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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
7.11.2017

KTM 790 DUKEDAS bIEST DER MITTE

Endlich ist die Katze aus dem Sack – oder besser das Skalpell aus der Hülle: So sieht die neue KTM 790 Duke aus, mit der die Oberösterreicher die beliebte Mittelklasse aufmischen wollen. Wie zu erwarten handelt es sich um ein äußerst sportliches, graziles Naked Bike mit der typischen Kiska-Formensprache, aber auch vielen innovativen Stilelementen, die durchaus eine neue Ära in der Firmengeschichte einläuten könnten. Aber nun der Reihe nach.

Der Motor: leicht, kompakt, stark. Der flüssig gekühlte Reihen-Zweizylinder verfügt über 799 Kubik Hubraum und schöpft daraus eine Leistung von 105 PS bei 9000 U/min; das maximale Drehmoment beträgt 86 Newtonmeter und ist bei 8000 U/min verfügbar. Die Neukonstruktion mit DOHC-Zylinderkopf und Vierventiltechnik arbeitet mit einem Hubzapfenversatz von 75 Grad und besitzt auch zwei Augleichswellen, die den störenden Vibrationen den Garaus machen sollen. Wichtig für das Gewichtsmanagement: der Motor wird als tragender Teil in den Gitterrohrrahmen integriert. Wesentliches Detail für A2-Führerscheinbesitzer: Die 790 Duke wird auch in einer Version mit 95 PS angeboten, die sich damit auf 44 PS drosseln lässt.
Das Fahrwerk bietet noch am wenigsten Überraschungen: Vorne finden wir eine nicht verstellbare 43er-USD-Gabel, hinten ein Zentralfederbein, das sich in der Vorspannung justieren lässt, beides natürlich von WP Suspension. Federwege v/h: 140/150 Millimeter. Die sportlichen Felgen tragen Räder der Dimension 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten. Die Fachwerkschwinge besteht übrigens genauso aus Aluminium wie der Heckrahmen, was unterm Strich ein appetitmachend niedriges Gewicht von rund 169 Kilo trocken ergibt.

Aus Aluminium wird auch der Lenker gefertigt – keine Selbstverständlichkeit in der unter Kostendruck stehenden Mittelklasse. Mehr noch: der Lenker ist konifiziert und in zwölf Positionen verstellbar. Gemeinsam mit einer klassenüblichen Sitzhöhe von 825 Millimeter sollte man hinter dem 14-Liter-Tank einen ergonomisch einwandfreien Arbeitsplatz vorfinden.

Vorbildlich sind die Bremsen: Nicht nur bestehen sie aus zwei 300er-Scheiben vorne mit jeweils radial montierten Vier-Kolben-Sättel, sondern verfügen auch über ein hypermodernes Antiblockiersystem mit Kurven-Funktion und Supermoto-Modus – serienmäßig!
Und damit kommen wir vielleicht zur größten Überraschung: der unfassbar üppigen Ausstattung der 790 Duke. Denn neben dem Kurven-ABS sind auch die schräglagenabhängige Traktionskontrolle MTC, die Motorschleppmoment-Regelung MSR, eine Launch Control und der Quickshifter bereits serienmäßig an Bord. Außerdem finden sich rundum nur LED-Beleuchtungskörper – und ein so hübsches TFT-Farbdisplay ist in dieser Klasse auch kaum zu finden. Weiterer Beweis für die Detailliebe: Sogar der Menüschalter am Lenker ist beleuchtet. 

Den Menüschalter benötigt man unter anderem, um die vier Fahrmodi der neuen KTM 790 Duke auszuwählen. Darin inkludiert ist auch ein frei konfigurierbarer Track Modus. Denn dass sich das Naked Bike auch recht eindrucksvoll auf der Rennstrecke fahren lässt, suggerieren nicht nur die ersten Werksfotos. Mit enormer Schräglagenfreiheit, niedrigem Gewicht und jede Menge entsprechendem Zubehör sollte die 790 Duke tatsächlich auch am Rundkurs für Grinsen und Gänsehaut sorgen. 

Rund 30 Teile aus dem Powerparts-Sortiment sind bereits ab dem Start verfügbar. Einige wurden auch zu Paketen konfektioniert: Zur Wahl stehen ein STYLE-Package und ein RACE-Package. Und man muss keine Kristallkugel haben um vorauszusagen: Noch viel mehr wird kommen.
Motorrad Bildergalerie: KTM 790 DUKE

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29.11.2018

KTM Powerdays 2018 - Jetzt 50 Euro holen
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KTM Powerdays 2018Hol dir deinen 50-Euro-Gutschein

KTM-Fans können sich jetzt ihren persönlichen KTM PowerDays-Gutschein in Höhe von € 50 downloaden und diesen im Zeitraum von 1. Dezember 2018 bis 12. Jänner 2019 bei allen teilnehmenden österreischischen KTM-Händlern einlösen.

