Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

menu
Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
27.5.2019

Concorso d’Eleganza 2019Cars and Bikes vom Comer See

90 Jahre: Diesen Geburtstag feierte heuer der Concorso d’Eleganza am Comer See, eine der exklusivsten und elitärsten Veranstaltung für rare Oldtimer mit zwei, drei und vier Rädern. Wer hier noch nie vorbeigeschaut hat: Es ist wahrlich ein Erlebnis, nicht nur für Klassik-Freaks. Die Mischung aus der eleganten Kulisse am See, dem tweilweise nicht unversnobtem Publikum und den fantastischen Autos und Motorrädern ist vielleicht weltweit einzigartig, auf jeden Fall aber in Europa.

Ehrlicherweise muss man sagen: Das augebotene Arsenal an Autos übertrifft jenes an Motorrädern deutlich. Unfassbar, welche Preziosen hier gezeigt werden – und teilweise bei der parallel stattfindenden Auktion unter den Hammer kommen. Teuerstes Stück war ein Ferrari 500 Monidal Spieder, der für 3,7 Millionen Euro den Besitzer wechselte  ... Flankiert werden die raren Stücke von noch rareren Designstudien aus der Vergangenheit, die meisten davon natürlich Einzelstücke und wahrscheinlich so viel wert wie ein kleines österreichisches Bundesland. Und dann gibt’s dann noch Stücke mit prominenten Vorbesitzern: ein BMW 507 von Elvis Presley, ein Aston Martin von Elton John.

Aber: Auch wenn die Motorradriege deutlich überschauberer ist und mit den Millionenwerten nicht mithalten kann, sie bestand dennoch auch heuer wieder aus vielen begehrenswerten Klassikern. Wir haben die Gewinner in den einzelnen Klassen für euch aufgelistet und kurz beschrieben.

Gesamtsieger Trofeo BMW Group, Best-of-Show der Jurywertung: Koehler-Escoffier, 1929

 

Trofeo Villa Erba, Best-of-Show der Publikumswerung: BMW R 68, 1953

Sieger der Kategorie: „Still in Action – Motorräder älter als 100 Jahre“: Achilles 3 1/2 PS, 1904

Sieger der Kategorie „Sound and Style – Die neuen Motorräder aus dem Jahr 1929“: MGC N3A „Écrémeuse“, 1929

Sieger der Kategorie „Vor 50 Jahren – Trendsetter für zukünftige Erfolge“: Kawasaki Mach III, 1969

Sieger der Kategorie „Zweirädriges Wachpersonal – schützen und dienen“: Harley-Davidson FLH Electra Glide, 1965

Und zum Schluss noch ein paar Impressionen der Veranstaltung, inklusive ein paar Bilder der schönsten Autos ... viel Spaß beim Durchklicken!

" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>

Mehr zum Thema:

Oldtimer:

4.10.2017

Factory Visitor Experience
Factory Visitor Experience

Triumph Museum in HinckleyFactory Visitor Experience

Triumph öffnet ab 1. November 2017 die Türen eines neuen Besucherzentrums, in dem Fans fünf Tage pro Woche einen Blick hinter die Kulissen werfen und eine Reise durch 115 Jahre Motorradtechnik machen können. Das 4,5 Millionen Euro teure Museum befindet sich im britischen Hinckley am Stammsitz der Marke. Der Eintritt ist frei - geboten wird eine exklusive Sammlung nie zuvor gezeigter Exponate rund um das Design, die Technik und die Fertigung der legendärsten Triumph-Modelle.

