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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
19.7.2021

Triumph Trident Dauertest 2021Hot Stuff

Text: Christoph Lentsch, Fotos: Kurt Pinter

Das erste Service und 1623 Kilometer liegen hinter uns und wir setzen den Longrun unserer Triumph Trident 660 mit zwei neuen Features fort. Mit einem aufpreispflichtigen Extra war die Engländerin bereits bestückt: Die Lackierung Silver Ice Diablo Red mit dem großen Triumph-Logo am Tank und den auffälligen roten Akzenten kostet 100 Euro.

Nicht viel, vielleicht aber auch nicht notwendig. Als nahezu unverzichtbar bewerten wir im Glazial des Jahres 2021 mit dem kältesten Frühling seit mehr als 25 Jahren das Vorhandensein von Heizgriffen (237 Euro), die hier vorbildlich dezent integriert sind und die empfindlichen Greifwerkzeuge vor dem Erfrieren retten. Man darf sich auf einem Naked Bike ruhig ein bisschen Komfort gönnen.

Weniger um Komfort als um Performance ging es uns beim Einbau eines Schaltassistenten, der uns schon auf unserem letztjährigen Longrunner Tiger Rally 900 Pro als Serienausstattung begeistert hat und auch auf der Trident überzeugt. Mit ihrem charakter- und antrittsstarken Triple konnte sich die Triumph bereits gegen die Midsize-Nakeds der Konkurrenz behaupten (zu lesen in MM 4/2021), der Quickshifter macht sie noch quicker, für gerademal 322 Euro. Beide Extras sollen übrigens laut Triumph-Website in nur 66 Minuten in der Werkstatt deines Vertrauens eingebaut sein.

Die gesamte Redaktion klemmte sich die schlanke Britin bereits zwischen die Beine. Selbst die längsten Stelzen unserer Verkaufsleiterin Beate – die Größte im MM-Team – fanden genug Platz, um eine entspannte Sitzposition zu ermöglichen. Alle Testfahrer attestierten der Trident allerdings ein zu straff ausgelegtes Fahrwerk, das zum Schrecken von 23 Bandscheiben oft unvermittelt harte Schläge austeilt und dem Fahrspaß einen kurzen schmerzhaften Blitz lang den Strom abdreht.

Aber bleiben wir beim Erfreulichen: Auf den letzten 500 Kilometern genehmigte sich der 660er nur 4,1 Liter auf 100. Wer beim Verbrauch so spart, kann weiter Geld für’s Zubehör ausgeben. Mit einem Flyscreen und Aluminium-Bugspoiler würde die Trident noch besser aussehen, eine Hecktasche und Beifahrer-Haltegriffe machten sie praktikabler und ein Rahmenschutzkit war noch nie verkehrt. Wir müssen also demnächst wieder in die Werkstatt. Auf das nächste Service können wir dafür nicht warten; das ist erst in 14.377 Kilometer fällig.

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