Hol dir deinen 50-Euro-Gutschein:
- Unter www.ktmpowerdays.com/at registrieren
- Gutschein downloaden & ausdrucken (Gutschein wird auch per Mail zugesendet)*
- Beim teilnehmenden autorisierten KTM-Händler beim Kauf von KTM PowerWear ab einem Mindesteinkaufswert von € 200 einlösen und sich oder seinen Lieben Freude bereiten.

DIe KTM PowerWear-Kollektion ist seit Jahren ein Dauerbrenner bei passionierten Oranjes. Nicht nur die Auswahl an funktioneller Motorradbekleidung und -zubehör für Street und Offroad ist groß, auch das Angebot von lässiger Freizeitbekleidung und essentiellem Zubehör für die Freizeit überzeugt jede Saison mit freshen Styles und coolen Designs. Doch Vorsicht: Die besten Teile sind schneller vergriffen als eine Superduke auf 100 beschleunigt. 

Die aktuelle KTM PowerWear-Kollektion gibt es hier: www.ktm.com/at/ktmpowerwear

Den KTM PowerDays-Gutschein 2018 kann man ab Samstag, dem 1. Dezember 2018 einlösen. An diesem Tag findet in ganz Österreich der KTM Nikolaustag 2018 statt. Österreichs KTM-Händler laden an diesem Tag wieder herzlich zum alljährlichen, gemeinsamen Saisonausklang ein.

Teilnahmebedingungen:
* 1 Gutschein pro Person und Einkauf. Der Gutschein kann nur bei teilnehmenden, autorisierten KTM-Händlern in Österreich und im Zeitraum von Samstag, 1. Dezember 2018 bis einschließlich Samstag, 12. Jänner 2019 eingelöst werden. Der Mindesteinkaufswert liegt bei 200 €. Die Anzahl der Gutscheine ist begrenzt, der Download ist möglich solange der Vorrat reicht. Keine Barauszahlung des Gutscheins möglich.
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Naked Bike:

6.11.2018

Honda CB650R 2019
Honda CB650R 2019

Honda CB650R 2019Frischer Kaffee

Nach der Rundererneuerung der CB1000R für 2018 widmeten sich die Honda-Ingenieure jetzt dem liebevollen Update ihres 650er-Naked-Bikes. Ab 2019 ersetzt die neue CB650R ihre Vorgängerin CB650F und wird nun ebenfalls Teil der „Neo Sports Café“ Designlinie. Man kann sie auf den ersten Blick nur schwer von ihren Schwestern mit 1000, 300 oder 125 Kubik unterscheiden. Der Vierzylinder-Klassiker der Japaner wurde natürlich auch technisch überarbeitet und aufgerüstet: beispielsweise mit erhöhter Kompression, optimierter Kolbenform, adaptierten Ventilsteuerzeiten, größeren Ansaugkanälen usw. Interne Kanäle für die Kühlflüssigkeit zwischen Zylinder und Zylinderkopf machen von außen sichtbare, hässliche Gummischläuche am Motorgehäuse obsolet. Optisch ansprechend ist auch die von der CB1000R bekannte LED-Lichtanlage und das LCD-Display mit Ganganzeige im Cockpit.

Der bewährte 649-Kubik-DOHC-Reihenmotor mit 95 PS und 64 Newtonmetern dreht nun maximal 12.000 Touren  (1000 U/min mehr) und verfügt über 5 Prozent mehr Spitzenleistung. Außerdem soll die Drehmomententfaltung von Standgas bis zum Begrenzer nun deutlich potenter und gleichmäßiger vonstattengehen. Auf Wunsch ist übrigens auch ein A2-Drosselkit auf 35 kW erhältlich. 

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6.11.2018

Das sportliche Naked Bike für A2-Fahrer.
Das sportliche Naked Bike für A2-Fahrer.

Honda CB500F 2019Halbnackt

Hondas Streetfighter der Halbliterklasse - nicht nur für BesitzerInnen des A2-Führerscheins eine sehr gute Wahl - wurde für 2019 nachgeschärft und optisch wie technisch aufgewertet. Der 471 Kubik große Zweizylinder-Motor soll eine verbesserte Kraftentfaltung im unteren und mittleren Bereich sowie mehr Drehmoment liefern. Das Einsteiger-Naked Bike verfügt jetzt über eine Anti-Hopping-Kupplung, die die Schaltarbeit erleichtert und die sportliche Fahrbarkeit verbessert. Ein konifizierter Lenker und neue LCD-Instrumente werten das Cockpit auf, moderne LED-Blinker runden die Modell-Überarbeitung ab. Zwei separate Auslasskrümmer am Auspuff sollen eine bessere Motorakustik erzeugen. Die Leistung von 48 PS (35 kW) wird bei 8.600 Umdrehungen pro Minute erreicht, das maximale Drehmoment von 43 Nm liegt bei 6.500 Umdrehungen pro Minute an. Mit einem 17,1 Liter fassenden Kraftstofftank und einem sparsamen Verbrauch sollen Reichweiten von bis zu 480 Kilometer möglich sein.