Unter den Exponaten befindet sich beispielsweise die berühmteste Film-Triumph aller Zeiten: die Triumph Bonneville, auf der Steve McQueen im Film „Gesprengte Ketten“ versuchte einen Grenzzaun zu überspringen. Unter den anderen Zweirad-Stars von Straße, Rennstrecke und Kinoleinwand findet sich auch die allererste Triumph No.1 von 1902, außerdem jene Speed Triple, die von Tom Cruise in „Mission Impossible 2“ gefahren wurde, eine Scrambler aus dem Hollywood-Blockbuster "Jurassic World" und der neueste Motor-Prototyp für die Moto2-Meisterschaft 2019. Weitere Triumph-Klassiker sind beispielsweise eine „Trusty“ Modell H von 1919, eine 1959er-Bonneville sowie alle Legenden der Marke: die Hurricane X75, die T595 Trident und eine Original-Speed Triple von 1994.

Auch das Thema Motorsporterfolge ist ein wichtiges Kapitel in der Triumph-Historie. Zu bewundern sind beispielsweise ein Original-TT-Racer aus den 1920er-Jahren, Rennlegenden der amerikanischen und britischen Meisterschaften der 1950er- und 1960er-Jahre sowie die Triumph Daytona 675, auf der Gary Johnson 2014 das Isle of Man Supersports TT-Rennen gewann. Highlight der Ausstellung ist außerdem der 1956er-Streamliner, mit dem auf den Bonneville Salzseen der Geschwindigkeitsweltrekord gebrochen wurde.

Neben einem Abstecher in den Merchandising-Shop mit limitierten Souvenirs können Besucher gegen Voranmeldung natürlich auch eine 90-minütige Führung (Kosten: 15 GBP) durch das Werk in Hinckley buchen. Die umfangreiche Insider-Tour durch die Konstruktions- und Fertigungsbereiche ermöglicht erstmals einen kleinen Einblick in die Entwicklung und Produktion von Motorrädern von Triumph.

weiterlesen ›

12.3.2017

Classic Superbike Challenge
Classic Superbike Challenge

Classic Superbike ChallengeNeue Serie für alte eisen

Alle Bilder: © Foto Rejda

Wild, roh und laut
– unter diesem Motto schreibt der Österreicher Helmut Strasil heuer erstmals eine neue internationale Rennserie für klassische Racebikes aus. Unterteilt werden sie in die Klassen Classic 500/Classic 750/Classic Legends – hier sind alle Typen bis Baujahr 1992 mit „zeitgemäßer Gabel und Bremse“ erlaubt. In der zusätzlichen Kategorie „Classic Open“ ist praktisch jeder Umbau zulässig, die Bikes sind bis Baujahr 1996 teilnahmeberechtigt. Die Wahl von Rädern und Reifen sind allen Klassen freigestellt.

Gefahren werden heuer fünf Läufe in Rijeka und am Pannoniaring im Rahmen der Events von Stardesign und WSB. Das Gesamtpaket kostet aktuell 759 Euro für insgesamt sechs Fahrtage, man kann aber auch nur Rijeka oder die drei Pannonia-Termine buchen.

Für Helmut Strasil, der natürlich auf seiner 1986er-VFR selber mitfährt, geht’s um puren Rennsport bei überschaubaren Kosten – „mit 2000 Euro bestreitest du eine Saison“, sagt er. Außerdem fährt auch der unendliche Spaß mit, wenn er auf dem vermeintlich alten Eisen ein neues Superbike hinrichten kann. Strasil rechnet mit einem bunten Fahrerfeld von rund 30 bis 40 Teilnehmern und freut sich bereits über die enorme Bandbreite, sowohl was die Motorräder als auch die Piloten betrifft: „Unser ältester Teilnehmer ist über 70, unser jüngster gerade 14 Jahre alt.“ 

Das Motorradmagazin unterstützt die Premiere dieser sympathischen Low-Budget-Rennserie und wird in dieser Saison laufend berichten.

Weitere Infos auf Facebook unter www.facebook.com/oldschoolracing und im Netz unter http://oldschoolracing.chayns.net/aboutus?id=93

Termine 2017:
25.03. Pannoniaring
16.–18.06. Rijeka
12.08. Pannoniaring
14.10. Pannoniaring

weiterlesen ›

:

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.