bei 45 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit 150 Kilometer betragen, in drei Stunden ist der Akku zu 80% vollgeladen. Die Beschleunigung von 0–60 wird mit sechs Sekunden angegeben, das Eigengewicht mit 138 Kilo.

Die Horwin CR6 Pro wiederum geht einen eigenen Weg und kombiniert einen 11 kW/15 PS starken Elektromotor mit einem 5-Gang-Getriebe. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht hier 105 km/h, die Beschleunigung auf 60 km/h wird in fünf Sekunden absolviert. Dank eines leistungsfähigeren Ladegeräts wird der Akku hier in drei Stunden sogar voll geladen, die Reichweite beträgt ebenfalls 150 Kilometer. Das Eigengewicht liegt bei 140 Kilo.

Sowohl Horwin CR6 als auch CR6 Pro werden kurz nach ihrer Premiere auf der Eicma in Mailand bereits verfügbar sein: Der Verkaufsstart wurde mit Ende November 2019 angegeben. Die Preise sind ebenfalls bereits bekannt: 

Horwin CR6: 5890 Euro (Schwarz, Weiß, Grün-Metallic, Blau-Metallic)
Horwin CR6 Pro: 6990 Euro (Schwarz)

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