Details Honda CB500F 2019:
- Aggressiveres Design
- Moderner Fatbar-Lenker
- LCD-Cockpitanzeige, neu mit Ganganzeige und Schaltindikator
- LED-Blinker
- Zweizylinder-Motor mit konstruktiven Ähnlichkeiten zur CBR1000RR Fireblade
- Einlass und -Auslass sowie Ventilsteuerzeiten modifiziert; Kraftentfaltung und Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlen um vier Prozent verbessert
- Sportlicher Sound dank neuem Zweirohr-Auspuffkrümmer
- Anti-Hopping-Kupplung für leichtere Gangwechsel
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6.11.2018

Kawasaki Z400 2019
Kawasaki Z400 2019

Kawasaki Z400Little Supernaked

Kawasaki war heuer fleißig und hat in praktisch alles Segmenten News parat – auch in der boomenden Klasse der Naked Bike Einsteiger. Hier hatte man ja zuletzt nach dem Wegfall der Z300 ein kleines Vakuum, das nun mit einem Modell gefüllt wird, das durchaus das Zeug zum neuen Klassenprimus hat. Die wichtigsten Gegner: KTM 390 Duke, Husqvarna 401 Vitpilen, Honda CB300R und natürlich die BMW G 310 R.

Wie die meisten dieser Konkurrenten setzt auch die neue Kawa auf einen sehr erwachsenen Look. Wer sich nicht genau auskennt oder nur schnell hinsieht, wird kaum damit rechnen, dass dieses Bike „nur“ 399 Kubikzentimeter Hubraum hat. Diesen Motor kennen wir natürlich bereits: Er versieht auch in der Ninja 400 seinen Dienst. Wie dort leistet er in der Z400 33,3 kW/45 PS (plus 6 PS gegenüber der Z300) und ein maximales Drehmoment von 38 Newtonmeter. Damit ist die Z400 nicht nur uneingeschränkt tauglich für A2-Führerscheinbesitzer, sondern übertrumpft in der Leistung auch sämtliche der genannten Konkurrenten.
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6.11.2018

BMW R 1250 RS
BMW R 1250 RS

BMW R 1250 R/R 1250 RSMehr power, mehr design

Der neue Boxermotor mit ShiftCam-Technologie und deutlich mehr Leistung bleibt 2019 keineswegs dem Bestseller der Baureihe vorbehalten (einen ersten Fahrbericht der R 1250 GS findet ihr hier). Auch die anderem Modelle der LC-Boxer-Baureihe dürfen gleich nachziehen und kommen so in den Genuss von mehr Hubraum (1254 statt bisher 1170 Kibikzentimeter) und mehr Power: 100 kW/136 PS und 143 Newtonmeter sind die neuen Gardemaße der Boxer-Equipe.

Wie bei den beiden GS-Modellen nahmen die BMW-Entwickler diesen Schritt zum Anlass, um auch in anderen Bereichen ein wenig nachzulegen. So kommen die beiden eng verwandten Straßensportler R 1250 R und die R 1250 RS in den Genuss weiterer Updates. Die wichtigsten News hier knapp zusammengefasst:

– Das 6,5-Zoll-TFT-Diplay mitsamt allen Connectivity-Funktionen ist nun bei beiden Modellen serienmäßig
– Hill Start Control ist nun ebenfalls im Standard-Umfang enthalten
– Die R 1250 RS erhält serienmäßig LED-Scheinwerfer (LED-Tagfahrlicht bei beiden Modellen optional)
– Bei beiden Modellen werden nun neu gestaltete Bugspoiler angebaut
– Die R 1250 R bekommt eine neue Cockpit-Abdeckung, die R 1250 RS einen neuen Verkleidungs-Oberteil
– Zu den neuen Optionen zählt u.a. das Dynamic ESA „Next Generation“ mit vollautomatischem Beladungsausgleich

Darüber hinaus stehen noch reihenweise neue Accessoires und Zubehörteile zur Verfügung. Beispielsweise ist nun erstmals für den Roadster ein Sportlenker verfügbar, dazu kommen edle Frästeilpakete in zwei Ausführungen (Option 719 und HP). Weiters sind im Programm „BMW Spezial“ weitere Komponenten mit dem Kürzel „Option 719“ verfügbar, etwa Alu-Gussräder Classic/Sport. Nicht zuletzt sind beide Varianten auch in der Speziallackierung Option 719 zu bekommen (Fotos ganz unten).
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