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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
21.1.2025

Neu: KTM 125 Enduro R und 390 Enduro RUnkomplizierte Offroader

Auf der Eicma im November 2024 wurden die beiden smarten Enduros für die A1- und A2-Klasse bereits erstmals gezeigt, nun veröffentlich KTM die technischen Daten und Preise dazu. 

Wie erwartet teilen sich die beiden Offroader ihre technische Basis mit den bereits Mitte Jänner veröffentlichten Supermotos. Die Motoren, der Rahmen und größtenteils auch das Fahrwerk sind identisch. Wir haben also auch hier 15 PS (und 11,5 Nm) bei der 125 Enduro R und 45 PS (und 39 Nm) bei der 390 Enduro R. Die 43er-Apex-Open-Cartridge-Gabel von WP lässt sich bei der 390 in Druck- und Zugstufe einstellen (je 30 Klicks), das Federbein in Zugstufe (20 Klicks) und Vorspannung. Die 125 Enduro R besitzt die gleichen Elemente, allerdings mit Ausnahme der Vorspannung hinten ohne Einstellmöglichkeiten. Die Federwege betragen vorne und hinten jeweils 230 Millimeter.

Die großen Unterschiede zu den Supermotos liegen natürlich in den Radgrößen, den Felgen selbst und den Reifen. Stilgerecht kommen vorne 21-Zoll-Räder zum Einsatz, bei beiden Modellen Speichenräder. Bezogen sind sie mit Metzeler Karoo 4 in den Dimensionen 90/90-21 und 140/80-18. Die größeren Räder tragen auch dazu bei, dass die Sitzhöhe noch etwas weiter oben liegt als bei den Supermotos: auf 890 Millimeter Höhe. Auch der Radstand verlängert sich um gut zwei Zentimeter.

Aufgrund der Räder, Reifen und der hier verbauten Motorschutzbleche fallen die Gewichte ein wenig schwerer aus als bei den Supermotos: die 390 Enduro R ist mit 159 Kilo „ready to race“ um fünf Kilo schwerer als ihr Pendant, die 125 Enduro R mit 152 Kilo sogar um sieben Kilo. Was KTM im Zusammenhang mit dem Gewicht „ready to race“ nennt, bleibt allerdings ein wenig unklar. Offenbar werden hier einige Füllstoffe (wie neun Liter Benzin im Tank) nicht mitgerechnet, denn das vorgeschriebene Mindestgewicht eines 45-PS-Motorrads in der A2-Klasse liegt ohnehin bei 165 Kilo. 

Wie üblich bei Enduros sind die Bremsen im Vergleich zu den Supermotos eine Spur kleiner dimensioniert. Vorne misst die Bremsscheibe 285 Millimeter, hinten 240. Die Bremszangen stammen von ByBre. Ein 2-Kanal-ABS von Bosch ist Standard, lässt sich bei beiden Modellen mit einer eigenen Taste komplett ab- oder in einem Offroad-Modus schalten, der das ABS nur am Hinterrad deaktiviert. Wird er gewählt, bleibt dieser ABS-Offroad-Modus auch nach Abschalten und Neustart des Motors aktiv. 

 

 

Aritkelbild zum Artikel: KTM 125 SMC R und 390 SMC R

KTM 125 SMC R und 390 SMC R

Ungeachtet der wirtschaftlichen Situation präsentiert KTM nun detailliertere Infos sowie die Preise zu den zwei neuen Leichtgewicht-Supermotos, die erstmals auf der Eicma 2024 gezeigt wurden. Der Verkaufsstart der in Indien gebauten Modelle soll Ende März 2025 erfolgen.

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Wie bei den Supermotos kommt auch bei den Enduros das neue, kompakte 4,2-Zoll-TFT-Display zum Einsatz. Es beherrscht Smartphone-Connectivity, integriert eine USB-C-Steckdose und wird mittels eines ebenfalls neuen 4-Wege-Joysticks bedient. Die 390 Enduro R verfügt außerdem über zwei Fahrmodi: Standard und Offroad. Im zweiten Modus wird die nur bei der 390 serienmäßige Traktionskontrolle konzilianter ausgelegt. Die MTC lässt sich natürlich auch komplett deaktivieren.

Zu den vielen verfügbaren Sonderausstattungen und PowerParts zählt auch ein Quickshifter.

Die neue KTM 125 Enduro R und die 390 Enduro R sollen gegen Ende des ersten Quartals, also wohl Ende März, bei den Händlern verfügbar sein. 

KTM 125 Enduro R

Preis Österreich: 5599 Euro
Preis Deutschland: 5499 Euro
Preis Schweiz: 5690 CHF

KTM 390 Enduro R

Preis Österreich: 6999 Euro
Preis Deutschland: 6299 Euro
Preis Schweiz: 6990 CHF

 

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