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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
6.1.2017

Honda Riding AssistUmfallen? Unmöglich!

Honda nützte die Bühne der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, um einen ziemlich spektakulären Blick in die Zukunft zu ermöglichen. Unter dem Überbegriff „Honda Moto Riding Assist“ bündelten die Japaner gleich mehrere Technologien und verpackten sie in einem auf den ersten Blick recht unspektakulären Motorrad verpackt.

Wichtigster Punkt ist eine Steuerungstechnik, die ein Umkippen des Motorrads verhindern soll. Von dieser Idee haben wir bereits im Zusammenhang mit dem „Concept 100“ zum runden Firmenjubiläum von BMW vor wenigen Wochen gehört. In diesem Fall dürfte alles schon richtig funktionieren, zumindest bei langsamer Fahrt, wie das Video unten beweist. Honda verwendet auch keine Gyros, sondern eine „hochpräzise Gleichgewichts-Steuerungstechnik“, die bereits man beim humanoiden Roboter „Asimo“ eingesetzt hat.

Zweiter Baustein ist das selbstgesteuerte Fahren: Der vorgestellte Prototyp schafft es, selbsttätig einer Person im Schritttempo zu folgen. Damit ist das Motorrad schon intelligener als einige Hunde aus unserer Nachbarschaft.

Die dritte Entwicklung, deren Funktionalität man auch gut im Video erkennen kann, ist die Verstellung des Lenkkopfwinkels per Knopfdruck. Damit variiert man natürlich auch den Radstand, mehr noch, die gesamte Fahrwerksgeometrie. Der Sinn dahinter: Bei geringer Geschwindigkeit kann man das Motorrad auf Knopfdruck stabiler machen ohne die Agilität bei höheren Geschwindigkeiten zu kompromittieren.

Witzige Entwicklungen – aber ob sie kommen (und wenn ja, wann?), blieb naturgemäß offen.

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Honda:

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